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Lebensfragen

Lebensfragen beschäftigen sich mit Lebensführung. Bist Du an einem Wendepunkt und hast Lebensfragen, dann stelle sie hier. Vielleicht willst Du auch Deine positiven Erfahrungen in einer bestimmten Lebenssituation hier für andere wiedergeben?


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Alt 17.01.2007, 16:35   Geben klar - aber Nehmen ??? Beitrag #1 (permalink)
Norbix
Erfahrener Benutzer
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 26.09.2006
Ort: Sachsen
Alter: 54
Beiträge: 319
Question Geben klar - aber Nehmen ???

Hallo zusammen,

vermutlich wurde dieses Thema schon öfters an- und durchgesprochen und dennoch möchte ich dieses Thema erneut aufgreifen, aus eigenen Erfahrungen hierzu und weil erst heute mittag wieder etwas diesbezügliches erlebte.

In meiner direkten und hoffentlich bereits bekannten saloppen Art frage ich da mal ganz direkt :
Warum sind wir zu so einer bescheuerten Gesellschaft geworden, das Geben und Nehmen nur noch unter Erwartung steht ?
Versuche mal Jemanden voll aufrichtig (selbstlos) einfach und nur so vom Herzen etwas zu geben - zu schenken ...
du siehst doch förmlich wie beim Gegenüber ein Zucken stattfindet, in dem seinen Kopf sämtliche Alarmzeichen losgehen und die Person fieberhaft sucht wo der Haken ist.
Das tatsächlich Jemand mal selbstlos gibt - kein Gedanke, sowas gibt es ja nicht. Und das man den Gebenden beleidigt damit, geradezu weh tut kommt auch keinen in den Sinn.

Ich sehe es hier mitunter, vereinzelt bei diesen oder jenen Beiträgen wenn dann Antworten kommen, wo spekulativ rübergracht wird in offenen oder versteckten Fragen "was erwartest du"
Das Jemand hier nur selbstlos Beiträge, sein Denken und Tun offenbart, damit nur ein Gebender ist -
will man nicht verstehen - nicht sehen.

persönliche Beispiele meiner Versuche >NUR> Geben, nur Schenken zu wollen :
> in 2000 zu Weihnachten hatte ich Geld übrig und wollte 1000 DM an eine oder zwei bedürftige Familien verschenken - keine Chance das Geld loszuwerden.
> in 2002 nach Wohnung aufräumen wollte ich 10 neuwertige Gesellschaftspiele an Fam. mit Kinder verschenken - nach 6 Monaten hab ich erfolglos abgebrochen.
> in 2004 wollte ich noch gut erhaltenen Farbfernseher verschenken an eine bedürftige Familie - nach vielen Monaten auch das erfolglos abgebrochen.
und ... und... und...
und dann heute Mittag erst :
Mitunter geh ich auch mal in McDonald und durch eine Aktion bei denen gewann ich zwei Gutscheine für 2 x Eis. Nun bin ich selbst nicht der große Fan für Eis, schon gar nicht um diese Jahreszeit.
Ich schaute mich um gewahrte an einem Tisch zwei Mütter mit je einem Kind, schätze so um 7 oder 8 jahre alt. Dort begab ich mich hin, lächelte sie freundlich an und legte die zwei Gutscheine denen hin, sagte : "ihre Kinder freuen sich sicherlich darüber, ich bin so nicht der Eis-Fan"
ppuuhhhh..... Leutchen.... auweia ...
erstmal die Mütter wie die mich ansahen, null Freude in Augen, nur der blanke Argwohn und mußte bald 5 Min rumreden, Fragen beantworten nur das zwei Gutscheine verschenken kann. Selbst den zwei so jungen Kindern war das bereits peinlich geworden.
tja ...

Wir stellen fest, wir regen uns auf das die Welt immer ärmer und kälter wirdund tun zusätzlich alles erdenkliche noch dazu, in dem wir ablehnen anstelle anzunehmen ...
kann man/muß man das noch verstehen ?

Was ist so eure Meinung hierzu ?
Und welche Erfahrungen machtet ihr so damit
- im (selbstlosen) Geben
- im An-Nehmen ?

liebe Grüße
Norbix
Norbix ist offline  
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Alt 17.01.2007, 17:12   Geben klar - aber Nehmen ??? Beitrag #2 (permalink)
Gast869
Gast
 
Beiträge: n/a
Hey lieber Norbix,

Die Franzosen haben da einen guten Ausdruck dafür : à prendre ou à laisser...
Nimm's oder lass es.

Ich habe mir abgewöhnt traurig zu sein oder es in Frage zu stellen, wenn die Menschen das "laisser" wählen.

Wir verschenken immer nur Geschenke... und manche verschenken eben oft ein Geschenk was ihnen angeboten wird, aus Dummheit oder weil sie es net besser wissen.

Eventuell wollen sie ja auch net, dass wir den "Gutmenschen" markieren... da sie SELBST net dazu fähig sind ? *schmunzel*

Alles Liebe
Astrid
 
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Alt 17.01.2007, 18:26   Geben klar - aber Nehmen ??? Beitrag #3 (permalink)
Alraune
unsophisticated
 
Registriert seit: 29.06.2006
Beiträge: 385
Hi Norbix,

dann will ich mal versuchen das an einem "ganz" einfachen Beispiel zu erklären. Nämlich an meinen, kann ja nur für mich selber sprechen.

Also mit Geben habe ich weniger Schwierigkeiten, als mit dem Nehmen. Bin sogar so bescheuert mich selber zu verschulden, wenn ich anderen dadurch helfen kann, die in meinen Augen noch weniger haben.
Erwarten tu ich dafür gar nichts, ich mach es eh geheim, so dass keiner weiß, woher der Segen kam. Bin mir nämlich auch bewusst, dass das Annehmen auf der anderen Seite zu Problemen führen könnte.

Alltägliche Dinge, wie jemanden anderen die letzte Parklücke lassen, oder einer älteren Dame etwas aus den oberen Regalen von Aldi an reichen, oder all die anderen selbstverständlichen Dinge, die zu einem Miteinander gehören, werden da schon eher angenommen, aber gerade da fällt mir auf, das gerade dort das Geben eher das Problem ist.

Annehmen kann ich persönlich übrigens gar nichts.

So, da versuch ich das alles mal zu reflektieren.
warum gebe ich gern, kann aber nix annehmen? Weil ich ein selbstloser Mensch bin?-Lach-, völliger Blödsinn.

Zum Geben, reicht es denn nicht das Gefühl zu haben, ich habe dem anderen geholfen? Allein das Wissen, dem anderen geht es jetzt besser, vielleicht habe ich ein Glücksgefühl freigesetzt, oder auch nur ein Lächeln bei dem anderen, ich denke allein dieser Gedanke, sollte als Dank völlig ausreichen.

Warum kann ich nicht Annehmen?
Da wird es jetzt ein wenig schwieriger, weil Du da völlig recht hast. Ich kann nichts annehmen, ohne gleichzeitig auch etwas geben zu können. Warum? Ich denke, es hat zum einen etwas mit Verpflichtung und dem eigenen Gefühl der Hilflosigkeit zu tun.

Wenn ich etwas annehme argumentiere ich damit, dass ich es brauche und es mir gut tut und ich auf andere in diesem Fall angewiesen war. Bei dem einen, oder anderen könnte das schon das Selbstwertgefühl anknacksen, da man mitteilt, danke, ohne Dich hätte ich das nicht geschafft.

Anderes Beispiel, wie Asti auch schon erwähnt hat, ich nehme nichts an, weil ich auch nicht bereit bin, etwas zu geben, also lasst mich alle in Ruhe.

Misstrauen, wie Du es bei den Muttern angedeutet hast ist in Meinen Augen sicherlich auch ein Grund, aber letztendlich ist dieses Misstrauen ja wieder gekoppelt mit dem Gefühl der kurzfristigen Hilflosigkeit.
Der schenkt mir was; Warum? Warum mir, womit habe ich das verdient, bin ich es wert, wie kann ich das wieder gut machen.

Mal kurz zu den Situationen im alltäglichen Großstadtstress, wo man sich schon die Birne weggeknallt hat, weil jeder in die Parklücke wollte.

Warum können wir nur geben, wenn wir eine Art innere Ruhe haben?

Wißt ihr was, ich rede/schreibe mich hier gerade krumm, weil letztendlich habe ich keine Antwort auf Deine Frage.
ich versuche es zu durchleuchten, aber im Schluss bleibt das Ergebnis, dass ich es nicht erklären kann.

Ich denke, es hat was mit unserer inneren Einstellung zu tun und den äußeren Umständen. So kann ich mal leicht geben und annehmen und ein anderes Mal dann wieder überhaupt nicht.

Bin mal gespannt, wie das hier weiter geht, werde immer mal wieder reinschauen, vielleicht passt mir ja irgendein Schuh-smile-

LG
Zaunrübe
Alraune ist offline  
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Alt 17.01.2007, 21:34   Geben klar - aber Nehmen ??? Beitrag #4 (permalink)
peter-seth
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Benutzerbild von peter-seth
 
Registriert seit: 11.12.2006
Ort: karlsruhe
Beiträge: 182
Zitat:
Zitat von Norbix
Das tatsächlich Jemand mal selbstlos gibt - kein Gedanke, sowas gibt es ja nicht. Und das man den Gebenden beleidigt damit, geradezu weh tut kommt auch keinen in den Sinn.
lieber Norbix, wie immer gibt es verschiedene ebenen und blickwinkel zu deiner frage ...

aber der blickwinkel, der mir sofort ins auge gesprungen ist, ist in deinem oben zitierten satz enthalten - der einen widerspruch enthält ... denn, wenn du wahrlich selbstlos gibst, dann kannst du nicht beleidigt sein - egal was der empangende mit dem geschenk macht - oder auch nicht ...

wenn du aber selbst in dir beleidigte gefühle spüren kannst, dann weisst du, dass du eine erwartung an den anderen herangetragen hast ... und dann kannst du dich fragen (die antwort ist nicht für mich wichtig!): was habe ich erwartet, dass des anderen verhalten mich beleidigt fühlen lassen konnte ...

die antwort auf diese frage kann dir etwas über deine "selbstlosigkeit" erzählen ...

mit liebe von mir, der ich durch ähnliche prozesse hindurchging ...

peter-seth ist offline  
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Alt 17.01.2007, 22:01   Geben klar - aber Nehmen ??? Beitrag #5 (permalink)
peter-seth
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Benutzerbild von peter-seth
 
Registriert seit: 11.12.2006
Ort: karlsruhe
Beiträge: 182
Zitat:
Zitat von Alraune
Annehmen kann ich persönlich übrigens gar nichts.
liebe Alraune, das passt irgendwie zusammen - für wen "das Leben ein Kampf ist", für den ist ein geschenk anderer menschen nur ein mittel, mit dem sie einen bekämpfen wollen ... auch wenn man nicht gleich merkt, was dahinter steckt ...

es ging mir genauso ... ich konnte mit geschenken und wohltaten anderer nichts anfangen ... und ich habe sehr lange gebraucht, bis es mir überhaupt aufgefallen ist ... dann hab ich noch eine weile gebraucht, bis ich merkte, dass es bei mir eine form von hochmut, von stolz war: ich fühlte mich den meisten anderen "so überlegen", dass ich von ihnen nichts annehmen mochte ...

seitdem ich - wie auch immer das gekommen sein mag - manchmal demut spüren kann vor dem, was im anderen menschen mir gleich ist ... seitdem fällt es mir viel, viel leichter, etwas von anderen anzunehmen ... und sei es nur eine kleine anerkennung, die ich nun nicht mehr mit "war doch selbstverständlich" oder mit "war doch ganz einfach" o.ä. abwerten muss ... denn nun muss ich auch mich selbst nicht mehr abwerten ...

... ich weiss, dass das komisch klingt - hochmut auf der einen, "sich abwerten" auf der anderen seite ... und doch gehört es zusammen ...

es waren für mich sehr schmerzhafte prozesse ... aber auf der anderen seite winkt die wahre freiheit, die wahre freude

und wenn man durch diese prozesse hindurch ist, dann kann man den mitmenschen, der argwöhnisch wird, wenn man ihm was anbietet, der "vorsichtshalber" nichts haben will oder der sonstwie merkwürdig reagiert, viel leichter verstehen, annehmen darin, wie er ist ... und: verständnis und annahme bewirken liebe ...

mit liebe von mir ...

peter-seth ist offline  
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Alt 18.01.2007, 08:24   Geben klar - aber Nehmen ??? Beitrag #6 (permalink)
Norbix
Erfahrener Benutzer
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 26.09.2006
Ort: Sachsen
Alter: 54
Beiträge: 319
Hallo zusammen,

danke für eure Antworten -
und mal sehen ob sich noch mehr hierzu äußern, über ihr Denken und ihre Erfahrungen reden.

@ peter
danke für deine Worte und damit Lenkung zum Nachdenken, welches ich gestern abend nach Lesen deines Beitrages auch gerne aufgenommen habe.

Tja, erstmal zur Selbstlosigkeit selbst ...
Das Wort an sich ist ja recht schnell und einfach geschrieben, aber gelebt ? Ist es den Menschen überhaupt möglich so richtig und völlig selbstlos zu sein ?
Vielleicht ...
Im Nachdenken zu deinen Beitrag räume ich ein, das hier selber zwar von einer Selbstlosigkeit sprach, aber so 100 % selbstlos war es letztlich dann doch nicht gewesen.
Was das Erleben gestern mit dem Eis war ...
naja, vielleicht bin ich da auch nur altmodisch und trage gewissermaßen Muster meiner damaligen Erziehung in mir drin wenn ich sage, das dabei in mir die kleine und geringe Erwartung hatte, das Wort mit den fünf Buchstaben zu erhalten, nämlich D A N K E.
Nebenbei bemerkt, ob dieses Danke verbal oder auch nur in Augen stehend ist für mich hierbei Nebensache.
Das ich aber wie gestern passiert wegen so einer geringen Sache mich den beiden Frauen nahezu rechtfertigen mußte Warum und Wieso ...
also das war schon irgendwie einmalig jetzt gewesen für mich und im Nachhinein frage ich mich noch, warum ich mich überhaupt darauf eingelassen habe.

Doch möchte ich bitten, das wir uns nicht allzu sehr darauf konzentrieren an dieser einen kleinen Geschichte mit dem Eis bei mir gestern.
Vielmehr möchte ich bitten objektiv über den Kern und viele zahllos ähnliche und vergleichbare Erlebnisse nachzudenken.... mitzureden hier.
Wie oft wurd von Freundes oder Bekannterseite einfach nur so einem eine kleine Aufmerksamkeit geschenkt und wie schwer tut man sich, dies herzlich und aufrichtig nur anzunehmen.
Und eben auch umgekehrt -
wie oft hat man nur aus einem reinen und kleinen Impuls etwas geschenkt, im Grundsatz und Kern des eigenen Antriebes durchaus Selbstlos und war dann dennoch, trotz aller Selbstlosigkeit, enttäuscht über eine eher abwehrende Reaktion.

Ich finde euer beiden Beiträge und Erklärungen gut, Peter und Alraune, und möchte sie mit meinen Verhaltensmuster hierzu ergänzen.

Geben war mir persönlich nie ein Problem gewesen, erst recht nicht wenn es mir um liebe Bekannte und Freunde ging. Selbst im größten Hunger hätt ich ohne Nachdenken noch mein letztes Stück Brot gegeben und selbst gehungert.
Nehmen dagegen - Nein. Ich tat mich äußerst schwer früher damit.
Jedoch waren meine Muster damals dahinter stehend nicht die der unbewussten Machtgefühle auszuleben, sondern eher und viel mehr meinem unbewussten Muster folgend, selber nichts wert zu sein und durch Ablehnen des Nehmen mich damit zu bestätigen.
Sprich das in einer Opferrolle mich begeben hatte und mich für andere aufzuopfern - also Geben - voll mit Elan -
gleichzeitig ich aber auch Bestätigung suchte und brauchte für meine Opferrolle und diese darin sah und mir auch erfüllte, in dem ich mir ein Nehmen untersagte.

Aus diesem Kreislauf aus sich wie Opfer zu fühlen und gleichzeitig Situationen sich schaffend, um sich als Opfer bestätigt zu sehen, vermochte ich erst auszubrechen, als mich Dingen widmete die wir hier in anderen Themen schon x-mal ansprachen :
Ich fing an mich mit meinem ICH auseinanderzusetzen, es mir offen anzusehen WER bin ICH, sprich Selbsterkenntnis -
und im weiteren über das wahrnehmen des eigenen ICH es anzuerkennen, anzunehmen und zu lieben.

Auch wenn ich mitunter noch manchmal in diese alte Opferrolle falle (was aber dann schnell merke und abstellen kann), so habe ich meine eigene innere Balance zwischen Geben und Nehmen mittlerweile recht ausgewogen hinbekommen.
Und noch etwas, bei deinem Beitrag Peter, was man nur recht selten lesen tut, mich aber riesig freute es zu lesen :
Das Wort Demut, was du angesprochen hast.
Ich persönlich halte angemessene Demut vor sich selbst und vor den anderen wundervollen lieben Menschen etwas wichtiges -
und sehr schönes.
Und ich kann es dir bestätigen aus eigenen Erfahrungen heraus, das mit Demut dem zu begegnen es nicht nur loeichter macht, sondern vor allem viel ehrlicher und aufrichtiger -
vor sich selbst und vor den anderen.
Und das sich dabei einstellende Glücksgefühl in einem selbst innen drin ist von einer kaum beschreibbaren wunderschönen Intensität -
wohlbemerkt was mich selbst und mein Er-Leben dazu angeht.

liebe Grüße euch Allen
Norbix
Norbix ist offline  
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Alt 18.01.2007, 11:26   Geben klar - aber Nehmen ??? Beitrag #7 (permalink)
Gast869
Gast
 
Beiträge: n/a
Hey ihr Lieben,

Als erstes möchte ich mich bei Norbix bedanken, dass er dieses Thread aufgemacht hat. Und natürlich auch bei allen anderen, die dazu ihre Sichtweise geschrieben haben. Irgendwie schon "gut" wenn man den Impuls bekommt mal über solche "Dinge" nachzudenken. *schmunzel*

Wobei ich persönlich an mir selbst nun eine gewisse Halbherzigkeit erkannt habe. Halbherzigkeit in dem Sinne, dass ich mich schon von einem Teil/Sache trennen will und doch tut es mir innerlich Leid, wenn ich dann daran denke, dass es nicht mehr nützlich ist. Und somit versuche ich dann doch unbewusst einen Nutzen daraus zu machen und wenn's nur der Dank der/des Beschenkten war.

Auch wenn Norbix nicht mehr möchte dass man auf sein Eisbeispiel zurückkommt, so sehe ich doch darin Paralellen zu Erfahrungen, die ich sammeln konnte.

Mir persönlich tat es immer Leid wenn ich die teuren "Oilily" Kleidchen meiner Tochter aussortierte. Innerlich missfiehl es mir sie einfach so in den Kleidersack zu stecken, da ich auch immer dachte, jemand anderes (Bekannte) könnten doch noch davon profitieren.

Was ich damit sagen will ist, dass ich mich schon davon trennen wollte und doch war es mir nicht egal was dann damit passieren sollte.*grins*

Irgendwie doch nur halbherzig, oder ?

Alles Liebe
Astrid
 
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Alt 18.01.2007, 11:43   Geben klar - aber Nehmen ??? Beitrag #8 (permalink)
samaria
Banned
 
Benutzerbild von samaria
 
Registriert seit: 22.08.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 846
asteria
Zitat:
Was ich damit sagen will ist, dass ich mich schon davon trennen wollte und doch war es mir nicht egal was dann damit passieren sollte.*grins*

Irgendwie doch nur halbherzig, oder ?
find ich nicht. du hast den wert davon anerkannt. sollten mehrere menschen tun. (meine meinung)
ist doch klar, dass man dann ein wenig enttäuscht ist, wenn dein gegenüber den wert nicht sieht. finde ich absolut menschlich ;-)
samaria ist offline  
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