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Lebensfragen

Lebensfragen beschäftigen sich mit Lebensführung. Bist Du an einem Wendepunkt und hast Lebensfragen, dann stelle sie hier. Vielleicht willst Du auch Deine positiven Erfahrungen in einer bestimmten Lebenssituation hier für andere wiedergeben?


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Alt 06.05.2008, 10:15   Was sagt das Tarot - Kindergarten gegen den Willen, ja oder nein? Beitrag #1 (permalink)
Tulipan
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Tulipan
 
Sternzeichen: Widder
Registriert seit: 02.03.2008
Ort: Haigerloch
Alter: 43
Beiträge: 207
Was sagt das Tarot - Kindergarten gegen den Willen, ja oder nein?

Hallo ihr Lieben
Ich stehe gerade vor einer wichtigen Frage. Meine Jüngste ist vor kurzem drei geworden und seit dem will sie nicht mehr in den Kindergarten, in dem sie schon seit einem halben Jahr ist.
Es fing damit an, dass sie jammerte, sie sei jetzt groß, sie wolle in die Schule nicht in den Kindergarten, ging weiter mit Geschrei beim Tschüss-Sagen, bis es sich zum Geschrei schon auf den Kindergartenstufen steigerte.
Heute nun begann sie schon beim Frühstück zu schreien: "Ich will nicht in den Kindergarten" klammerte sich fest an mich, so wie jemand, der Angst hat, zu Ertrinken. Sie wollte nicht, dass ich sie anschaue, sie wollte sich nur in mir verkriechen.
Etwas Bestimmtes ist meines Wissens im Kindergarten nicht vorgefallen, ich vermute aber mal, dass sie irgendetwas gegen ihren Willen tun musste (vielleicht Gummistiefel anziehen - meine Zweitjüngste, die auch noch im Kindergarten ist, deutete so etwas an).
Nun sind meine Kinder alle sehr willensstark, aber meine Jüngst übertrifft sie alle. Schon als Säugling hungerte sie lieber den ganzen Tag, verweigerte jegliche Nahrung (auch abgepumpte Muttermilch) und wartete lieber, bis ich abends nach Hause kam, um an meiner Brust zu trinken. (Sie verlegte ihre Nahrungsaufnahme einfach in die Nacht und trank alle zwei Stunden).

Wenn sie zu Hause etwas tun muss, was sie nicht will (z.B. Schuhe anziehen, wenn sie sockig nach draußen rennt) stelle ich sie meistens vor die Wahl: "Du brauchst keine Schuhe anzuziehen, wenn du drinnen bleibst, aber wenn du raus willst, musst du Schuhe anziehen." Das gibt ihr das Gefühl immernoch eine Wahl zu haben und so gelingt es uns meist die kritischen Situationen zu umgehen.
Vermutlich herrscht da im Kindergarten ein härterer Ton und das macht ihr zu schaffen.

Ich fragte sie über den Kindergarten, aber sie wollte nichts sagen. (Vielleicht kann sie auch gar nichts sagen - wahrscheinlich ist es "nur" ein negatives Gefühl, welches sie erfüllt, wenn sie in den Kindergarten gehen soll).
So fragte ich sie, ob sie mir über die Karten sagen wollte, was los sei, ob sie in den Kindergarten gehen sollte oder nicht. Dazu war sie gerne bereit.
Ich mischte die Tarotkarten und fächerte sie ihr auf. Leider ist sie (wahrscheinlich altersbedingt) nicht in der Lage irgendwelche Karten zu ziehen. Sie holt immer nur die obersten oder die untersten, nie irgendeine aus der Mitte. Verfälscht das das Ergebnis? Hätte ich die Karten lieber selbst ziehen sollen, weil ich die Fragestellung sicherlich deutlicher im Kopf halten kann, als meine Kleine, der es beim Kartenziehen nur darum geht, zu sehen, was auf den Karten drauf ist. Das macht ihr Spaß.

Und wie soll ich das Ergebnis deuten? Beide Endergebnisse sind negativ. Wie versteht ihr die Karten? (Ich habe das keltische Drachen-Tarot von D.J. Conway und Lisa Hunt und habe die Karten in einer Art Kompass ausgelegt)

1. Karte, darum geht es: drei Stäbe (Tugend, spielerisches inneres Kind, Unbekümmertheit)
2.Karte, so beginnt es, wenn sie trotzdem in den Kindergarten schicke: 0 der Narr (Offenheit für alles, Richtungsänderung)
3.Karte, so geht es weiter: 14 Mäßigkeit (inneres Gleichgewicht)
4.Karte, darauf läuft es hinaus: 10 Stäbe (Unterdrückung, Anstrengung, Kampf, Verlust, Belastung)
5. Karte, so beginnt es, wenn ich sie zu Hause lasse: Neun Münzen (Gewinn, Genießen)
6. Karte, so geht es weiter: 13 der Tod (Wandlung, Beginn von etwas Neuem)
7.Karte, darauf läuft es hinaus: vier der Münzen (klammert sich an die Sicherheit, Geldgier)

Gut, und wie soll ich das jetzt deuten? Beide Endkarten sind negativ. Schicke ich sie in den Kindergarten, dann verliert sie ihr inneres Gespür für das, was ihr gut tut und das, was ihr nicht gut tut.
Lasse ich sie zu Hause, verliert sie ihr Vertrauen in ihre eigene Kraft und strebt zu sehr nach äußerer Sicherheit.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir Eure Sicht der Dinge, eure Deutungen mitteilen würdet.
An dieser Stelle schon mal ein herzliches Dankeschön dafür
Eure Tulipan
Tulipan ist offline  
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Alt 06.05.2008, 10:43   Was sagt das Tarot - Kindergarten gegen den Willen, ja oder nein? Beitrag #2 (permalink)
Gast8526
Gast
 
Beiträge: n/a
Liebe Tulipan!

Was kann man einem Kind besseres wünschen als eine Mutter wie dich zu haben? Gerade solche Willensstarken Kinder brauchen es mit Liebe und Überzeugung erzogen zu werden, nicht mit Regeln die sie eh nicht so verstehen können. Regeln die dazu gemacht sind Kinder gleich zu machen, sie dazu zu bringen zu funktionieren.

Dein Kind weiß um seine Besonderheit und will das auch leben, will bleiben wie sie ist und nicht verbogen werden. Ich denke das sie die Sicherheit um die es hier zu gehen scheint nur darin finden kann. In sich selbst und nicht im Kampf mit den anderen. Lass ihr die Chance und genieße diese wunderbare Zeit mit deinem Kind zusammen! Nutze diese Zeit in das Kind das zu legen was DU für wichtig hälst, du kennst sie am besten!

Nochwas ... sie sind so schnell groß!
 
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Alt 06.05.2008, 12:25   Was sagt das Tarot - Kindergarten gegen den Willen, ja oder nein? Beitrag #3 (permalink)
Rahijana
Finde den Weg zu Dir!
 
Benutzerbild von Rahijana
 
Sternzeichen: Steinbock
Registriert seit: 14.03.2008
Ort: Bad Berneck
Alter: 34
Beiträge: 190
Hallo

Sehr erschrocken habe ich gelesen, dass Dein kleiner Schatz erst 3 Jahre alt ist und schon 6 Monate in den Kindergarten geht. Ich habe mehrmals hingeschaut ob ich mich irrte. Vielleicht braucht sie Dich einfach noch zu sehr? Ich finde das Alter sehr früh. So mit 3 einhalb oder 4 finde ich angenehmer. Da sind sie dann nicht zu lange die kleinen sondern schnell die Vorschulkinder.

Es ist natürlich so, dass man ihr damit auch auf den Weg gibt= wenn ich lange genug weine und bettel, bekomme ich meinen Willen. Setz Dich doch mit ihr zusammen und sprich mit ihr darüber.

Vielleicht könnt ihr eine ganz andere Regelung treffen= Sie darf 2 mal die Woche zu Hause bleiben, wenn sie dafür 3 mal in den Kindergarten geht.

Also Montag= KiGa
Dienstag= Zu Hause
Mittwoch= KiGa
Donnerstag= Zu Hause
Freitag= KiGa
Samstag/Sonntag zu Hause

Wenn das keine Alternative ist, dann bleibt nur die Entscheidung.

Wenn Du sagst sie braucht nicht mehr in den Kindergarten, sollte sie wissen, dass diese Entscheidung dann entgültig ist. Ihr klarmachen, dass sie "nie" wieder hingehen darf, wenn sie ganz zu Hause bleiben will. Keine Übernachtungspartys, keine Grillfeste usw. zeig ihr auf, was fehlen würde. Lenke also ihren Blick auf die Dinge die ihr Spaß machen. Sei auch fair genug ihr zu sagen, dass Du nicht Vormittags 4 Stunden mit ihr singen und basteln kannst, weil Du andere Dinge zu tun hast.

Ich würde das auf zwei Plakate malen. Ein KiGa Plakat in zwei Teile eine Seite mit positivem und eine mit negativem. Also auf eine Seite was ihr gefällt und eine Seite was ihr nicht gefällt. Und sowas nochmal von zu Hause. Was ihr dort gefallen wird und was ihr nicht gefallen wird. Dann hat sie Bilder vor Augen und kann sich "ein Bild machen" was sie erwartet. Worte sind für so kleine Kinder viel zu oft Abstrakt und sie können die Tragweite nicht fassen. Auf einem Bild kann man aber schnell sehen, dass der Kindergartenspielplatz durchgestrichen ist.

Die Frage ist ja auch, was Du tun wirst, wenn sie dann die Schule auch nicht leiden kann? Sie auch zu Hause lassen? Hmm...schwere Entscheidung.
Und Du solltest in die Entscheidung einbeziehen was die Erzieherinnen darüber denken.
Wie benimmt sie sich denn im KiGa so allgemein, wenn Du nicht da bist? Ist sie traurig und weint den ganzen tag? Oder sitzt sie teilnahmslos im Eck und mag nichts machen? Dann würde ich sagen= Raus mit ihr aus dem KiGa.

Spielt sie mit, tobt, malt und ist mit Eifer dabei wenn etwas gesungen wird? Dann würd ich sagen, lass sie da.

Ganz wichtig wäre es einfach über den Umgang (wie bringe ich sie dazu Schuhe anzuziehen) mit den Erzieherinnen zu besprechen, denn auch für sie ist es leichter diese Situation zu handhaben, wenn sie wissen worauf man bei Deiner kleinen Maus achten muss. Auch ihr Wunsch wie eine Große behandelt zu werden kann sicher eingebunden werden, wenn sie Aufgaben übernehmen kann im KiGa.

Ich wünsche Dir eine weise Entscheidung.

Blessed be
Dana

Rahijana ist offline  
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Alt 06.05.2008, 12:37   Was sagt das Tarot - Kindergarten gegen den Willen, ja oder nein? Beitrag #4 (permalink)
maria45
Banned
 
Registriert seit: 06.11.2007
Beiträge: 1.387
Liebe Tulipan,

ich finde die von Rahijana vorgeschlagene Mix ansprechend. Man muß die Endergebniskarten übrigens nicht negativ deuten:

10 Stäbe bedeutet auch die Realisierung des eigenen Willens.
Indem sie in den Kindergarten geht, wird sie lernen, ihren Willen da durchsetzen zu können wo es geht und gleichzeitig die Beschränkungen desselben. Das finde ich gut.

4 Münzen bedeuten auch die Sicherheit des Hauses, stabiler Kontakt zur Mutter.
Dazu braucht man wohl nicht viel zu sagen.

Wenn man das beides kombinieren kann ist das glaube ich sehr gut.


maria45 ist offline  
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Alt 06.05.2008, 13:34   Was sagt das Tarot - Kindergarten gegen den Willen, ja oder nein? Beitrag #5 (permalink)
Gast6499
Gast
 
Beiträge: n/a
liebe tulipan,
das ist ein thema, das ich auch durchlebt habe ... mein jüngerer sohn - ein wassermannas-zendent, war mit 4 jahren ein paar wochen in ei-nen kindergarten - in dieser zeit verlor er von seiner fröhlichkeit, hatte blasenreizung usw.
gut, er blieb dann dieses jahr zu hause, sein bruder kam ja mittags aus der schule ... der war mit den hausaufgaben im stehen fertig ...mit 5 jahren haben wir es dann in einem anderen kindergarten versucht mit dem gleichen ergebnis
... bloß konnte er jetzt sagen, warum er nicht hinwollte ... "da muss ich etwas tun, was ich nicht will" ... mit 6 jahren meldete ich ihn wieder an mit der option, zuhause zu bleiben oder in den kiga ... das klappte dann ganz gut ... natürlich gab es auch stimmen, warte nur, wie das weiter-geht und von wegen willen durchsetzen ... ich vertraute ihm und meiner göttlichen führung ... wie soll sich denn ein kind äußern, wenn es es nicht in worte fassen kann? der übergang in die schule klappte ganz gut ... das wäre zu umfas-send das zu beschreiben, was ich darunter ver-stehe ... ich bin ein mensch, der eigene wege geht, die vorher keiner gegangen ist und warum sollte es bei meinen kindern anders sein? der va-ter der beiden ist auch sehr willensstark ...
heute ist eben dieses "kind" 23 jahre alt, sich für einen lebensweg entschieden, der sehr viel ab-verlangt, aber auch sehr reizvoll ist ... mein
ge-schiedener mann hatte oft weiche knie bei meinen entscheidungen ... und jetzt, wie er sieht, wie geradlinig sich die beiden entwickeln,
ist er sehr sehr stolz auf die beiden ... und froh, dass dies so gelaufen ist ... jeder mensch hat seinen eigenes maß und ziel ... die seelen bis 7
jahre sind noch so offen ... sie müssen behütet und geschützt werden ... und gehört werden
...da wo ich wohne ist ein kiga, mir läuft es kalt
den buckel herunter, wenn ich sehe, wie da kin-der gegen ihren willen hineingeschoben werden
... manchen gefällt es dort und manchen eben
nicht ...

alles liebe und gottes segen
chrystal

Geändert von Gast6499 (06.05.2008 um 13:38 Uhr)
 
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Alt 07.05.2008, 10:20   Was sagt das Tarot - Kindergarten gegen den Willen, ja oder nein? Beitrag #6 (permalink)
Tulipan
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Tulipan
 
Sternzeichen: Widder
Registriert seit: 02.03.2008
Ort: Haigerloch
Alter: 43
Beiträge: 207
Hallo ihr Lieben
Ich danke Euch für eure schnelle Antwort! Eure Worte haben mir Mut gemacht und ich beschloss es ihr selbst zu überlassen, ob sie in den Kindergarten geht, oder nicht.
Gestern beim Spaziergang fing sie mit einmal an zu singen: "Wie macht die Eisenbahn? tüt tüt tüt." Das hat noch keines der anderen Kinder je gesungen und ich wusste, dass sie es im Kindergarten gelernt haben musste. Wenn sie neue Sachen aus dem Kindergarten mitbringt, kann es ihr sooo schlecht im Kindergarten doch nicht gehen, oder?

Ich war gespannt, wie es am nächsten Morgen laufen würde. Mein Mann und ich waren uns einig, dass sie zu Hause bleiben dürfte, wenn sie das wollte (dann könnte sie selbst erfahren, dass es hier viel langweiliger ist und eine intrinsische Motivation, in den Kindergarten zu gehen, entwickeln.)

Aber es kam ganz anders:
Heute morgen erklärte sie mir, sie wäre schon groß, sie würde auch in den Kindergarten gehen, als sie den Eindruck bekam, dass ich nur ihre Schwester für den Kindergarten fertig machte.
Wir gingen also alle gemeinsam los und machten noch einen Abstecher bei der Schule, weil meine Älteste ausgerechnet heute ihr Vesper hatte liegen lassen. Molly durfte in die Klasse hineinlaufen und es ihrer Schwester geben. Das beeindruckte sie sehr.

Im Kindergarten zog sie ohne Murren ihre Gummistiefel an, da sie mir zu Hause versprochen hatte, gut auf ihre neuen Sandalen aufzupassen, damit sie beim Spielen draußen nicht verkratzen.

Hand in Hand liefen wir hinaus in den Garten, wo schon die anderen Kinder spielten. Da begannen ihre Tränchen zu rollen, lautlos bat sie in den Arm genommen zu werden.
Ihre große Schwester kam schon angerannt mit Sandelspielzeug, aber sie wollte lieber in meinem Arm bleiben und so schaute sie nur zu, wie wir eine Straße für die Autos bauten. Dann kam ihre Erzieherin
und meinte, sie könnten doch heute endlich ihren Geburtstag nachfeiern (an ihrem Geburtstag war sie krank) ob sie ihr in der Küche helfen wolle. Das wollte sie und so gingen wir zusammen in die Küche. Die Erzieherin holte alle Zutaten aus dem Kühlschrank und ich setzte sie auf die Arbeitsplatte. "Hier drin ist es warm" sagte ich, "hier brauchst du keine Jacke. Ich ziehe sie dir aus und hänge sie an deinen Platz" Damit konnte ich mich ohne Tränen verabschieden.

Ob sich damit das Thema erledigt hat?
Die Kindergärtnerin hatte ihr heute noch einmal erklärt, dass sie jetzt kein Käfer mehr ist, sondern schon ein Fröschle und stellte ihr das weitere Durchlaufen der Kindergarten-Hierarchie vor Augen: "Und dann wirst du ein Hase und ganz zum Schluss ein Tiger." Das hat sie glaube ich schon beeindruckt. Wo es ihr doch so wichtig ist, groß zu sein! (ist ja auch verständlich in ihrer Position als Kleinste von vier Mädels)
Vielleicht hat sie nun verstanden, dass es durchaus nicht gegen ihre Ehre als "Große" ist, in den Kindergarten zu gehen, auch wenn die "wirklich Großen" in die Schule gehen.

Ich wünsche Euch einen fröhlichen, sonnigen Tag
Eure Tulipan
Tulipan ist offline  
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Alt 07.05.2008, 11:04   Was sagt das Tarot - Kindergarten gegen den Willen, ja oder nein? Beitrag #7 (permalink)
LadyS
Banned
 
Benutzerbild von LadyS
 
Registriert seit: 04.07.2006
Ort: Berlin - die tollste Stadt der Welt!
Beiträge: 686
ein bissel o.T.

Also ich muss sagen, ich bin ein wenig entsetzt über die Beiträge hier zum Thema Kindergarten bin.
Mein Großer ist schon mit 6 Monaten zur Tagesmutter gegangen. Dann mit 3 in den Kindergarten. Immer ca. 5 Stunden am Tag. Und wir hatten auch Stress... richtig schlimm mit Schreien und Weinen und Betteln... und ich liebe meine Kinder sehr und es ging mir sehr ans Herz.
Aber trotzdem bin ich immer standhaft geblieben, mein Sohn musste immer gehen. Ich finde, das gehört zu einem geregelten Tagesablauf. Später in der Schule kann er sich auch nicht aussuchen, ob er gehen will oder nicht.
Ich finde, wenn man dem Kind keine Wahl lässt, bereitet man es besser aufs Leben vor. Das hat einfach was mit Disziplin zu tun.
Und mit meinem Kleinen werde ich es genau so tun... denn das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert.

ich weiß, aber das musste ich mal loswerden
LadyS ist offline  
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Alt 07.05.2008, 20:25   Was sagt das Tarot - Kindergarten gegen den Willen, ja oder nein? Beitrag #8 (permalink)
Zhantee
Chaosmagier
 
Benutzerbild von Zhantee
 
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
Liebe tulipan,

wenn du mit deiner Kleinen Karten legen möchtest, versuche doch einmal folgendes: Lege alle Karten verdeckt zu einem großen Durcheinander auf den Tisch und lass SIE die Karten mischen. Dann stelle ihr nur EINE einfache Frage, z.B.: "Sollen wir mal schauen, was die Karten über den Kindergarten sagen?" und lass sie nur EINE Karte ziehen. Dadurch erhältst du vielleicht eine klarere Antwort.

Viele Grüße,
Zhantee
Zhantee ist offline  
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