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Umfrageergebnis anzeigen: Hattest du schon Selbstmordgedanken?
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nein
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17 |
19,54% |
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1 Mal als Jugendlicher
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7 |
8,05% |
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1 Mal als erwachsener
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8 |
9,20% |
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Mehrmals (als Jugendlicher + als Erwachsener)
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35 |
40,23% |
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Mehrmals nur als Jugendlicher
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13 |
14,94% |
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Mehrmals nur als Erwachsener
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7 |
8,05% |
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Ich kenne niemanden, der Selbstmordgedanken hat oder hatte
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0 |
0% |
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23.09.2008, 12:01
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Selbstmord? .... Beitrag #1 (permalink)
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gern einer von Milliarden
Sternzeichen:
Registriert seit: 01.12.2005
Ort: zeitw. in Wuppertal, zeitw. in Estland
Alter: 50
Beiträge: 1.708
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Selbstmord? ....
Der Herbst beginnt, die dunkle Jahreszeit kommt mit merklichen schritten. Depressionen und Selbstmordgedanken machen vermehrt die Runde. Und so denke ich, dass das Thema “Selbstmord?“ in dieser Jahreszeit nicht nur eine/n Forumsbesucher/in berühren oder gar betreffen wird.Die äußere Natur nimmt sich zurück, dafür wird der Blick stärker nach innen frei. So kann es zu einem Schub an Selbsterkenntnis kommen der u.U. etwas maßloses haben kann.Wenn man dazu noch in einem Alter ist, in dem auch stärker der erkennende Blick auf sich selbst fällt (z.B. als Jugendlicher oder in der sog. Midlifecrysis) dann können sich zwei solche Schübe überlagern. Wie zwei Wellen die sich kreuzen und das Wasser besonders hoch auftürmen.Das kann seelisch zu einer Art „fibrigen ErKÄLTung“ führen. Wenn ich krank bin und nicht aus eigenen Kräften, nicht mit eigenen Hausmitteln gesund werde, dann suche ich mir professionelle Unterstützung. Zwei Mal in meinem Leben war ich buchstäblich des Lebens müde. Ein Mal auf der Höhe meiner körperlichen Kraft. Das andere Mal auf der Höhe meiner seelischen Kraft. Nur beim ersten Mal war ich drauf und dran mein Leben wegzuschmeißen. Beim zweiten Mal ging ich mit Neugier und forschenden Fragen dran. In der Mitte zwischen diesen beiden extremen Lebenssituationen habe ich einen meiner liebsten Freunde durch Selbstmord innerhalb unserer irdischen Welt verloren. Zumindest sah es nach außen wie Selbstmord aus. Ich glaube, dass es eher so etwas wie ein Unfall eines Bergsteigers war, der zum ersten mal sich in eine kilometerhohe Steilwand wagt und vorher nicht genug trainiert hat. Nur war seine Bergbesteigung sein spiritueller Weg hinauf in die Gebirgsmassive übersinnlicher Wahrheiten. Das ist sicher ein Sonderfall – aber hier vielleicht für manchen spirituellen Wahrheitssucher von Interesse. Darum erwähne ich es.Doch zurück zur Erde! Zu ganz irdischen Fragen. Und zu meiner derzeitigen Sichtweise. Mit der Bitte um die, mit Sicherheit notwendigen Ergänzungen und Kontrapunkte!Selbstmord beendet –oberflächlich gesehen- vielleicht manche der aktuellen Probleme - doch er löst nicht die Ursachen. Und er schafft neue, noch größere Probleme - auch für den, der sich seinen eigenen Körper klaut ! ...denn mehr ist „Selbst“-Mord nicht, als dass man sich selbst und seiner eigenen Seele der Möglichkeiten beraubt mit seinem Körper etwas zu tun und etwas zu erleben oder einfach nur in seinem Körper zu sein.Meine Seele, die ja die eigentlichen Schmerzen hat (was istschon körperlicher Schmerz gegenüber seelischem???!) wirdihre seelischen Schmerzen nicht los, wenn sie den Körper getötet hat!Mit Selbstmord ermordet man nicht sein Selbst, man nimmtsich nur selbst den Körper selbst weg. Alles was man sich gewünscht hat, was man so sehnlichst mit Hilfe seines Körpers genossen hätte, wird dann auf lange Zeit zu 100% unmöglich. Die Sehnsucht, die Wünsche quälen die Seele dann nach dem Tod um so mehr. Dann wird alles noch qualvoller und grausamer.Selbstmord ist keine Abkürzung sondern einer der grössten und qualvollsten Umwege die es gibt.Früher nannte man so etwas Milchmädchenrechnung.Wer wirklich etwas ändern will, wird immer wieder in Situationen kommen, in denen es so aussieht, als ob es nie besser werden würde, trotzdem hilft da in erster Linie sich immer wieder neu aufzurappeln, scheinbar wieder und wieder bei Null anzufangen.Es ist wie das Laufenlernen eines Kleinkindes: immer wieder aufstehen bis man es plötzlich wie von alleine kann: Wer sich Hilfe sucht und immer wieder das Beste draus macht, egal wie oft er scheitert, der wird mit der Zeit so viel Erfahrung sammeln und dabei durch die Wiederholungen Widerstandskräfte anstauen, die eines Tages ausreichen werden da raus zu kommen! Ich weiß von mir selbst, dass ich das trotz bester Einsicht damals kaum glauben konnte. Aber manchmal reicht ein winziger, unscheinbarer Same der im Boden verschwindet und lange nicht mehr zu sehen ist, damit daraus ein großer starker Baum wird.Wer ernten will, der muss säen. Und wer mit wenig saatgut säen will, der muss den Boden vorbereiten.Und wer es irgendwann geschafft hat, der hat vieles am eigenen Leib und in der eigenen Seele erfahren und erlebt, was ihn in gewisser Weise zum "Fachmann" auf diesem Gebiet macht. Er hat dann einen Erfahrungsschatz von unschätzbarem Wert: damit kann er dem ein oder anderen (der ihm irgendwann mit Sicherheit über den Weg laufen wird) aus dem Teufelskreis heraushelfen helfen.Und es gibt sooooo viele in unserer kranken Gesellschaft,die solch echtes Verständnis gebrauchen könnten.Es müsste der Öffentlichkeit mal bewusst werden wie viele es sind! Und dass wir alle gefragt sind etwas zu ändern, damit es nicht immer mehr und mehr werden.Wenn nur jeder Einzelne still vor sich hinleidet und sich vielleicht sogar noch die Stimme nimmt, indem er seinen Körper tötet, dann wird sich so schnell nix ändern.Dabei hätten wir alle (auch die die sich für gesund halten) es dringend nötig die Gestaltungsanlässe unsere Gesellschaft (d.h. uns selbst) menschlicher werden zu lassen, sie klar und nüchtern –nicht lieblos- zu erleben und erkennen.Daher meine Bitte: werft eure Probleme nicht in den Müll, werft euch selbst nicht in den Müll. Tut euch vielleicht sogar zusammen und macht durch euer authentisches Beispiel klar, wie sehr es uns allgemein an warmherziger Menschlichkeit mangelt. Sowohl anderen als auch sich selbst gegenüber.Konsum, Geld und körperliche Begierden können einfach nicht alles sein, wofür es sich zu leben und zu leiden lohnt!So oder so:Wer seinen Sumpf trocken legt, wird ein sehr fruchtbares Land gewinnen!Ich wünsche den direkt und den indirekt Betroffenen viel Glück und ein, zwei liebe, treue Menschen.Und einen wachsamen, nun wieder stärker interressierten Schutzengel!
Geändert von freelight (23.09.2008 um 12:10 Uhr)
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23.09.2008, 12:28
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Selbstmord? .... Beitrag #2 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 22.11.2007
Ort: An der schönen Ostsee
Beiträge: 32
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Hallo freelight,vielen Dank für dein tollen Beitrag, es ist so viel wahres drinne und es hat mich sehr berührt. Auch ich stand mal am Abgrund..... ist schon lange her, leider hatte ich niemand der für mich da war. Aber ich habs trotzdem geschafft und habe sehr viel dadurch gelernt. Heute versuche ich vielen Menschen zu helfen... soweit sie es zulassen und soweit ich helfen kann. Liebe- Verständniss- ein offenes Ohr- dem anderen zuhören....... viel mehr braucht es oft gar net.....einfach für einander da sein Ein lieben Gruß die wasserfee
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23.09.2008, 12:43
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Selbstmord? .... Beitrag #3 (permalink)
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Energiearbeiterin
Registriert seit: 24.08.2007
Beiträge: 1.006
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Hallo freelight,
als ich vor ein paar Jahren im November eine Novemberdepression hatte, bin ich zu meinem Hausarzt gegangen, um mir eine Überweisung zu einem Psychotherapeuten geben zu lassen.
Ich hatte Angst, ich könnte mir etwas antun....
Die Psychotherapeutin, zu der ich dann ging, hörte mir in einigen Gesprächen zu, fragte hier und da etwas und meinte zum Schluss nur:
"Ich weiß gar nicht, was Sie bei mir wollen. In unseren Gesprächen ist mir aufgefallen, dass sie immer lächeln, wenn Sie über etwas reden."
Hallo? Das sollte eine Psychotherapeutin sein??? Hatte sie nicht erkannt, dass mein Lächeln vielleicht nur ein Eigenschutz war? 
Nein Danke! Ich habe mich seit der Zeit selbst um mich gekümmer!
Habe mit Reiki angefangen und muss sagen, seit der Zeit hatte ich nie wieder eine Depression! Ich bin in meiner Mitte, fühle mich gut, habe meine Berufung gefunden und den Mut gehabt, meinen Job zu kündigen und mich nur noch um Reiki (Behandlungen und Seminare) und Kartenlegen (Beratungen und Seminare) zu kümmern.
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23.09.2008, 12:47
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Selbstmord? .... Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.06.2008
Ort: NRW
Alter: 23
Beiträge: 3.807
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Ward ihr schonmal ernsthaft suizidgefährdet?
Ich kenne das von meinem, mittlerweile verstorbenen, Vater, von einigen Freunden und auch von mir selbst und kann sagen, dass Selbstmord nicht immer gleich Selbstmord ist.
Viele heute haben Probleme mit sich und der Welt und kriegen ihr Leben nicht mehr auf die Reihe. Da ist unteranderm Selbstmord ein Weg. Diesen Leuten könnt ihr so helfen.
Aber es gibt mindestens noch eine zweite Form des Selbstmordes. Nämlich die, die aus echten Depressionen hervorgerufen wird. Dazu sei gesagt, in unserer Gesellschaft wird das Wort Depression allzuschnell für ein schlechtes Gefühl benutzt. Wahre Depressionen sind aber meist krasser und gefährlicher als die typischen Depressionen. Wenn ich das ganze mal ausführlicher beschreiben soll, dann sagt bescheid.
Auf jeden Fall, diesen Menschen, die ernsthaft depressiv sind, helft ihr so recht wenig. Diese menschen Kapseln sich ab und Gesellschaft macht sie nur noch depressiver. Sie können sich über nichts wirklich freuen und sind antriebslos, um nur ein paar Attribute zu nennen. Diese Menschen haben es noch schwerer, weil ihnen eine solche Gemeinschaft keinen Halt geben kann. Das weiß ich aus eigener Erfahrung, da ich selbst an einer sehr leichten Depression leide. Ich habe nur das Glück gleichzeitig auch ein verdammt guter Schauspieler und verdammt charackterstark zu sein. 
Diese Menschen haben es weitaus schwerer diesen Weg nicht zu gehen und zugegeben, bei einigen mag es auch eher eine Erlösung sein.
Was nach dem Tod kommt und wie diese Menschen dann weitermachen, das kann keiner sagen, dementsprechen enthalte ich mich mal jeder Schlusswertung in dem Ganzen, aber ich denke nicht, dass sie bis ans Ende der Ewigkeit leiden müssen. Schließlich gibt es auch bestimmt verstorbene Psychiater, die sich darum kümmern könnten, oder alternativ inkarnieren sie (sich) neu, oder sie lösen ihren Energiekörper auf.
Man kann nun natürlich sagen, es ist schlimm für die Verwandten, die Freunde, den Partner, die Kinder, sofern vorhanden, aber ich denke, ein jeder Selbstmörder wählt seinen Weg, den er sich wünscht. Da sollten wir dann im Nachhinein nicht dort stehen und in unserem Egoismus um ihn trauern. Er wollte es so. Aber ich sag auch gleich, deswegen sollten wir den Suizid nicht loben, denn zu erwarten, dass jemand nicht um einen trauert, ist verdammt unmenschlich und herzlos.
Soviel von meiner Sicht der Dinge.
Gruß, Asmadin.
PS:Keine Angst, ich bin nicht (mehr) suizidgefährdet, auch wenn ich an einigen Stellen vielleicht so klingen mag, oder sich einiges vielleicht äußerst persönlich anhört.
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23.09.2008, 12:52
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Selbstmord? .... Beitrag #5 (permalink)
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Naturspirit
Sternzeichen:
Registriert seit: 26.08.2008
Ort: Mühlviertel - Highlands
Alter: 43
Beiträge: 211
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naja selbstmordgedanken direkt hatte ich nie, aber als jugendliche wenn es mir scheisse gegangen ist, dachte ich schon öfters, wahrscheinlich wäre es besser, wenn ich tot wäre.
das ist natürlich heut für mich unverständlich, weil ich ein sehr zufriedenes leben führe. aber da musste ich hald durch.
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23.09.2008, 12:57
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Selbstmord? .... Beitrag #6 (permalink)
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Auch nur'n Mensch
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.08.2008
Alter: 26
Beiträge: 227
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Ich war seit Beginn der Oberstufe in der Schule depressiv. Teilweise auch schwer depressiv, wenn ich heute zurückblicke. Das fing alles an vor ca. 6 oder 7 Jahren und hat sich immer weiter verstärkt, eine Abwärtsspirale eben. Bis ich dann psychisch so krank war, dass ich ständig unter Derealisationszuständen und fast zwanghaften Selbstmordgedanken litt und mich selbst verletzte, um wieder in der Realität zu landen. Hätte ein Freund mich nicht genötigt, zum Arzt zu gehen, wäre ich wohl nicht mehr hier, denn ich hatte eigentlich schon alles geplant und besorgt gehabt, um meinem physischen Dasein ein Ende zu bereiten. Es war die Hölle.
Jetzt, 2,5 Jahre nach einer einjährigen Psychotherapie (ohne Medikamente!) geht es mir gut. Ich hatte und habe zwar ab und an immer noch Rückfälle, aber die sind lange nicht so schlimm wie die Depressionen vor der Therapie. Und jetzt geht es mir schon seit Monaten wieder durchgehend gut, seit ich mich mit Engeln beschäftige und mit ihnen arbeite. Ich bin fest überzeugt, dass sie mir damals auch geholfen haben, denn ich hatte so schnell einen guten Therapeuten gefunden, das ist wirklich normalerweise nicht so. (normalerweise gibt es ellenlange Wartelisten, aber ich hatte das Glück, dass am gleichen Tag, an dem ich angerufen hatte jemand seinen Termin abgesagt hatte und ich dann "einspringen" konnte)
Depressionen sind die Hölle und es sind so viele davon betroffen. Diese Gesellschaft ist krank und macht Menschen kaputt, bricht sie innerlich. Selbstmord ist die zweit- oder dritthäufigste Todesursache (auch wenn viele Statistiken das totschweigen), es ist so traurig, dass so viele Menschen in solch tiefer Verzweiflung versinken und nur diesen Weg sehen können.
Drei gute Freunde von mir haben auch des öfteren Selbstmordgedanken (gehabt) und eine hat es versucht. Ich tu mein bestes, ihnen zu helfen, wo ich kann, denn ich will sie nicht verlieren. Nicht so.
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23.09.2008, 13:20
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Selbstmord? .... Beitrag #7 (permalink)
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Gast
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Hallo Ihr Lieben
Ja ich hatte schon Selbstmordgedanke,als Kind weil meine Mutter Alkoholikerin war und ich, nun ja sagen wir mal, einen ziemlich aufdringlichen Stiefvater hatte und ich niemanden hatte zum anvertrauen.Ich malte, mir aus wie alle an meinem Grab stehen und trauern und mich bemerken,dann aber sah ich auch wie das Leben ohne mich weiterging...und das wollte ich nicht, also hieß es Leben.
Das 2.Mal hatte ich diese Gedanken als mein Baby mit 11 wochen starb ,ich wußte nicht wohin mit meiner Liebe für dieses Kind,es machte mich fast wahnsinnig,auch waren mir meine anderen 3 schlichtweg egal,denn sie lebten und waren gesund.Warum ich jetzt noc hier bin?
Vielleicht war ich zu feige,oder sah im Hintergrund doch noch die anderen Kids und sah auch das ihr Leben ohne mich,das schlimmste wäre was ich Ihnen hätte antun können!!!!
Ich habe mein Kind verloren und sie ihren Bruder und dann noch mich? Nein das durfte nicht sein.Und erst heute mit einem 18-jährigen Sohn weiß ich das ich die richtige Entscheidung getroffen habe,ich sehe meine Kids großwerden.
Und für eines bin ich meinemNico bis heute dankbar,er war der beste Schutzengel für meine zwei kleinen Mädchen und ich weiß er wird da sein wenn ich mal sterbe.....
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23.09.2008, 13:32
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Selbstmord? .... Beitrag #8 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 14.03.2008
Ort: Solingen
Alter: 45
Beiträge: 66
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Hallo,
ich habe noch nie an Selbstmord gedacht. Mein Gefühl war immer: "Ich bin beschützt. Mir kann nichts geschehen. Ich werde 86 Jahre alt werden."
Selbstmord hat in meinem Leben keinen Platz. Und ich hoffe inständig, dass ich das auch noch mit 86 sagen kann.
Liebe Grüße,
Bronwyn
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