nun, da stellt sich jetzt wieder die Frage ob ich undankbar bin
Undankbar, weil ich meinen Mann verlassen habe
- eine Familie aufgegeben
- Sicherheit
- Vertrautes
Weil ich:
- unglücklich war
- mich einsam fühlte
- ausgescholten
- unterdrückt
Jetzt habe ich wieder einen "Mann"
und trotzdem suche ich
- nach Glück
- Vertrauen
- Achtsamkeit
...Hat mir jemand einen Spiegel hin gehalten (Augen)
blicke rein - und was sehe ich?
Undankbarkeit
Schließlich hatte ich:
einen Mann
eine Familie
Sicherheit
Wohlstand
Man sollte öfter zufrieden sein, mit dem was man hat.
Sollte man (nicht) immer zufrieden sein, mit dem was man hat?
Oder ist es wieder nur, weil man das Glück im Anderen sucht, statt in sich selbst?
Könnte es sein, dass man nur dann harmonisch mit sich selbst ist, wenn das, was um einen ist, ebenfalls Harmonie?
Hat/Haben nicht 1 brennende Kerze unter lauter brennenden Kerzen ein schöneres, helleres Licht?
Als 1 brennende Kerze unter lauter erloschenen?
Natürlich erscheint einem die einzelne brennende Kerze dann besonder hell, strahlend...
Aber muß sie sich denn wirklich unterscheiden, herausstechen?
Wäre ein strahlendes Kollektiv nicht schöner?
Oder ist es, ganz simpel, nur wieder diese blöde Prinzessinen-Traumprinz-Suche?
Von denen wir wissen, dass sie nicht existieren...
oder wird uns zumindest suggeriert
Also suche ich:
Harmonie um mich rum, um in Ruhe selbst harmonisch zu sein
Warum?
Weil es eben doch nicht so ganz funktioniert:
Ich bin harmonisch
und automatisch werden es meine Mitmenschen auch
Natürlich steigert sich der Freundlichkeitsgrad
ich lächle
und man lächelt zurück
also was ich gebe
kommt auch zurück
Aber dem sind Grenzen gesetzt
Wenn Finsternis um mich rum
leuchte ich nur einen kleinen Bereich
der Rest bleibt dunkel
Und deshalb suche ich
weiter
nach
mehr glücklich sein
Also:
richtig
oder verkehrt?
Muß wohl wieder jeder für sich selbst wissen, hm