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10.07.2010, 13:43
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Endlose Suche Beitrag #1 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.07.2010
Ort: Bochum
Alter: 42
Beiträge: 58
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Endlose Suche
Letztendlich ist es nichts als Trollerei und ich hoffe, ihr verzeiht mir. Eigentlich könnte ich mir diesen Beitrag sparen, weil ich weiß, es wartet eine kleine Psychotherapie auf mich. Andererseit bin ich eigentlich austherapiert und es gibt immer noch viele Fragen, die sich mit Hilfe des Bewußtseins oder Ichs nicht wirklich klären lassen. Deshalb gehe ich auf Euch zu.
Ich habe mir schon einiges an threads durchgelesen und fand vieles sehr hilfreich. Weil ich aber schrecklich verworren bin suche ich einfach Anregungen und Hilfe.
Meine akuten Probleme sind Schlafmangel und Erregbarkeit. Dazu stelle ich fest, meine Kindheit war von Gewalt geprägt, alkoholkranke Eltern und schlagender Vater. Obwohl wir fünf Kinder waren, fehlten die beiden Ältesten fast vollständig und ich wurde als Ältester groß. Vom 13. bis zum 18. Lebensjahr war ich mit meinen Geschwistern in einem Kinderheim. Mit 19 begann ich meine erste Langzeittherapie und verschiedene Versuche und Therapien folgten.
Eigentlich bin ich gut sortiert, ich hatte ja auch genug Zeit zum Denken, aber in meinem Inneren sieht es immer noch teilweise schrecklich aus und ich hätte gerne Lösungen. Wie löse ich selbstständig Traumata  .
Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit und Anregungen.
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10.07.2010, 14:17
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Endlose Suche Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.06.2008
Ort: NRW
Alter: 23
Beiträge: 3.807
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Ich würde sagen, du könntest versuchen zu sagen: Das bin ich.
Akzeptiere die Traumata.
Und dann musst du dir sagen: Das will ich nicht mehr sein.
Auf der Basis von dir kannst du so am besten mit Hilfe eines Psychologen die Geschehnisse verarbeiten.
Ich weiß nicht, ob du das nicht schonmal gehört hast, aber so mache ich das mit meinen Problemen.
Gruß, Asmadin.
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10.07.2010, 15:37
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Endlose Suche Beitrag #3 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 08.06.2010
Ort: Ingelheim
Alter: 25
Beiträge: 702
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Auch wenn ich professionelle Hilfe empfehle kannst du zusätzlich noch was anderes versuchen.
Wenn du erkennst, wie Asmadin sagte, was DU bist und beschliesst das ändern zu wollen ist ein grosser Schritt getan.
Es gibt mehrere Ebenen des "Ich"
Die meisten Menschen definieren sich über ihre Persönlichkeit die meist das Ergebnis ihrer Vergangenheit (Erziehung, Erlebnisse) ihrer Emotionen und Gedanken ist. Also voller Fremdeinflüsse.
Manche Menschen erkennen, dass das eigentliche ICH weder in der Erziehung, noch den Trieben, Emotionen oder Gedanken steckt sondern diese bewusst steuern kann - die Grundlage der meisten magischen Systeme.
Man kann lernen sein Denken und Fühlen unter Kontrolle zu bekommen und dadurch die allermeisten Probleme und Störungen selbst beheben - deren ursachen ja meist in falschem Denken und Empfinden liegt.
Leicht ist das aber nicht und erfordert einige Willenskraft und Beharrlichkeit und auch einige Zeit der Übung bis es wirklich verlässlich klappt. Auch bewusste Selbsterziehung und Konditionierung kann helfen.
Aber bevor du das angehst würde ich deinen dir empfehlen deinen momentanten Zustand mit professioneller Hilfe zu bessern. Unterstützend kannst du Autosuggestion verwenden und dir die Eigenschaften einsuggerieren die du am dringendesten brauchst.
Etwa Ruhe, Gelassenheit, innere Harmonie.
Sätze wären etwa "Ich bin ruhig, gelassen, ausgeglichen" "Ich bin zufrieden, ruhig, glücklich."
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10.07.2010, 18:06
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Endlose Suche Beitrag #4 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 08.02.2010
Ort: Salzgitter
Beiträge: 280
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Grüß Dich,lieber zwielichtritter,ich meine einigermaßen nachempfinden zu können,was Du zum Ausdruck bringen wolltest.Gut sortiert bist Du...aber kannst Dich in Deinem Inneren nicht damit verbunden fühlen,oder? Gemäß dem Motto:Problem erkannt,nur an der Umsetzung hapert es? Es gibt doch noch andere Formen als die Psycho-Therapie,die nicht so kopflastig sind...
...im Gegenteil,die dem "Sich-selbst-spüren-können" sogar zuarbeiten...wie Musik-Therapie,um nur mal ein Beispiel zu nennen.Es ist ganz wesentlich,und Teil der Eigenverantwortlichkeit,die richtige Therapieform für sich selbst durch Recherchieren herauszufinden. Das ist allererste Voraussetzung,um unnötige Fehlversuche aus purer Unwissenheit zu vermeiden.
Erlebte Traumata werden oftmals durch Verdrängung und Abspaltung "verarbeitet",
und wirken sich somit automatisch und nachhaltig auf Teilbereiche des Lebens aus.
Eine angemessene professionelle Hilfe halte ich aus persönlichen Erfahrungen heraus für unverzichtbar,da es dabei ohnehin keine speziellen Ratschläge zur Eigenbewältigung gibt..die schaden mehr,als das sie helfen könnten.
LG,tilo
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10.07.2010, 20:58
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Endlose Suche Beitrag #5 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.07.2010
Ort: Bochum
Alter: 42
Beiträge: 58
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Ich danke Euch ganz herzlich für Eure Anregungen. Darüber denke ich nach. Magische Kontrolle, wie Istariotep andeutet, ist nicht mein Ding - Disziplin hat mir nicht geholfen.
"Das bin ich" werde ich in mein autogenes Training einbauen. Danke noch mal!
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10.07.2010, 21:05
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Endlose Suche Beitrag #6 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.06.2010
Alter: 33
Beiträge: 143
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ich rate zu energiearbeit. dafür gibt es ganz tolle bücher und cd`s. arbeite mit deinen chakren. 3 monate konsequentes aufbauen deiner chakren und die welt ist wieder stabiler.
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10.07.2010, 22:03
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Endlose Suche Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
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Ich kann dazu nur eines raten - einen Hypnosetherapeuten suchen, der Erfahrung in Traumaauflösung hat.
Und nur dann einer Therapie zustimmen, wenn du ein hohes Vertrauen hast.
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11.07.2010, 10:07
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Endlose Suche Beitrag #8 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.07.2010
Ort: Bochum
Alter: 42
Beiträge: 58
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Auch Euch ein herzliches Danke schön! Ich habe zwar mal Yoga gemacht, aber mich nie an das Thema Chakren herangetraut, schien mir zu esoterisch. Aber ich kümmere mich drum.
Hypnose schien mir immer gut zu sein, wenn - ach jammer  - die Kosten nicht wären und ob ich wirklich genug Vertrauen aufbringe.
Aber es ist schön zu wissen, daß man nicht alleine ist. Ob die Lebensinhalte vergleichbare sind oder einfach nur Mitgefühl, beides gut. Danke!
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