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Lebensfragen

Lebensfragen beschäftigen sich mit Lebensführung. Bist Du an einem Wendepunkt und hast Lebensfragen, dann stelle sie hier. Vielleicht willst Du auch Deine positiven Erfahrungen in einer bestimmten Lebenssituation hier für andere wiedergeben?


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Alt 15.01.2010, 23:30   Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung... Beitrag #1 (permalink)
Rockie
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 13.01.2010
Beiträge: 11
Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung...

Hallo Ihr Lieben,

ich weiß grad nicht so Recht, in welches Unterforum ich mit meinem Beitrag gehen sollte, aber da es in erster Linie um das Leben ans sich geht, denke ich, ist der Beitrag hier am Besten aufgehoben.

Also, ich (45) habe seit meinem 7. Lebensjahr eine sehr schwere Neurodermitis (äußerlich sieht man es durch die Salben nicht so sehr) und leider auch sehr darunter - aber dazu gleich mehr. Mein Problem ist nicht nur die Neurodermitis, sondern leider auch, dass ich als Mann mit grad mal 1,60m viel zu klein geraten bin und mir das als sehr sensibles Gemüt (bin mit Sternzeichen Fische und Aszendent Krebs - ich glaub, das sind sehr gefühlsbetonte Menschen, hat man mir mal gesagt) zeitlebens große Schwierigkeiten bereitet hat. Unter anderem (natürlich!!!) auch bei der Suche nach einer lieben Frau/Freundin - die passende Frau hab ich bis heute noch nicht gefunden - so langsam muss ich die Hoffnung auch darauf wohl aufgeben. Für mich als sehr liebes-, zärtlichkeits- und harmoniebedürftigen Menschen ist diese Einsamkeit und diese Hoffnungslosigkeit manchmal so extrem schwer zu ertragen, dass ich jeglichen Lebensmut zu verlieren drohe! Und das obwohl ich eigentlich sehr gerne lebe, ein offener, aufgeschlossener und kontaktfreudiger Mensch bin, der nie Probleme hatte, nette Menschen kennenzulernen. Bitte denkt nicht, dass ja der Charakter das wichtige ist - das stimmt nur in extrem seltenen Fällen (außerdem hab ich noch nicht mal einen "tollen" Charakter, sondern bin eher unauffällig und schüchtern)! Ich weiß wirklich, wovon ich rede: nämlich von einem KO-Kriterium bei 99,9% aller Frauen. Leider ist es so. Außerdem bin ich noch nicht mal halbwegs hübsch, was vielleicht doch ein paar mehr Gelegenheiten mit sich bringen würde...

"Natürlich", werdet Ihr jetzt sagen: "Wer sich nicht selbst liebt, wird auch nicht wirklich von anderen geliebt werden." Aber ich selbst finde mich eigentlich nicht so übel, hässlich eigentlich auch nicht und meinen Körper fände ich eigentlich auch ganz okay... wenn, ja wenn das Problem der Einsamkeit nicht wäre, das mir immer und immer wieder klar macht, dass ich nun mal anders bin...

Zurück zur Neurodermitis. Ich habe schon nach zwei/drei Jahren nachdem es angefangen hatte, permanent Salben verschrieben bekommen, in denen auch Cortison-Salben reingemischt waren und schmiere dieses Zeug heute noch drauf, weil ich ohne schlichtweg nicht mehr leben könnte - mittlerweile allerdings viel stärker verdünnt, also mit mehr Basis-Salben angemacht. Ich glaube, dass ich mit ein paar Wochen extremen Leidens während des Heilfastens durch das gleichzeitige Absetzen aller Salben und anschließender veganer Ernährung davon wegkommen würde. Ich hatte das auf diese Art schon mal weggebracht. Damals kam es dann aber nach einer privat stressigen Phase und eines Schluderns in der Ernährung (also wieder normal gegessen) ruckzuck wieder. Seitdem hab ich es aber nicht wieder geschafft, diese Wahnsinnsschmerzen während des "Entzugs" durchzustehen. Ich glaub, es liegt wohl auch daran, dass mittlerweile 15 Jahre ins Land gezogen sind und die Haut wohl noch mehr an das Kortison gewöhnt ist, so dass der Entzug nun noch schwerer wird. Ich weiß bald nicht mehr, was ich noch machen soll. Meine Haut wird schon spürbar dünner und ich hab total Angst, dass ich im Alter keine Haut mehr auf dem Körper haben werde.

Ich bin mittlerweile soweit, dass ich mir schon überlegt habe, selbst das Pendeln zu lernen um damit evtl. aus mir selbst die Dinge zur Auflösung meiner Probleme zu erfahren. Ich habe mir ein Buch gekauft und es liest sich, als ob es für mich der richtige Weg sein könnte. Ich weiß nicht, ob meine Idee mich wirklich weiterbringt, aber ich kann mir nur noch vorstellen, dass die Lösung oder zumindest die Gründe für mein Leiden in diesem Leben in mir selbst bzw. meinem Unterbewusstsein zu finden sind.

Mein Problem könnte bzgl. des Pendelns evtl. jedoch sein, dass ich in meiner Sensibilität ein sehr, naja, ängstlicher Mensch bin, wenn es um alles übernatürliche geht. Da dabei, wie ich mittlerweile im Pendelforum erfahren habe, aber die Möglichkeit besteht, doch auch mit anderen Wesenheiten in Kontakt zu kommen, bin ich grad schwer am Überlegen, ob ich das nicht doch sein lassen soll. Aber ich möchte doch so gerne in mir selbst die ein oder andere Antwort und vielleicht einen kleinen Schubs in die richtige Richtung zu bekommen.

Ich bin mit esoterischen Denkweisen natürlich bei weitem nicht so vertraut, wie viele von Euch und habe mir einfach mal zusammengereimt, dass ich vielleicht in vergangenen Leben ein übles Kerlchen gewesen sein muss oder dass dieses schwere Leiden und die Schmerzen (psychisch und physisch), die Verzweiflung und das fehlende Glücklichsein in diesem Leben einfach vielleicht irgendwie zu meiner Lebensaufgabe gehört.

Auch weiß ich natürlich nicht, ob ich nicht einfach den Dingen ihren Lauf lassen und mein Schicksal hinnehmen soll, weil es vielleicht einfach so sein muss und ich vielleicht lernen muss, trotzdem glücklich sein zu können. Aber wie ich das unter diesen Umständen hinkriegen soll, ist mir mehr als ein Rätsel. Ich versuche das alles seit Jahren immer lockerer zu nehmen, aber wenn man tagtäglich an seine Probleme erinnert wird, mit ihnen aufwacht und mit ihnen einschläft, kann man das nur sehr schwer als "gottgegeben" hinnehmen und mehr oder weniger vergessen.

Aber all diese Überlegungen drehen sich im Kreis und ich komme nicht weiter. Ich weiß nicht, ob der Gang zu einem Therapeuten etwas bringt - aber das werde ich sicher bald machen. Habe beruflich einiges extrem stressige Wochen vor mir, aber dann werd ich es mal probieren, in der Hoffnung, jemanden finden zu können, mit dem es auch "passt".

Mit allen Rückschlägen, die ich, vor allem auch in der Liebe, erfahren musste, meinen körperlichen Problemen und der Tatsache, dass ich von meinem Charakter her zwar immer nette Kollegen und den ein oder anderen Freund gefunden habe, mir aber das wahre Glück (die Liebe ist für mich immer schon das schönste und mächtigste aller Gefühle gewesen - naja, geht ja wohl allen hier so...) versagt zu sein scheint, denke ich mir, dass das wohl alles irgendwelche höheren Gründe haben muss. Anders kann ich mir dies alles nicht mehr erklären.

Aber diese Zerrissenheit und die Hoffnungslosigkeit, die ich immer mehr in mir spüre, macht mich auf Dauer so krank und treibt mich immer und immer wieder zur Frage, was wohl die Gründe für das alles sind...

Ohje, dieses Posting ist nun aber zu einem extremen Seelenouting ausgeartet - ich hoffe, dass das alles nicht viel zu konfus ist und Ihr mir ein kleines bisschen folgen konntet. Vom wirklichen Verstehen möchte ich gar nicht reden - das ist in meinem Fall wohl kaum jemandem möglich. Aber mir fehlt wirklich bald jeder Lebensmut und ich weiß einfach keine Rat mehr!

Bitte entschuldigt, falls solche Postings vielleicht nicht in dieses Forum gehören, aber ich wusste nicht, wohin sonst damit und es hat zumindest mal gut getan, das alles mal nieder zu schreiben.

Ich weiß eigentlich auch gar nicht, warum ich das alles aufschreibe - vielleicht einfach, weil es gut tun würde, wenn es vielleicht den ein oder anderen geben würde, der diese Problematik ein wenig nachvollziehen kann oder vielleicht sogar jemanden, dem es ähnlich geht. Es ist so schwer, über solch grundlegende Probleme mit jemandem zu reden.


Vielen lieben Dank
rockie
Rockie ist offline  
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Alt 16.01.2010, 08:12   Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung... Beitrag #2 (permalink)
mauretania
löwenstern
 
Benutzerbild von mauretania
 
Registriert seit: 05.02.2007
Ort: BW
Beiträge: 9.927
Blog-Einträge: 4
Lieber Rockie,

es gibt ein Buch über eine cortisongeschädigte Frau: "Und niemand hört mein Schreien". In diesem Buch ist das Leid beschrieben, welches Kortison verursachen kann.

Ansonsten weiss ich auch nicht, was ich dir raten soll, du siehst Vieles sehr realistisch. Was ich jedoch kann, ist, dir alles Glück dieser Welt zu wünschen, inklusive einer Frau, die dich liebt.

Von Herzen alles Gute

Mauri
mauretania ist offline  
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Alt 16.01.2010, 22:55   Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung... Beitrag #3 (permalink)
melpomene
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von melpomene
 
Registriert seit: 15.09.2009
Ort: Wien
Beiträge: 3.777
Lieber Rocky,

Es war bestimmt gut, dass Du diesen Weg Deines Outings gewählt hast. Irgendwo und irgendwie muss man sich auch Luft machen.

Aber bitte sei nicht traurig, dass Du keine passende Partnerin findest. Ich kenne sehr hübsche und intelligente Menschen, wo man sich denkt, dass sie doch leicht jemand Netten finden müssten, doch auch sie haben Schwierigkeiten und nolens volens ein Singldasein gewählt. Es ist nicht leicht, einen passenden Partner zu finden. Somit musst Du nicht jeden Misserfolg von Deinem Äußeren abhängig machen. Abgesehen davon, kann einem auch der Partner nicht das große Glück bescheren. Das Glück liegt im Menschen selbst.

Ich kann Dir einstweilen einen guten Rat geben. Leg Dir einen netten Freundeskreis zu! Kein Mensch kann das Glück herbeizwingen. Vielleicht kommt es - möglich ist alles und hoffen soll man ja immer - aber wenn es nicht kommt versuche Dir Dein Leben auch ohne Partner so schön und lebenswert wie nur möglich zu machen. Hast Du ein Hobby?
Schau einmal hier ins Kreativforum, vielleicht findest Du dort eine Anregung.

Dann gibt es ein Forum für verschiedene Behinderte. Diese schreiben und malen. Du kannst dieses Forum unter www.wiend.at finden. Der Mann, der es leitet, ist ein ganz lieber Mensch - ich glaube sein Name ist Reinhard - ihn kannst Du auch um Rat fragen.

Und versuche nichts zu erzwingen. Lebe Dein Leben ganz normal weiter. Entweder es kommt oder es kommt nicht. Kränke Dich nicht darüber. Du bist nicht allein mit Deinem Leid. Du bist in der Schöpfung einmalig und dafür sollst Du Dich auch selbst lieben.

Wenn es geht, halte mich auf dem Laufenden! Vielleicht kann ich Dir weiterhelfen.

Mit lieben Grüßen und Wünschen

melpomene ist offline  
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Alt 17.01.2010, 01:06   Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung... Beitrag #4 (permalink)
yaguarete
unterwegs
 
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Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 25.03.2007
Alter: 46
Beiträge: 390
Blog-Einträge: 1
hallo Rockie,

toll, daß du dich traust hier zu posten und so offen bist. das zeigt, daß du wirklich was ändern willst.

kann mir vorstellen, daß du keine lust mehr hast ewig so weiterzumachen.

das mit der frau und liebe kann man nicht erzwingen, aber man kann den boden dafür bereiten und irgendwann, schwupps, findest du jemanden, der genau zu dir passt.

ich erzähl dir mal von einem freund. der ist 1,62 groß und befand sich fast sein ganzes leben lang in einer ähnlichen situation wie du, nur daß er eher noch dick war und schon sehr früh eine halbglatze bekam. das fand er total schlimm. er wurde dann auch 40 und irgendwie packte es ihn. er ging regelmäßig in die muckibude und wandelte das fett um in muskeln. das hat ihm aber so viel gebracht, daß er viel selbstbewusster wurde und sich immer mehr mochte, auch mit zum schwimmen kam, was er vorher immer vermieden hatte. er kam dann mit einer frau zusammen, mit der er seit jahren zusammengearbeitet hatte. sie trennten sich, aber jetzt hat er wieder eine freundin und sie scheinen glücklich zu sein.

das soll nur ein beispiel sein. und es heißt auch nicht muckibude = freundin, aber was ich gesehen habe, war, daß durch die regelmäßige sportliche beschäftigung mit seinem körper er dazu ein entspannteres verhältnis gewonnen hatte und sich selbst mehr akzeptieren konnte.

u.U. auch was zum ausprobieren; es gibt in den größeren städten auch sog. kuschelparties, vielleicht wär das ja auch was für dich.

soviel zu den äußerlichkeiten.

dann zu der schüchternheit:

schüchternheit ist eine zier doch weiter kommt man ohne ihr ---rockie!!! dein nickname ist ja wohl alles andere als schüchtern oder?

o.k. im grunde ist es ja nicht schlimm, schüchtern zu sein, nur damit entgeht dir eigentlich viel freude. da würde ich mal schauen, dich nicht auf deine "schwächen" zu konzentrieren, sondern auf deine stärken.

wahrscheinlich steckt da noch mehr in dir, was auch mal gelebt werden will.

--und damit wieder zu den sportarten: es gibt auch "sportarten", die nicht nur den körper sondern auch den geist verändern und über die du innerlich wachsen kannst und deine schüchternheit überwinden kannst.


aikido zum beispiel fiel mir für dich spontan ein, oder tai chi, vielleicht yoga...


zum thema pendeln. klar, probiers aus. jeder zugang zu dir selbst kann nur positiv sein. müsstest allerdings die ängste / zaghaftigkeit erstmal lernen zu überwinden und dir und dem universum etwas zutrauen. also eine vertrauensgeschichte.


neurodermitis hatte ich früher auch jahrelang. ich persönlich konnte sie mit hilfe eines handauflegers heilen.(er ist leider schon tot). hatte auch jahrelang die salben genommen, schrecklich. ich kenn die schmerzen.

nun ist dieses thema sehr vielschichtig aber ich schreibe dir jetzt mal, was ich darüber erfahren habe.

(mir haben die bücher von rüdiger dahlke - "schicksal als chance" und "krankheit als weg" SEHR geholfen)

ich gebe es mit meinen worten wieder:

die haut ist unsere abgrenzung zur außenwelt.
neurodermitis-- man ersehnt sich nähe aber will doch gleichzeitig niemanden (an seine haut) ran lassen ----
thema nähe ertragen -

.... will ich überhaupt jemanden so gaaaaaaaaaaaaanz nah an mich ranlassen --- nicht nur körperlich, sondern auch an meine innere welt?

tief in dir drin heißt es vielleicht, daß es nicht normal ist, allein zu sein.... aber vielleicht fühlst du dich ja allein einfach am freiesten?... ich meine jetzt das primäre gefühl, nicht den verstand, der gleich dazukommt und sagte, "ja aber eigentlich hätt ich doch gerne jemanden".... hättest du wirklich, wirklich, wirklich, ganz ehrlich.... gerne jemanden so nah bei dir, daß er dich anatmet und mit seinem gesicht nicht weggeht oder daß er dich überall im gesicht küsst, auch wenn du verschwitzt bist und dich unwohl fühlst zbsp....

deine haut ist die grenze zur außenwelt. damit signalisierst du, bis hier hin und nicht weiter. durch den ausschlag signalisierst du sogar, "bitte auf keinen fall nah rankommen, ich bin so dünnhäutig (sensibel, verletzlich), daß ich mich durch diese starke abwehrhaltung einfach schützen muss".
ein starkes signal.

natürlich im inneren widerstreit mit deiner sehnsucht... "ja aber ich will doch auch gestreichelt und berührt werden, ich will jemanden haben, der mich lieb hat."

die seele möchte dir ein lebensthema zeigen und findet ihren ausdruck/ihr ventil in genau dem körperteil, das mit bestimmten themen korrespondiert (siehe dahlke), denn sie will von dir angeschaut und geheilt werden.
sonst wärst du nicht hier.

du kannst viel selbst heilen aber du kannst dir auch geeignete hilfe holen, und dich mit hilfe heilen.

es ist klasse, daß du auf den ruf deiner seele hörst und dein leben verbessern willst, dabei wünsche ich dir alles erdenklich gute, ROCKIE !

viele grüße,
yaguarete
yaguarete ist offline  
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Alt 17.01.2010, 02:13   Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung... Beitrag #5 (permalink)
Pure
Praktizierender Okkultist
 
Benutzerbild von Pure
 
Sternzeichen: Waage
Registriert seit: 10.10.2008
Ort: NRW, Münster
Alter: 30
Beiträge: 1.258
du musst einfach den richtigen Menschen treffen....es wollen, dann passiert es auch.
Pure ist offline  
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Alt 17.01.2010, 04:41   Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung... Beitrag #6 (permalink)
Rockie
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 13.01.2010
Beiträge: 11
Also erst mal ganz lieben Dank für die Zeit, die Ihr Euch für die netten und ausführlichen Beiträge genommen habt - ich bin wirklich platt und freu mich unglaublich über die netten Worte...

@Melpomene
Nein, ich mache die Misserfolge eigentlich nicht von meinem Äusseren abhängig. Das Problem ist eher, dass man in meiner Situation - so blöd sich das anhören mag - Gelegenheiten zu nutzen versucht, die vielleicht eigentlich von vornherein mehr oder weniger sinnlos sind! Der Misserfolg setzt ja voraus, dass zumindest das Äußere in diesem Fall dann keine Rolle gespielt hat. Aber wenn es zwischen zwei Menschen nicht passt, na dann kann's natürlich auch nicht gut gehen - klarer Fall! Nur hat man mit einem so extrem limitierten Äußeren nur sehr wenige Möglichkeiten - so dass man sich vielleicht Dinge schön redet, die man sich eigentlich nicht schön reden sollte. Und wenn man die Einsamkeit als Misserfolg bezeichnen möchte, dann hast Du Recht: Ja, die Einsamkeit führe ich durchaus auf das Äußere zurück.

Man (naja, ich zumindest... :-) ) gelangt auch da - zumindest wenn man sich so sehr nach einer harmonischen Zweisamkeit sehnt - in eine fatale Spirale: Einerseits versucht man zunächst seine Ansprüche runterzuschrauben, weil man sich denkt, dass man gefälligst nicht zu viel verlangen soll. Andererseits zeigt sich aber dann doch, dass gewisse Dinge einfach sein müssen bzw. eine Beziehung ohne sie auf Dauer nicht glücklich machen. Als Beispiel sei nur genannt, dass ich jemand bin, der die tiefgründigen Gespräche, die geistige Herausforderung und eine ähnlich geartetes intellektuelles Niveau braucht. Es gibt so viele Dinge, über die man endlos tolle Gespräche führen kann, seien es Bücher, Musikwerke oder gute Filme, aber eben auch das spirituelle und philosophische. Außerdem bin ich zwar sehr harmoniebedürftig, aber doch jemand, mit dem man gut und sachlich "streiten" kann. Eine Streitkultur mit Respekt und Achtung ist mir eben sehr wichtig. Solche Dinge habe ich zwei Mal schmerzlich vermisst und letztlich musste ich dann doch feststellen, dass es nicht passt und man sich besser wieder trennt - was natürlich nichts ungewöhnliches ist!

Hobbies hab ich genug, Langeweile kenne ich eigentlich kaum. Ich habe auch in meiner neuen Firma und der neuen Stadt sehr schnell viele wirklich nette Leute kennengelernt, die ich sehr schätze und wo sich so langsam auch intensivere Beziehungen entwickeln - rein freundschaftlicher Natur mein ich. Aber das ist nicht mein Problem. Ich bin eigentlich ein recht aufgeschlossener Mensch - zumindest unter Leuten, mit denen ich mich wirklich wohl fühle und mit denen ich mich gut verstehe.

Als Beispiel sei mal erwähnt, dass wir in meiner Abteilung ein sehr, sehr gutes Verhältnis pflegen - und zwar so gut, dass ich mich darüber freue, wenn meine Kollegen sich gerne mal über meine Größe lustig machen und wir darüber gemeinsam witzeln können! Und das ist wirklich etwas ganz besonderes, weil ich bei gewissen Leuten genau weiß, wie es gemeint ist und weil das auch ein Zeichen von Vertrauen sein kann - das Vertrauen in mich, dass ich wiederum ihren Humor richtig einzuordnen weiß!

Und ja, liebe melpomene, ich weiß, dass ich irgendwie einzigartig bin und alles irgendwie seinen Sinn hat. Vermutlich habe ich auch etwas liebenswertes an und in mir. Ich gehe mit mir aber auch sehr kritisch um, versuche meine Fehler zu erkennen und daran zu arbeiten. Ich weiß auch, dass ich eigentlich zufrieden sein könnte, weil es das Leid vieler, vieler anderer Menschen so unendlich viel größer ist! Andererseits denke ich mir immer und immer wieder, warum ich nicht so "normal" sein und denken kann, wie alle anderen, denen man tagtäglich irgendwo begegnet.

Zu Deinem letzten Satz: ich wäre für jede Hilfe dankbar, die mich auf meinem Weg weiterbringt. Seit Jahren suche ich nach Möglichkeiten, endlich rauszufinden, was für mich hinter all dem steckt, das mir in diesem Leben mitgegeben wurde, wo der Sinn hinter all dem Leid zu suchen ist und was mir alles etwas leichter macht.


@yaguarete

Auch Dir erstmal vielen lieben Dank für die Zeit, die Du mir schenkst!

Zunächst, so lachhaft sich das jetzt vielleicht anhören mag: Bei mir sind es nur 1,58 und um die vier cm beneide ich Deinen Bekannten wirklich sehr, weil diese lächerlichen vier cm in unserer Größenkategorie ne Menge ausmachen! Trotzdem: Hut ab vor seinem Engagement und seiner Disziplin. Da wünsche ich ihm wirklich von Herzen, dass er mehr Glück hat, als ich bislang...

Kuschelparties kannte ich bislang noch nicht - leider... ;-) denn jetzt bin ich nicht mehr in einer großen Stadt...

Das mit dem Nicknamen finde ich wirklich sehr interessant - aber er hat mit dem Rocky aus dem Kino nix zu tun, sondern wurde mir vor vielen Jahren von meinen Fußballkumpels verpasst in Anspielung auf den Frank Farian Hit... - er hat sich zwar nicht lange gehalten, aber ich hab ihn bei der Pseudonym-Suche dann wieder ausgebuddelt... :-)

Naja, das mit der Schüchternheit und Unsicherheit bezieht sich in erster Linie auf Frauen und auf Menschen, die ich nicht gut kenne oder zu denen ich keinen wirklich guten Draht habe. Wie schon erwähnt: ich bin nicht einsam im eigentlichen Sinn. Im Prinzip wäre es eine sehr schöne Mischung, denn Abends mal für sich ein paar Stunden zu haben ist schon mal sehr angenehm. Gerade heute habe ich wieder ein nettes Erlebnis gehabt, als ich mit einem lieben Kollegen wieder Squash spielen war. Da war sein Schwager dabei, mit dem er bislang immer zu zweit gespielt hat. Ich hab den Schwager gesehen und mir war klar: hey, ein toller Typ - und wir haben prompt jede Menge Spaß gehabt und werden jetzt zu dritt regelmäßig spielen. Wenn die Chemie stimmt, dann kann ich mit Menschen schon auch mal sehr schnell warm werden - passiert wohl den wenigsten jeden Tag, mir natürlich auch nicht. Aber umso schöner, wenn man ab und zu solche Bekanntschaften macht.

Ich spiele regelmäßig Badminton, Squash, trainiere seit knapp 20 Jahren Karate und schwimme ab und zu ganz gerne. Über das Karate habe ich auch viel gelernt, was fernöstliche Philosophien anbetrifft und bin auch mit ZEN-Meditation bekannt geworden. Einer meiner Träume ist ein Leben in der Meditation und der Kampfkunst, etwa in einem Kloster. Wenn ich nicht (noch) so sehr im westlichen Leben gebunden wäre, würde ich so unglaublich gerne hier alles hinschmeissen und in der Stille meinen Weg suchen - da würde ich keine Sekunde zögern.

Ich hab vor drei Jahren den ersten Grad im Usui-Reiki gemacht, dann ne Weile schleifen lassen, jetzt auch wieder angefangen, weil mir das Reiki immer sehr gut getan hat.

Ich hab Dahlke gelesen und mir darüber auch sehr viele Gedanken gemacht. "Schicksal als Chance" hat mich durchaus sehr beeindruckt! Aber was soll ich sagen: bei mir zumindest hat es im Leben keine wesentliche Veränderung herbeigeführt. All seine Gedanken und Schlussfolgerungen machen es vielleicht ein wenig leichter, aber mehr nicht. Naja, vielleicht sollte ich es ja nochmal lesen... :-)

Ja, liebe yaguarete, das klingt alles sehr spannend und irgendwie auch einleuchtend und nachvollziehbar, was er schreibt. Aber es ändert letztlich nichts am eigentlichen Problem. Ich gehe mit mir selbst immer sehr selbstkritsch ins Gericht und suche die Fehler immer schon zuallererst bei mir. Aber so sehr ich mich auch beobachte: ich kann nicht feststellen und mir nicht vorstellen, dass irgendwas in mir Nähe nicht ertragen würde. Und wenn, dann wäre es ohnehin etwas, was wohl in der Kindheit zu suchen wäre, da ich die Neurodermitis mit 7 Jahren bekommen habe. Eigentlich trifft sogar eher das Gegenteil zu: ich kann Nähe, so wie Du sie in Deinen wirklich wunderschönen Worten beschrieben hast, sogar sehr gut "vertragen". Und genau nach dieser wirkliche Nähe, mit der man sich auch wohl fühlt, sehne ich mich sehr - ich glaube, dass die von Dir beschriebene Nähe sehr viel mit Liebe zu tun hat und ein wesentlicher Bestandteil davon ist!


Vielen Dank nochmal für Eure Zeit und Eure Hilfe!!!!

Gute Nacht und alles Liebe
rockie
Rockie ist offline  
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Alt 17.01.2010, 13:05   Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung... Beitrag #7 (permalink)
yaguarete
unterwegs
 
Benutzerbild von yaguarete
 
Sternzeichen: Zwillinge
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Alter: 46
Beiträge: 390
Blog-Einträge: 1
hallo Rockie

danke für deine wertschätzung!

du scheinst mir jemand zu sein, mit dem man wirklich gern zusammen ist und auch dein umfeld zeigt es dir deutlich, das ist schön.

nein, ich finde nicht, daß man kompromisse mit partnern machen sollte, nur damit man nicht alleine ist. das herz kann man nicht täuschen. es fühlt das. und das hast du glaub ich auch gemerkt.

was mich absolut aufhorchen ließ, war das:

Zitat:
Zitat von Rockie Beitrag anzeigen
Einer meiner Träume ist ein Leben in der Meditation und der Kampfkunst, etwa in einem Kloster. Wenn ich nicht (noch) so sehr im westlichen Leben gebunden wäre, würde ich so unglaublich gerne hier alles hinschmeissen und in der Stille meinen Weg suchen - da würde ich keine Sekunde zögern.

kurze provokante frage - und wo ist da raum für eine frau?

...ziemlich gegensätzliche sehnsüchte, oder?


lg,
yaguarete
yaguarete ist offline  
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Alt 17.01.2010, 13:36   Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung... Beitrag #8 (permalink)
melpomene
Erfahrener Benutzer
 
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Registriert seit: 15.09.2009
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Beiträge: 3.777
[quote=Rockie;561640]Also erst mal ganz lieben Dank für die Zeit, die Ihr Euch für die netten und ausführlichen Beiträge genommen habt - ich bin wirklich platt und freu mich unglaublich über die netten Worte...

Zitat:
@Melpomene
Nein, ich mache die Misserfolge eigentlich nicht von meinem Äusseren abhängig. Das Problem ist eher, dass man in meiner Situation - so blöd sich das anhören mag - Gelegenheiten zu nutzen versucht, die vielleicht eigentlich von vornherein mehr oder weniger sinnlos sind! Der Misserfolg setzt ja voraus, dass zumindest das Äußere in diesem Fall dann keine Rolle gespielt hat. Aber wenn es zwischen zwei Menschen nicht passt, na dann kann's natürlich auch nicht gut gehen - klarer Fall! Nur hat man mit einem so extrem limitierten Äußeren nur sehr wenige Möglichkeiten - so dass man sich vielleicht Dinge schön redet, die man sich eigentlich nicht schön reden sollte. Und wenn man die Einsamkeit als Misserfolg bezeichnen möchte, dann hast Du Recht: Ja, die Einsamkeit führe ich durchaus auf das Äußere zurück.

Man (naja, ich zumindest... :-) ) gelangt auch da - zumindest wenn man sich so sehr nach einer harmonischen Zweisamkeit sehnt - in eine fatale Spirale: Einerseits versucht man zunächst seine Ansprüche runterzuschrauben, weil man sich denkt, dass man gefälligst nicht zu viel verlangen soll. Andererseits zeigt sich aber dann doch, dass gewisse Dinge einfach sein müssen bzw. eine Beziehung ohne sie auf Dauer nicht glücklich machen. Als Beispiel sei nur genannt, dass ich jemand bin, der die tiefgründigen Gespräche, die geistige Herausforderung und eine ähnlich geartetes intellektuelles Niveau braucht. Es gibt so viele Dinge, über die man endlos tolle Gespräche führen kann, seien es Bücher, Musikwerke oder gute Filme, aber eben auch das spirituelle und philosophische. Außerdem bin ich zwar sehr harmoniebedürftig, aber doch jemand, mit dem man gut und sachlich "streiten" kann. Eine Streitkultur mit Respekt und Achtung ist mir eben sehr wichtig. Solche Dinge habe ich zwei Mal schmerzlich vermisst und letztlich musste ich dann doch feststellen, dass es nicht passt und man sich besser wieder trennt - was natürlich nichts ungewöhnliches ist!

Hobbies hab ich genug, Langeweile kenne ich eigentlich kaum. Ich habe auch in meiner neuen Firma und der neuen Stadt sehr schnell viele wirklich nette Leute kennengelernt, die ich sehr schätze und wo sich so langsam auch intensivere Beziehungen entwickeln - rein freundschaftlicher Natur mein ich. Aber das ist nicht mein Problem. Ich bin eigentlich ein recht aufgeschlossener Mensch - zumindest unter Leuten, mit denen ich mich wirklich wohl fühle und mit denen ich mich gut verstehe.

Als Beispiel sei mal erwähnt, dass wir in meiner Abteilung ein sehr, sehr gutes Verhältnis pflegen - und zwar so gut, dass ich mich darüber freue, wenn meine Kollegen sich gerne mal über meine Größe lustig machen und wir darüber gemeinsam witzeln können! Und das ist wirklich etwas ganz besonderes, weil ich bei gewissen Leuten genau weiß, wie es gemeint ist und weil das auch ein Zeichen von Vertrauen sein kann - das Vertrauen in mich, dass ich wiederum ihren Humor richtig einzuordnen weiß!

Und ja, liebe melpomene, ich weiß, dass ich irgendwie einzigartig bin und alles irgendwie seinen Sinn hat. Vermutlich habe ich auch etwas liebenswertes an und in mir. Ich gehe mit mir aber auch sehr kritisch um, versuche meine Fehler zu erkennen und daran zu arbeiten. Ich weiß auch, dass ich eigentlich zufrieden sein könnte, weil es das Leid vieler, vieler anderer Menschen so unendlich viel größer ist! Andererseits denke ich mir immer und immer wieder, warum ich nicht so "normal" sein und denken kann, wie alle anderen, denen man tagtäglich irgendwo begegnet.

Zu Deinem letzten Satz: ich wäre für jede Hilfe dankbar, die mich auf meinem Weg weiterbringt. Seit Jahren suche ich nach Möglichkeiten, endlich rauszufinden, was für mich hinter all dem steckt, das mir in diesem Leben mitgegeben wurde, wo der Sinn hinter all dem Leid zu suchen ist und was mir alles etwas leichter macht.
Lieber Rockie,

Jetzt habe ich Dich noch besser kennen gelernt und muss feststellen, dass Du ein ganz toller Mensch sein musst. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass Du bald eine Frau findest, die einigermaßen zu Dir passt, denn so ganz hundertprozentig ist nichts auf dieser Welt.

Also Hut ab vor Deinen Tätigkeiten trotz Deines Leidens. Dafür muss ich Dich bewundern. Und es wird bestimmt eine Frau geben, die herzig ist und ebso klein wie Du oder ein wenig größer und die von Deiner Art und Deinen Fähigkeiten begeistert sein wird.

Ich finde schon, dass man in bezug auf den Partner anspruchsvoll sein soll, denn es soll ja keine Eintagsfliege sein, doch zu hohe Ansprüche zu stellen ist halt der Zweisamkeit auch nicht gerade förderlich.

Eigentlich habe ich gar keine Sorgen mehr um Dich, denn es ist bei Dir alles da, was sich Frauen so wünschen. Dabei spielt natürlich auch das Finanzielle eine Rolle. Du dürftest aber doch einen guten Job haben.

Und war nicht eine Sophia Loren viel größer als ihr PONTI? Natürlich hat auch das Geld eine Rolle gespielt, doch die Beziehung war bestimmt nicht nur darauf ausgerichtet. Kein Mensch kann bei jemanden auf längere Zeit zusammen bleiben, wenn dieser nicht zumindest sehr sympathisch ist.

Das wichtigste an einer Beziehung ist, dass man selber liebt. Damit bleiben die Glücksmomente nicht aus und eine Garantie auf Liebe gibt es nicht. Doch ein klein wenig berechenbar sollte ein Mensch schon sein, überhaupt wenn man länger mit ihm beisammen sein will. Ich meine berechenbar in bezug auf wahre Gefühle. Zumindest sollte beide Teile denken, dass es eine Liebe auf ewig ist, auch wenn es das nicht geben sollte. Aber was weiß man schon so genau. Das ganze Leben ist ein Risiko, wenn man es genau nimmt. Doch alles sollte ein gewisses Niveau haben, denke ich. In der Liebe soll nichts billig sein, wenn Du verstehst, was ich meine. Es geht um die Gesundheit von Körper und Seele, was ein hohes Gut ist, das man nicht leichtsinnig aufs Spiel setzen sollte.

So meine Meinung, aber jeder wie er kann.

Liebe Grüße und Wünsche

Geändert von melpomene (17.01.2010 um 13:39 Uhr)
melpomene ist offline  
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