hallo,
ich weis nicht warum, vielleicht lösch ich es auch gleich wieder, ich habe den drang zu schreiben was ich fühle ohne gedanken was darauf kommt oder eben nicht ich schreib es einfach. gerade vorhin wurde mir einiges schmerzlich klar, ich habe verloren. etwas verloren was ich liebte, was ich liebe. eine liebe die ich liebte, aber nie leben konnte. leben und tod stehen so nah beeinander. ich lebte die liebe aber eigentlich war sie tod, dann segnete ich sie für tod ab und konnte es nicht aushalten und lies etwas totes aufleben, bzw. gab ich erste hilfe. aber der notarzt kam nicht und sollte wohl auch nicht kommen. und mir tut es im moment einfach nur leid, leid um den menschen den ich wohl verliere, leid um geschehnisse die ich nicht ändern kann, nicht schön reden kann, weil es da nichts zu reden gibt. man sagt die hoffung stirbt zuletzt und selbst diese hab ich versucht aufleben zu lassen. und jetzt steh ich vor einem scherbenhaufen und blicke zurück mit traurigem gesicht und einem gesicht das fern von regung ist. ich habe es kommen sehen, konnte mir nie ein gutes ende vorstellen, aber ich gab nicht auf. ich konnte nie verstehen das liebe und hoffnung getrennt sind, aber das sind sie. ich liebe aber dennoch ohne hoffnung also ohne elan, ohne gefühl. und heute merk ich das ich liebe die ich spüre niemandem aufzwingen kann, man muss sie nicht verstehen, sie ist auch schwer zu verstehen. liebe wird mit vertrauen gleichgesetzt, was auch stimmt, ich hatte kein vertrauen in diese liebe und der liebende nicht in mich, so gab es sich die wage. und ich bin fern von schuldzuweisungen, ich kann diesem menschen nichts mehr sagen. vielleicht werden sie irgendwann verstehen das ich wirklich liebte.
ich kann niemand meine liebe beweisen, verlorenes vertrauen nicht aufleben lassen, selbst wenn das vertrauen nie missbraucht wurde, überall lauern kleine fehler die auf einen vertrauensbruch deuten könnten.
und nun sitze ich hier und habe die entscheidung, gottes freien willen. solange weiterzukämpfen oder "aufzugeben", wie in allem in letzter zeit. es fällt mir sehr schwer, da ich die menschen oder diesen menschen heute liebe, aber nichts mehr geben kann, ich könnte aber will nicht mehr. es gab mir jahre lang halt, er war da, und irgendwie doch nicht, ich gab mir selbst das gefühl von geborgenheit, diese illusion und je mehr ich daran festhielt desto unglücklicher wurde ich. und es tut mir leid und weh zu erkennen das ich wirklich wahrlich alleine bin.
ich suchte geborgenheit in der vertrauen vertrauen ist, gedanken gedanken bleiben und einfach frei wahren. geborgenheit indenen komische gedanken auch platz haben durften ohne jemanden gleich zu verletzen. geborgenheit in der man auch zweifeln darf, eine familie, einen partner, eins in meinem leben was mal wirklich ganz und rund war, ich suchte freunde - aber eigentlich nur eins geborgenheit. nun ja und ich finde sie nicht, ich habe nun vollends seit heute, hier niemanden.........niemanden mehr wo ich mich anvertrauen kann, der mich schätzt und liebt und nicht aus verantwortung handelt, keine familie, keine freunde, nichts greifbares, nur liebe menschen in der ferne. aber manchmal will man einfach was ganzen haben.
ich wollte alles endlich aufräumen und jetzt wo es aufgeräumt ist, fühl ich mich genauso einsam, das wird sich zwar ändern aber diese erkenntnis tut schon weh. ich könnte auch zu meinem vater ziehen wo ich geborgenheit hätte, aber ich denke das ist nicht mein weg im moment, ich muss aufstehen und mich nicht aufpäppeln lassen, bzw. weis ich es nicht. ich kann nur ahnen was als nächstes kommt. mir tut die illuison weh die ich verlor und den menschen. ob ichs durchhalte kann ich nicht sagen, ich weis nur was im moment in mir vorgeht.
naja ich bin nicht das arme ich, bzw. bin ichs schon aber ich will nicht mehr. gott du schenktest mir so viel aber manchmal sind deine geschenke wie schläge ins gesicht, doch geschenk bleibt geschenk. es ist schwierig auf lieblosigkeit hinter der eigentlich auch liebe steckt ohne worte zu reagieren ich würde diesem menschen am liebsten alles schreiben was mir einfällt, aber ich fürchte, ich würde wieder versuchen zu halten, ich würde ihm gern sagen wie leid es mir tut und das ich doch wirklich liebte, aber wie gesagt ich kann nichts beweisen, ich kann mich nicht beweisen. ja, ja ich lerne annehmen und in einem zug das verlieren!
gute nacht
jenny