Liebes Forum,
Ich stecke derzeit fest bei der Suche nach einem Praktikum im Ausland. Habe also eine Art Blockade, von meiner Seite aus. Bis vor kurzem war ich noch ziemlich beschaeftigt an der Uni, jetzt sind Semesterferien, ich bin in dem Land und bin trotz zahlreicher Nebenbeschaeftigungen (Fremdsprache in einem Kurs aufpolieren, mein Traumkleid besticken

, das Meer anschauen, ins oertliche Fitnessstudio gehen) irgendwie in einer Sackgasse. Schwierig hier Deutschlehrer zu werden, kaum Nachfrage.. (Wuerde auch was anderes machen, aber ich habe haeufig die Qualifikation nicht).
Mein Freund und ich durchforsten Jobportale, jeden Abend. Ein paar Bewerbungen hatte ich ja schon abgeschickt, wurde aber immer wieder abgewiesen oder bekam auch nach mehrmaligen Nachfragen keine Antwort. Oder von anderen Praktikanten wurde mir dringendst aus deren Erfahrung von Ort X oder Y abgeraten.
Immer wenn ich Bewerbungen schreiben will, straeubt sich bei mir alles, da ich 80 % des Geschriebenen fuer blanke Heuchelei halte.

(Ein allgemeines Problem, da die Motivlage meist sehr einfach ist). Ich habe das Gefuehl, sobald ich anfange, wehrt sich alles dagegen. Es ist extrem anstrengend.

Interessanterweise hatte ich schon eine Menge Jobs, aber an die bin ich alle ohne Bewerbung rangekommen, durch Kontakte, Kompetenz (oder sagen wie besser einer grossen Klappe

) und "Zufall".
Noch dazu, habe ich zu diesem Land eine tiefe Hassliebe, so tief wie sie nur sein kann. Wahrscheinlich werde ich nach dem Studium 6 Jahre hier verbringen. Trotzdem wuerde ich gerne hier schon einmal eine Zeitlang leben, schon allein um aus einer Fernbeziehung eine Nahbeziehung zu machen, um "Alltag" zu erleben und Vorurteile abzubauen. Manchmal denke ich: Ich muesste doch lieber in ein anderes Land fuer ein Praktikum gehen, die Tuerkei (Ostanatolien) oder Suedkorea.

Wie kann ich mir selbst aus so einer verzwackten Situation helfen?
Weiss jemand Rat?
Vielen Dank