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16.07.2009, 13:01
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Krankeit und Tod Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Krankeit und Tod
Hallo ihrs,
Erst einmal wollte ich den Thread hier nicht im Unterforum "Heilung" posten, weil es genaugesehen - trotz Krankheit - nicht um Heilung geht. Wenn ihr dennoch glaubt, den Text umzusetzen, kein Problem :-)
Ich möchte erklären, es geht mir hier nicht darum, eine Seele zu "retten", sondern ich möchte den damaligen Gedankengang einfach etwas ausbreiten, weil mir diese Situation bisher noch nicht untergekommen ist, ich die Annäherung allerdings mehr als interessant finde. Vielleicht können wir ja gemeinsam den Faden weiterspinnen...
Als ich in Cannes war, um über Spiritualität und Erwachen zu sprechen, sprach mich nach dem Treffen eine Frau an, um mir ihre Situation zu erklären. Sie hatte schon vorher Krebs, welches mit Chimio & Co behandelt und "zurückgedrängt" wurde, aber dieser war wieder ausgebrochen und sie wollte sich dieser Behandlung nicht mehr unterziehen.
Ich dachte anfangs eher daran, vielleicht über alternative Behandlungsmethoden zu sprechen, aber die Frau hatte eine ganz andere Idee. Sie machte mir klar, dass sie sich bewusst war, dass ich ihr "Leben" so nicht retten könne, und wollte eigentlich einfach Unterstützung das Leben an sich und den Tod besser verstehen zu können, um furchtloser damit umgehen zu können.
Dies wunderte mich im positiven. Im Gespräch konnte ich feststellen, dass es hier nicht um eine depressive Frau ging, die einfach zu kämpfen aufgehört hatte, sondern dass sie alle Möglichkeiten mit einkalkulierte, wozu eben auch gehörte, seinen Blickwinkel in Bezug auf Krankheit und Leben zu ändern, vielleicht zu erweitern.
Mich würde interessieren, wie ihr diese Gedanken sieht, was euch dazu einfällt, usw.
Nachdenkliche Grüsse
Kangiska
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16.07.2009, 13:38
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Krankeit und Tod Beitrag #2 (permalink)
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...Anfängerin...
Sternzeichen:
Registriert seit: 13.07.2009
Ort: Tirol
Alter: 28
Beiträge: 33
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Hallo!
Meine Mutter ist vor 12 Jahren an Krebs verstorben.
Die "Idee" sich mit den gegebenen Dingen abzufinden wenn man weiß dass eine Heilung unmöglich ist, finde ich an sich wunderbar.
Nur glaube ich dass die Umsetzung oft sehr schwierig ist.
Wie hast du ihr geholfen?
lg
yaldara
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17.07.2009, 10:51
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Krankeit und Tod Beitrag #3 (permalink)
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Gast
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Hallo Yaldara,
Dass die Umsetzung recht schwierig sein kann, das glaube ich auch. Wir Menschen sind sehr auf das physische Leben ausgerichtet, und so kämpfen viele darum, weil man uns beibringt, es sei das Wichtigste überhaupt. Der Tod an sich wird tabuisiert, man versucht, nicht darüber zu reden, und so werden Sterbene und unheilbar Kranke oft immer noch mit einer gewissen Distanz betrachtet.
Was mir bei dieser Person gefiel war, dass sie diese Entscheidung irgendwie so klar genommen hat, so als wolle sie die Energie dort einsetzen, wo sie noch einen Zweck hat.
Liebe Grüsse
Kangiska
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22.08.2009, 09:17
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Krankeit und Tod Beitrag #4 (permalink)
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nixda
Registriert seit: 18.01.2006
Ort: in Herz Kopf und Bauch
Beiträge: 2.703
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der Lehrer von Castaneda sagt, der Tod schaut uns permanent über die Schulter - er ist da, immer, aber wir verdrängen ihn, er passt nicht ins Leben - aber der letzte Akt unseres Lebens wird das Sterben sein - warum sollten wir uns nicht darauf vorbereiten? wir planen unser Leben, warum nicht auch unseren Tod? Wir haben noch so viel vor, aber alles bezieht sich aufs Leben, warum nehmen wir uns nicht etwas für nach dem Leben vor?
LGIchbins
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22.08.2009, 11:01
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Krankeit und Tod Beitrag #5 (permalink)
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jeop
Sternzeichen:
Registriert seit: 04.01.2006
Ort: Essen
Alter: 42
Beiträge: 35
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Hallo Yaldara,Manchmal bedarf es des Todes um seinem Leben näher zu kommen. - Vielleicht ist Krankheit ja auch nichts anderes, als der letzte Ausweg auf eigene Missstände aufmerksam zu werden und selber wach zu werden. Sich nicht permanent selber zu ignorieren.
So mag z.B. Krebs ein „großer Hammer“ sein. Oft begreift der Mensch dann aber, dass es nicht um die Länge (also: Quantität) sondern den Inhalt geht. - Nicht jeder, der alt wird hat auch intensiv gelebt. 
LG
jeop
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22.08.2009, 20:44
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Krankeit und Tod Beitrag #6 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 23.06.2008
Beiträge: 69
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Aussöhnung mit den vernachlässigten Talenten
Der Mensch ist hioer, um SEIN Leben zu leben. Dafür ist er begabt, d.h. mit Talenten ausgestattet und mit Kräften versehen. Wenn der Mensch 5000 Talente hat und stirbt, dann müssen auch sie sterben. Nun fragen sich bei vielen Menschen im Lebensabend die allermeisten Talente: Wozu war ich eigentlich da? Habe ich wem genützt? at man sich über mich gefreut? Habe ich jemand die Chance gegeben, mir zu helfen? Hat es einen Sinn gehabt?
Viele Menschen können einfach deshalb so schwer sterben, weil sie nie mit ihren Talenten gesprochen haben. Für manche Talente haben sie sich ein Leben langgeschämt. Man muss sich einmal einfühlen,was das für ein Leben für diese Taelnte war.
Die Aussöhnung mit den Talenten sehe ich in der Ich-kann-Schule al eine der wichtigsten Lebensaufgaben dieser Zeit an. Wieviele Talente hat ein Sterbenskranker (wie jeder andere) um Verzeihung zu bitten? Wievielen Talenten schukldet er noch seine Anerkennung und Achtung, ja, seine lebhaftes Interesse für ihr Können? Wievielen seiner Talente, die er regelmäßig abgewürgt hat, schuldet er, dass er sie endlich um Hilfe bvittet?
Mit einer alten Dame mit Hörproblemen habe ich die Aussöhnung einmal durchgespielt; schließlich bat ich sie um ihre zwei Hände. "Die eine ist deine und die andere ist die von deinen Talenmten, und jetzt gebt Euch die Hand!" Ich leget ihr eine hand in die andere und wir unterhielten uns über den Frieden, der entsteht, wenn die Kräfte versöhnt werden. Auf einmal strahlte duie Frau und hob ihre Hände und sagte: "Sie wollen sich gar nicht mehr loslassen!" So haben wir oft unsere Seelenkräfte hungern lassen, ein Leben lang, und wenn wir ihnen endlich gerecht werden und Frieden machen, gehen wir hin in DFrieden.
Ich grüße froh.
Franz Josef Neffe
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23.08.2009, 11:44
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Krankeit und Tod Beitrag #7 (permalink)
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Ithaka ist nah.
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.01.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 43
Beiträge: 1.437
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Zitat:
Zitat von Kangiska
Mich würde interessieren, wie ihr diese Gedanken sieht, was euch dazu einfällt, usw.
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Hallo,
man braucht gar nicht so weit schauen.
Es gibt viele Menschen,
die über Nahtoderfahrungen berichten.
Diese Erfahrung hatte nicht nur
ihre Einstellung gegenüber den Tod,
sondern auch ihre Einstellung
zum Leben geändert.
Es wurde friedlicher,
weniger materialistisch und
fürsorglicher Anderen gegenüber.
Soygal Rinpoche meint,
dass die Weigerung sich mit dem Tod
ausführlich auseinanderzusetzen,
auch zu Schwierigkeiten im Leben führt.
Das Schlimmste,
was man sich selbst antun kann,
ist zu glauben, dass nach dem Tod Alles vorbei ist.
Wie will man in Frieden loslassen,
wenn man nicht weiss,
was folgt?
Liebe Grüße
Stefan
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23.08.2009, 13:05
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Krankeit und Tod Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von Kangiska
und wollte eigentlich einfach Unterstützung das Leben an sich und den Tod besser verstehen zu können, um furchtloser damit umgehen zu können.
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ICH glaube, das diese Frau wärend ihre Krankheit, Informationen, von der Geistige Welt bekommen hat, und obwohl, sie sich nicht daran eriennern kann, weiß sie Unbewußt, das es auch, eine andere Weg zum Heilung gibt. Wenn sie verstehen kann, dass, das Leben unendlich ist, und endet nicht mit dem Tod, das diese Krankheit ausgerechnet dafür da ist, es zu erkennen, kann sie sich "hingeben", und sie ist Geheilt. Denn Heilung geschieht an dem Punkt, wo wir uns "lassen". Es geschehen lassen. Wenn wir nicht mehr für der Körper Kämpfen, weil wir wissen, das es "nur" unsere "Kleid" ist.
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