Heilung liegt in uns. Das ist nur ein Erfahrungsbericht vom mir, es stellt keine absolute Wahrheit dar obwohl sie schon gewisse Parallelen zu einigen anderen Leben aufweist. Zu meiner Vorgeschichte ist zu sagen dass ich schon anders als die Norm (was dies auch immer heißt) geboren wurde. Ich komme nicht von hier und war schon immer da. Ich denke einige können nachvollziehen wovon ich rede. Mit sechs starb meine Oma vor meinen Augen. Da kam die erste starke Veränderung in mir. Etwas starb um neu geboren zu werden was ich aber damals noch nicht verstand. Mit 14 starb mein bester Freund bei einem Autounfall und damit wurde mein Verhältnis zum Tod wieder anders. Seit seinem Tod bin ich in der Lage den Tod als Tor zum Leben zu sehen. Wie es danach aussieht sei mal dahingestellt. Mit 18 (zu meinem Geburtstag) schnitt ich mir die Pulsadern auf weil ich endlich erlöst sein wollte. Ich hab es überlebt und denke heut etwas anders. Was Gott gegeben sollte der Mensch nicht nehmen. Aber ich verstehe wie man so etwas tun kann. Ich kann mich an das Gefühl in mir noch ganz genau erinnern. Diese Leere. Das war das erste mal in meinem Leben das mein Ofen aus war da ich mein Feuer nur nach außen trug und nichts für mich behielt. Heute weiß ich das man seine Mitte nur behalten kann wenn man das Feuer im Ofen gerecht an die andern und an sich verteilt. Mit 20 bekam ich meinen ersten pychotischen Schub was bedeutet das ich zum ersten mal bewusst mit Geistwesen zu tun hatte was aber dann überhand nahm und ich mit 22 Jahren nicht mehr auf der Erde ansässig war. Damals wusste ich noch nicht wie man sich schützt. Hatte keine Lehrer als die in mir (was aber zum Ende hin betrachtet gar net so schlecht ist da Ersthanderfahrung). Nach einem schweren weiteren Jahr ging es mir wieder gut. Ich erfreute mich der Natur meiner Katze und meiner Arbeit. Nach einem weiteren Jahr bekam ich die zweiten Schub. Hier verfolgten mich die Energiewesen welche die Kirche als Dämonen bezeichnet. Mein Ofen war nun endgültig aus. Ich starrte ein Jahr vor mich hin und das ist wörtlich gemeint ich saß nur da und starrte vor mich hin. Es gab Tage da lag ich nur im Bett weil ich Angst davor hatte aufzustehn. Das kann sich kein „normal“ denkender Mensch vorstellen. Eine irrationale Angst paralysiert einen. Das Flascht ganz schön wenn du in Stücke gehackt wirst! In dieser Zeit verbrachte ich die Zeit in mir ohne direkten Kontakt zur Aussenwelt aufzunehmen. Ich war sowiso zu ver-rückt um mit andern kommunizieren. Heute weiß ich wahre Stärke erwächst aus dem inneren. Wie alles aus dem inneren kommt. Nachdem ich weitere Jahre mit mir verbracht habe bin ich nun an einem Punkt angelangt an dem ich keine Fragen mehr habe, an dem ich mich liebe so wie ich bin, an dem ich geduldig bin ( auch wenn die Arbeit an der Geduld sich ein Lebenlang vortsetzt), ich bin zufrieden und ich bin frei. Ich kenne meine Schwächen und akzeptiere sie. Ich kenne meine Stärken und versuche sie auszubauen. Sicher fragst du dich was ich sagen will. Ich will sagen egal wie dunkel ein Tunnel erscheint er endet im Licht. Egal wie weit unten du bist wenn du deine inneren Kräfte rufst werden sie dir zum Leben verhelfen. Egal wer du bist, du kannst Seelenfrieden erlangen solang du fähig bist dich selbst zu lieben und dir und anderen zu vergeben. Das kann man lernen ist meine Erfahrung. Es ist ein langer Prozess aber es funktioniert. Wer ne Frage oder Anregung hat kann mir gerne schreiben.
Alles ist gut in meiner Welt. Benjamin