Hallo liebe "Esos", ich hab hier oft mitgelesen, aber eigentlich wenig Zeit gefunden, auch mal mitzuschreiben.
Aber jetzt ist bei mir so ne "Sendepause"

dass ich auch mal zum Schreiben komme.

(Hat halt alles seine zwei Seiten)
Im Moment bin ich sowas von alle, dass ich mich nicht mehr "hochkrieg" (Münchhausen - Sumpf- Zopf)
Lebe mit Sohnemann seit drei Jahren allein, "betreibe" meine Privatinsolvenz, lebe von Hartz 4, habe wegen Depressionen meinen Nebenjob gekündigt bin 51 und habe seit einem halben jahr den Eindruck ich krieg nix mehr auf die Reihe. Ich bin so müde, dass ich am liebsten einschlafen würde und mich aus meinem Leben stehlen.
Vor nem halben Jahr hab ich ne Kur gemacht, die hat mir gut getan, ich wollte garn nicht mehr in mein altes Leben zurück.
Bis jetzt hat mir immer noch Kraft gegeben, dass ich mir dieses Leben ausgesucht habe, um daran zu wachsen, aber ich fühle ich hab mich da anscheinend verkalkuliert. Ich bin die Hälfte der Zeit so zugeschlossen (innerlich), dass ich auch keine Hilfe oder pos. Energie mehr empfangen kann. Wenn ich "funktioniere" nutze ich dass um meine Aufgabe mit Sohnemann möglichst gut zu machen, Kraft bei meinem Pflegepferd zu tanken, (einzige Zeit in der ich noch den Eindruck habe ich bin am richtigen Platz) Yoga und versuche etwas Spirituelles zu lernen. Aber die "guten" Zeiten werden auch immer kürzer und ich werd immer mehr von dem Gefühl beherrsch "das Klassenziel nicht erreicht zu haben". Ich weiß von dem Gesetz der Anziehung, hab vieles gelesen und versuche mich nicht in negativen Gedanken und Fühlen zu verlieren. Aber ich bin so müde.
Danke daß Ihr als "seelische Lastablader" da wart.
Marianne