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01.02.2008, 13:54
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Allein Beitrag #1 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 26.01.2008
Beiträge: 35
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Allein
Hallo,
Mein gesundheitliches Problem hat mich ein großes Stück zu mir gebracht.... mir klar gemacht, dass ich meine Kräfte nicht verpuffen kann und darf... und sie im Augenblick für mich und meine Kinder einsetzen will....
Mein Freund kann mit dieser Situation schwer umgehen, rutscht von einem Trauma in die nächste Panikattacke (eigene Aussage) ...
Ich habe ihn gebeten, mich im Augenblick einfach meinen Weg und meine Auseinandersetzung gehen zu lassen.
Er versteht es nicht und nimmt den gesamten Freundeskreis mit rein, die jetzt auch noch Druck auf mich ausüben.
Ich komme mir vor, wie Florayla gegen den Rest der Welt....
Mein Gefühl sagt mir, es ist richtig, meinen Weg zu gehen, doch es kommt dermassen viel Druck von aussen. Macht mir total zu schaffen.
Kennt ihr das auch, wenn ihr euch "endlich" entscheidet, den Weg zu Euch zu finden, dass dann soviel Gegendruck kommt?
Florayla
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01.02.2008, 14:00
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Allein Beitrag #2 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.751
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Ja, die beste Möglichkeit ist wohl andere nicht damit zu konfrontieren, ihnen nichts oder kaum etwas zu sagen. Zumindest funktioniert das bei mir. Jeder erfährt nur so viel, wie er/sie vertragen kann ohne sich angegriffen zu fühlen, so verhindert man allzugroßen Gegendruck (verschwinden wird er nie, denn es stellt sich ja doch immer die Frage: "Ich lebe/denke anders als die anderen, warum sollte mein Weg richtig sein?". Allerdings sollte man vorsichtig sein, denn auf der anderen Seite sollte die Kommunikation nicht zum erliegen kommen und man sollte trotzdem mit den anderen reden und Probleme ansprechen, es ist dann bloß die Art und Weise, wie man spricht, die sich verändert.
Grüße
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01.02.2008, 14:18
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Allein Beitrag #3 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.11.2007
Alter: 24
Beiträge: 2.076
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Hallo Florayla.
Wie Shui schon annähernd angemerkt hat, sollte man differenzieren, WAS Leute sagen und sich selber einschätzen und WO ihre Grenzen sind...
Denn Menschen 'verpflichten' sich manchmal zu mehr, als sie eigentlich imstand sind! Man sollte Herz, Verstand und Bauch miteinzubeziehen, um zu erkennen, was zu ist.
Ein Angebot zu erhalten ist schön, doch richtet sich dieses Angebot sich auch auf mich? Es ist eine schwere Entscheidung, wem man 'Dinge' anvertrauen möchte/kann und wem nicht!
Doch was bringt Dich weiter?
Zu resignieren und den äußeren Druck gewähren zu lassen,
ODER
Das Beste aus dieser - nicht so angenehmen - Situation zu machen.
Ich hoffe du verstehst mich und mein Schreiben!
Ani
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01.02.2008, 17:24
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Allein Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
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Du hast gesundheitliche Probleme - willst aber alles alleine durchstehen?
Wieso willst du deinen Freund "außen vor" halten?
Da kann ich schon verstehen, dass er damit nicht klar kommt!
Liebe ist doch nicht nur dann zugelassen, wenn alles schön und in Ordnung ist.
In einer Partnerschaft teilt man sich doch mit, erzählt von Ängsten wie Sorgen, überlegt gemeinsam, wie man es am Besten macht.
Sprich mit deinem Freund - offen - einfach über alles, dann wird es für dich und ihn leichter.
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02.02.2008, 03:09
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Allein Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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Für mich klingt dein Post so, als würde er dich mehr belasten als entlasten. Wenn dem so ist, dann ist mir klar warum er Panik bekommt wenn sich dein Aufmerksamkeitsfokuss von ihm weg richtet.
Wenn man gesundheitliche Probleme bekommt, dann hat man sehr schnell das Gefühl nicht genug Energie für alles zu haben. Im Grunde also eine Frage wie man mehr Energie bekommt und Hilfe dazu. Es steht vielleicht die Frage an deinen Freund an wo und wie er dir helfen kann. Stelle sie ihm! Außerdem würde ich anfangen in den Wald zu gehen und mich zu erden. Also den Bäumen nach zu tun und nachzuspüren wie Energie in dich fließen kann.
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02.02.2008, 03:34
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Allein Beitrag #6 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Avalon
Alter: 28
Beiträge: 1.047
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Zitat:
Zitat von Florayla
Er versteht es nicht und nimmt den gesamten Freundeskreis mit rein, die jetzt auch noch Druck auf mich ausüben.
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Ich find es schonmal nicht gut, dass dein Freund den Freundeskreis miteinbezieht, denn eigentlich ist das eine Angelegenheit zwischen dir und ihm. Mir scheint da ein Problem der Kommunikation vorzuliegen, kann das sein?
Ich finde er sollte dich unterstützen und ihr solltet über sowas reden können, wenn nicht, dann ist kein 1oo %iges Vertrauen da und das belastet dich dann nur noch mehr.
Beste Grüße,
Ark
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02.02.2008, 07:50
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Allein Beitrag #7 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 26.01.2008
Beiträge: 35
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Hallo,
danke für eure Antworten.
Als ich in der Reha war habe ich einen schönen Platz gefunden, an dem ich fast jeden Tag war und ich habe viel Kraft getankt. Bei mir zu Hause bin ich, so oft es geht in meinem Garten und mache ein kleines Feuer und spüre wieder viel Kraft. Das mit dem Wald ist ne gute Idee, der steht nicht weit weg von mir!
Das Problem mit meinem Freund war schon vor der Reha, er hat soviel Angst, die Kinder und mich zu verlieren, sprich wieder "alleine" zu sein (ich bin seine erste Freundin nach seinem Unfall mit 18 Jahren, er ist auch 48 )
Er hat eine Behinderung am Bein.
Er macht alles, nur sagt er nicht, wenn er sich ärgert, überfordert, freut .. es ist seit drei Jahren (solange kennen wir uns) schwierig, weil ich ständig den Eindruck habe, ich muss auch noch auf ihn aufpassen.
Vor lauter "mir alles recht machen" sehe ich kaum mehr den Mann, den ich kennengelernt habe und er ist total verunsichert. Wir haben viel darüber gesprochen, er sieht es selbst, doch seit nem Jahr zieht er sich lieber in Panikattacken und Depressionen zurück und sagt nicht mal was.
Nach der Reha behandelte er mich eher, wie wenn ich schon im Rollstuhl sitze und darüber reden war nicht möglich und wenn, dann fiel er in ne Depression und ich musste wieder stark sein.
Dazu habe ich keine Kraft im Augenblick... ich spüre einfach, wie schon einige sagten, ich muss mich erden, ja meine Aufgabe annehmen, die mir dieses Diagnose gegeben hat, wenn' s sein muss lieber allein.
Vielleicht klingt das sehr egoistisch, doch ich habe auch noch 2 pubertierende Kinder, für die ich da sein will und möchte.
Florayla
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02.02.2008, 14:03
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Allein Beitrag #8 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.12.2007
Beiträge: 11
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Hallo-
Dein schreiben bewegt mich. Kann es ein wenig nachempfinden. Es ist nichts so schlimm, wenn man krank ist und dann auch noch andere "mitleiden" sieht. Sie meinen es gut. Aber du brauchst deine Kraft für dich! Tue das was dein Bauch dir eingibt, ich glaube der weis was dir gut tut.
Oft sehen Menschen das als Egoismus. Vieleicht heisst es aber für einen selbst zu überleben. Denke mal an dich ganz alleine. Du hilfst andere nur wenn du mit dir selbst im Einklang bist. Wünsche dir ganz viel Erfolg dabei.
Fühle dich ganz lieb Umarmt. Meppie
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