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Lebensfragen

Lebensfragen beschäftigen sich mit Lebensführung. Bist Du an einem Wendepunkt und hast Lebensfragen, dann stelle sie hier. Vielleicht willst Du auch Deine positiven Erfahrungen in einer bestimmten Lebenssituation hier für andere wiedergeben?


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Alt 08.03.2008, 18:26   Die Macht der Gedanken Beitrag #1 (permalink)
Tulipan
Erfahrener Benutzer
 
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Registriert seit: 02.03.2008
Ort: Haigerloch
Alter: 43
Beiträge: 207
Die Macht der Gedanken

Hallo ihr Lieben, ihr Weisen und Erleuchteten, ihr Klugen und Intuitiven....
Ich war gerade dabei einen Beitrag zu Bertons Tagebuch-Thema zu schreiben, da wurde mir bewusst, dass meine Gedanken dort wohl eher fehl am Platze wäre, weswegen ich auf die geniale Idee kam, ein eigenes Thema darüber zu eröffnen .
Berton schrieb in seinem Beitrag, auf den ich antworten wollte, was er über menschliches Wünschen gelesen hatte und seine Gedanken dazu. Hier das Zitat:
Zitat:
Zitat von berton Beitrag anzeigen
@Gina
Weiter spricht er davon, wenn Menschen also pausenlos ihre Wünsche auf den Weg schicken formiert sich dies in der Wirklichkeit. Mir ist plötzlich klar geworden was dies heißt. Wir senden pausenlos positive Wünsche und unsere Ängste. Wenn man das auf die derzeitige Situation übertragt, dann haben wir Angst das unsere Welt untergeht, Klimakatastrophe, Rohstoffknappheit, damit verbunden Hungersnöte, Katastrophen, Arbeitslosigkeit usw. usw.
Und was passiert? Unsere Ängste werden plötzlich real und treiben uns dazu immer tiefer in unser Unglück. Es bedarf also einer positiven Affirmation für die Menschheit, damit statt Ängste Hoffnung in den Äther gestrahlt wird. Dies würde auch einen logischen Sinn machen, wenn manche hier im Forum davon reden "Liebe" zu schenken und bei sich zu suchen.
Wir meinen im allgemeinen, die Welt sei nur dadurch zu retten, dass wir uns das Horrorszenarium der Folgen unseres Tuns in allen Einzelheiten vor Augen malen, um aus der daraus resultierenden Angst die Kraft zu schöpfen, unser Verhalten zu verändern (z.B. den Co2-Ausstoß zu verringern).
Eventuell ist das aber die ganz falsche Methode? Vielleicht steuern wir gerade aufgrund unserer Horrorvisionen in den Zustand der vorgestellten, lebensfeindlichen Welt?


Ich wage nicht zu behaupten, dass unsere Welt in Ordnung wäre, wenn wir uns von unseren bewussten und unbewussten Horrorvorstellungen trennen würden (dazu bin ich wohl zu tief in der Kausalzusammenhang-Illusion gefangen), aber ich bin mir ziemlich sicher, dass eine positive Zukunftsvision - das Bild, wie Mensch und Natur friedlich co-existieren können - wirkungsvoller wäre, als unsere Abschreckungspolitik.


Dabei kann ich nicht sagen, wie solch ein Bild aussehen sollte, ich ahne nur, dass es darum gehen könnte, ein Liebesverhältnis zwischen Mensch und Natur aufzubauen.


Dass dieses Bild in unserer Vergangenheit zu finden sein könnte, halte ich für unwahrscheinlich. Ein Rückschritt in der Zeit, eine Rückbesinnung auf frühere Lebensweisen bringt uns hier wahrscheinlich nicht weiter. (Hoffentlich spielt da nicht meine Wunsch mit rein, auf gar keinen Fall auf solche Bequemlichkeiten wie Waschmaschine und Auto verzichten zu wollen.)


Dabei leugne ich nicht, dass wir von der Haltung friedlicher Naturvölker viel lernen können und dass das bäuerliche Leben eines Selbstversorgers besser mit unserer menschlichen Natur harmonisiert, als das städtische Büroleben. Dennoch finde ich weder die Vorstellung Mitglied in einem Naturvolk zu werden, noch die Idee, auszusteigen und Selbstversorger zu werden, sonderlich attraktiv. Abgesehen davon, könnten wir nicht alle einen der beiden Lebensstile wählen, dazu sind wir inzwischen entschieden zu viele Menschen auf der Erde.

Habt ihr Ideen, wie solch ein zukunftschaffendes Bild aussehen könnte?
(Mir behagt die Vorstellung, (der man auch hier im Forum begegnet), das krankmachende Bakterium im Körper "Erde" zu sein, und damit Ziel der Vernichtungsaktion ihres Immunsystems zu werden, wenig. Dann will ich schon lieber das nützliche Coli-Bakterum sein, welches für eine gesunde Verdauung sorgt.)


Doch zurück zu meinem eigentlichen Anliegen: Ich glaube mit einer seltsamen Gewissheit an die zukunftsformende Macht unserer Gedanken, aber ich habe überhaupt keine Idee davon, aufgrund von welchen Mechanismen die Beeinflussung der Zukunft funktioniert.
Ihr "Mitgläubigen", wie erklärt ihr euch dieses Phänomen?
Liebe Grüße
Tulipan
Tulipan ist offline  
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Alt 08.03.2008, 20:08   Die Macht der Gedanken Beitrag #2 (permalink)
Zhantee
Chaosmagier
 
Benutzerbild von Zhantee
 
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
Liebe Tulipan,
auch wenn deine Anrede etwas abschreckend auf mich wirkt und höchstens in dem Maße auf mich zutrifft wie das Gegenteil, möchte ich dir hier antworten.
Was den persönlichen Lebensbereich des einzelnen Menschen betrifft, so gibt es sicherlich das Phänomen der selbsterfüllenden Prophezeihungen. Wenn ich vor etwas große Angst habe, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es mir passiert, weil die Angst mich verunsichert. Umgekehrt wird uns Zuversicht (wenn sie echt ist) in unserem Tun bestärken und erfolgreicher machen.
Ich glaube allerdings nicht, dass dieses Ziel auf Dauer nur durch positive Affirmationen erreicht werden kann, weil dadurch Ängste und Unsicherheit nur noch weiter in den Schatten verdrängt werden und aus dem Unterbewusstsein heraus weiter wirksam sind.
Was die Auswirkungen auf das Weltgeschehen betrifft, frage ich mich, ob wir hier unsere Macht nicht maßlos überschätzen? Abgesehen davon, könnte ich mir vorstellen, dass sich Optimismus und Pessimismus weltweit gesehen in etwa die Waage halten.
Unsere Einstellung hat allerdings Auswirkungen auf unsere Handlungsweise und dadurch gestalten wir unsere Zukunft. Und wenn wir als einzelne "Bakterien" auch nicht viel ausrichten können, in der Masse wohl schon.
Allerdings sehe ich den Einfluss des Einzelnen auf alle anderen eher begrenzt. Deshalb begnüge ich mich damit, mir mein persönliches Lebensumfeld so zu gestalten, dass es in etwa meinen Vorstellungen entspricht und den Einfluss auf andere auszuüben, den ich habe (ob das gut ist, sei mal dahingestellt).
Im Übrigen gehe ich davon aus, dass unsere Mutter Erde sehrwohl zwischen nützlichen und schädlichen Bakterien unterscheiden kann und deine Bemühungen wohlwollend anerkennen wird.
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Alt 08.03.2008, 21:33   Die Macht der Gedanken Beitrag #3 (permalink)
Tulipan
Erfahrener Benutzer
 
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Registriert seit: 02.03.2008
Ort: Haigerloch
Alter: 43
Beiträge: 207
Lieber Zhantee,
nur keine unnötige Bescheidenheit! Schließlich geistere ich ständig in deinen Themen herum und freue mich deinen, mir nun schon bekannten, Namen zu sehen.

Zitat:
Zitat von Zhantee Beitrag anzeigen
Was den persönlichen Lebensbereich des einzelnen Menschen betrifft, so gibt es sicherlich das Phänomen der selbsterfüllenden Prophezeihungen.
Ich glaube, dass die Bedeutung des von mir angesprochenen Phänomens weit über das Phänomen der selbsterfüllenden Prophezeihung hinausgeht. Bei der selbsterfüllenden Prophezeihung ist der Zusammenhang zwischen eigener (wenn vielleicht auch unbewussten) Handlung und dementsprechenden Ergebnis verstandesmäßig noch nachzuvollziehen.

Ich aber spreche von bewussten und unbewussten Gedanken, deren "Energiemuster" Ereignisse gleichen "Energiemusters" anzieht, ohne dass dabei der eigene Handlungsanteil noch erkennbar wäre.

Nehmen wir einfach mal das Beispiel des psychologischen Wiederholungszwanges. Eine Frau, die in ihrer Kindheit unter der Alkoholsucht ihres Vaters gelitten hat, gerät bei ihrer Partnersuche immer wieder genau an die Männer, mit denen sie das Leid ihrer Kindheit wiederholt. Anfangs sieht alles ganz gut aus, und sie glaubt die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben, und dann entstehen langsam aber sicher die gleichen bedrückenden Strukturen, die sie schon so gut kennt.

Das Erklärungsmuster dahinter: Das, tief in ihr Unbewusstes eingegrabene Bild der leidvollen Beziehung wirkt stärker, als die im Bewusstsein gehegte Vorstellung vom Traumpartner und darum bestimmt dieses Bild die Partnersuche. Erst die Auflösung des unbewussten Erwartungsdruckes entlässt sie aus dem Teufelskreis der bildverstärkenden Wiederholung.

Zitat:
Zitat von Zhantee Beitrag anzeigen
Ich glaube allerdings nicht, dass dieses Ziel auf Dauer nur durch positive Affirmationen erreicht werden kann, weil dadurch Ängste und Unsicherheit nur noch weiter in den Schatten verdrängt werden und aus dem Unterbewusstsein heraus weiter wirksam sind.
Hmm, ich halte die Macht der Affirmationen auch für beschränkt. Keine Ahnung, inwieweit jene fiktive Frau ihre unbewussten Bilder durch eine Affirmation wie: "Ich gerate immer an liebevolle, aufmerksame Männer. In unserer Beziehung herrscht Geborgenheit und Vertrauen." verändern könnte.

Affirmationen sind Gedanken - Ich glaube an die Macht der Gedanken, aber ich bin mir nach der Lektüre von LeDoux (Hirnforscher) auch bewusst, dass unser Bewusstsein nur ein kleiner Ausschnitt dessen ist, was in unserem Gehirn abläuft. Der Anteil unbewusster "Gedanken" am Gesamtgeschehen im Gehirn ist viel höher, als der Anteil bewusster Gedanken (und die plappern schon den ganzen Tag im Kopf herum!)
Dazu kommt, dass die Beeinflussung von den "unteren" unbewussten Gehirnarealen zu den "höheren" bewussten laut Hirnforschung stärker ist, als andersherum.
Schlechte Karten für Affirmationen, oder?

Zitat:
Zitat von Zhantee Beitrag anzeigen
Was die Auswirkungen auf das Weltgeschehen betrifft, frage ich mich, ob wir hier unsere Macht nicht maßlos überschätzen?
Ich teile deine Ansicht, dass meine Gedanken alleine das Weltgeschehen kaum beeinflussen könnten, aber wenn nun halb Deutschland eine natur- und menschenfreundliche Zukunftsvision in ihrem Inneren tragen würde, glaube ich schon, dass diese geballte Gedanken-Energie einen Zustand der Energiematerialisierung (=Lebenssituation) anziehen wird, der ihr entspricht.

Zitat:
Zitat von Zhantee Beitrag anzeigen
Abgesehen davon, könnte ich mir vorstellen, dass sich Optimismus und Pessimismus weltweit gesehen in etwa die Waage halten.
Dann stellt sich die Frage, nach welcher Rechenoperation wir die Folgen berechnen sollen. Plus + minus = 0, d.h. wir beeinflussen den Gang der Dinge weder zum Guten noch zum Schlechten.
Plus mal Minus = Minus. Nach dieser Rechnung hätte die negative Seite mehr Gewicht, allerdings nur, bis der Zustand:
Minus mal Minus = Plus eintritt.
In Deutschland überwiegt gewiss der Pessimismus! Sind wir Deutschen nicht als Schwarzmaler verschrien? (dennoch haben wir so eine Art internationaler Vorreiterrolle im Umweltschutz inne, auf die ich stolz bin)

Zitat:
Zitat von Zhantee Beitrag anzeigen
Unsere Einstellung hat allerdings Auswirkungen auf unsere Handlungsweise und dadurch gestalten wir unsere Zukunft.
,
Wäre das dann die einzige Erklärung für die Wirksamkeit unserer Gedanken?
Hmm... Ich glaube ganz gewiss, dass es schlecht ist, Autoabgase in die Luft zu pusten, ich bin auch der Überzeugung, dass man unnötige Fahrten vermeiden sollte, aber deswegen triffst du mich doch auf den Straßen Deutschlands an.

Und was wäre mit dem einsamen und verlassenen Mann, der gelähmt im Bett liegt und nichts tun kann? Ich glaube durchaus, dass er durch positive Gedanken, Menschen anziehen könnte, die ihn gerne besuchen. Die sich quasi "ausversehen" in der Tür geirrt haben, eigentlich auf dem Weg zu einem anderen Krankenhausinsassen, und hier nun unversehens auf einen freundliches Menschenwesen treffen, von dem sie sich angezogen fühlen?


Zitat:
Zitat von Zhantee Beitrag anzeigen
Im Übrigen gehe ich davon aus, dass unsere Mutter Erde sehr wohl zwischen nützlichen und schädlichen Bakterien unterscheiden kann und deine Bemühungen wohlwollend anerkennen wird.
Das wäre schön! Doch woran sollte sie den Unterschied erkennen?
Meine Handlungen sind mitunter genau dieselben, wie die eines unbedachten, leichtfertigen, egoistischen.... Menschen, nämlich z.B. Autofahren! Und woher soll sie wissen, wer die Entscheidung dazu traf die Giftabwässer der Pipline-Reinigung in die Ostsee zu leiten?
Liebe Grüße
Tulipan
Tulipan ist offline  
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Alt 08.03.2008, 21:53   Die Macht der Gedanken Beitrag #4 (permalink)
Shuichi
Ursache
 
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Alter: 27
Beiträge: 5.751
Mir ist das auch schon aufgefallen, aber in einem etwas anderem Zusammenhang. Es sind nämlich genau die Menschen unglücklicher, depressiver, leichter anfällig für Stress, Krankheiten usw (kann man entsprechend fortsetzen), die Kraft aus Angst oder Schuldgefühlen schöpfen wollen. Angst wird dann als Triebkraft für Entwicklng und das Leben gesehen und Schuldgefühle sind Notwendigkeiten für die persönliche Entwicklung. Das ist eine, für mich, sehr komische Ansicht und ich weiß aus Erfahrung, dass sie hinderlich ist. Womöglich ändert man sich, aber dann trotz der Schuldgefühle und vielleicht entwickelt man sich auch weiter, aber auch hier trotz der Ängste. Die Gedanken formen also ziemlich massiv die Wirklichkeit der einzelnen Personen und somit bestimmt auch der Welt als ganzes. (Hier kann man ja mal anmerken, dass verschiedene große Weltreligionen den Weltuntergang / Armageddon oder wie auch immer als festen Bestandteil in ihrer Religion haben und diese Gedanken Basis des Glaubens und auch oft des Handelns sind, was ich persönlich erschreckend finde und weshalb ich Religionen (nicht die Religiösität) als Hindernisse und kontraproduktive Einrichtungen ansehe)

So sieht es im kleinen aus und ich denke, wenn man hier umdenkt, würde sich im kleinen was zum positivem ändern und daraus kann man dann schließen, dass das natürlich auch für die Erde als Ganzes gilt. Allerdings läuft auch das wieder darauf hinaus, dass man nur bei sich etwas ändern und anderen vielleicht so ein Vorbild sein kann. Andere ermahnen oder gar verbessern wollen hat in meiner Erfahrungswelt bisher noch nie funktioniert, die Menschen ändern sich auch hier trotz Ermahnungen, unkonstruktiver Kritik und diversen Verbesserungsvorschlägen.

Grüße Shuichi

Geändert von Shuichi (08.03.2008 um 21:55 Uhr)
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Alt 08.03.2008, 23:49   Die Macht der Gedanken Beitrag #5 (permalink)
Gast8809
Gast
 
Beiträge: n/a
Zu diesemThema kann ich nur empfehlen, das Buch "Die vier Prinzipien der Schöpfung" zu lesen. Darin wird (für mich) sehr überzeugend dargelegt, dass wir zu 100 % Schöpfer unserer eigenen Realität sind - kraft unserer Gedanken. Es gilt das Gesetz der Anziehung. Dasjenige, wovon wir überzeugt sind, wird uns widerfahren. Deshalb helfen auch Affirmationen nicht, weil wir mit Affirmationen versuchen, uns das Gegenteil dessen einzureden, wovon wir innerlich zutiefst überzeugt sind. Wer sich mittels Affirmation einzureden versucht, es sei Frieden, obwohl er im Kriegsgebiet ist, macht sich selbst etwas vor und weiß das. Der einzige Weg besteht darin, seinen Fokus auf dasjenige zu richten, was in Ordnung ist. Damit gibt man der Sache Energie, so dass sie wachsen kann. Das geht so weit, dass selbst Gespräche über Probleme den unerwünschten Faktoren helfen, sich noch mehr zu manifestieren. Also: Blick weg vom Negativen und hin zum Positiven, und sei es auch noch so gering! Es ist faszinierend - und es funktioniert!

Lg
tumbler
 
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Alt 09.03.2008, 00:07   Die Macht der Gedanken Beitrag #6 (permalink)
Gast8809
Gast
 
Beiträge: n/a
Kleiner Nachschub: Grundlage der Gedanken ist, dass wir uns aus eigenem Willen hier inkarnieren, um Erfahrungen zu machen (sammeln). Wenn der Wunsch unserer Mitmenschen ist, "negative" Erfahrungen zu machen (oder sie mittels ihrer "negativen" Gedanken das "Negative" anziehen), können wir mit unserer Gedankenkraft natürlich nicht in ihr Erleben eingreifen, nur weil wir uns positive Erfahrungen wünschen. Wir können nicht für andere die Verantwortung übernehmen, sondern nur für uns selbst. Und so werden wir, selbst in einem Kriegsgebiet, mit heiler Haut davonkommen, wenn wir davon überzeugt sind. Self fulfilling prophecies funktionieren deshalb, weil wir mit unseren Gedanken Schöpfer unserer Realität sind - aber wir erschaffen nur das, woran wir wirklich glauben und nicht das, was wir uns entgegen unserer Überzeugung einzureden versuchen. Wenn wir vor etwas Angst haben, wird dieses wahrscheinlich auch eintreten. Verhindern können wir es nur dadurch, dass wir die Angst überwinden und an den positiven Ausgang der Sache glauben.

LG
tumbler
 
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Alt 09.03.2008, 08:08   Die Macht der Gedanken Beitrag #7 (permalink)
Zhantee
Chaosmagier
 
Benutzerbild von Zhantee
 
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
Liebe tulipan,

liegt der von dir angesprochene "psychologische Wiederholungszwang" nicht auch darin begründet, dass er eine vertraute Umgebung schafft, und Angst vor Veränderungen eine positive Entwicklung verhindert?

Auch wenn sich Optimismus und Pessimismus nicht genau die Waage halten, so gleichen sie sich doch in gewissem Maße aus und verringern dadurch ihren Einfluss auf das Weltgeschehen. Eine Einschätzung der Lage ist ohnehin schwierig, da der Mensch dazu neigt, seine persönliche Stimmungslage auf seine Umwelt zu projizieren. Und ein sehr starker Optimismus eines Einzelnen kann den Pessimismus vieler ausgleichen.

Natürlich haben auch Gedanken ihre eigene Kraft, diese wird aber durch Taten wesentlich stärker zum Ausdruck gebracht.


Liebe tumbler,

das, was du schreibst, kommt meinen Vorstellungen sehr nahe, auch wenn ich das erwähnte Buch nicht gelesen habe. Ich denke auch, dass man nicht zufällig im Krieg umkommt oder (bei uns vielleicht wahrscheinlicher) durch einen Verkehrsunfall stirbt.
Zhantee ist offline  
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Alt 09.03.2008, 08:18   Die Macht der Gedanken Beitrag #8 (permalink)
Zhantee
Chaosmagier
 
Benutzerbild von Zhantee
 
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
Ich muss mir bessere Notizen machen, sonst vergesse ich immer die Hälfte...

Lieber Shuichi,
der Einfluss auf andere Menschen ist meiner Meinung nach schon vorhanden, allerdings begrenzt (z.B. glaube ich, dass wir uns hier im Forum gegenseitig sehr stark beeinflussen, auch wenn sich Veränderungen vielleicht erst nach längerer Zeit ergeben).

Liebe tulipan,
ich denke, dass dein Bemühen, im Einklang mit der Natur zu leben, von entscheidender Bedeutung ist. Jeder Mensch schadet der Umwelt, aber das kann die Umwelt verkraften, wenn dieser Mensch der Umwelt auch nützt. Es ist schon ein Unterschied, ob du gelegentlich mit dem Auto fährst oder Tonnen giftiger Abwässer ins Meer leitest.
Zhantee ist offline  
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