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11.11.2008, 21:01
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Neid... aber ich will es nicht/ Werte vermitteln Beitrag #1 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2008
Ort: im Norden
Beiträge: 52
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Neid... aber ich will es nicht/ Werte vermitteln
N´Abend zusammen!Hab grad schon nen mega Text geschrieben, ne falsche Taste gedrückt und weg war´s... Also auf ein Neues Also vorweg: Uns geht es gut. Rein materiell gesehen würden zwar viele auch sagen, wir sind arm, aber mir ging es auch schon viel schlechter. Das weiß ich auch zu schätzen und ich bin wirklich dankbar!Leider ist es so, dass man als Patchworkfamilie sozial doch schlechter gestellt ist, als "normale" Familien. Unsere Situation: Mein LG(Lebensgefährte) und ich leben zusammen mit meinen beiden Kindern. Seine beiden Kinder leben mit seiner EX und ihrem neuen LG. Seine Kinder sind ganz klassisch alle 14 Tage am WE bei uns und in den Ferien. Außerdem fährt mein LG mind. 1x/Woche seine Kinder besuchen (ca 40 Minuten von uns entfernt). Er ist in Steuerklasse 1 (logisch, sind ja nicht verheiratet) und hat 1 Kind auf der Karte. Zahlt vollen Unterhalt (2. Stufe). Mein Exmann zahlt keinen Unterhalt. Und Unterhaltsvorschuss ist auch vorbei, da ich schon einige Jahre geschieden bin und es die Zahlungen nur für einen bestimmten Zeitraum gibt. Wären wir eine "normale" Famile, wäre mein LG Steuerklasse 3, es wären 2 Kinder auf der Karte und die Unterhaltszahlungen würden wegfallen. (Wenn ich für meine Kinder Unterhalt bekäme, wäre es ja +/- Null). DAS allein macht mich schon... hmm...wütend...(?). Wenn ich dann aber sehe, dass mein LG mit seiner Ursprungsfamilie rund 1000€ mehr hatte... Und hier trotzdem total verschwenderisch gelebt wurde... (er merkt grad durch mich, dass es auch anders geht). Leider lebt seine Exfrau dieses Leben auch weiter. Sie geht nicht arbeiten, ihr LG auch nicht. Trotzdem haben sie nur die neuesten Sachen in der Wohnung (PC UND Laptop, FlachbildTV, die Kinder nur Markensachen (teilweise kennen die Kinder auch nur die "Markennamen". Beisp: Wir essen Abendbrot. "Was ist das denn" Frischkäse. "Hä?" Wie Bresso. "Achso, schmeckt das denn auch?") Das macht mich traurig... bei meinen Kindern ist genau andersherum... "Was ist KitKat? "Sowas wie "Knix" von Aldi... "Achso" Ich kann so eine Lebensweise einfach nicht nachvollziehen. Immer MEHR MEHR MEHR, und die Kinder bekommen es so vorgelebt...Versteht mich nicht falsch! Ich brauche so ein Leben nicht! Mir reicht, was ich habe. Ich kaufe Klamotten im 2. Hand, Lebensmittel auch wenn sie günstiger sind, weil das MHD abläuft usw...Jetzt kommt Weihnachten... Und ich weiß nicht, wie ich meinen Kindern erklären soll, dass die anderen beiden viel mehr bekommen werden. Wir schenken allen 4 Kindern vom Wert her gleich viel. Meine bekommen also von uns etwas und von meiner Mutter eine Kleinigkeit. Der Vater der Kinder will sich dieses Jahr "raushalten", weil er angeblich kein Geld hat (ich weiß, dass er genug hat, aber das ist ein anderes Thema und er ist mir auch echt egal, kann ihn ja nicht zwingen).Die anderen beiden bekommen von uns und natürlich von ihrer Mama. Dann von Oma+Opa (Eltern von meinem LG), von der anderen Oma und deren Mann, von dem anderen Opa und seiner Frau, von der Mutter und der Oma ihres LG, von der Tante und von der Uroma. Wie erkläre ich das meinen Kindern? Denn sie werden es ja zwangsläufig mitkriegen, da wir ab dem 2 Weihnachtstag eine Woche zusammen sind. Mir tut es weh, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Kinder benachteiligt sind. Aber andersherum, will ich sie ja auch nicht zu Materialisten erziehen. Wie vermittle ich ihnen nur die Werte? Dass es viel wichtigeres gibt als teure Geschenke und die anderen beiden nicht glücklicher oder mehr wert sind, nur weil sie mehr bekommen. Gestern kam doch glatt von meinen Kindern die Frage: Mama, wieso hast Du eigentlich kein Auto? X und Y müssen bei so einem Wetter (gestern Morgen hat es hier aus Eimern gegossen und gestürmt) nicht mit dem Rad zur Schule, die Mama (also die Ex meines LG) bringt die immer mit dem Auto. Puh,... das macht mich traurig... Meine Kinder sitzen nass in der Schule (und gestern standen ausser der beiden Räder meiner Kinder ungelogen nur 3 andere Räder in der Schule). Wir sind neu hier am Ort und so kenne ich auch noch niemanden,den ich hätte bitten können, meine Kinder mit zur Schule zu nehmen...Außerdem ist mir sowas auch immer unangenehm...Vielleicht ist Neid in dem Zusammenhang auch nicht das richtigte Wort... Wut? Missgunst? Ich weiß auch nicht...Jedenfalls fühlt es sich nicht gut an und eigentlich sollte ich über den Dingen stehen... Aber es gelingt mir so selten...Tut mir leid, wenn ich Euch hier so "vollsülze"...(so ein bisschen hat es mir ja schon geholfen, alles einfach nur mal aufzuschreiben )Und ich kann es Euch auch nicht verübeln, wenn es Kritik hagelt...Ich würde dieses Gefühl nur zugern loswerden... Nur wie???Vielleicht hat von Euch ja einer einen Rat...LG von einer traurigen tristesse
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11.11.2008, 21:17
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Neid... aber ich will es nicht/ Werte vermitteln Beitrag #2 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.09.2008
Ort: Wolfach
Beiträge: 29
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Hallo Du liebe tristesse,
irgendwie kann ich Dich verstehen, da Kinder etwas anders denken wie wir Erwachsenen. Sie sehen gerne die materiellen Werte und vergleichen sich mit anderen. In Deinem Falle sogar sehr extrem durch die Kinder Deines LG. Aber ich frage mich, weshalb ist der Vergleich so extrem, da diese Kinder nur alle 14 Tage am Wochenende bei Euch sind.
Vielleicht jedoch werden diese Kinder mit materiellen Dingen vollgestopft um einen Ausgleich zu erzielen, da sie den eigenen Papa nicht mehr um sich haben.
Im Grunde möchte ich Dir gerne raten, dass Du Deinen Kindern erklärst, dass Ihr eben nicht so gut finanziell da steht, sie jedoch vielleicht andere Werte erhalten. Vielleicht erhalten Deine Kinder mehr Liebe, anstatt materielle Dinge. Hast Du Dir das auch schon überlegt? Aber auch Dir stinkt die finanzielle Situation sehr, wie man herauslesen kann. Lasst bitte Eure inneren Werte nicht vergessen, denn diese zählen mehr wie alles Geld der Welt.
Auch mein Sohn muss verstehen, dass ich ihm nicht alles kaufen kann, was er gerne möchte. Dafür jedoch bekommt er viel Liebe und wird quasi auch in einer "Kartenlegewelt" aufgezogen. Aber das ist ein anderes Thema.
Vielleicht helfen Dir hier meine Worte ein wenig, was ich mir wünsche.
Alles Liebe für Dich
Silvia
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11.11.2008, 21:36
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Neid... aber ich will es nicht/ Werte vermitteln Beitrag #3 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 11.07.2008
Beiträge: 8
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Ich schicke ein Lächeln !
Hallo !
Bitte achte auf deine Wünsche.
Du hast Recht, es gibt viele Unreinheiten, Ungleichheiten,.....
Aber... trotz allem ... Danke für ein Lachen.. Spüre die Gesundheit der Kinder...was solls die Milch /Ablauf MDH schmeckt trotzdem.
Viele Grüße Bettina 2
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11.11.2008, 21:52
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Neid... aber ich will es nicht/ Werte vermitteln Beitrag #4 (permalink)
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Ithaka ist nah.
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.01.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 43
Beiträge: 1.437
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Zitat:
Zitat von tristesse
... Ich würde dieses Gefühl nur zugern loswerden... Nur wie???
...
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Hallo,
das Leben ist nicht einfach,
aber durch Vergleichen wird Nichts einfacher.
Es sind nicht die Umstände,
die wir immer ändern können,
wir können aber ändern,
wie wir mit den Umständen umgehen,
vielleicht dankbar für das sein,
was wir haben,
als neidisch zu sein,
was Andere mehr haben.
Viele Grüße
Stefan
Geändert von odysseus05 (11.11.2008 um 22:06 Uhr)
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12.11.2008, 13:41
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Neid... aber ich will es nicht/ Werte vermitteln Beitrag #5 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2008
Ort: im Norden
Beiträge: 52
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Erstmal vielen lieben Dank für Eure Antworten!Ihr habt ja alle Recht! Neid ist blöd. Nur manchmal überkommt´s mich einfach... Wie gesagt, ich bin immer mit wenig klargekommen, konnte als Kind nur an Klassenfahrten teilnehmen, wenn der Förderverein eingesprungen ist zB. Ich frage mich halt nur, wie ich den Kindern die Werte vermittel n soll, die mir wichitg sind, wenn sie von anderen Seiten (sprich Vater, oder eben die anderen beiden Kinder) anderes vorgelebt bekommen? Der Vergleich bei den Kindern ist so extrem, weil die anderen beiden ja auch erzählen. Z.B ist es auch so, dass ich es so eingeführt habe, dass die Zahnfee nur beim 1. Zahn kommt.(Also bei den kleinen jetzt) Bei den anderen beiden kommt sie bei jedem Zahn. Ist dann halt Pech für meine beiden, aber ich bin ja nicht Krösus. Oder Taschengeld... (Unsere Kinder sind auch gleich alt, in den gleichen Klassenstufen, deshalb vergleichen sie sich sowieso schon). Bei mir gibt es nicht so viel wie bei den anderen. Ist halt so, müssen sie mit leben...Nur, wenn ich dann höre: Ha, ich war ja viel lieber, deswegen hab ich mehr bekommen... Wie reagiert man denn dann? Ich kann da nicht so gegensteuern, denn ich habe sie ja nur alle 14 Tage hier, an denen sie nach unseren Werten leben "müssen". Ich merke grade, dass ich mich ziemlich verbittert anhöre... Nicht falsch verstehen... Ich hab die beiden Kinder von meinem LG auch lieb! Es ist halt nur speziell dieses Thema. Und da können Sie ja nichts für... Ich denke, was mich belastet ist die allgemeine Ungerechtigkeit hier in Deutschland... Bzw auf der ganzen Welt. Das o.g. Thema ist wahrscheinlich nur der Auslöser gewesen, meinen Unmut hier mal loszuwerden... Ich bin zufrieden mit dem was ich habe, und ich bin auch dankbar dafür, denn uns ging es schon viel viel schlechter... Mein Thema ist eigentlich nur "wie vermittle ich meinen Kindern diese wichtigen Werte"... Ich habe Angst, dass ich es nicht auf die Reihe kriege...So, das war´s erstmal, ich hab mich abreagiert... DANKE an Euch!
Geändert von tristesse (12.11.2008 um 14:02 Uhr)
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12.11.2008, 14:16
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Neid... aber ich will es nicht/ Werte vermitteln Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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Werte !
Hallo tristesse,
die meisten Seelen hier in Deutschland, leben nur in der Materie, ohne geistigen Hintergrund, deswegen ist es meiner Ansicht auch so schwer.
Dieses Leben wird oberflächlich, wenn man nicht aufpasst.
Unserer Gesellschaft fehlen Werte: wie Liebe, Mitgefühl, Gerechtigkeit, dadurch auch Teilen und Anteilnahme
Ja es ist oft nicht leicht damit umzugehen, weil man ist ja nicht blind.
Was können wir tun ? Werte vermitteln, uns nicht aus dem Gleichgewicht bringen lassen, unser Wissen und Gewissen leben.
Das erfordert Standhaftigkeit und Mut, es ist eine echte Herausforderung.
Positives Denken und eine Haltung des Vertrauens zu Gott hilft ungemein.
Das Materielle ist so vergänglich, alles verändert sich ständig, wir sehen es ja zur Zeit.
Alles liebe Dir,
Bruno
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12.11.2008, 14:48
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Neid... aber ich will es nicht/ Werte vermitteln Beitrag #7 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Zitat:
Zitat von tristesse
Unsere Situation: Mein LG(Lebensgefährte) und ich leben zusammen mit meinen beiden Kindern.
Mein Exmann zahlt keinen Unterhalt. Und Unterhaltsvorschuss ist auch vorbei, da ich schon einige Jahre geschieden bin und es die Zahlungen nur für einen bestimmten Zeitraum gibt.
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Für die Kinder muss dein Ex doch Unterhalt bezahlen...????? 
Hol dir, was dir zusteht!
Kann dich sehr gut verstehen. Für mich selbst brauche ich nicht viel, aber meiner Tochter möchte ich auch gerne mal ein Geschenk machen. Sie bekommt eigentlich auch genug, aber es gibt immer welche, die noch mehr haben. Das tut schon weh, kann ich verstehen. Ich habe ihr dann immer erklärt, dass diese Eltern oft sehr viel arbeiten und die Kinder lange alleine sind (ich arbeite nur Teilzeit). Wenn ich sie dann gefragt habe, was ihr wichtiger ist: mehr Geld oder mehr Zeit für sie, hat sie sich immer für die Familie entschieden.
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12.11.2008, 15:43
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Neid... aber ich will es nicht/ Werte vermitteln Beitrag #8 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2008
Ort: im Norden
Beiträge: 52
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Zitat:
Zitat von Zhantee
Für die Kinder muss dein Ex doch Unterhalt bezahlen...????? 
Hol dir, was dir zusteht!
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Ja, sollte man meinen. Da es aber eine Mangelfall-Berechnung ist, muss er nicht viel zahlen, den Rest bekomme ich vom Jugendamt als Unterhaltsvorschuss. Mir würden normalerweise für beide Kinder zusammen 490€ zustehen. Ich bekomme insgesamt aber nur 336€(Unterhalt vom Jugendamt UND vom Kindesvater) (Kindergeld wird komplett bei der Berechnung abgezogen). Nun ist er offiziell seit ein paar Monaten arbeitslos. Hat von heute auf morgen gesagt, er zahlt nix mehr. Jugendamt übernimmt seinen Teil dann ja auch noch.
Aber auch nur noch kurz, denn Unterhaltsvorschuss gibt es ja nur für eine besimmte Anzahl an Monaten.
Das schlimme ist, ich weiß definitiv, dass er schwarz arbeitet. Er hat ständig neue Klamotten, die dollsten HiFi-Geräte im Haus stehen (Ein Haus, in dem wir zusammen zur Miete wohnten und 2 Wochen nach meinem Auszug, die Kinder nicht mal mehr ihre Zimmer hatten. Die wurden zu TV-Zimmer und Rumpelkammer umfunktioniert. Die Kinder schlafen seit Jahren bei ihm auf ner Luftmatratze im Wohnzimmer. Das macht mich ganz schön traurig...
Das meinte ich damit, als ich schrieb, sie bekommen es vom Vater vorgelebt. Aber was ihn angeht, müssen sie ihre eigenen Erfahrungen machen. Ich bin gespannt auf Nikolaus. An dem WE sind sie bei ihrem Vater. Ich gehe schon fest davon aus, dass sie morgens aufstehen und nix im Stiefel ist...  War letztes Jahr auch so...
Puh... das ist wirklich ein Thema bei dem ich mich in Rage reden/schreiben kann... Tut mir leid...
Zitat:
Zitat von Zhantee
Ich habe ihr dann immer erklärt, dass diese Eltern oft sehr viel arbeiten und die Kinder lange alleine sind
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WENN die Eltern dann arbeiten, ist das ja auch eine plausible Erklärung und für Kinder auch nachvollziehbar. Ist bei meiner Bekannten auch so. Sie ist viel arbeiten, die Oma passt dann auf die Kinder auf. Die Kinder werden dann überhäuft mit Geschenken...aus schlechtem Gewissen heraus... Glücklicher werden sie dadurch nicht.
Mein Ex geht in Gegenwart der Kinder nicht arbeiten. Er ist wie gesagt offiziell arbeitslos. Und die Exfrau von meinem LG arbeitet auch nicht. Und ihr LG auch nicht.
Ich verurteile Arbeitslosigkeit nicht, ich selbst habe auch keine Arbeit... Aber die Einstellung dazu... die ist wichtig...
In unserer Gesellschaft bekommen die Kinder doch heutzutage vorgelebt, dass man für´s "Nichts-tun" noch eine Menge Kohle bekommt. Oft sogar mehr, als wenn man dafür arbeitet... Das ist wirklich schade. Die Politik schreit nach Kindern. Setzt mehr Kinder in die Welt! Und dann? Lassen sie einen im Regen stehen... Seht zu, wie ihr sie groß kriegt.
Ja, was soll denn sowas? Sozial geht es doch immer mehr den Berg runter, jedenfalls für die meisten von uns...
LG
tristesse
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