Hallo ihr lieben,
ich weis nicht, wo ich anfangen soll...ich habe einfach oft das Gefühl das Falsche zu tun. Und wenn ich dann etwas unternehme ist es meist zu spät. Ich kann einfach nicht lernen mich selbst zu lieben, und das blockiert innerlich. Oft merke ich erst zu spät, was ich tun hätte sollen. Mein Schwarm z.B. hat letzten Monat seine Freundin kennen gelernt, und jetzt sind sie verlobt (ich freue mich für ihn)...aber das war schon immer so, und langsam habe ich echt das Gefühl, dass es auf ewig so bleibt.
Des weiteren fällt es mir schwer eine Bindung zu Menschen aufzubauen, besonders zum anderen Geschlecht. Ich kann es mir selbst nicht erklären. Solange es mit einen Jungen/Mann nur platonische Freundschaft ist, ist alles gut, doch sobald ich spüre, dass Jemand mehr von mir will, baut das wie eine Barriere um mich auf. Ich werde abweisend. Obwohl ich es nicht will. Es ist wie eine Art von „Selbstschutz“.
Meine Eltern sind getrennt, und ich lebe bei meiner Mutter. Als Kleines Kind habe ich meinen Vater jedes Wochenende besucht. Bis zu dem einen Tag. (Ich war damals 6 Jahre alt). Ich weis nicht, was war, aber seitdem ist es, als wenn ein Teil von mir fehlt. Ich muss es wohl verdrängt haben. Meine Mutter meinte, dass ich (das doch sonst so frohe Mädchen) zwei Wochen lang apathisch auf der Couch lag, und ein halbes Jahr lang unerklärliche Bauchschmerzen hatte (mein Blut wurde untersucht, ich war sogar bei einer Kinderpsychologin, doch man fand nichts).Ich soll gesagt haben „Die Augen von denen haben geleuchtet, und die Möbel haben gewackelt.“ Ich sollte noch dazu sagen, dass mein Vater eine große Familie hat, und sie dort alle mehr oder weniger zusammen wohnen, das meinte ich vielleicht mit „denen“. Aber das halte ich eher für unwahrscheinlich. Obwohl meine Mutter meinte, dass sie das Gefühl hatte, das in dem Haus etwas „böses“ ist, und als er dort eingezogen ist, soll er sich total verändert haben. Vielleicht ist es aber auch eine Art „Metapher“, ein sprachliches Bild, für das, was echt geschehen ist. Ich weis nur, dass etwas war, mir fehlt ein Teil von mir, und das hält mich auf, spirituell weiter zu kommen. Ich komme einfach nicht dran. Habe mir ein Buch gekauft „Heimkehr der Seele“ von Sandra Ingermann. Jedoch kenne ich mich (leider) nicht so mit Schamanismus aus, und kann deswegen nicht so viel damit anfangen. Vielleicht liegt an dem oben beschriebenen auch die Angst vor Bindung. Letztes Jahr schickte mein Vater mir eine Karte, doch als ich sie in der Hand hielt spürte ich, dass er „falsch“ ist. Ich habe keine Ahnung, wieso. Das alles kam jetzt einfach so aus mir aus, ich habe gar nicht nachgedacht, was ich schrieb.
Vielleicht könnt ihr mir etwas weiter helfen, und einen Denkanstoß geben.
Alles Liebe
Meresina