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Umfrageergebnis anzeigen: Ist der Tod und das Sterben bei Euch ein Tabuthema
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Ja, ich hatte über den Tod schon nach gedacht, auch darüber gesprochen
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81 |
93,10% |
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Ja/nein, ich versuche ein Denken daran jedoch zu umgehen, spreche nicht darüber
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4 |
4,60% |
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Ich will davon gar nichts wissen
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2 |
2,30% |
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22.11.2009, 23:33
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Tod und Sterben "Ein Tabuthema" Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2007
Ort: Nähe Köln
Beiträge: 2.667
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Tod und Sterben "Ein Tabuthema"
Hi, zusammen Das Thema Sterben und Tod ist in unserem Leben immer noch ein sehr Ungeliebtes, und der Gedanke daran und das Gespräch darüber werden oft verdrängt. Keiner beschäftigt sich gerne mit dem Ende des eigenen Lebens oder denkt an den Verlust von Freunden oder Familienangehörigen. Gerade dann nicht, wenn man in der Blüte seines Lebens steht, liebt und geliebt wird, nach den Freuden des Lebens sinnt und diese auch erlebt, rückt der Gedanke an Tod und Sterben noch in weitere Ferne, als es dieser eh schon ist. Jedoch auch trotz enormer Fortschritte in der Medizin hinsichtlich der Verlängerung der Lebenserwartung, das Sterben und der Tod gehören zum Leben dazu und keiner von uns ist dagegen gefeit. Wir alle wissen das, aber sprechen wir auch darüber???Heute möchte ich daher einmal hier ein ungeliebtes, verdrängtes Thema ansprechen und bin einmal gespannt , wem es hier schon möglich ist frei darüber sprechen zu können oder auch zu wollen.Meine Fragen somit an Euch lauten: “Habt Ihr Euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie Ihr im Zweifelsfall der Fälle bestattet werden wolltet??? Über Eure Wünsche über Einäscherung, Begräbnis usw. und der Zeremonie??? Und zudem weiß darüber jemand oder habt Ihr schon so eine Art Testament verfasst??? Liebe Grüße von Joy
Geändert von Joy1 (22.11.2009 um 23:50 Uhr)
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22.11.2009, 23:48
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Tod und Sterben "Ein Tabuthema" Beitrag #2 (permalink)
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SuperMod
Registriert seit: 30.06.2006
Ort: Mit den Füssen auf der Erde und dem Kopf in den Sternen
Beiträge: 8.643
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Huhu mein liebes Joychen 
ja, ich habe mir darüber Gedanken gemacht, Testament liegt seit vielen Jahren hinterlegt und mein Körper soll nach Möglichkeit eingeäschert werden 
Für mich und meine Familie ist der Tod kein Tabu-Thema.
Es ist einfach nur ein Thema, welches ab und an besprochen wird, besoderns dann, wenn einer der Kinder Fragen hat.
Fühl dich gedrückt 
Fulberta
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23.11.2009, 00:11
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Tod und Sterben "Ein Tabuthema" Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2007
Ort: Nähe Köln
Beiträge: 2.667
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Hi, mein Forumengel 
Zitat:
Zitat von Fulberta
ja, ich habe mir darüber Gedanken gemacht,
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Ja, ich hatte auch schon mal darüber nach gedacht . Jedoch viel mir gerade erst auf , dass ich über meine Wünsche noch nie mit jemanden darüber gesprochen hatte. Komisch , warum eigentlich nicht??? Irgendwie hatte sich mir mit anderen dieses Thema noch gar nicht gestellt gehabt. Sonst hätte ich sicherlich darüber gesprochen. 
Zitat:
Testament liegt seit vielen Jahren hinterlegt und mein Körper soll nach Möglichkeit eingeäschert werden  |
Nah, dann spreche ich halt jetzt mit Euch darüber. Ich möchte auch eingeäschert werden, jedoch in einer Urne bleiben und auf einer schönen großen Wiese namenlos bestattet werden. Am liebsten wäre es mir, wenn bei der Trauerfeier gelacht würde und sich meine Lieben demnach in Freude an mich erinnern würden. 
Zitat:
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Für mich und meine Familie ist der Tod kein Tabu-Thema. Es ist einfach nur ein Thema, welches ab und an besprochen wird, besoderns dann, wenn einer der Kinder Fragen hat.
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Ja, über den Tod und das Sterben sprach ich selbst mit vielen darüber und auch in unserer Familie ist das kein Tabuthema. Von Patientenverfügung bis hin zu den Wünschen meiner Eltern, darüber weiß ich Bescheid. Komisch . . . über meine Wünsche, auch da kamen wir irgendwie nicht zu. Ich knuddel Dich ganz lieb zurück Joy
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23.11.2009, 05:41
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Tod und Sterben "Ein Tabuthema" Beitrag #4 (permalink)
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Mann der Tat
Registriert seit: 06.08.2009
Ort: München
Beiträge: 183
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Trauma
Dieses Thema war als Trauma in mir vorhanden.
Ich konnte es mir nicht erklären, warum ich Angst hatte, schmerzhaft zu sterben und sterben überhaupt.
Ich war so frei und habe mir das innerlich angeschaut. Hatte bei mir viel mit Verlustängsten zu tun.
Heut bin ich befreit davon und kümmere mich nicht drum, was mal werden soll.
Ich will leben und mir nicht Gedanken machen, ob ich eingeäschert werden soll, geschweige denn ein Testament zu machen...
LG Alexander
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23.11.2009, 06:24
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Tod und Sterben "Ein Tabuthema" Beitrag #5 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 27.09.2009
Ort: Kärnten
Alter: 42
Beiträge: 31
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Hallo!
Sachen, die NACH dem Tod kommen sollen - ja, die hab ich schon besprochen.
Mein Mann und ich möchten eingeäschert werden.
Ein Testament hab ich schon seit der Geburt meines ersten Kindes -
da war ich 21..... es war mir wichtig, dass für meine Kinder gut
gesorgt wird.
Ich habe keine Sorge, was nach dem Tod kommt.
Das sehe ich dann eh - wichtiger ist für mich, dass es meinen Lieben
gut geht.
Das Thema Sterben ist mir hingegen nicht so angenehm.
Ich werde mir aber der Vergänglichkeit unseres Seins immer bewusster.
Und oft habe ich Angst, dass ich einfach aus dem Leben rausgerissen werde, z.B. durch einen Unfall oder so.
Ich habe Angst davor, irgendwann zu spüren, wie das Leben meinen Körper verlässt und hoffe, dass es nicht weh tut.
Und natürlich möchte ich noch lange hier bleiben.
Mit meinen Kindern hab ich aber schon teilweise interessante Gespräche gehabt, in denen ich ihnen auch sagen konnte, dass ich bis jetzt ja ein wunderbares Leben geführt habe.
Ich habe zwar Wünsche und Ziele in meinem Leben, aber es ist nicht so,
dass ich betrübt bin, weil ich dies oder jenes noch nicht erreicht habe.
Mit meinem Leben bin ich sehr zufrieden, und das kann meine Familie
auch wissen.
Ich möchte auch nicht, dass hier jemand traurig zurückbleibt.
Fazit: ich werd wohl nicht drum rumkommen 
Aber lieber ist mir die wachsende, blühende, entwickelnde Seite des Lebens
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23.11.2009, 09:02
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Tod und Sterben "Ein Tabuthema" Beitrag #6 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 13.05.2008
Beiträge: 38
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Ich habe auch schon von der Möglichkeit gehört, nach einer Einäscherungdie Asche zu einem Diamenten pressen zu lassen.So kann man daraus ein Schmuckstück fertigen lassen, um es immer bei sich zu tragen.Wir haben einen Freund, der überwacht Bestattungen.Letztens war er auch sehr krank. Da wurde auch das für ihn selbst zum Thema.Er hat sich einen Hirntumor entfernen lassen müssen. Aber seinen Humor hat er darüber nie verloren. Als er im Krankenhaus lag, hatte er einen Patienten neben sich im Zimmer, der hatte ein Schild geschrieben, dass er an seinem Bett befestigt hatte.Auf dem stand: Bitte nicht wieder beleben! Bin Kassenpatient!Am Entlassungstag, sollte er morgens das Krankenhaus verlassen.Da hat er sich auf das Bett gesetzt und zu dem KHteam gesagt:Ich gehe erst heute abend! Sie wollen ja nur das Bett schon wieder neu belegen, um doppelt abzukassieren.Einmal hatte er sich sogar 6 Brötchen zum Frühstück bestellt, aber da hat die Schwester ihm gesagt: So viele gibt´s hier nicht!
Geändert von shari (23.11.2009 um 09:04 Uhr)
Grund: bb16
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23.11.2009, 10:08
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Tod und Sterben "Ein Tabuthema" Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.11.2009
Beiträge: 176
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Hallo Zusammen,
das Thema Tod sollte wieder aus dem Exil gezogen werden, denn nur dadurch ist diese Riesenangst, Missverständnisse und Tabu entstanden. Durch Rückführungen, die ich selbst erlebt habe, bin ich oft über den Tod hinausgegangen und habe somit erfahren, dass es nicht 'vorbei' ist, wenn wir sterben, sondern im Gegenteil, es immer weiter geht.
Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod - nur, dass ich schmerzvoll sterbe, das ist die Angst, die ich noch mit dem Tod verbinde. Es hat eben viel mit dem Annehmen und Loslassen zu tun 
Liebe Grüße,
sara
Geändert von Sara Devi (23.11.2009 um 10:10 Uhr)
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23.11.2009, 13:42
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Tod und Sterben "Ein Tabuthema" Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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Ganz ehrlich, ich vermisse bei der Umfrage das *nein ich habe gar keine Angst vor dem Tod* offenbar hat sich der Beitragerfinder das nicht vorstellen zu können ( ? ) jedenfalls find ich es schade das es so eine Option fehlt.
In meinem Umfeld sprechen wir oft darüber was danach kommt und haben auch keine Berührungsängste mit dem Thema, ich habe einige Bekannte die *wissen* was mit ihnen passiert wenn sie gestorben sind, nicht nur im Bezug auf die Beerdigung, darüber kann man jetzt ( gerne  .. ) lachen uns ist das egal, was sicher auch an unserem Glauben liegt.
Was die Beerdigung, Patientenverfügung usw. betrifft habe ich konkrete Vorstellungen und halte auch immer mal wieder, wenn´s mir einfällt nach geeigneten Instituten usw. Ausschau. Der Tod gehört für mich zum Leben, er ist Teil des Lebens nicht Abschluß desselben. Ich lebe nicht weniger, weil ich mich mit meinem Tod auseinandersetze, ich lebe mehr. Mir, sicher auch meinem Freundeskreis hat die Beschäftigung damit mehr Lebensqualität gegeben.
Ich gebe daher Sara recht der Tod sollte wieder aus der Versenkung geholt werden, zumal er uns ohnehin nach wie vor täglich umgibt, auch wenn die meisten das nicht wahrhaben wollen....
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