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"Jetzt nehm ich das Leben selbst in die Hand und benutze den eignen Verstand"
Als Ich-kann-Schule-Lehrer habe ich (durch Erfahrung wie Du eben auch) gelernt, dass sich genaueres Hinschauen lohnt. Deshalb unterscheide ich zwischen WISSEN als Namenwort/Substantiv und WISSEN als Tunwort/Verbum.
Für mich ist WISSEN ORIGINAL ein TUNWORT, also eine angeborene Fähigkeit des Menschen, die es zu erkennen und zu entwickeln gilt.
Jeder Mensch hat die Fähigkeit, alles zu wissen, aber die meisten Menschen hören mit dem Wissen ziemlich bald wieder auf und entwickeln dieses Fähigkeit überhaupt nicht. Die entscheidendste Zäsur dafür ist wohl der Schuleintritt. Da wird man auf den Irrtum dressiert, dass man erst dann was weiß, wenn man das vorgeschriebene "Wissen" übernommen - und alles dem entgegenstehende eigene Wissen erfolgreich unterdrückt - hat.
Dann meint man, man weiß was. Aber man weiß nichts, weil das, was man sich als "Wissen" angeeigenet hat, schon überholt war als es der erste in einer langen Kette von Vermittlern TOTEN WISSENS auf Paier geschrieben hat.
In der Ich-kann-Schule unterscheide ich deshalb auch a) den angelernten und b) den eigenen Verstand. Unter lauter gut dressierten Menschen kann man mit angelerntem "Wissen" brillieren, im echten Leben aber löst man damuit selten konkrete Probleme, da braucht es lebendiges Wissen - nur das hat POTENZ.
Du weißt doch jetzt ganz genau, was Du glauben sollst. Warum ärgerst Du Dich, dass Dir klar geworden ist, dass Du vieles gar nicht brauchst? Du hast die ORIGINALE FÄHIGKEIT, ZU WISSEN. Entwickle sie! Sehe mit eigenen Augen! Nutze den eigenen Verstand! Das geht gut.
Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
Franz Josef Neffe
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