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12.01.2009, 00:06
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Rat gesucht Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Rat gesucht
Hallo Leute,
ich sollte mich erstmal kurz vorstellen, bevor ich zu meinem Problem übergehe.
Nun, ich werde schon in Kürze 22 und habe im Oktober mit meinem Studium Informationswirtschaft angefangen.
Leider macht mir der Studiengang keinen Spaß. Mir schwebt schon seit sehr sehr langer Zeit im Kopf herum Schauspielerei zu machen. Aus meinem Umfeld höre ich das immer wieder, dass ich es machen sollte und jeder es mir zutraut.
Ich war letztes Jahr in einem Schauspielworkshop, um überhaupt zu schauen, ob es was für mich ist. Es brannte auf meiner Seele. Was soll ich sagen, ich war überwältigt und der Dozent war ebenfalls beeindruckt und meinte, dass ich es auf alle Fälle machen sollte. Er meinte das ich der beste im Workshop war und drückte mir nen Haufen Bücher in die Hand zum durchschnuppern.
Hört sich alles toll und gut an, leider hab ich da so meine Probleme im real life. Sobald mich ein Gefühl von Ehrgeiz packt ist es nach nen paar Tagen wieder weg. Früher war ich durchwegs lebendig und positiv, jeder mochte es in meiner nähe zu sein und meinen Humor zu erleben. Ich hab Moderationen gmacht vor über 500 Leuten, die ich alle zum lachen gebracht hatte. Momente die man mit noch viel mehr menschen teilen will. Es machte mir so spaß menschen zum lachen zu bringen, lustig zu sein und so lebendig, ich konnte aus mir herauskommen. doch ich bin viel unsicherer und voreingenommener als früher, gehe keine Risiken ein, rede mir vieles aus. Mein Charakter allgmeeint hat sich sehr verändert in den letzten 2-3 Jahren. Bin eher still und in mich eingekehrt. Das färbt alles auf mein Leben ab, weswegen ich viele schlimme sachen durchgemacht hab, fehler begangen hab die ich bis heute aufs übelste bereue.
Nun könnt ihr euch vorstellen wie ich mich in Bezug auf das Schauspielern fühle.
Nach dem Workshop war ich für nen paar Wochen noch in nem lokalen "ehrenamtlichen" theater, wo die leute immer wieder betonten, dass es in mir steckt, ich aber nicht aus mir rauskomme. Diese Hemmung hängt mit all dem zusammen was ich grad geschrieben hab. Wenn ich was anpacke, nehme ich es einfach nicht mehr so seriös, da es doch eh in die hose geht und es wahrscheinlich nicht mein ding ist und ich es gar nicht wirklich kann und mir nur aufgrund von nen paar positiven erlebnissen einrede...
Nun war ich auch bei ner Aufnahmeprüfung für nen Studienplatz an ner Schauspielhochschule. Das war die totale Katastrophe, ich war keineswegs in meinem Element und habs total versaut. Ich war mehr in so nem Gemütszustand als wäre mir alles Gleichgültig und ziemlich egal. Nach dem Vorspielen meinte nen Dozent, dass ich mir dass noch mal gut überlegen sollte, ob schauspielerei überhaupt was für mich ist, eventuell mal ins theater gehen und zuschauen wie das geht.
nun bin ich mittlerweile im unitheater meiner uni. dort bekam ich wiederrum super feedback, es würde mir absolut im blut stecken usw.
Ich bin sehr unsicher seit einiger ziet und vor allem jetzt wo ich an diesem punkt stehe, das Studium macht mir keinen Spaß, nicht mal im ansatz, doch auf der anderen seite bin ich wiederrum unter dem gesellschaftsdruck, etwas machen zu müssen, erfolgreich zu sein. soll ich mich durchbeißen durch das studium? oder macht es mich dadurch noch mehr kaputt? ein jahr hab ich für meinen zivildienst verschwendet, während andere ihr ding machten. ich will keine falsche entscheidung treffen, allerdings fühle ich irgendwo in meinem herzen, auch wenn es nen kleiner funken ist der von all den zweifeln umgeben ist, das ich dazu berufen bin schauspieler zu sein. nur kann ich es denn wirklich? wer hilft mir dabei? es ist niemand da der mich unterstützt.
Es gibt leider niemanden in meiner umgebung, der auch nur in irgendeiner weise zu mir stehen kann/will. jeder sagt, studier und verdien dein geld, lass den quatsch mit schauspielern. meine eltern wissen noch nix, aber die würden das nicht begrüßen und ich weiß genau, sobald ich mich dafür entscheide werden sie mich nicht unterstützen und immer und stets alles mögliche tun um mich daran zu hindern. das bedeutet noch mehr hindernisse und hemmungen die überwältigt werden müssen. es ist schlimm, niemand motiviert einen und dann die angst dass man doch den falschen weg gehen könnte ist auch noch da.
ohne 100%ige Selbstsicherheit und Selbstvertrauen geht nix, das weiß ich genau. was kann ich denn da nun machen? das studium ist der falsche weg, doch was soll ich unmittelbar nach dem studienabbruch machen?
schon mal vielen vielen dank für eure hilfe.
MfG Pasha
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12.01.2009, 09:59
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Rat gesucht Beitrag #2 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 02.01.2009
Ort: Freiburg
Beiträge: 39
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Huhu Pasha..
Wow.. Ich hätte nie gedacht das es solche Menschen gibt, die das gleiche Problem haben wie ich.. Ich stand auch immer unter diesem Leistungsdruck alles perfekt machen zu müssen.. Je mehr ich es versuchte, desto mehr ging es fast in die Hose weil ich einfach überforderd gewesen bin.. Nach der Schule bin ich gleich in meine Ausbildung gegangen.. Ich wollte schon im ersten Lehrjahr abbrechen, aber da ich an meine Wohnung gebunden war musste ich es zum bitteren Ende durchziehen.. Von den Seiten meiner Eltern bkam ich natürlich sehr viel Druck sowie von meinem Ausbildungsbetrieb.. Mein Potenzial wo ich habe war in den wichtigsten Momenten einfach weg.. Ich war auch der vollen Überzeugung, dass ich nichts kann.. Am Ende meiner Ausbildung bekam ich natürlich noch mehr Druck wegen meiner Gesellenprüfung, weil mein Betrieb sich ein Scheiß um mich scherte musste ich alles in meiner freizeit wiederholen zuhause.. Ich konnte einfach nicht mehr.. Ich brach zusammen in der Arbeit, ich habe nicht einmal die kleinsten Dinge auf die Reihe bekommen.. Und nach meiner Ausbildung ging der Mist weiter.. Tja und jetzt habe ich mir eine Auszeit gegönnt.. Den Beruf wo ich erlernt habe habe ich nur gemacht weil ich nicht wusste was ich machen sollte.. Ich bekam nicht nur Druck von außen, sondern mein eigener Ergeiz war auch so hoch bis nichts mehr ging.. Ich musste in Therapie gehen um wieder etwas auf den Boden zurück zu kommen.. Was natürlich in früherer Zeit zu meinem Ergeiz geführt hat war, dass ich nie ein Lob bekommen habe oder Aufmerksamkeit von meinen Eltern und deswegen musste ich versuchen alles so gut wie möglich zu machen weil ich ja dann doch die Anerkennung bekommen könnte..
Jetzt bin ich soweit, dass ich weiß das ich die Anerkennung nie bekommen werde.. In meinem Beruf werde ich sicher nicht mehr arbeiten und nach 1,5 Jahren ohne Arbeit bin ich auch soweit wieder arbeiten zu gehen.. Jetzt weiß ich auch was ich in Zukunft in beruflicher Bahn tun will.. Hör in dich rein und wenn dir die Schauspielerei mehr Spaß macht dann tue es, weil es ist das schlimmste wenn du etwas tust wo du gar nicht willst.. Zu deinen Eltern kann ich nur sagen, dass du sie einfach reden lassen sollst.. Viele verstehen es nicht.. Meine Eltern sind auch nicht begeistert von dem was ich in Zukunft machen will, aber es interessiert mich nicht weil es immerhin mein Leben ist und nicht ihres..
liebe Grüße Simone
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12.01.2009, 12:04
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Rat gesucht Beitrag #3 (permalink)
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Gast
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Kenn ich....
Hallo Pasha,
erstmal: 22 ist echt kein Alter! Mach dir bloß keinen Zeitdruck! Gerade fürs gute Schauspielern ist auch eine innere Reife notwendig, die du auch durch das Bewältigen dieser Aufgaben erlangst.
Es ist sozusagen mein Familienthema, was du hier schreibst. Meine Mutter hätte mit 16 nach Kanada gehen wollen, aber sie konnte ja nicht einmal Englisch und der Mann war ja sowieso viel zu toll für sie.... Folge: Selbstmordversuch und jahrelange Trauer! Mein Vater wollte sich selbständig machen, meine Mutter hat es ihm und sich selbst nicht zugetraut... Ich habe meinen Traum, Bücher zu schreiben, auch weggeschoben. Erst hinderte mich eine frühere Verletzung, dann mein Perfektionismus und nun ist es die Selbstmotivation!
Meine Tochter hat es mir erst am Wochenende extrem gespiegelt! Sie macht immer nur, was unbedingt nötig ist, weiß nicht, wozu sie sich anstrengen soll. Wir haben sie ihne das Belohnung-Bestrafung-Konzept erzogen, sie macht alles nur für sich selbst. Nun ist es schwer zuzulassen, dass ihr ein mittleres Niveau reicht und wir haben ausführlich darüber gesprochen. Es geht natürlich um Selbstverantwortung und Spaß. Wenn sie etwas doof findet, gibt sie sich keine Mühe. Logisch. Deshalb sollten wir vermutlich alle etwas mehr darauf schauen, was uns Spaß macht! Irgendein schlauer Mensch hat gesagt, man soll dem folgen, was lebendig ist. Dann bleibt man lebendig! Es gibt allerdings auch immer wieder Bereiche, die erledigt werden müssen. Die muß man sich dann entsprechend gestalten, damit sie Spaß machen.
Kennst du das Buch "Gesetze der Gewinner"? Für mich war das erstmal ein "Tritt in den Hintern"  . Aber es gibt viele Gründe, warum wir uns selbst im Wege stehen. Am schlimmsten sind die Selbstzweifel. Du musst einfach Entscheidungen treffen und diese Konsequent und mit Sorgfalt verfolgen. Aber die Entscheidung MUSS getroffen werden. Dann probierst du es aus und wenn du feststellst (wie beim Studium), dass es nicht lebendig ist, triff eine neue Entscheidung. So wird dein ganzes Leben laufen. Kleine Tode, nie wissen, wie es gewesen wäre, wenn... Überraschende Wendungen und Hilfen, wenn du mit deinem Herzen dabei bist... Das endet wirklich erst mit deinem Leben hier!
Die Frage ist: Was willst du JETZT? Was würdest du tun, wenn du nurnoch 1 Jahr leben würdest? Wer willst du am Ende deines Lebens gewesen sein?
Ein guter Freund hat mal nach Ausbildung und Gesellenjahr seine Mittlere Reife und anschließend Abi nachgeholt und studiert. Als er damit begann war er 27. Ein anderer hat mit 33 einen ganz neuen Ausbildungsweg zum Berufschullehrer mit dem Ministerium erarbeitet. Jetzt ist er Beamter. Hätte man es diesen Menschen mit 22 gesagt, wie es noch kommt, sie hätten kein Wort geglaubt.
Ich suche mir jetzt einen kleinen Job, kümmer mich um Kinder und Haushalt und versuche nebenbei etwas Schönes zu schreiben. Hauptsache, ich habe Freude daran!
No risk, no fun! 
Yemaya
Geändert von Gast11848 (12.01.2009 um 12:07 Uhr)
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12.01.2009, 13:41
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Rat gesucht Beitrag #4 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 02.01.2009
Ort: Freiburg
Beiträge: 39
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Huhu Trina..
Ja weißt du, wenn alle anderen Menschen keine Asukunft geben ob ihre Arbeit spaß macht und so da kommt man doch auf sehr seltsame Gedanken.. Ich war auch immer die einzigste inner Schule die rebeliert hat gegen den Beruf.. Von den anderen kam nie ein Wort und da dachte ich es kann nur an mir liegen..
Jetzt nach meiner Pause habe ich mich auf der Heilpraktikerschule angemeldet.. Ich habe ja 3,5 Jahre Zeit bis ich meine Prüfung dann ablegen darf und kann zusätzlich noch in die Pflanzenheilkunde rein.. Ich habe mir auch überlegt in die Richtung Energiearbeit zu gehen.. Zuerst wollte ich Körpertherapeutin werden, aber dazu bräuchte ich entweder schon eine Ausbildung als Psychotherapeutin oder den Heilpraktiker und da haben sich dann die Welten für mich geöffnet.. Ich bin ein Mensch der anderen Helfen will.. Ich hatte schon immer dieses "Syndrom", nur es war mir nicht ganz klar, weil ich eine Zeit hatte wo mir andere Helfen mussten.. Und das beste ist, dass ich weiß das es mir spaß machen wird den anderen zu helfen..
liebe Grüße Simone
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12.01.2009, 21:02
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Rat gesucht Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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Eigenverantwortung
Hab noch einmal drüber sinniert und erkannt, dass es um die Eigenverantwortung geht. Da du dich für irgendwelche Taten (oder Unterlassungen) in deiner Vergangenheit verurteilst, bist zu gehemmt, weiterzuschreiten. Diese Erfahrung willst du ja nicht noch einmal machen, oder?
Löse diese vergangenen Situationen auf, damit du frei wirst. Du kannst dazu eine Aufstellung machen oder erneut Kontakt zu den Personen aufnehmen und dich über ihre Sichtweise erkundigen. Wenn dir das zu weit geht, kannst du etwas anderes mal machen. Es gibt sicher auch Situationen, in denen dir etwas angetan wurde, die du im Nachhinein jedoch als Geschenke betrachten kannst. Ebenso kann es den Menschen mit deinen Handlungen gehen...
Wenn du glaubst, jemanden verletzt zu haben, ohne es deutlich gesagt bekommen zu haben, masst du dir etwas an! Was den einen auf die Brücke treibt, lässt den anderen wachsen. Menschen sind so unterschiedlich. Es kommt nicht darauf an, was es mit deinen Gegenübern gemacht hat, sondern was es mit DIR macht. Was DU mit DIR machst.
Du könntest vielleicht soo gut sein, dass jemand anderes kein Engagement bekommt und hungern muss... Du könntest soo berühmt werden, dass sich deine Eltern ganz unbedeutent fühlen müssen... Du könntest soo glücklich sein, dass alle Unglücklichen noch unglücklicher werden... UND DU BIST DANN SCHULD!????
Ich kann auch falsch liegen oder hier für mich selbst von mir selbst schreiben oder beides oder alles andere. Dies wollte aber hier und jetzt raus!
Herzlichst
Yemaya
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13.01.2009, 08:08
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Rat gesucht Beitrag #6 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 14.10.2007
Alter: 27
Beiträge: 31
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Wow! Bei mir ist es in etwa genauso wie bei dir. Ich selbst bin 24 Jahre alt und habe eine Verkäuferlehre aus reinem Druck auf der Suche nach gesellschaftlicher Annerkennung gemacht. 2 Jahre später wusste ich das ich gar nichts gelernt hatte und hole im Moment nun mein Abi nach. Nun macht mir das allerdings auch kein Spaß mehr doch ich werde es wohl durchziehen. 
Fakt ist, dass wir beide unsere Aufgabe in diesem Leben noch nicht gefunden haben. Es ist sehr schwer gegen die Gesellschaft anzutreten und zu sagen was keiner hören will doch jeder weiß.
Deshalb kann ich dir nur raten auf alle anderen zu schei*** und dein Ding zu machen. Gehe in dich und finde heraus was dir Spaß macht. Wenn du nicht herausfinden kannst was es ist probiere alle Dinge aus die dir Spaß machen könnten bis du deinen Weg findest.
Das letzte warum du auf dieser Welt bist ist um gesellschaftliche Ziele zu erfüllen!
Auch ich halte die Schauspielerei für überaus interessant doch auch ich kann nicht mehr wie früher aus mir rausgehen. Da liegen heute zu viele Schranken vor die ich noch nicht überwinden kann 
Ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg und würde dich bitten uns auf dem laufenden zu halten.
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13.01.2009, 19:04
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Rat gesucht Beitrag #7 (permalink)
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mag Farben.
Registriert seit: 03.09.2008
Beiträge: 177
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Ich wünsche Euch alles Gute... das wird schon.. bloß net auf andere hören! 
trina
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14.01.2009, 00:51
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Rat gesucht Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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viele dank für euren beistand!
also leute im moment sieht die lage so aus,
ich hab gerade tierische angst. genau zu meiner prüfungszeit ist nen intensiver 4 tägiger schauspielworkshop an dem ich schon letztes jahr teilgenommen hatte. da würd ich gern wieder hingehen. in den 4 tagen hab ich keine prüfungen aber an den tagen davor und danach schon.
ich bin grad an dem punkt, wo ich zwischen studium und schauspiel entscheiden muss. ich hab einfach angst, dass ich mich wieder unterkriegen lasse und so vor mich hinvegetiere, mich gehen lasse.
ich will da echt nix falsches machen. nen studium hinzuschmeißen ist ja nicht grad etwas was man jeden tag macht, und heutzutage ist das auch nen luxus, da ich ja auch noch an einer der besten unis in deutschland bin...
ich denke mir manchmal einfach, dass ich mir all mein können und talent nur einrede und einbilde und aus ner mücke nen elefanten mache.
vielleicht weiß ich auch einfach nicht was ich will? aber dann wieder verspüre ich was, ne innere stimme dir mir ganz leise etwas zuflüstert.
oder rede ich mir das auch nur ein?
damn it, das ist mal voll ätzend, leider ist das nur nen one way ticket, nen zurück gibts dann nicht mehr. in dem workshop sind nur noch restplätze frei, ich müsste mich also schnell entscheiden und außerdem, müsst ich mich dafür intensiv vorbereiten, so dass ich mich dann auch nicht voll auf die prüfungen konzentrieren kann.
mein problem war bis jetzt immer, dass ich nie volles risiko gegangen bin und immer ne sicherheit hatte falls es doch nicht klappt und aus dem grund war wohl auch meine einstellung so gleichgültig gegenüber allem.
heißt es jetzt no risk no fun? oder nochmal drüber schlafen?
mfg pasha
PS: zu euren kommentaren werde ich noch stellung nehmen!
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