Hallo ihr Lieben hier,
an für sich bin ich kein Geschichtenschreiber oder sowas (obgleich schon längere Zeit daran bin und sitze, ein Buch zu schreiben), doch diese kleine Geschichte lief mir vor gut 2 Jahren auch innerhalb der Vorweihnachtszeit einfach so buchstäblich aus der Feder heraus.
Ich habe ziemlich überlegt an welchem Platz hier im Forum sie am geeignesten wäre. Und ich hoffe, das die Mod es ähnlich mir sieht, das hier der richtige Platz dafür ist, weil in der Tiefe dieser Geschichte sich doch Lebensfragen befinden.
Kurz und gut, ich möchte die Mod. bitten, den Beitrag hier zu belassen.
Danke.
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Eine kleine Engelsfamilie, genau genommen
Engel-Papa und Engel-Mama kamen dieses Jahr auf die Idee ihren beiden Engelskindern die Erde zu zeigen.
Als Zeitpunkt wählten sie die Weihnachtszeit und noch
im Himmelsreich drehten sie an den Globus um den Ort auf Erden auszusuchen.
Mit zittrigen Fingern hielt die Engels-Tochter den Globus an, und ihr Finger zeigte auf eine größere Stadt mitten in Deutschland.
Um nicht aufzufallen traten sie in Menschengestalt auf
wie eine kleine glückliche Familie. Sie betraten die Stadt
mitten im Zentrum zur späten Nachmittagsstunde als bereits die Dunkelheit Einzug gehalten hatte.
Mit Staunen, leuchtenden Augen und offenen Mündern
starrten die Engelskinder umher ...
Menschen strömten zahlreich durch die Straßen, überall
leuchteten und blinkten Lichter, und von vielen Seiten
erklang liebliche Weihnachtsmusik ....
Da zupfte eines der Kinder an Engelpapa und fragte
„Papa, du sagst sooft die Menschen wären nicht froh auf dieser Welt ... aber dies sieht hier doch alles so lieb und schön aus ... „
Engelpapa beugte sich zu seinem Kinde herunter und sagte leise :
„Ja Liebes, es ist fürwahr lieb und schön, doch schaue
bitte genauer, auf die Menschen... „
Die Engelskinder taten was geheißen und schauten sich
die Menschen genauer an, wie hektisch sie umher eilten.
Sie sahen glanzlose und genervte Augen die keinen Blick zu haben schienen für all die weihnachtlichen Schönheiten.
Und sie vernahmen durch und über die lieblichen Klänge der Weihnachtsmusik wirre Stimmen der Gereiztheit ....
Lange, ja sehr lange schauten sie verständnislos dem
zu und als ihr langes Staunen und nicht Verstehen
etwas überwunden war setzten sie zu Fragen an ....
„Papa...Mama.... seht doch nur, all die Menschen,
warum sind die so ? So wie die Tun und Machen,
die bekommen ja nichts mit von all dem, der
Schönheit dieser Zeit, der Liebe und das Leben .... „
Engel-Papa und Engel-Mama sahen sich kurz an
bevor sie ihren Kindern antworteten ...
„Die Menschen nennen das anstehende Fest das
Fest der Liebe, und bringen ihre Liebe mit schönen
Gegenständen und Gesten den anderen Menschen
rüber. Da es sich auf dieses Fest konzentriert, und die
Menschen soviel anderes noch zu tun haben, haben
sie nicht mehr die Zeit die wahren Schönheiten des
Lebens zu erkennen“
Es trat ein Schweigen ein und man konnte an den
Gesichtern der Engelskindern ablesen wie sie
nachdachten ....
So fragte erst das eine von den Kindern aufmal ...
„Mama, tun sich die Menschen denn nur einmal
im Jahr lieben, also ihre Liebe zeigen ?“
Und bevor Engel-Mama was hätte sagen können
fiel das andere Engelskind mit ein ....
„Ja genau, und wenn sie sich doch lieben, warum
zeigen sie es dann nicht das ganze Jahr über ?
Denn dann, ja dann .... „
ereiferte sich das Engelskind ....
„ ... dann hätten sie auch wieder mehr Zeit,
Zeit die Schönheiten des Lebens zu erkennen .... „
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Mein Wunsch diese Weihnachten an uns Menschen, mich eingenommen, ist der das wir die Gefühle der Weihnacht in uns halten und jeden Tag des Jahres in Eigenliebe und Nächstenliebe begehen -
und nicht nur einmal im Jahr am 24.12. eines Jahres ....
liebe weihnachtliche Grüße an ALLE
einen schönen besinnlichen 2. Advent wünsche
euer Norbix