... Fortsetzung:Future X West
Die
FX West ist eine Gruppe, die ihren Ursprung 1997 in der
Future Generation hat. Die Anführerin (
Hunter) schrieb mich 1999 an, daß sie uns zur Unterstützung brauchen könnten. Später stellte sich heraus, daß keine Information wirklich überprüft werden konnte – einfach aus dem Grund, da sie uns entweder gar keine oder lediglich Fehlinformationen gaben. Einige ihrer Dokumentationen schienen in sich schlüssig, jedoch auch konfus. Sie erwähnten u.a. Einzelpersonen (
Anti Mutant Soldiers), Gruppen (
Anti Mutant Bureau), Gebäude (
Anti Mutant Camp) und Koordinaten in Afrika, die wir jedoch nicht ernst nahmen.
Wir schickten die Akten im Jahr 2000 schließlich an eine damals verbündete Organisation (
Netzwerk) unter ihrem Führer
Wolf. Was wir dann im späteren Bericht lesen mussten, ließ unsere Kinnladen runterklappen – denn die darin befindlichen Informationen gaben der
Future X West Recht (sie hatten nicht gelogen):
Es wurden mehrere Personen gefunden und befreit (offenbar Geiseln oder ähnliches, näheres ist nicht bekannt), und für ihre Genesung in ein geschütztes Areal in Frankreich gebracht. In Kairo fand man mehrere Labore und Außenposten des
Clan der Silbernen Wölfe. Diese wurden neutralisiert und ausgeschlachtet. Die Personen wurden festgenommen. Außerdem wurden weitere Gebäude gefunden, die auf keiner Karte verzeichnet waren. Und man traf auf eine weitere Gruppe, die dem
Netzwerk völlig unbekannt, und darüber hinaus feindlich gesinnt war. Auch
Hunter wurde später befragt. Die Befragung fand durch
Wolf statt. Die Befragung galt meiner Person. Hier jedoch hielt
Hunter dicht und deckte mich.
2001 sandte uns
Hunter eine eMail, deren Inhalt darauf hinwies, daß die
Future X West bereits lange vor ihrer Benachrichtigung an uns umgezogen waren. Man verspottete uns, daß wir sie jetzt (auf einmal!) hätten besuchen können, doch es sei wohl zu spät. Dies war die letzte Nachricht, die wir erhielten.
Netzwerk
Der Führer dieser Organisation nannte sich zuletzt (2001)
Wolf. Das
Netzwerk besteht seit 1998 oder 1999 (nicht dokumentiert) und hatte seinen Ursprung im
Clan der Silbernen Wölfe (seit 1972). Soweit bekannt ist, entstand das
Netzwerk im Kampf gegen den Clan, da dieser zum Schluß illegale Forschungen betrieb. Das
Netzwerk hatte die Aufgabe, die Aktivitäten des Clans zu überwachen, und die restlichen Mitglieder zu enttarnen. Darüber hinaus befasste es sich intensiv mit den Grenzwissenschaften und der Parapsychologie. Aber auch der militärische Bereich kam nicht zu kurz.
Im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten hatte ich mich während meiner Ausbildungszeit unter
Wolf nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ich agierte u.a. als Informant und Läufer (ein Läufer ist ein evolutionierter Späher, d.h., ein Agent im Außendienst, also außerhalb der eigenen Stadtgrenzen). In München erfuhr ich zunächst von
Rosebud, daß in einem Nachtclub (
Babylon) negative paranormale Aktivitäten passieren. Hier hatte ich die Aufgabe, die Information weiterzuleiten. Später wurde der Nachtclub untersucht und gesäubert. In Sachsen, nähe Reichenbach hatte ich ein fliegendes Objekt gesichtet, welches die interne Bezeichnung
TR-AWS ("Talisman-Kampfrüstung" mit adaptiven Waffensystemen) erhielt. Ich erstattete Meldung. Später konnte in derselben beschriebenen Umgebung ein Außenposten des
Clan der Silbernen Wölfe gefunden und neutralisiert werden.
Daß der
Clan der Silbernen Wölfe und später das
Netzwerk psychologische Kriegsführung auch bei Gruppenanwärtern einsetzte, erfuhr ich erst zum Schluß. Ich erhielt am 17.05.2001 einen netten Brief von
Wolf, in dem er nach ganzen vier Jahren mit der „Du“-Anrede plötzlich mit „Sie“ ankam. Hier erfuhr ich die Strategien und psychologischen Vorgehensweisen des
Netzwerks. Da ich erst Anwärter war und in Ausbildung, hätten angeblich noch zwei (verdeckte) Tests und ein persönliches Gespräch gefehlt, um vollwertiges Mitglied zu werden (typische Hinhalte-Taktik). Da ich jedoch auch die vorigen Tests nicht bestanden hatte, und nun davon wusste, würde es mir auf ewig verwehrt bleiben, dem
Netzwerk, oder einer ähnlichen Organisation beizutreten (Rückzug, weil ich zu viele Fragen gestellt hatte, die auch er nicht beantworten konnte). Außerdem erfuhr ich noch so einiges, was meine eigenen Recherchen bestätigte. Und er war sich so siegessicher, daß er dazuschrieb, es könnte keiner unserer (damaligen) Gruppe seinen genauen Aufenthaltsort, oder wahre Identität herausfinden.
Fünf Jahre später rief ich zum Test noch ein letztes Mal die Nummer an, die
Wolf mir damals gegeben hatte. Sie funktionierte immer. Nur plötzlich hieß es: der Teilnehmer ist nicht verfügbar. Die Nummer war ungültig. Da ich weder den direkten Namen, noch den Wohnort von
Wolf kannte, schaltete ich
Mister X ein. Dieser bekam von mir alle relevanten Informationen, die ich über beide Organisationen besaß. Da hierin einige „politisch unkorrekte“ Daten bei waren, warnte man mich vor den möglichen Konsequenzen, die eine offizielle Untersuchung nach sich ziehen könnte:
Wenn die dafür zuständigen Behörden die Informationen erst einmal haben, dann wird nicht
Wolf als Anführer einer terroristischen Vereinigung angesehen, sondern ich selbst. Ich schrammte dann tatsächlich haarscharf an einer Intervention vorbei, in der ich schließlich in einem Raum gelandet wäre, in dem zwei Herren vom
Staatsschutz mir einige Fragen gestellt hätten. Und das nicht zum Spaß, sondern gleich mal eben einige Tage, wenn sie mit meinen Antworten nicht zufrieden gewesen wären.
Die Geschichte ging so aus, daß man von
Wolf nicht nur die wirkliche Identität herausgefunden hatte, sondern auch genau wusste, wo er wohnte. Man entschied sich jedoch, nichts zu unternehmen. Denn wenn erst einmal die
KSK und
GSG-9 zuschlagen, dann kann das unter Umständen für die zu findende Person tödlich enden. Mir wurde dann mitgeteilt, daß es mir reichen sollte, zu wissen, daß die gesuchte Person ausfindig gemacht werden konnte. (Übersetzung: wenn der Typ auffällig wird, können wir ihn immer noch ausschalten – der kann Euch nicht mehr dumm kommen.)
F a z i t
Alle hier aufgeführten und im Groben vorgestellten Gruppen haben die Kennzeichen des reinen Schattenverhaltens: sie verschwinden, sobald man sie ins Licht der Wahrheit zerrt.
Die einzige Ausnahme ist die
GMG: sie sind wirklich aktiv, halten sich stets bedeckt, kennen keine Hindernisse (Hauswände, abgeschlossene Türen), schlagen gnadenlos zu, und der Großteil ihrer Mitglieder leidet an Wahnvorstellungen – eine sehr gefährliche Mischung. Eine Mischung, die es langsam, aber sicher zu neutralisieren gilt. Ich denke da schon seit geraumer Zeit auch für diese Kerlchen an gewisse Herren in Schwarz – wenn
Mister X noch mal seine Kontakte spielen lässt, und seine Kollegen einschaltet, bekommen einige Damen und Herren ganz gewiss bald Besuch von Mr. Rauchbombe und Mrs. Blendgranate.

Die Moral von der Geschicht’
Messer, Gabel, Schere, Licht
Sind für kleine Kinder nicht
Und so endet das Gedicht
Seyla,
Ash