Das 'Verhalten der Tiere wird ziemlich oft "verklärt dargestellt.
Wenn wir es aber genauer betrachten, so finden wir sehr viele Verhaltensweisen, die uns auch erschrecken.
Tiere kennen Kriege um Territorien!
Schimpansen oder auch andere Menschenaffen überfallen andere Sippen, um diese zu vertreiben, um so zu größeren ( Futter) - gebieten zu kommen.
Dabei sind die nicht zimperlich.
Nicht zur Sippe gehörenden Tiere werden Gnadenlos getötet und dann aufgegessen.
Auch Vergewaltigung gibt es, Mord an Jungtieren "anderer" Väter, aber auch treue und Einehe.
Jene Tiere, denen man zu Unrecht nachsagt, schlechte Eltern zu sein, dies sogar als "Schimpfwort " zu Menschen, mit schwach ausgeprägtem Fürsorgegefühl an ihre Kinder, benutzt - die Raben - sind besonders fürsorglich und auch treu!
Obwohl sie sehr alt werden können ( über 60 Jahre) binden die sich nur an einen Partner - lebenslang.
Es scheint so, als wären die menschlichen Unarten und Bösartigkeiten durchaus natürlich.
Ist also das "Recht des Stärkeren besser? Auch nicht, denn unter den Tieren gibt es genügend Beispiele, in denen schwächere Geschützt werden und Verletzte gepflegt.
Also ist beides in der Natur vorgesehen.
Trotzdem hat der Mensch etwas entwickelt, das es sonst nirgends im Tierreich gibt
Er schämt sich seines Körpers und seiner Sexualität!
Es gibt nicht ein Tier, dass seine "Nacktheit verbergen will, es gibt auch kein Tier, dass eine Begattung im geheimen abhält!
Nur beim " fremd gehen" wurden Menschenaffen schon beobachtet, die das sehr "heimlich tun.
Aber auch beim Menschen hat dieses Verhalten erst mit einer " höheren Zivilisation begonnen.
Bis zum Mittelalter - ja bis ins 17. Jahrhundert, war das nur ein bescheidenes Thema.
In Gesindehäusern gab es keine Geschlechtertrennung, Magd und Knecht haben durchaus öfters in der selben Kammer genächtigt, aber - weil niedrigen Stand, durften sie nicht sexuell miteinander verkehren.
Dieses Gebot wurde tatsächlich auch beachtet!
Was ist passiert - warum ist es heute so schwer geworden?
In der Westlichen Welt haben die Kirchen dazu beigetragen.
Sie waren nicht immer so körperfeindlich, aber - weil die Geschlechtskrankheiten stark zugenommen haben, wurde die Sexualität immer stärker verpönt, ja zum Teufelswerk gemacht, Sexualität nur noch zum Zwecke der Kinderzeugung erlaubt.
da natürlich, eben nur verheiratet.
Es hat sehr gefruchtet, besonders in den niederen Ständen - in gehobenen wurde es meist immer ziemlich bunt getrieben,m ja auch die Mägde und das Gesinde missbraucht.
Was aber bedeutet das heute?
Dass wir Menschen vollkommen unnatürliche Beziehung zu unserem Körper und unserer Sexualität entwickeln!
Ich bin überzeugt, dass es kaum noch Kindesmissbrauch oder Vergewaltigung gäbe, wäre es so normal, mit unser Körperlichkeit umzugehen, wie es dies bei Tieren ist.
Wenn jeder nackt durch die Gegend läuft, wenn es ihm danach ist, wenn sich niemand schert, weil er sich gerade irgend wo mit seiner Partnerin vergnügt.
So - nun bin ich neugierig, wie ihr das seht.
