"Im Fliegen töten"
wurde es mir zu sehr" ausgeschlachtet", außerdem ging der Thread wieder in Richtung Veganer, Vegetarier.
Um es vorweg zu nehmen - es ist nicht mein Ding - vegan zu leben, man muss sich schon ziemlich damit beschäftigen, es "gesund " tun zu können, also ausgewogen, ohne genmanipulierte Lebensmittel, usw.
Auch wenn es nicht mein Ding ist, respektiere ich jene, die es tun, ja, ich hege ein wenig Bewunderung für die - wenn es nicht in militante Aktionen ausartet.
Mit ein Grund, diesen Thread hier zu eröffnen, mit der Einladung, sich rege an einer Diskussion zu beteiligen - aber - sachlich, ohne Polemik und Beschimpfung - ohne "Mörderrufe" und Streitereien. Ich bitte die Administratoren, geradeweil es ein emotionelles Thema ist, ein wenig verstärkt, ein Auge darauf zu halten.
Töten!
Ich behaupte, es ist die Natur, die so ausgerichtet ist, dass getötet wird!
Dabei sehe ich ein Pflanzen fressen (oder essen - ich bin nicht der Meinung, das fressen abwertend ist, wenn es nicht die Bezeichnung für ungezügeltes in sich hinein stopfen ist) nicht als töten an.
Das sinnlose Zerstören jedoch, als Unrecht!
Doch dabei mache ich große Unterschiede, was den Wert der Pflanze angeht.
Es ist eben schon eine andere Qualität, ob da ein Blümchen gezupft und zerquetscht wird, oder ein Baum gefällt wird, der da möglicherweise schon über hundert Jahre da steht und uns mit Sauerstoff beliefert.
Dabei ist es durchaus so, dass ich den großen Baum mehr schätze, als vieles tierische Leben.
Aber nun zum Töten.
Leben ist Energie - und Energie ist nicht vernichtbar, aber wandelbar.
Was sich im Laufe der Entwicklung selbsttätig wandelt, müssen wir akzeptieren, denn es hat den Sinn seines bisherigen Lebens vermutlich erreicht.
Wie ist das nun mit dem erzwungenen , also nicht natürlichem ableben (töten)?
Die Natur sieht es als Nahrungskette, so dass vom kleinsten Lebewesen, bis zum größten, Nahrung vorhanden ist.
Nur, eben nicht nur Pflanzen, sondern auch Tiere.
Beides hat die Natur hervorgebracht, reine Pflanzenfresser, und reine Fleischfresser.
Da aber die Natur immer sehr experimentierfreudig ist, kam auch der"Allesfresser" dazu, zu dem auch der Mensch gehört.
Instinkte sind es, und der Geschmacksinn, der den Tieren den richtigen Mix zur Nahrung vorschreibt.
Nur beim Mensch, da ist es anders, er kann auch verstandesgemäß entscheiden.
Wie ist es denn nun, wenn es ums töten, ohne Nahrungsbeschaffung geht?
Auch das ist in der Natur normal - sogar in der Pflanzenwelt.
Am berüchtigtsten, die Würge feige, die ohne einen großen Baum sich gar nicht entwickeln könnte, sobald sie aber groß genug ist, frisst sie ihren Wirt einfach langsam auf..
Bei den Tieren ist das noch viel krasser - es gibt keine Eigenschaft, kein Verbrechen, das der Mensch macht, das es nicht auch in der Tierwelt gibt.
Schimpansen( auch andere Affen) machen Kriegszüge, erobern en Gebiet-! Wenn die Unterlegenen danach nicht fluchtartig verschwinden, werden sie getötet und aufgegessen.
Nicht etwa ein sanftes töten.
Tierfilmer haben beobachtet, wie 4 Schimpansen (2 Weibchen und 2 Männchen), ein gefangen genommenes gegnerisches Affenmädchen, zerrissen haben, in dem jeder an einem Arm und Bein so lange zerte, bis der Teil aus dem Körper gerissen war.
Ein sehr schmerzvoller Tod.
Danach wurde das tote Tier gefressen.
Es wird ohne viel Grund, auch getötet, nicht nur aus Rivalität oder Futterneid - auch weil es einfach stört und belästigt.
Es ist also natürlich, dass dies geschieht!
Warum also soll der Mensch diese Natürlichkeit ablegen?
Es gibt viele Gründe dafür, doch zunächst möchte ich sie von euch hören.