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Lebensfragen

Lebensfragen beschäftigen sich mit Lebensführung. Bist Du an einem Wendepunkt und hast Lebensfragen, dann stelle sie hier. Vielleicht willst Du auch Deine positiven Erfahrungen in einer bestimmten Lebenssituation hier für andere widergeben?


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Alt 04.09.2010, 09:48   lebensaufgabe: Leukämie Beitrag #1 (permalink)
SpiritDani
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von SpiritDani
 
Sternzeichen: Steinbock
Registriert seit: 07.06.2009
Ort: Niederbayern
Alter: 26
Beiträge: 374
Exclamation lebensaufgabe: Leukämie

haben gestern erfahren das, dass "5 enkelkind" meiner oma, leukämie hat. sie ist 3 jahre alt.

- warum sucht sich eine seele solch eine aufgabe auf?
- warum in diesem alter?
- sprechen sich die seelen zusammen? (von mutter und tochter?

kurz zu der mutter: sie ist alleinerziehend und hat keinen menschen mehr, ausser unsere familie. sie gehören mittlerweile fest zu uns. das einzige was die mutter noch hat ist einen guten job und das kind. und jetzt? bum wie eien seifenblase zerplatzt alles!!

das kind: die kleine ist sehr sehr stark auf die mutter und auf meine ihre oma bezogen. ihr reichen die zwei erwachsenen menschen völlig aus. dementsprechend ist auch die bindung sehr stark. ich komme nicht an sie ran nur wenn wir alleine sind redet sie mit mir ode wenn mein pferd krank ist fühlt sie sehr stark mit. aber sie will oma nciht mit mir teilen. deswegen weis ich nicht wie ich auf sie reagieren soll, wenn ich sie besuche. würde sie sehr gerne besuchen und umarmen. aber da ich sehr emotional bin würde ich fürchterlich weinen!

-versteht sie das?
-mach ich ihr angst dadurch?

im krankenhauszimmer liegt noch eine 4 jähriger mit der krankheit, und die mutter muss nach drei tagen in einem anderen gebäude schlafen wg platzmangel etc. vielleicht auch mti psychologischem hintergrund keine ahnung.

-unterhalten sich die kinder über die krankheit?
-helfen sie sich gegenseitig?

in gedanken bin ich bei der kleinen udn wünsch ihr alles gute usw.
-merkt sie das?
-hilft ihr das viel?

alle waren schon bei ihr ausser ich. ich würde gerne hinfahren aber ich kann nciht. vorallem emotional. weis auch nicht ob sie sich freuen würde. und ich halte es eh nur eine halbe sutnde im krankenhaus aus, weil mir schlecht wird. aber was ist das schon gegen leukämie.....

hoffe das ihr mir ein paar fragen beantworten könnt mit hilfe der engel und auch mti eurer erfahrung.

und sorry für die fehler und das schreiben ohne punkt und komma
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Alt 04.09.2010, 13:30   lebensaufgabe: Leukämie Beitrag #2 (permalink)
Caramella
Diener des Gleichgewichts
 
Benutzerbild von Caramella
 
Registriert seit: 25.07.2006
Ort: Hier
Beiträge: 1.018
Blog-Einträge: 8
Hi SpiritDani,

bei so einer schwierigen Lebenssituation ist es natürlich, dass du viele Fragen hast, und auch normal, dass es emotional für dich sehr intensiv wäre, die Kleine zu besuchen.

Ich vermute einmal, dass sich die Kleine das ausgesucht hat, um ihrer Mutter zu helfen, eine Lernaufgabe zu bewältigen. Irgend etwas soll die Mutter wohl aus dieser Erfahrung lernen. Manche Seelen suchen sich bewusst kurze Leben hier aus, um selbst auch bestimmte Erfahrungen zu machen, z.B. wie ist ein Menschenleben mit dieser Krankheit? Was ist Mensch-Sein eigentlich? Letztere Frage kannst du dir in etwa so vorstellen, wie wenn du dir heißes Badewasser eingelassen hast. Weil die Temperatur ungewohnt ist, begibst du dich langsam hinein. So begeben sich manche Seelen auch nur nach und nach immer mehr ins menschliche Bewusstsein - denn Mensch-Sein ist hoch komplex.

Wenn du bei ihr bist, im Krankenhaus (solltest du dich dazu entscheiden), habe ich das Gefühl, dass es okay ist zu weinen. Sie kennt das - vor allem fühlt sie das Leid ihrer Oma und ihrer Mutter - und sie weiß genau, dass ihr Leben an einem seidenen Faden hängt, so klein sie auch ist.
Ich denke also nicht, dass du dich zurück halten müsstest, noch, dass du ihr Angst machst. Wenn dir danach ist, geh zu ihr und weine nur...

Ob sich die Kinder über die Krankheit unterhalten kann ich nicht beurteilen, da sie noch jung sind und man wissen müsste wie sie selbst damit umgehen.

Wenn du in Gedanken und im Gefühl bei ihr bist, merkt sie das sicher. Wie bewusst es ihrem kleinen Verstand ist, das weiß ich nicht, der Verstand ist hier jedoch zweit rangig.
Tief im Herzen fühlt sie es, das darfst du mir glauben, auch wenn sie es nicht in Worte fasst oder fassen kann.

Es ist also vollkommen in Ordnung, sie im Krankenhaus zu besuchen - auch wenn du scheinbar keinen Zugang zu ihr hast, reicht es neben ihrem Bettchen zu sitzen. Du musst nicht viel sagen, auch nicht viel tun, es reicht einfach da zu sein. Schau wie sie reagiert - wenn sie weint kannst du versuchen, sie zu beruhigen. Nimm eine Bezugsperson mit, die du aber nicht in den Raum mit hinein nimmst...dann fühlst du dich sicherer.

Ich wünsche Dir und Ihr alles Gute, und Genesung im Herzen und im Körper.

Liebe Grüße
Caramella
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Alt 04.09.2010, 14:01   lebensaufgabe: Leukämie Beitrag #3 (permalink)
SpiritDani
Erfahrener Benutzer
 
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Sternzeichen: Steinbock
Registriert seit: 07.06.2009
Ort: Niederbayern
Alter: 26
Beiträge: 374
hallo cara

danke dir

alleine mit ihr sein, des wird schwer. meine oma bzw unsere fährt zweimal täglich rauf zu ihr (49 km).

mmmhhh ihre mutter soll daraus lernen, aber was. vielleicht fällt es mir ja mal ein in einer ruhigen minute.

montag wissen wir mehr, sie wollen noch knochenmark nehmen und das gehirnwasser untersuchen.

mein gott die arme maus
SpiritDani ist offline  
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Alt 05.09.2010, 09:11   lebensaufgabe: Leukämie Beitrag #4 (permalink)
Emogenz
Just me
 
Benutzerbild von Emogenz
 
Registriert seit: 21.12.2008
Ort: Inmitten der Natur
Beiträge: 154
Guten Morgen, Dani!

Als ich heute morgen erwachte, wurde ich wach mit dem Gedanken, dass ich dir auf deine Frage antworten müsse. Keine Ahnung, warum, doch ich hoffe, es hilft dir ein wenig weiter.
Caramella hat dir bereits, wie ich finde, schon sehr gute Anhaltspunkte gegeben.

Auch ich bin der Ansicht, dass wir hier auf der Erde verkörpern, um in einem grob abgesteckten Rahmen mit und durch die Menschen in unserem Umfeld Erfahrungen zu machen und zu wachsen. Ohne diese Seelen wären ganz bestimmte Lernprozesse überhaupt nicht möglich.
Neale Donald Walsch hat dazu mal eine schöne Geschichte verfasst.
(Ich schicke sie dir gleich per PN.)

Gerade wenn es um Krankheit geht, insbesondere wenn es so kleine Wesen trifft, ist es natürlich schwieriger, diesen Umstand von einer anderen Warte aus betrachten zu können.
Falls es einem gelingt, den Blickwinkel zu verändern, erkennt man allerdings oft, wie die Menschen, die von solchen Tragödien betroffen sind, sich verändern. Dinge, oftmals materieller Art, die einst wichtig für sie waren, verlieren ihren Wert, während z. B. Verständnis, Liebe, menschliches Miteinander an Bedeutung gewinnen.
Was es für dich und deine Familie im konkreten Fall sein könnte, vermag ich an dieser Stelle nicht zu benennen.

Dir, liebe Dani, kann ich nur sagen, vergesse deine "Berührungsängste". Sei diesem kleinen Wesen gegenüber einfach die, die ich hier im Forum als einfühlsamen, liebevollen und hilfsbereiten Menschen empfunden habe.

Möglicherweise kannst du der Kleinen gerade über eure gemeinsame Liebe zu den Tieren näherkommen. Denke dir eine kleine Geschichte aus, in der Tiere stellvertretend für die Familienmitglieder Plätze einnehmen, erzähle ihr, wie sie alle miteinander verbunden sind, sich mögen und füreinander da sind. Beschreibe ihr, dass wenn man diese Liebe teilt, sie nicht geringer wird, sondern wächst und wächst. Dass sie Menschen stark und oft dadurch gesund macht. Mal ihr aus, wie schön es ist, dass ihr euch habt.

Ob Kinder sich über die Krankheit unterhalten? Hmm, ich denke schon. Nur vielleicht auf einem anderen Level. Auch wenn es aus Kindermund kommt, sind ihre Ansichten dazu oftmals viel klarer und weiser als wir ach so tollen Erwachsenen es uns vorstellen können. Was daran liegen mag, dass ihre Verbindung zur Quelle noch stärker ist.

Was mir gerade noch einfällt: Wenn du die Kleine besuchst, dann stell dir vor, dass du an einen Ort der Heilung gehst, dass mit den dortigen Möglichkeiten alles versucht wird, um den Menschen zu helfen und sie gesunden zu lassen. Und wenn es der Zustand der Kleinen erlaubt, dann geh mit ihr zu den anderen Kindern ins Spielzimmer, spiel mit ihnen; vielleicht findest du auch ein schönes Buch, aus dem du ihnen vorlesen kannst.

Nicht zuletzt möchte ich dir sagen, dass meines Wissens nach Leukämie gerade bei kleinen Kindern oft sehr gut therapiert werden kann und gute Heilungschancen bestehen.

Liebe Dani, in Gedanken umarme ich dich jetzt einfach mal ganz fest und wünsche dir und deiner Familie unermesslich viel Hoffnung, Mut und Kraft.

Alles Liebe.

Gaby
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Alt 05.09.2010, 09:57   lebensaufgabe: Leukämie Beitrag #5 (permalink)
SpiritDani
Erfahrener Benutzer
 
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Sternzeichen: Steinbock
Registriert seit: 07.06.2009
Ort: Niederbayern
Alter: 26
Beiträge: 374
puh gaby

dankeschön auch dir für deine tolle antwort.

ich muss heute meine oma ins krankenhaus fahren, und ich glaube das ist kein zufall . im mom bin ich einigermassen gefasst und habe gestern abend auch eine antwort bekommen, und ich habe so schön geschlafen danach ohne zu sehr an die kleine zu denken. ich weis das alles gut wird und das die chemo helfen wird. nur es mitanzusehen ist das schwierige für mich aber ich/wir werden es packen.

was ich noch sagen wollte, die kleine ist sehr verwöhnt eben weil sie ein einzelkind ist, hab es oft kritisiert ihr zuviel zu schenken. und ich denke du hast recht, sie wird einiges daraus lernen. aber da kommt wieder der gedanke auf, warum so mit den schmerzen. also ein hin und her .

ich halt euch auf dem laufenden wenn ihr wollt.
danke nochmal
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Alt 05.09.2010, 10:11   lebensaufgabe: Leukämie Beitrag #6 (permalink)
Chandra5
Engel begleiten mich
 
Benutzerbild von Chandra5
 
Sternzeichen: Schütze
Registriert seit: 06.05.2010
Ort: Schweiz
Alter: 52
Beiträge: 1.659
Guten Morgen Dani

Ich weiss, wie dies Schmerzen kann, wenn ein Kind diese Krankheit bekommt. Die ganze Familie leidet mit.

Ich möchte Dir und der ganzen Familie jedoch Mut machen. Mein Neffe hatte diese Krankheit vor 11 Jahren bekommen. Er hat über 3 Jahre gekämpft und es gab viele Momente wo der Junge sterben wollte und nicht mehr weiter gehen wollte.

Heute ist er jedoch Gesund (durch Stammzellen Transplatation) ist es ihm mit der Zeit besser gegangen und er wurde Gesund.

Verzweifelt also nicht. In dieser Zeit hat die Medizin wieder Fortschritte gemacht und es ist nicht gesagt, dass die Kleine nicht auch wieder gesund werden kann.

Dir möchte ich den Rat geben, der kleinen immer wieder Engel zu schicken, oder Dir Engel vorzustellen, die an ihrem Bett stehen und sie während dieser Zeit begleiten und zur Heilung beitragen. Auch für die Mama und die Oma.

Ich weiss, dass die Engel immer da sind und auf jeden Hilferuf reagieren. Das Resultat kann man nicht wissen, aber das wissen, nicht alleine dazustehen hilft der Seele.

Vielleicht findest Du irgendwo einen Engel als Plüsch oder so, den könntest Du mitnehmen und der kleinen sagen, dass die Engel da sind... Dir wird das richtige dazu einfallen, wenn es stimmig ist.

Ich wünsche der ganzen Familie viel Kraft.

Chandra
Chandra5 ist offline  
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Alt 05.09.2010, 10:24   lebensaufgabe: Leukämie Beitrag #7 (permalink)
Gast24507
Gast
 
Registriert seit: 04.09.2010
Beiträge: 0
Hallo Dani

deine Geschichte hat mich sehr berührt! Und zunächst möchte ich dir sagen, dass ich deiner ganzen Familie sehr wünsche, dass sich alles wieder fügt und die Kleine wieder ganz gesund wird.

In vielen kann ich meinen "vorschreibern" voll und ganz zustimmen. Ich denke, dass die Kleine sich diesen Seelenplatz ausgesucht hat, damit vielleicht die Mutter oder auch du etwas lernen kann. Und ich denke, dass sie eine sehr starke Seele hat !!

Du solltest deine Gefühle und deine Angst nicht verstecken - zeig dich ihr offen und ehrlich, sie wird bestimmt das innere erkennen und es zu schätzen wissen. Gerade Kinder nehmen soviel über Gefühle war.
Und ich denke auch Kinder verarbeiten solche Krankheiten besser als Erwachsene, da sie noch viel besser mit der Urmutter verbunden sind.

Wenn du für Sie, Ihre Mutter, Oma etc da bist und ihnen Engerie schickst hilfst du schon sehr viel weiter!!

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass alles wieder gut wird!

LG
Jondolie
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Alt 05.09.2010, 10:30   lebensaufgabe: Leukämie Beitrag #8 (permalink)
SpiritDani
Erfahrener Benutzer
 
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Sternzeichen: Steinbock
Registriert seit: 07.06.2009
Ort: Niederbayern
Alter: 26
Beiträge: 374
danke chandra

habe gerade eben mit meiner oma telefoniert. ihr geht es heute gar nicht gut, denkt halt noch zu negativ. is klar wenn man die krankheit hört, denkt man irgendwie automatisch auch imemr an den tod. habe ihr jetzt gut zugesprochen.

morgen entnehmen sie der kleinen das hirnwasser und knochenmark und dann wissen wir auch mehr. auf alle fälle meinte die kleine gestern: bin nicht krank, gehen wir zum auto und fahren heim. sie hält die hand von einem fest damit sie nicht alleine ist, denke sie weis tief in ihrem inneren schon bescheid.

naja abwarten und positiv denken
SpiritDani ist offline  
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