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Lebensfragen

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Alt 02.04.2008, 16:30   Gedanken am Morgen, Angst, Wahrheit Beitrag #1 (permalink)
Yogi
Yogi
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 39
Gedanken am Morgen, Angst, Wahrheit

Angst ist ein Ausdruck dessen, was man aus der Kenntnis der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft projiziert.
Was wären wir ohne unsere Geschichte, ohne unsere Vergangenheit? Wir würden im Hier und Jetzt leben, unbelastet, frei! Die Vergangenheit ist vorbei, nur eine Geschichte, es gibt sie nicht mehr, warum sollte sie uns dann noch belasten? Sind wir „nur“ unsere Geschichte, oder vielleicht mehr als das? Und die Zukunft gibt es noch nicht, wir wissen ja noch nicht einmal ob und wie sie kommt, warum sollte sie uns also belasten?

Selbst erzeugte Glaubenssätze quälen uns, nicht die Zukunft, nicht die Vergangenheit. Es quält uns das Verändern wollen, das nicht akzeptieren der Realität/Wahrheit.

Jeder Widerspruch zwischen Denken und Realität erzeugt Schmerz.
z.B. Mein Vater ist mit 54 Jahren gestorben. Das ist nicht schlecht, noch ist es gut, es ist einfach, wie es ist.
Woher wissen wir, dass es Realität ist? Er ist gestorben!
Woher wissen wir, dass es die Wahrheit ist? Er ist gestorben!
Woher wissen wir, dass es richtig ist? Er ist gestorben!
Das!, nichts anderes ist die Wahrheit, die Realität!
So einfach ist das!
Sobald wir gegen die Realität kämpfen, werden wir verlieren.
Mein Denken, das der Wahrheit widerspricht erzeugt mir meinen Schmerz. „Er sollte noch hier sein, für uns da sein, ich hätte ihm noch so viel zu sagen, usw…
Die Frage die ich mir dann stelle, ist: Kann ich 100%tig sicher sein, dass er wirklich noch hier sein sollte? Oder, gibt es vielleicht irgendeinen versteckten Grund, denn ich nicht kenne, warum es für ihn vielleicht besser war, das er gegangen ist? Denn er ist es!
Dann akzeptiere ich dass was ist, dass was wahr ist! Und in mir ist Frieden, kein Schmerz mehr, kein Kampf. Nur noch Liebe. Zu ihm, zur Schöpfung, zu Gott, zur Wahrheit. Meine Gedanken stimmen wieder mit der Wahrheit, der Realität überein, da ist kein Schmerz mehr.
Wir sind die Wahrheit, die Realität, im Innersten wissen wir das alle, darum erkennen wir die Wahrheit, darum schmerzt es uns, wenn wir davon abweichen.

Warum schmerzt uns z.B. der Tod eines lieben Menschen? Der Tod ist nur wie er ist. Nicht mehr und nicht weniger. Er ist Real, er ist die Wahrheit, nichts könnte das ändern. Die Wahrheit /Wirklichkeit/Realität, lässt sich weder leugnen noch zerstören. Selbst unter Tonnen von Lügen, wird sie eines Tages hervorbrechen. Man mag sie vielleicht für eine gewisse Zeit verbergen können, nie für immer. Was uns schmerzt ist die Geschichte die wir darum aufgebaut haben! Unsere Glaubenssätze. Ich hätte noch mit ihm…, oder wir wollten doch noch…, usw… Menschen die keine Beziehung zu dem verstorbenen hatten, also keine Geschichte, können den Tod so annehmen wie er ist. Sie stimmen mit der Realität, mit der Wahrheit überein. Keine Geschichte die sie quält. Kein Schmerz. Können wir also absolut sicher sein das es noch so schön wäre, wie wir glauben? Das wir zusammen dies oder jenes tun oder sagen würden, das alles in der perfekten Harmonie währe, so wie wir sie uns immer ausmalen, wenn einer unserer lieben gegangen ist. Manchmal selbst dann noch, wenn wir uns zu Lebzeiten immer gestritten und verkracht haben. Wir können es nicht! Es ist eine Geschichte, unsere Geschichte, die wir um eine Tatsache, eine Realität, eine Wahrheit, eine Wirklichkeit herum aufgebaut haben. Der Schmerz kommt immer aus, Ich wünsche, ich sollte, ich will… alles mit Schmerz Selbstzweifel und schlechtem Gewissen behaftet, und zwar solange wie es nicht der Wahrheit entspricht! Kann ich wirklich sicher sein, das man dies oder jenes, sollte? Ist das die Wahrheit? Wenn man dies oder jenes wirklich sollte, warum tut man es dann meisten nicht? Nun, man tut es genau dann, wenn es der Wirklichkeit entspricht, nicht vorher, nicht nachher. Genau dann, wenn es richtig ist!

Genau so verhält es sich mit den Angelegenheiten. Unseren, den anderer Leute und Gottes. Bewegen wir uns in den Angelegenheiten anderer fühlen wir Schmerz. Der Tod meines Vaters war seine Angelegenheit und die Angelegenheit Gottes, nicht die meine. Halt ich mich da raus und komme ins Hier und Jetzt zu meinen Angelegenheiten zurück, so ist da kein Schmerz mehr. Wenn man in Dingen helfen soll, es also zu unserer Angelegenheit wird, spüren wir das. Dann ist da kein Schmerz, kein Unwohlsein, sondern Kraft soviel man davon braucht und Freude. Weil man sich wieder in der Wahrheit befindet. Wenn man nicht helfen soll, spüren wir das auch. Unsere Hilfe wird auf wundersame Weise abgelehnt, unser Rat, mag er auch noch so richtig sein, wird nicht angenommen, wir fühlen uns unwohl, haben Angst oder sind wütend. Alles Anzeichen das wir uns gedanklich in den Angelegenheiten eines anderen befinden. Wer kennt das nicht? Selbst bei seinen Kindern. Man sagt: Tu dies nicht, tu das nicht, das geht schief, hör auf mich, es wird dir Schmerzen bereiten usw. Und was ist, was ist die Wahrheit, die Realität? Sie tun es doch! In den bestimmten Belangen die sie betreffen, die dann auch unsere Angelegenheiten sind, werden sie immer auf uns hören. Ganz einfach weil sie der Wahrheit entsprechen. Viele Sachen sind ihre Angelegenheiten, nicht die unseren, so lange wir die Wahrheit nicht akzeptieren, so wie sie ist, werden wir schmerzen haben.
Woran erkennen wir, die Wahrheit, die Realität? Es kommt genau so!
Woran erkennen wir, dass es richtig ist? Es kommt genau so!
Legen wir uns mit der Realität an, indem wir versuchen sie zu ändern, zu kontrollieren, zu manipulieren, empfinden wir Schmerz! Immer! Hat jemals ein Mensch geschafft die Realität zu ändern, NEIN, trotzdem versuchen wir es immer wieder, und erleiden immer wieder Schmerzen.

Dies soll alles nicht heißen, das man nicht helfen soll. Wo man kann!
Das man alles hinnehmen soll. Was man nicht hinnehmen sollte!
Alles macht. Was man nicht machen sollte!

Dies bedeutet nur, dass wir die „Wahrheit/Realität“ endlich so akzeptieren, wie sie ist!
Und wir aufhören uns selber Schmerzen zuzufügen, die auf Glaubenssätzen beruhen, von denen wir nicht einmal wissen ob sie wahr oder richtig sind.

Wie heißt es so schön. „Die Wahrheit wird dich frei machen!“

Sollen wir helfen, so werden wir es spüren!
Sollen wir etwas ändern, so werden wir es spüren!
„Etwas“ treibt uns dann an, denn dann ist kein Widerstand, keine Angst, keine Wut. Wir können dann handeln so wie es der Wirklichkeit/Realität/Wahrheit entspricht. Wir können dann etwas ändern, zu dem wie es in Wahrheit sein wird. Mit Freude und Kraft, ohne das es schwer fällt. Denn nur die Wahrheit hat bestand, immer. Die Lüge muß zwangsläufig aus sich selbst heraus untergehen.

Gott hat „alles“ bis ins kleinste geplant, warum vertrauen wir Ihm nicht einfach mal. Das leben macht keine Fehler! Alles kommt so wie es kommen soll.
Woher wissen wir das? Es kommt so!
Das ist die Wahrheit nichts sonst.
Wir brauchen uns keine Sorgen machen, die uns auffressen, und ängstigen. Auch wenn wir es oft glauben. Leben wir einfach im Hier und Jetzt, denn nur das gibt es, das ist Realität, nichts sonst. Vergangenheit, Zukunft, alles nur Geschichten, die wir uns selbst zurecht Denken, aber bei weitem nicht stimmen müssen. Was nicht stimmt, nicht der Wahrheit entspricht, ist eine Lüge. Lügen schmerzen uns, weil sie nicht unserem Innersten entsprechen. Menschen die hier rüber einen Groll empfinden, eine Wut einen Hass, ja wieder diesen bestimmten Schmerz, versuchen mit ihrem Ego gegen die Wahrheit anzukämpfen mit allen Mitteln, denn das Ego ist sehr schlau wenn es darum geht Geschichten zu erfinden um sich selbst zu erhalten. Dennoch sollte man es mit Liebe annehmen, denn das Ego kommt auch von Gott und es ist wichtig. Es macht jeden von uns zu einem Individuum, zu der Vielfalt, die Gott so liebt. Wollte Er das nicht, dann hätte Er uns das Ego nicht gegeben. Aber, Er hat es uns nicht gegeben das wir uns von ihm quälen lassen. Das machen wir selbst, in dem wir um das was „wirklich“ ist, Geschichten erfinden. Und uns selbst ängstigen.

Hört auf euer Herz, es wird die Wahrheit erkennen! Sie ist Liebe, sie ist leicht, sie ist das was euch wirklich frei macht. Ihr werdet sie finden, in den Büchern der heiligen, in den Worten eurer liebsten, im Schnurren der Katze, im murmeln eines Baches…, nur im Hier und Jetzt. Wenn ihr nicht im Hier und Jetzt seid, abgelenkt durch eure Geschichten aus der Vergangenheit und der Zukunft, Geschichten die längst vergangen sind oder noch nicht stattgefunden haben, werdet ihr die Stimme der Wahrheit nur sehr schwer hören können.

Werft euren Ballast ab, all eure „erfundenen“ Geschichten die euch ängstigen und das Leben schwer machen, die euch Trübsal und Leid bringen und nicht mit der Realität/Wirklichkeit/Wahrheit übereinstimmen!

Woher ich weis, dass das wahr ist?
Es ist so!
Kein Schmerz mehr,
keine Wut mehr,
kein Kampf,
keine Qual.
Nur Friede im inneren, sonst nichts mehr.
Frieden bedeutet Freude und Glück. Durch Freude bin ich gekommen, durch Freude bin ich hier, und durch Freude werde ich gehen.
„Weil“, absolute Übereinstimmung mit der Wahrheit, mit der Realität, mit der Wirklichkeit, mit der Liebe und damit, mit Gott. Es gibt einfach nichts mehr zu ändern, was der Wahrheit nicht widerspricht. Ich spüre wann ich etwas ändern muß, wenn es „meine“ Angelegenheit ist, und tu dies, fertig. Nicht mehr und nicht weniger. Vorher Friede nachher Friede und damit Liebe und Glück. Ganz einfach!

Das ist das „Sein“ im Hier und Jetzt.

Ich denke es wäre wert hier rüber einmal nachzudenken, es zu überprüfen, es zu testen. Zu schauen, kann mir dies, Ängste nehmen? Wer dem dann nicht zustimmen kann, sollte es einfach fallen lassen. Die Wahrheit kommt auf anderem Weg zu ihm, täglich, immer wieder, immer von neuem, bis er sie erkennt.

Wir sind alles das EINE!

Yogi
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Alt 02.04.2008, 17:33   Gedanken am Morgen, Angst, Wahrheit Beitrag #2 (permalink)
Yogi
Yogi
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 39
Gedanken am Morgen... Angst, Wahrheit

Nachtrag: Weil kein platz mehr oben.

Macht euch keine Angst mit Geschichten wie z.B.:
Oh, die Wahrsagerin hat mir Dies oder Jenes gesagt. Oh, die Karten sagen mir Das und Das.
Ist das schlimm, was die Karten sagen, NEIN, ist es wahr was die Karten sagen, kaum einer weis das! Wer sagt „doch“, sollte sich prüfen, und wieder fängt das Ego an Geschichten zu erfinden, die meistens anfangen mit, Ja, aber... Die Frage ist immer, kann ich mir wirklich sicher sein, das das wahr ist? Was schlimm ist, sind die falschen Geschichten die wir darum errichten. Also warum sich verrückt machen! Das was kommen soll, das kommt, und es ist richtig und gut, weil es der Realität entspricht.
Woran erkennen wir das? Es wird passieren!
Lasst euch keine Angst machen, von so genannten Magiern, Zauberern, Kartenlegern, Heilern, die euch „ihre“ Geschichte auch noch aufzwingen wollen. Und damit „euer“ Geld verdienen.
Sicherlich es gibt sie, die Scharlatane, wie auch die guten Kartenleger, auch das ist wahr und es ist richtig und auch gut, weil es die Realität und Wahrheit ist. Wir werde sie nicht ändern, egal was wir davon halten!
Nur die wenigsten von ihnen besitzen jedoch die Art von Verwirklichung um euch die „reine“ Wahrheit sagen zu können.
Yogi ist offline  
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Alt 02.04.2008, 17:43   Gedanken am Morgen, Angst, Wahrheit Beitrag #3 (permalink)
Satyanetra
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
Zitat:
Zitat von Yogi
Dennoch sollte man es mit Liebe annehmen, denn das Ego kommt auch von Gott und es ist wichtig. Es macht jeden von uns zu einem Individuum, zu der Vielfalt, die Gott so liebt. Wollte Er das nicht, dann hätte Er uns das Ego nicht gegeben.

Na ja, ich sehe das ganz und gar nicht so.
Gott hat uns nicht das Ego gegeben. Wie kann er uns etwas gegeben haben, das eigentlich, nicht real ist?
Das eigentlich keine Existenz in sich trägt?
Wie kann er uns etwas gegeben haben, das mich unendlich bindet und mir beständig Leid bringt? Wenn man gut meditiert, ist es sehr leicht zu erkennen, daß das Ego nur ein Gedanke. eine Idee ist, der alles andere nach sich zieht. Jeder Mensch kann leicht und besser ohne das Ego leben, wenn er in seinem wahren Selbst lebt. Er verliert nichts, aber gewinnt alles. Man kann alles tun, nur brillianter und besser. Und vor allen Dingen: man ist uuunendlich glücklich. Es geht darum, in seinem wahren "ich" zu leben, in sich "Selbst".
Nein, der Mensch hat sich selbst das Ego gegeben, weil er sein wahres Wesen, sein "wahres ich, völlig vergessen hat. Weil er nicht das Bedürfnis hat, sich zu fragen: "Wer bin ich eigentlich wirklich?"
Das sehe ich völlig anders, liebe Yogi.
Aber ich beschäftige mich auch nicht mit dem Thema Ego.

Zitat:
Zitat von Yogi
Viele Sachen sind ihre Angelegenheiten, nicht die unseren, so lange wir die Wahrheit nicht akzeptieren, so wie sie ist, werden wir schmerzen haben.
Woran erkennen wir, die Wahrheit, die Realität? Es kommt genau so!
Woran erkennen wir, dass es richtig ist? Es kommt genau so!
Legen wir uns mit der Realität an, indem wir versuchen sie zu ändern, zu kontrollieren, zu manipulieren, empfinden wir Schmerz! Immer! Hat jemals ein Mensch geschafft die Realität zu ändern, NEIN, trotzdem versuchen wir es immer wieder, und erleiden immer wieder Schmerzen.
Ja, das ist ja unser Dilemma. Wir schaffen es einfach nicht, alles so sein zu lassen, wie es ist. Es würde ja auch enormen Mut erfordern, sich nicht mehr mit jeder Idee, mit jedem Gedanken zu identifizieren. Dabei ist es die größte Hürde, sich nicht mehr mit dem, der man glaubt zu sein, zu identifizieren. Erst wenn ich alles so SEIN LASSEN kann, WIE ES IST, kann ich tiefen Frieden und unendliche, spirituelle Freiheit aus meinem Herzen hervorholen.

Geändert von Satyanetra (02.04.2008 um 17:47 Uhr)
Satyanetra ist offline  
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Alt 03.04.2008, 11:13   Gedanken am Morgen, Angst, Wahrheit Beitrag #4 (permalink)
Yogi
Yogi
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 39
Lieber Cheerfulmoon

Lieber Bruder, ich danke dir für diese Zeilen!

Wenn nicht Gott uns das Ego gegeben hat, wer dann? Nach meiner Erfahrung gibt es nur das EINE! Nichts anderes.
Wenn wir das Ego, das Ich, aufgelöst haben, was bleibt dann noch? Nur, das EINE.

Unter dem Ich verstehen wir doch das Ego.
Wenn du nun schreibst:
Aber ich beschäftige mich auch nicht mit dem Thema Ego.
Könntest du auch schreiben:
Mein Ego beschäftigt sich nicht mit dem Thema Ego.
Das finde ich schade!
Warum nicht? Wie können wir etwas voll und ganz verstehen, wenn wir uns nicht damit beschäftigen? Man hadert damit sein leben lang, bekämpft es, ohne zu wissen was wir da eigentlich bekämpfen, wenn wir es nicht erkennen. Kampf bedeutet immer Schmerz, für beide. Es gibt folglich keinen Gewinner. In jedem Kampf bekämpfen wir uns nur selbst.
Deine Aussage sagt mir auch, das du wenigstens hier und da noch unter dem Ego zu leiden hast, genau wie ich, wie eigentlich alle. ;o)

Du hast natürlich Recht. Das Ego besitzt in dem Sinne keine Wirklichkeit. Deshalb muß es früher oder später gehen. So lange wir aber denken und so handeln als wäre es real, müssen wir uns wohl oder übel mit ihm auseinandersetzen.

Wir binden uns selbst mit dem Ego, mit den Gedanken, wir selbst tun dies, nicht Gott.
Wir erdenken uns selbst (das Ego) die Glaubenssätze, leben danach, ohne sie zu prüfen ob sie wahr sind. Bauen unser Leben darauf auf. Das ist die „Täuschung“ der „Teufel“, die Maya, der wir anheim fallen.

Du hast vollkommen Recht!!! Jeder Mensch kann besser und leichter ohne das Ego leben, wenn er in seinem wahren selbst lebt. Es geht immer darum, in seinem wahren SELBST zu leben, zu erkennen, es gibt nur das EINE. Nur das macht uns glücklich! Denn unser wahres SELBST ist die Wahrheit, die Wirklichkeit, die Realität. Es geht nur darum das ich (Ego) in liebe anzunehmen. Und damit an zu erkennen das es ist. Das wir den Gedanken „Ego“ nun einmal haben. Leugnen wir es, so leugnen wir einen Teil in uns, nehmen wir uns dann an, so wie wir sind, in unserer ganzen Fülle? Wer könnte behaupten dass es das Ego nicht gebe, wenn jeder damit zu kämpfen hat. Nutzen wir es um uns zu befreien! Nicht um uns zu ängstigen! Auch das Ego kann uns dabei helfen, heraus zu finden wer wir wirklich sind. Wir erkennen dies sehr gut in der Meditation, wenn der Punkt kommt, in dem die Gedanken (Ego) erlöschen. Da ist Friede, Glückseeligkeit, Freude. Da sind keine Geschichten mehr, keine selbst erdachten Glaubenssätze, kein Schmerz, keine Qual. Da ist nur noch das EINE mit dem ich verschmelze und mein wahres SELBST erkenne.

Liebe Grüße
Yogi
Yogi ist offline  
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Alt 03.04.2008, 11:39   Gedanken am Morgen, Angst, Wahrheit Beitrag #5 (permalink)
Tulipan
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Tulipan
 
Sternzeichen: Widder
Registriert seit: 02.03.2008
Ort: Haigerloch
Alter: 43
Beiträge: 207
Zitat:
Zitat von cheerfulmoon Beitrag anzeigen

Wenn man gut meditiert, ist es sehr leicht zu erkennen, daß das Ego nur ein Gedanke. eine Idee ist, der alles andere nach sich zieht. Jeder Mensch kann leicht und besser ohne das Ego leben, wenn er in seinem wahren Selbst lebt. Er verliert nichts, aber gewinnt alles. Man kann alles tun, nur brillianter und besser. Und vor allen Dingen: man ist uuunendlich glücklich. Es geht darum, in seinem wahren "ich" zu leben, in sich "Selbst".
...
Das sehe ich völlig anders, liebe Yogi.
Nun, lieber cheerfulmoon, ich glaube ihr redet von genau dem Selben. Du nennst es Ego und yogi nennt es Glaubensmuster.
Liebe Grüße
Tulipan
Tulipan ist offline  
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Alt 03.04.2008, 16:59   Gedanken am Morgen, Angst, Wahrheit Beitrag #6 (permalink)
Yogi
Yogi
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 39


Ja, liebe Tulipan, du hast vollkommen Recht, ist das nicht wundervoll!!!

Liebe Grüße
Yogi
Yogi ist offline  
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Alt 03.04.2008, 19:21   Gedanken am Morgen, Angst, Wahrheit Beitrag #7 (permalink)
Gast3979
Gast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
Lieber Bruder, ich danke dir für diese Zeilen!

Wenn nicht Gott uns das Ego gegeben hat, wer dann? Nach meiner Erfahrung gibt es nur das EINE! Nichts anderes.
Wenn wir das Ego, das Ich, aufgelöst haben, was bleibt dann noch? Nur, das EINE.

Liebe Grüße
Yogi

Hi Yogi ,
Gott hat das Ego nicht gemacht, das hast du selbst gemacht.
Ich kürze es mal ab.
Als der Heilige Geist (Benennung für den Geist Gottes) einen Teil von sich abspaltete, erschuf dieser abgespaltete Geist, nun getrennt von dem Einen und das Ganze nicht mehr sehend, ein eigenes Ich, das wir Ego nennen.
Dieses Ich erfährt sich nun getrennt von allem.
Der abgespaltete Geist identifiziert sich mit diesem falschen Ich und glaubt alles was dieses Ich denkt oder Ihm sagt.
Dieses Ego kennt nur die Trennung weil es aus der Trennung entstanden ist.
Es ist nicht wirklich.
Du der abgetrennte Teil des Heiligen Geistes kommst aber aus der Einheit und wenn der Heilige Geist in dir erwacht löst sich das flasche Ich auf.
Du behälst aber immer deine Individualität( weil sonst brauchte ja die ganze Schöpfung nicht sein) nur weißt du das du in allem bist und alles in dir ist.
Und du verstehst dann auch warum du alles was du einem Anderen antust dir Selbst antust.
Dieses Ego wird auch als Teufel bezeichnet.
Es lebt ständig in Todesangst (zu Recht) und filtert alles aus was seinen Tod bedeutet, also es läßt es erst garnicht in dein Bewußtsein.
Auch ist es nicht in der Lage die Einheit mit allen zu erkennen, den eine Illusion kann die Wahrheit nicht erkennen, und die Wahrheit sieht die Illusion nicht darum kann beides nicht nebeneinander bestehen.
Wenn die Wahrheit erkannt wird löst sich die Illusion auf.
Zitat:
Auch das Ego kann uns dabei helfen, heraus zu finden wer wir wirklich sind.
Ich glaube das Ego kann uns dabei helfen rauszufinden wer wir nicht sind, wenn es überhaupt etwas kann.
Das aus meinem Verständnis.
 
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Alt 03.04.2008, 21:17   Gedanken am Morgen, Angst, Wahrheit Beitrag #8 (permalink)
Arkbird
Banned
 
Sternzeichen: Krebs
Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Avalon
Alter: 28
Beiträge: 1.047
Blog-Einträge: 4
Zitat:
Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
Wir würden im Hier und Jetzt leben, unbelastet, frei!
Wir sollten öfter im Hier und Jetzt leben. Die Vergangenheit ist wie sie selbst schon sagt: vergangen.

Jeder Tag ist eine neue Chance es besser zu machen.

Zitat:
Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
wir wissen ja noch nicht einmal ob und wie sie kommt, warum sollte sie uns also belasten?
Man darf sich nicht an die Zukunft binden. Sie wird sowieso meistens anders.

So meine bescheidenen Gedanken dazu.

Beste Grüße,
Ark
Arkbird ist offline  
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