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21.05.2011, 23:46
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Die Quintessenz der großen Tafel - 666 Beitrag #1 (permalink)
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hat Nahlebenerfahrungen
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Registriert seit: 10.06.2010
Ort: Aachen
Alter: 33
Beiträge: 2.033
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Die Quintessenz der großen Tafel - 666
Ihr dürft gerne lachen, aber mir ist erst HEUTE aufgefallen, dass Summe einer jeden großen Tafel mit den Lenormandkarten die 666 ist (1+2+3+4...+35+36=666), vorausgesetzt man rechnet die 28 und 29 mit (einige tuns nicht, aber ich habe nie verstanden, wieso man diese Zahlenwerte nicht mitrechnen sollte). Und die Quersumme aus 666 ist die 18, der Hund. Bin völlig baff! 
Hat jemand ne Idee oder Meinung dazu? Das einzige, das mir gruseligerweise dazu einfällt ist, dass einige Kleriker beim Aufkommen der ersten Karten, mit denen geweissagt wurde, diese Karten als das "Gebetsbuch des Teufels" bezeichneten. Zugegeben, das war lange bevor es Lenormandkarten gab, die so durchnummeriert waren; die ersten Karten, mit denen geweissagt wurde in Europa, waren meines Wissens nach Skat- und Tarot-Karten.
Also, mich würds interessieren, ob jemand was über diese Entdeckung weiß und vielleicht gibts ja auch einen cleveren Numerologen, der eine Idee hat, wie man den Bogen spannt zwischen Lenormandkarten und der 666.
Geändert von Argos (21.05.2011 um 23:50 Uhr)
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22.05.2011, 00:40
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Die Quintessenz der großen Tafel - 666 Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.01.2010
Ort: ich bin immer öfter in mir daheim
Beiträge: 2.150
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Zitat:
Zitat von Argos
Ihr dürft gerne lachen, aber mir ist erst HEUTE aufgefallen, dass Summe einer jeden großen Tafel mit den Lenormandkarten die 666 ist (1+2+3+4...+35+36=666), vorausgesetzt man rechnet die 28 und 29 mit (einige tuns nicht, aber ich habe nie verstanden, wieso man diese Zahlenwerte nicht mitrechnen sollte). Und die Quersumme aus 666 ist die 18, der Hund. Bin völlig baff! 
Hat jemand ne Idee oder Meinung dazu? Das einzige, das mir gruseligerweise dazu einfällt ist, dass einige Kleriker beim Aufkommen der ersten Karten, mit denen geweissagt wurde, diese Karten als das "Gebetsbuch des Teufels" bezeichneten. Zugegeben, das war lange bevor es Lenormandkarten gab, die so durchnummeriert waren; die ersten Karten, mit denen geweissagt wurde in Europa, waren meines Wissens nach Skat- und Tarot-Karten.
Also, mich würds interessieren, ob jemand was über diese Entdeckung weiß und vielleicht gibts ja auch einen cleveren Numerologen, der eine Idee hat, wie man den Bogen spannt zwischen Lenormandkarten und der 666.
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sicher ist 1+2+3...+36=666
doch die Quintessenz wird runtergerechnet, weils ja über 36 ist 
der Hund oder wie manche weiterrechnen die Blumen,
nach heutiger Zuschreibung der Karten,
die 18 war ja nicht immer der Hund und die 9 nicht immer die Blumen,
Info auch von hier
ich sehe in der Zahl 666 das was auch in guter christlicher Mann mal schrieb:
Liebe und tu was Du willst[Augustinus]
da es den Teufel ohne christliches Verständnis im Hintergrund nicht geben kann, brauchts eine christliche Überzeugung um den Teufel in 666 zu sehen,
weil der Antichrist den Christen als Gegenpol benötigt.
doch was zb für Dich "gut" ist, mag für mich "böse" sein,
weil gut und böse eine Frage der Ethik ist,
in Religionen muss diese Frage der Ethik jedoch eine der "Gesetze" werden,
als Identitätsstiftung für genau diese eine Religion.
und natürlich um Macht zu bekommen und dann zu erhalten,
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22.05.2011, 00:58
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Die Quintessenz der großen Tafel - 666 Beitrag #3 (permalink)
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hat Nahlebenerfahrungen
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.06.2010
Ort: Aachen
Alter: 33
Beiträge: 2.033
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Danke Dir für die flotte Antwort!
Zitat:
Zitat von Lady
sicher ist 1+2+3...+36=666
doch die Quintessenz wird runtergerechnet, weils ja über 36 ist 
der Hund oder wie manche weiterrechnen die Blumen,
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Drum hab ich doch "Summe" geschrieben. 
Zitat:
Zitat von Lady
nach heutiger Zuschreibung der Karten,
die 18 war ja nicht immer der Hund und die 9 nicht immer die Blumen,
Info auch von hier
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Das wusste ich noch nicht! Darüber würde ich gernemehr erfahren, nur leider funktioniert der Link nicht. 
Zitat:
Zitat von Lady
ich sehe in der Zahl 666 das was auch in guter christlicher Mann mal schrieb:
Liebe und tu was Du willst[Augustinus]
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Das versteh ich nicht. Ich bin nicht so Bibelfest, aber die 666 hat doch der Antichrist auf dem Kopf stehen. Wie kommt man vom Antichristen auf "Liebe und tu was Du willst"? Wo ist da die Verbindung. Liebt uns der Antichrist??? 
Zitat:
Zitat von Lady
da es den Teufel ohne christliches Verständnis im Hintergrund nicht geben kann, brauchts eine christliche Überzeugung um den Teufel in 666 zu sehen,
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Das fänd ich spannend zu wissen: Welche vorchristlichen Bedeutungen der 666 gibt es? Kennst Du welche?
Und nach wie vor die Frage: Wenn Karten das Leben oder die Seele abbilden, wieso dann 666?
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22.05.2011, 01:57
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Die Quintessenz der großen Tafel - 666 Beitrag #4 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 12.08.2009
Beiträge: 713
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666 ich hab da immer die Offenbarung drin 
Baer Lady danke für den Link..cool nun ,weiß ich warum ich mitunter,wenn ich Karten deute,eine andere Kartennr sage,denke..somit mal wieder ein Antwort .
Lieben Gruß
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22.05.2011, 02:12
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Die Quintessenz der großen Tafel - 666 Beitrag #5 (permalink)
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hat Nahlebenerfahrungen
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Registriert seit: 10.06.2010
Ort: Aachen
Alter: 33
Beiträge: 2.033
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Zitat:
Das wusste ich noch nicht! Darüber würde ich gernemehr erfahren, nur leider funktioniert der Link nicht.  |
Huch, auf einmal geht der Link wieder.  Super-spannende Diskussion und Infos dort, tausend Dank!
Geändert von Argos (22.05.2011 um 02:18 Uhr)
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22.05.2011, 08:07
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Die Quintessenz der großen Tafel - 666 Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.01.2010
Ort: ich bin immer öfter in mir daheim
Beiträge: 2.150
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so nun nehm ich mir viel mehr Zeit - so beim 2ten Frühstückskaffee 
Liebe, und tu was Du willst /Augustinus
Dieser Augustinus war ein sehr weltoffener Mann und er war Bischof.
Seine "Lebensformel" war: "Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in
Dir. Denn auf Dich hin, Gott, hast Du uns geschaffen!"
Ruhe und Frieden findet für ihn unser unruhiges Herz nur, wenn wir lieben:Liebt man, dann findet man sich selbst und indem man sich selbst findet, findet man Gott in seinem Herzen, weil Gott die Liebe an sich für ihn-und in den biblischen Schriften- ist. -
Habe ich diese Liebe in mir, somit auch Gott in mir, kann ich machen was ich will, weil ich niemals "böses" tun kann, weils nicht in mir drin ist und was nicht " in mir ist" kann nicht "rauskommen".
"Liebe und tu was Du willst"- ist somit eine sehr verkürzte Aussage über die christliche Ethik.
Augustinus war damit einer der Menschen, der genauso wie eine Mutter Theresa klar erkannte und auch formulierte, dass alles was man "für andere" tut, schlussendlich nur für sich selbst tut- und dass dies "gut" sei, weil man nur lieben kann, wenn man sich selbst liebt. Sich selbst lieben kann man nur, wenn man sich mit allen Seiten des eigenen Wesens *versöhnt*.
Eine klare Absage an die sogenannte "selbst-lose Liebe"; die von manchen so hochgehoben wird. Bin ich mein "Selbst" los kann ich gar nicht mehr lieben.
+++++++++++++++++
Magie,
es gibt Menschen, die behaupten es gäbe eine weiße und eine schwarze Magie.
Und es gibt sehr viele Magier, die die Erkenntnis hatte, Magie ist weder schwarz noch weiß, sondern sie "ist"- was wir dann damit machen oder ihr zuschreiben ist eine Frage der subjektiven Wertigkeit (subjektive Ethik).
Wie "Macht". Die erhaltend oder zerstörend sein kann und die ich in freier Entscheidung erhaltend oder zerstörend einsetzen kann.
Diese "freie Entscheidung" des Menschen ist wohl der größte unterschiedliche Ansatz sowohl im Alten Testament (Hebräisch-"jüdisch) wie im Christentum (AT+Neues Testament) zu etlichen fernöstlichen Religionen/Philosophien.
++++++++++++++++++++
die Kabbalah
wann sie entstand streiten Fachleute herum, da misch ich mich nicht ein ,
aber jede dieser Richtungen gibt einen Ursprung an, der entweder in der Zeit des Alten Testaments oder bereits in der Zeit des neuen Testaments war.
D.h. die Kabbalah - oder die die sie niederschrieben kannten entweder das eine oder beide. Waren somit in dieser "Denke" daheim.
++++++++++++++++++++++
Kurz: da kann ruhig 666 rauskommen, wenn in Dir drin die Liebe ist, kannst Du die Karten lesen /sehen/verstehst ihre Sprache und es kann niemals der "Antichrist" rauskommen, weil er nicht in Dir drin ist, weil da ja die Liebe ist.
Hast Du eine Lebenseinstellung der Liebe in Dir, magst Du Dich - versöhnst Du Dich mit Dir, kannst Du niemals das tun, was manche als schwarze Magie bezeichnen, weils nicht in Dir drin ist -
+++++++++++++++++++++++
Karten lesen bedeutet auch immer beraten.
Ich berate nur dann frei von mir, wenn ich "berücksichtige" was ich sehe,
(=im Gegensatz würd ich das sehen was ich sehen will, ohne Berücksichtigung der Karten )
berücksichtigen heißt auf lateinisch "respicere" und daraus entstand unser Wort für "Respekt".
Die Praxis dieser Denke zeigt sich hier im Forum in ganz pragmatischen Fragen:
"Bitte sag wie hast Du die Karten gelegt"
"Bitte erzähl ein wenig über Dich".
Ohne dieses Minimum an INFO kann ja niemand "berücksichtigen" was da liegt im Kartenbild.
+++++++++++++++++++
ich hoff ich konnts in der Kürze erklären was ich alles an Info zu diesem Thema in mir drin habe -
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24.05.2011, 21:15
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Die Quintessenz der großen Tafel - 666 Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.07.2006
Ort: Norddeutschland
Beiträge: 179
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Ich kenne mich mit den Karten nicht aus. Die 666 hat als Kabbalistik die Bedeutung des Menschen, also des Menschen, der in allen Ebenen sich nach der Äußerlichkeit richtet und diese als einzigen Maßstab nimmt. Daher in der Überlieferung das Bild des Tieres. Das Tier gilt in der Kabbala als das im Menschen, das sich einseitig am Äußerlichen orientiert, bzw. die Äußerlichkeit als maßgebendes Gesetz annimmt. So also auch der Mensch, der seine eigenen Werturteile und sein eigenes Fundament des Wissens als Grundlage für die Deutung des Himmels nimmt. Dabei hat es nichts damit zu tun, ob man "Liebe" mit einfliessen läßt - oder nicht. Die Liebe wird als Fundament betrachtet, wenn sie schon als grundlegende Hingabe existiert anzunehmen, das die Ewigkeit sich nicht durch äußerliche Handlungen in diese Welt hineinzwingen läßt. Die dreistellige Ebene der Zahlwerte bedeuten Vergangenheit (Verborgenheit; Erinnerung) in den Einern; die Gegenwart, das Weltbild, in den Zehnern; die Zukunft (auch Verborgen) in den Hundertern.
Der Satan, besser Übersetzt als Der Hinderer, ist uA die Logik, Kausalität, das Rationale. Ohne Logik & Co. geht es im Leben natürlich nicht; aber ein Zuviel...oder ein permantes Anbieten oder Unterordnen...entwickelt große Kräfte: Logik, Wissenschaft, Magie - alles bedient sich stark der Natur, der Äußerlichkeit (Vorhaben, Anwenden, Technik) - und kann durch den konzentrierten Einsatz mit diesen Kräften einen Sog auf den Menschen ausüben: Plötzlich ist die Kraft so groß und bestimmend, das der Mensch ihrer verfällt und sie als maßgebende Kraft einsetzt und meint, mit diesen Kräften über die Welt, die Ereignisse oder den Himmel bestimmen, verändern oder vorhersagen kann. Das ist dann, im Bilde der Überlieferung der Offenbarung, die 666 - das Tier.
Das Tier ist eben an äußeren Reizen orientiert, wird sich ihnen immer unterordnen müssen.
Dazu ein kleiner Ausflug in die Kabbala:
In der Überlieferung steht das Tier immer für wiederkehrende Verhaltensweisen in jedem Menschen. Eine Nummerologie in der Kabbala gibt es so nicht. Kabbala meint Überlieferung; also das "Hören"; das Lesen können der Überlieferung: Es gibt einen loses Komplex der Kabbala, der mal notiert worden ist - das hat aber keine Bedeutung, denn die Kabbala ist unendlich größer und beinhaltet uA auch die Midrasch, den Talmud, jede Menge chassidistische Geschichten usw usf. Und sie ist ZWINGEND an die 5. Bücher Mose gebunden; überhaupt an das AT. Denn die Kabbala hat die Thora als wesentlichen Kern, die ihr Bericht stets die Ewigkeit ist - und die wird als ewig und zeitlos nur in der Thora überliefert. Die Zahlworte des Hebräischen dienen nicht dem Rechnen, allerhöchstens dem Lesen der inneren Proportionen des Wortes - da das Wort als heilig betrachtet und wesentlich wird: Nur das Wort ist in der Lage durch alle Zeiten hindurch zum Menschen in allen Zeiten gereicht zu werden (-> Kabbala). Das Hebräisch überhaupt mit Zahlen behaftet ist, liegt daran, das die Buchstaben zuallererst Zahlen sind, aus denen zwnagsläufig ihr Zeichen gekommen ist. Also ALEF ist eine 1, BETH ist eine 2 usw usf. Daraus erst hat sich überhaupt erst eine zwingende, aus sich selber heraus entstehende Reihenfolge ergeben (->Alphabet). Während das Griechische keinen zwingende Reihenfolge mehr hat, also die Reihenfolge der Buchstaben eigentlich wahllos sein könnte. Daher ist es in der Kabbala so, das die Zahlen zugleich auch einen zwingenden, als absolut zu betrachtenden Wert besitzen, der zugleich auch anderes erzählt. So ist die 6 (das WAW) zwingend die Zahl des Menschen, weil er am 6. Tag geschaffen worden ist (für uns, in der 7, der andauernden Gegenwart) also etwas, was in der Verborgenheit geschieht - etwas, was in der Erinnerung des Menschen noch immer lagert. Der 6. Tag war aber auch so stark in seinen Kräften (eben weil der Mensch kam), das die Stärke der Erscheinung (also auch die der Begrenzung und damit eine androhende Übersteigerung der Äußerlichkeit), das der 6. Tag verkürzt worden ist (deswegen beginnt der Sabbat schon am Freitag abend). In diesen Bereich fällt auch die Magie. Daher die 666 - und deswegen, weil der 6. Tag verkürzt worden ist, muss der Mensch erst Magie erlernen. Er weiß, das er die Kräfte hat und nutzen könnte - aber sie sind nicht mehr in seiner Gegenwart (die ist ja 7). Und so muss der Mensch lernen, üben, trainieren - und wenn er das einseitig nutzt (in welcher Intention auch immer) ...dann 666. 
Ich hoffe, ich konnte Dir ein bischen helfen.
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25.05.2011, 14:13
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Die Quintessenz der großen Tafel - 666 Beitrag #8 (permalink)
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hat Nahlebenerfahrungen
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.06.2010
Ort: Aachen
Alter: 33
Beiträge: 2.033
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Zitat:
Zitat von Brotherhood
Ich kenne mich mit den Karten nicht aus. Die 666 hat als Kabbalistik die Bedeutung des Menschen, also des Menschen, der in allen Ebenen sich nach der Äußerlichkeit richtet und diese als einzigen Maßstab nimmt.
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Das finde ich schonmal sehr interessant, denn die Lenormandkarten werden größtenteils als reine Divinationskarten gesehen; anders als das Tarot, das viele als Weisheitssystem oder Spiegel der Seele begreifen. Natürlich ist Divination auch mit Tarot und die Sichtbarmachung tiefer seelischer Prozesse auch mit den Lenormandkarten möglich, aber diese Verwendungen finde ich durch die Decks jeweils erwschwert.
Von daher finde ich die Ausrichtung nach der Äußerlichkeit, die sich in der Summe aller Karten, der 666, findet, passend und stimmig.
Zitat:
Zitat von Brotherhood
Die dreistellige Ebene der Zahlwerte bedeuten Vergangenheit (Verborgenheit; Erinnerung) in den Einern; die Gegenwart, das Weltbild, in den Zehnern; die Zukunft (auch Verborgen) in den Hundertern.
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Auch das finde ich sehr passend, denn in einer großen Tafel geht es immer um Vergangenheit, Gegenwart und zukunft eines Menschen.
Zitat:
Zitat von Brotherhood
Plötzlich ist die Kraft so groß und bestimmend, das der Mensch ihrer verfällt und sie als maßgebende Kraft einsetzt und meint, mit diesen Kräften über die Welt, die Ereignisse oder den Himmel bestimmen, verändern oder vorhersagen kann. Das ist dann, im Bilde der Überlieferung der Offenbarung, die 666 - das Tier.
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Mir kommt hier die Idee, dass die 666 quasi das Feld anzeigt, in dem die Karten Dinge sichtbar machen und ich finde es geradezu bezeichnend, dass Lenormandkarten tatsächlich eher Menschen anziehen, die sich genau eben eher diesem Feld verschreiben und sich auch eher nur dafür interessieren. Dies meine ich aber nicht als grundlegende Menschen- Typologie, sondern eher als Resonanz. Wenn man verstärkt Gedanken an dieses Feld hat und sich insgesamt mit Dingen beschäftigt, die da reinfallen, dann wird man wohl eher durch dieses Deck angezogen als durch Tarot z.B.
(Btw., die Summe der Tarot-Karten ist 451, QS: 10; [Große Arkana: 231=6; kleine Arkana:4x55=220, also 4])
Zitat:
Zitat von Brotherhood
In der Überlieferung steht das Tier immer für wiederkehrende Verhaltensweisen in jedem Menschen.
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Also, das finde ich jetzt einfach nur zu geil! Gefühlte 90 Prozent der Kartenlegungen gehen für den Partnerschaftsberiech drauf.  Und auch das würde ich schon eine unterscheidung zwischen Tarot und Lenormandkarten machen. Ich persönlich schaue mir die Verläufe im Außen eher mit den Lenormandkarten an. Wenn es eher darum geht zu verstehen, welche Wachstumschancen in Begegnungen oder Partnerschaften liegen, greife ich eher zu Tarot-Karten. Aber das ist mein persönlicher Umgang. Ich würde jederzeit behaupten, dass ein guter Kartenleger Divination und Sichtbarmachung von Selbsterkenntnis- oder Selbstwerdungsprozesse mit allen Decks beherrschen kann.
...Besten Dank für Deine Ausführungen. Ich fand sie wirklich sehr hilfreich!
Eine Frage hätte ich aber noch: Gibt es Parallelen, die Du auf Anhieb sehen würdest zwischen den hebräischen Buchstaben und den 36 Karten? Du meintest zwar, Du kennst das Deck nicht, aber das ist für diese Frage egal.
Hier mal der komplette Kartensatz:                                   
Geändert von Argos (25.05.2011 um 14:19 Uhr)
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