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17.09.2009, 11:06
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Dienen am Menschen Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Dienen am Menschen
Zitat:
Mit dienen am Menschen  |
Hey ihr Lieben,
Hmmmm ich sehe dieses "dienen am Menschen" mit gemischten Gefühlen... 
"Dienen am Menschen" bedeutet doch, dass man denkt in der einen oder anderen Form diesem Menschen etwas "Gutes" tun zu "müssen". Zum anderen bewirkt es, dass man sich als Diener/in sieht, was eine Art Hirarchie-denken ist. Und ganz wichtig, damit greifen wir bewusst oder unbewusst auch in das Leben dieses Menschens ein.
Es ist bestimmt net "Gottes-Wille", dass wir uns selbst zu Diener unserer Mitmenschen machen. Wir dienen IHM durch unser SEIN... aber net den Menschen.
Von daher finde ich, dass wir eher die Funktion haben " da zu sein"... also nicht direkt eingreifen und helfen/dienen, sondern durch unsere Vorbildfunktion, unsere Art zu leben und unser Mitgefühl, diesen Menschen neue Wege aufzuzeigen. So dass sie von SELBST darauf kommen, Erkenntnis gewinnen und lernen ihr Bewusstsein zu verändern. Mehr Richtung Harmonie und eine friedvolles Miteinander.
In dem Sinne...
Alles Liebe
Asti
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17.09.2009, 12:17
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Dienen am Menschen Beitrag #2 (permalink)
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SuperMod
Registriert seit: 30.06.2006
Ort: Mit den Füssen auf der Erde und dem Kopf in den Sternen
Beiträge: 8.643
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***Beitrag in ein neues Thema ausgelagert***
ich glaube, das wird dort ( "Ich bitte um Feedback zum Stand der Entwicklung") zum OffTopic... und dass es sich lohnt, das Thema näher zu betrachten...
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17.09.2009, 13:21
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Dienen am Menschen Beitrag #3 (permalink)
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SuperMod
Registriert seit: 30.06.2006
Ort: Mit den Füssen auf der Erde und dem Kopf in den Sternen
Beiträge: 8.643
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Ahoi liebe Asti,
Zitat:
Zitat von Asteria
"Dienen am Menschen" bedeutet doch, dass man denkt in der einen oder anderen Form diesem Menschen etwas "Gutes" tun zu "müssen". Zum anderen bewirkt es, dass man sich als Diener/in sieht, was eine Art Hirarchie-denken ist. Und ganz wichtig, damit greifen wir bewusst oder unbewusst auch in das Leben dieses Menschens ein.
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Müssen tut man garnix, ausser sterben, und das geschieht wohl (aus höherer Sicht) auf freiwilligen Basis, meistens zumindest.
Man kann dienen. Wenn man will.
Fakt jedoch ist es: durch dienen wächst man. Schnell, unverfälscht und Lebensnahe. Der Vorteil ist es: man bleibt mit den Füssen auf dem Boden, Höhenflüge sind so gut wie ausgeschlossen.(Eine nicht ganz seltene Krankheit der Esoteriker jedweder Richtung  ).
Durch das selbstlose Dienen (und nur dieses habe ich gemeint) greift man nirgends ein, was nicht nach Hilfe schreit.
Ego-Gänge werden grösstenteils minimiert und Karma abgebaut.
Ich höre schon das Aufschreien mancher hier, dass es Karma nicht gibt....  ich halte mich an meine Beobachtungen: positive Taten bringen positive Früchte.
Hierarchien finden ihren Platz im Ego-Verstand.
Im Sein gibt es keinen Diener und König.
Es gibt nur das Sein.
(Sorry, ich weiss im Mom. nicht, wie ich es näher erläutern kann... hier fehlen irgendwie die Worte....)
Zitat:
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Es ist bestimmt net "Gottes-Wille", dass wir uns selbst zu Diener unserer Mitmenschen machen. Wir dienen IHM durch unser SEIN... aber net den Menschen.
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"Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan" (frei nach Jesus).
Vielleicht verstehen wir unter dem Wort "Diener" nicht das gleiche?
Zitat:
Von daher finde ich, dass wir eher die Funktion haben " da zu sein"... also nicht direkt eingreifen und helfen/dienen, sondern durch unsere Vorbildfunktion, unsere Art zu leben und unser Mitgefühl, diesen Menschen neue Wege aufzuzeigen. So dass sie von SELBST darauf kommen, Erkenntnis gewinnen und lernen ihr Bewusstsein zu verändern. Mehr Richtung Harmonie und eine friedvolles Miteinander.
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Da ist eine Art zu dienen 
Und jeder kann das machen, wie es ihm sein Herz vorsagt.
Die Betonung liegt bei Herz, nicht Ego....
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17.09.2009, 13:59
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Dienen am Menschen Beitrag #4 (permalink)
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Gast
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Hallo Liebe Asteria,
danke für dieses interessante thema, ich möchte dir gerne darauf antworten! 
Zitat:
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"Dienen am Menschen" bedeutet doch, dass man denkt in der einen oder anderen Form diesem Menschen etwas "Gutes" tun zu "müssen".
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ich sehe das dienen am menschen so:
wer sagt, das wir etwas tun müssen?
ich diene den menschen nicht, weil ich es muss!
dienen am menschen setzt für mich voraus, dass ich den freien willen jedes menschen respektiere.
ich diene niemanden der es nicht will.
wenn doch, wäre das für mich zwangsbeglückung!
Zitat:
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Zum anderen bewirkt es, dass man sich als Diener/in sieht, was eine Art Hirarchie-denken ist.
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ich empfinde mich nicht als dienerin im sinne. "mach das und das, bring mir das bediene mich." ich hoffe du weiss was ich meine?
ich diene gott, ich diene der liebe. Gott dient durch mich hindurch, dass ich das höchste im menschen hervorholen mag.
Zitat:
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Und ganz wichtig, damit greifen wir bewusst oder unbewusst auch in das Leben dieses Menschens ein.
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wenn er es will und mich danach fragt, helfe bzw. diene ich ihm gerne!
Zitat:
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Es ist bestimmt net "Gottes-Wille", dass wir uns selbst zu Diener unserer Mitmenschen machen. Wir dienen IHM durch unser SEIN... aber net den Menschen.
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da hast du recht.
gott ist für mich alles, in allem ist gott. auch im menschen! 
Zitat:
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Von daher finde ich, dass wir eher die Funktion haben " da zu sein"...
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da hast du sicher auch recht. es ist für mich auch eine form zu dienen. da zu sein. um dann zu stützen, zu helfen, zu dienen, wenn wir gebeten werden.
Zitat:
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also nicht direkt eingreifen und helfen/dienen, sondern durch unsere Vorbildfunktion,
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das finde ich auch ganz richtig so, wie du es beschreibst.
das ist für mich auch eine art zu dienen im stillen.
der mensch sollte selbst darauf kommen, wir können nur rat geben, gehen muss jeder seinen weg selbst-ständig.
Liebe Grüße
Carolin
Geändert von Gast3646 (17.09.2009 um 14:03 Uhr)
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17.09.2009, 17:33
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Dienen am Menschen Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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Hey ihr Lieben,
Naja ich wollte nun keinen davon abhalten "zu dienen", wenn es euch glücklich macht und ihr der Meinung seit, ihr hättet dies noch nötig um euer Karma zu verbessern, dann wird's wohl so sein. Ich denke aber, ein gesundes Selbstwertgefühl hilft schon, sich von diesem "ich will dienen" Gedanken loszureissen. 
Ich für meinen Teil lebe mein Leben, schenke Worte des Trostes wenn es mir danach ist, helf dem wo ich helfen will, berate den wo ich beraten will. Wenn ich keine Lust habe mir das Leid anderer anzuhören, dann hör ich weg, wenn ich keine Lust hab mich mit den Problemen anderer zu belasten, dann ist das mein "gutes" Recht. Ich bin keines Menschens Dienstmagd.
Nicht, dass ich was dagegen habe, wenn ihr dienen wollt, da hab ich kein Problem damit. Ich denke aber, man sollte dies net als den einzig richtigen Weg propagieren. 
Zum anderen habe ich gelernt, dass man "schlechtes" Karma net mit "guten" Taten auflösen kann, sondern nur durch umdenken und indem man alte Muster loslässt. Wer als Karma eine Opferrolle trägt, bleibt weiterhin darin gefangen, wenn er sich als Diener/in sieht.
Für mich zählen noch immer die Worte, die mein "Geistführer" mir vor langer Zeit mal gesagt hat, was mein persönliches Ziel sei.... nämlich... Die Magd hat ihre Königin geboren.
Anfänglich wusste ich net was damit gemeint war, doch nun weiss ich und habe ich gelernt, dass es die Rolle war, die ich SELBST meinem inneren Kind gegeben hatte.
Alles Liebe
Astrid
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17.09.2009, 17:57
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Dienen am Menschen Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von Asteria
Ich denke aber, ein gesundes Selbstwertgefühl hilft schon, sich von diesem "ich will dienen" Gedanken loszureissen. 
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Und ich behaupte, dass nur ein Mensch mit einem gesunden Selbstbewußtsein in der Lage ist zu dienen...  Dienen hat nichts damit zu tun, dass man sich in einer Art Hierarchie irgendwelchen Menschen unterordnet oder ununterbrochen zur Verfügung steht. Das ist Aufopferung oder die Illusion von Wertlosigkeit. Zu dienen bedeutet, in der Lage zu sein, sich selbst einem Ziel unterzuordnen, sich eine Weile zurückzunehmen für etwas, dass man als wichtig empfindet. Meine Aufgaben als Mutter zum Beispiel dienen dem Leben, ich tue das freiwillig und mit Freuden. Dennoch ordne ich mich bestimmten Pflichten eine Weile unter. Wenn man dient, dann nicht einem bestimmten Menschen, sondern einem übergeordneten Prinzip, das sich zum Beispiel in einem Verhaltenskodex ausdrücken kann. Dienen, sich also einem Ideal unterzuordnen und alle Energien zielgerichtet einzusetzen, ist Ausdruck von geistiger/seelischer Reife.
Liebe Grüße,
Sandra
Geändert von Gast1733 (17.09.2009 um 18:00 Uhr)
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17.09.2009, 18:00
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Dienen am Menschen Beitrag #7 (permalink)
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*skywalker*
Registriert seit: 31.01.2009
Ort: in meinem Herzen
Beiträge: 1.634
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liebe Asteriaes gibt eine Weisheit die besagt: Zu Gott kann man niemanden “hinschleppen”letztendlich geht es um die Achtsamkeit des Herzensbei so einer Achtsamkeit handelt man so wie es das Herz sagt LG Isis
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17.09.2009, 18:08
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Dienen am Menschen Beitrag #8 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.05.2009
Alter: 29
Beiträge: 466
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Hm. Ich glaube Dienen ist nur für den Adel schlimm
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