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Lebensfragen

Lebensfragen beschäftigen sich mit Lebensführung. Bist Du an einem Wendepunkt und hast Lebensfragen, dann stelle sie hier. Vielleicht willst Du auch Deine positiven Erfahrungen in einer bestimmten Lebenssituation hier für andere wiedergeben?


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Alt 17.01.2008, 23:37   Freundin von Mann unterdrückt...(lange Geschichte) Beitrag #1 (permalink)
Amely
Spirit guard
 
Benutzerbild von Amely
 
Sternzeichen: Stier
Registriert seit: 25.09.2007
Ort: Bayern
Alter: 35
Beiträge: 100
Freundin von Mann unterdrückt...(lange Geschichte)

Hallo zusammen,
ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meinem Problem und ob mir da überhaupt jemand helfen kann aber ich versuche es jetzt halt einfach mal. Ich sags Euch aber gleich, es ist ne sehr lange Geschichte und ich weiß nicht wer Lust hat sich das alles durch zu lesen Danke auf jedenfall an alle, die die es bin zum Ende schaffen

Angefangen hat alles in der Lehre vor ca 15 Jahren. Jessica und ich waren in der gleichen Klasse. Wir kannten uns schon ein kleines bißchen aus der Grundschule, haben uns dann aber aus den Augen verloren als ihr Eltern sich scheiden ließen und sie dadurch mit ihrer Mutter und ihrer Schwester weg gezogen ist.
Also zum Vater muß ich sagen, er ist ein rechtes A**** (sorry) gewesen. Er hat die Mutter verprügelt, vergewaltigt und sich auch an Jessica vergriffen. Die kleine Schwester blieb verschont.

Als wir uns dann eben wieder trafen, in der Lehre zur Kinderpflegerin, wurden wir recht gute Freundinnen. Das ging eine zeit lang recht gut, auch wenn wir kleinere Probleme hatten da sie immer meine männlichen Freunde ganz toll fand.
Als wir unsere Lehre beendet hatten wurde Jessi schwanger und ich wurde Taufpatin ihrer ältesten Tochter. Der Vater zum Kind hatte Jessica sitzen gelassen und sie kam schon während der Schwangerschaft mit einem recht netten türkischen Mann zusammen. So weit, so gut. Auch da gab es aber einige Probleme aufgrund der verschiedenen Mentalitäten Als die Tochter (ihr Name ist Samy) ca 1 Jahr alt war, trennte sie sich von dem türkischen Mann. Zu dieser Zeit begannen die Probleme erst richtig.

Sie hatte ständig wechselnde Partner und hat sich auch irgendwann im Vollrausch (Alkohol und Drogenkonsum war an der Tagesordnung) an meinen damaligen Freund hin geschmissen.
Im nachhinein hat sie sich dafür entschuldigt. Nun gut, ich war jung ich konnte ihr das verzeihen. Ich habe diesen Mann dann geheiratet und bekam mit ihm auch einen Sohn. Als Samy ca 2 Jahre alt war, brach Jessica den Kontakt zu mir plötzlich ab. Worum es gegangen ist verstand ich erst viel später.

Jedenfalls durfte ich meinem Patenkind nur noch an der Haustüre Geschenke abgeben und durfte nicht mehr in ihre Wohnung. Jeglicher Versuch mit ihr zu sprechen um heraus zu finden warum das so war, blieben Erfolglos. Sie ließ nicht mit sich reden, reagierte nicht auf Briefe etc.

Einige Jahre später, ich schätze ca 3 Jahre , schrieb meine Schwester Jessica einen Brief in dem stand, daß ich sie immer noch sehr vermissen würde und ob sie nicht mal mit mir reden würde. Sie sagte ja.

Ich traf sie dann bei einer gemeinsamen Freundin zur Gartenparty wieder. Es war wie wenn sie nie weg gewesen wäre. Wie hatten sofort wieder den Draht zueinander gefunden und sie erzählte mir auch, daß sie den Kontakt damals abbrechen mußte, weil sie sich gefühlsmäßig zu mir hingezogen gefühlt hat. Mehr, als man sich eben zu seiner Freundin hingezogen fühlt. Sie sagte, sie hätte damals die Wahl gehabt mir das zu sagen, oder sich zurück zu ziehen. Sie hat sich für zweiteres entschlossen weil sie zu feige war und Angst vor meiner Antwort hatte.

Gut. Nun war sie also wieder da. Ich hatte mich mittlerweile von meinem Mann getrennt (wir sind jedoch immer noch super befreundet) und hatte einen neuen Freund mit dem es aber sehr schlecht gelaufen ist.
Jessica war verheiratet und hatte noch eine zweite Tochter die gerade zu laufen angefangen hatte. Alles war soweit in Ordnung. Wir hatten wieder ziemlich viel Kontakt zueinander.

Ca 2 Jahre später bekam Jessica raus, daß ihr Mann sie mehrmals betrogen hatte und trennte sich von ihm. Zu diesem Zeitpunkt kam ich auch mit meinem jetzigen Mann zusammen.
Jessica war dann kurzzeitig mit ein paar Männern zusammen und es war auch ein ziemliches hin und her mit ihrem "Nochmann". Mittlerweile brachte ich dann meinen zweiten Sohn auf die Welt.

Als mein kleiner Sohn dann ca 2 Jahre alt war, lernte Jessica ihren Mann kennen, welcher schon zwei eigene Kinder hatte die er nicht sehen durfte. Dieser Mann ist Drogenabhängig, ein Alkoholiker sowie auch Gewalttätig und Arbeitslos.Auch ist er 10 Jahre älter als sie.
Es war ein ständiges auf und ab mit diesem Mann und sie war oft bei mir um sich auszuheulen, brachte es aber nicht auf die Reihe sich von ihm zu trennen.
Dieser Mann ist auch in einer , ich nenn es mal "Glaubensgemeinschaft" deren Namen ich leider nicht mehr weiß. Er lullte Jessica immer wieder ein, erzählte ihr ich wäre schlecht für sie ect. Zu dieser "Glaubensgemeinschaft" nahm er sie auch irgendwann mit.
Immer wenn sie nun bei mir war, erzählte sie etwas von dem "Bösen" das ihren Mann dazu bringen würde, sich dem Alkohol hin zu geben, Drogen zu nehmen und sie zu verkloppen. Sie erklärte mir nun immer wieder, daß er nichts dafür könne, weil er einfach zu "schwach" wäre um zu widerstehen und das "Böse" somit immer wieder Besitz von ihm ergreifen würde. Eigentlich wäre er ein guter Mensch.
Von da ab wurde unser Kontakt wieder immer schlechter, sie zog sich zurück. Er versprach ihr Entziehungskuren die er ständig abbrach oder garnicht erst antrat.

Die ganze Zeit über, auch schon vor ihrem neuen Freund, litt erst mein Patenkind und dann natürlich auch die zweite Tochter unter diesem Leben. Soweit ich konnte, habe ich immer versucht zu helfen, mit Geld wenn sie pleite war oder mit vielen, vielen Gesprächen die ich mit ihr und ihren Kindern führte. Die große Tochter begann wieder ins Bett zu machen, hatte ständig Albträume, mußte auch in eine Sonderschule eingeschult werden.

Eines Tages sendete ich ihr eine Sms und bekam keine Antwort. Auch auf weitere Sms reagierte sie nicht mehr.
Irgendwann erwischte ich sie mal und sie sagte mir, ich solle mich von ihr und ihren Kindern fern halten. Zu diesem Zeitpunkt war sie auch schon schwanger mit einem Kind von diesem Mann. Auch ich war zur selben Zeit schwanger und habe das einfach mal unter "schwangerschaftsüberreaktion" abgestempelt. Das alles hat sich aber nicht mehr erholt. Bis heute nicht, zwei Jahre später.

Ich darf mein Patenkind nicht sehen und auch keine Geburtstags/Weihnachtsgeschenke mehr bringen. Ich solle mein ganzes Zeug doch behalten.
Vor ca 5 Monaten habe ich sie wieder einmal per sms (eine andere Möglichkeit gibt es ja nicht) versucht zur Rede zu stellen. Sie schrieb mir zurück, ich hätte sie all die Jahre nur verarscht, würde nur egoistisch sein, hätte sie belogen und hätte bei mir in der Arbeit fremden Menschen Dinge über sie erzählt. Das wüßte sich von ihrem Mann oder dessen Bruder. Sie meint wohl, daß das "Böse" von mir Besitz ergriffen hätte und ich dadurch einfach von Grund auf schlecht wäre. Ich solle mich einfach fern halten und sie ihr Leben leben lassen und ich solle meines leben. Das ist nicht die Jessica die ich kenne. Sie war mir immer Dankbar und ich verstehe das alles nicht wirklich.

Von vielen Menschen habe ich gehört, daß sie ständig dicht wäre und ihr Kinder alleine lassen würde etc. Daß sie ihr mittlerweile Mann (sie haben geheiratet und einen Sohn zusammen) auch schon betrogen hätte. Auch haben wohl schon einige gesehen daß er sehr grob mit ihr umgehen würde.
Am meisten habe ich Angst um das Wohl der Kinder. Auch der Bruder ihres Mannes ist übrigens Drogen/Alkoholabhängig und hat seine Freundinnen auch schon geschlagen.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich muß unbedingt mit ihr sprechen, weiß aber nicht wie ich an sie ran kommen soll. Nun habe ich mir überlegt ob es vielleicht eine Möglichkeit für ein Ritual oder sonstiges gibt, wie ich sie dazu bringen kann, sich irgendwie bei mir zu melden. Ich schwöre Euch, ich habe alle anderen Möglichkeiten versucht um mit ihr in Kontakt zu treten. Ich weiß nicht was er ihr erzählt hat, ich weiß nicht wie es den Kindern geht, ich weiß nicht wie ich wieder an sie ran kommen kann. Dies ist die letzte Möglichkeit die mir einfällt. Hat irgendjemand eine Idee? Kann mir jemand helfen? Kann es an der Kirchengemeinde liegen daß sie ein mensch so sehr verändert? Warum redet sie nicht mehr mit mir? Nach unserem ersten Kontaktabbruch hat sie sich geschworen daß soetwas nie wieder passieren würde und jetzt ist es aber doch wieder so und ich komme wieder nicht an sie ran.

Ich weiß ich sollte sie einfach vergessen, das sagt mir mein mann auch ständig, aber ich kann es nicht. Bei jedem Anderen könnt ich das, aber bei ihr bring ich es nicht auf die Reihe. Warum? Ich weiß nicht. Sie ist einfach was Besonderes für mich. Genau wie ihre Kinder. Ich möchte nicht das Jugendamt einschalten weil ich doch garnicht sicher weiß was da vor sich geht und in wie fern das alles wirklich so ist. Gibt es eine Möglichkeit wie ich durch ein Ritual, verhexen, was weiß ich was, ich kenn mich da ja nicht aus, wieder an sie ran kommen kann?

Vielen Dank an all die, die meinen langen Text bis ganz unten durchgelesen haben.

Liebe Grüße, Ghosti
Amely ist offline  
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Alt 18.01.2008, 01:39   Freundin von Mann unterdrückt...(lange Geschichte) Beitrag #2 (permalink)
Gina_65
Banned
 
Benutzerbild von Gina_65
 
Registriert seit: 11.06.2007
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 877
ich kann dir nichts zu Ritualen sagen, ich kann dich nur fragen, ob du eine Möglichkeit für dich siehst, herauszufinden, warum du so sehr an ihr hängst. das könnte dir viel über dich selbst sagen, und -nichts gegen deine Freundin, aber- es geht immer(!) um dich selbst.

mit guten Wünschen
Gina
Gina_65 ist offline  
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Alt 18.01.2008, 11:12   Freundin von Mann unterdrückt...(lange Geschichte) Beitrag #3 (permalink)
kassandra999
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von kassandra999
 
Registriert seit: 12.01.2008
Beiträge: 218
Talking freundschaft

..die sollte nun wirklich ihre grenzen haben . irgendwann sind sie einfach zu ende
nonni
kassandra999 ist offline  
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Alt 18.01.2008, 13:12   Freundin von Mann unterdrückt...(lange Geschichte) Beitrag #4 (permalink)
Lia
auf dem Weg
 
Sternzeichen: Waage
Registriert seit: 30.01.2006
Alter: 60
Beiträge: 162
Hallo Dark Ghost,

ich kann dich sehr gut verstehen. Leider ist es oft so, dass schwache Frauen sich von Männern unterdrücken und mitreissen lassen, dagegen ist wohl kein Kraut gewachsen.

Was ich ganz schrecklich finde, ist dass die Kinder unter diesen Umständen leiden müssen. Wir hören in der letzten Zeit ja fast täglich von misshandelten Kinder, bis zum Tode gequält. Soweit muss es nicht in allen Fällen kommen. Er reicht aber oft schon viel weniger, um ein Menschenleben zu zerstören. Wie du selbst erzählst, kommt Jessica aus einem Haushalt, in dem Alkohol und Gewalt an der Tagesordnung waren. Es wundert mich nicht, dass sie selbst nun weiter so lebt. Aus diesem Teufelskreis kommen viele nicht raus, und auch ihre Kinder werden nun da hineingerissen.

Was ich dir rate ist, setzt auf jeden Fall das Jungendamt in Kenntnis, bevor es zu spät ist.

Ich wünschen dir alles Gute, Lia
Lia ist offline  
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Alt 18.01.2008, 13:40   Freundin von Mann unterdrückt...(lange Geschichte) Beitrag #5 (permalink)
siffret
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 31.10.2007
Beiträge: 7
Hallo wirkich ein langer Text, aber denke mal an die Kinder.Teufelkreis Drogen und Alkohol, du selbst kannst da bestimmt nichts ändern,und vor allem nicht helfen, sie gehört in die Hände von geschulten Menschen die ihr helfen können.Und das bald bevor es für Sie und die kinder keine Chancen mehtr gibt.Liebe Grüße Siffret
siffret ist offline  
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Alt 18.01.2008, 13:50   Freundin von Mann unterdrückt...(lange Geschichte) Beitrag #6 (permalink)
Lia
auf dem Weg
 
Sternzeichen: Waage
Registriert seit: 30.01.2006
Alter: 60
Beiträge: 162
Hallo Dark Ghost,

ich kann dich sehr gut verstehen. Leider ist es oft so, dass schwache Frauen sich von Männern unterdrücken und mitreissen lassen, dagegen ist wohl kein Kraut gewachsen.

Was ich ganz schrecklich finde, ist dass die Kinder unter diesen Umständen leiden müssen. Wir hören in der letzten Zeit ja fast täglich von misshandelten Kinder, bis zum Tode gequält. Soweit muss es nicht in allen Fällen kommen. Er reicht aber oft schon viel weniger, um ein Menschenleben zu zerstören. Wie du selbst erzählst, kommt Jessica aus einem Haushalt, in dem Alkohol und Gewalt an der Tagesordnung waren. Es wundert mich nicht, dass sie selbst nun weiter so lebt. Aus diesem Teufelskreis kommen viele nicht raus, und auch ihre Kinder werden nun da hineingerissen.

Was ich dir rate ist, setzt auf jeden Fall das Jungendamt in Kenntnis, bevor es zu spät ist.

Ich wünschen dir alles Gute, Lia
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Alt 18.01.2008, 14:43   Freundin von Mann unterdrückt...(lange Geschichte) Beitrag #7 (permalink)
Seeblue
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 14.05.2007
Ort: Unterfranken
Beiträge: 8
Smile ihr seid seelenverwandt

Hallo,

Jessica und Du seid sicherlich seelenverwandt und somit verbunden. Das erklärt auch warum sie sich dir so hingezogen fühlt und du sie nicht einfach so vergessen kannst. Ihr liebt euch in einer Form die man mit einer Partnerschaftlichen Liebe nicht vergleichen kann. Du wirst sie immer mögen, egal wie sie dich behandelt. Vielleicht wart ihr im vorherigen Leben schon zusammen als Mann und Frau, vielleicht als Geschwister, Mutter und Kind. Ich denke ihr habt seelischen Kontakt, Nachts wenn ihr schlaft tauscht ihr euch aus.
Ich kann dir nicht helfen sie zu verhexen, dass sie Kontakt mit dir aufnimmt, aber du könntest versuchen ihr geistig zu helfen. Stelle sie dir vor, nimm sie in den Arm, hülle sie in Licht ein und denke liebevoll an sie. Steh ihr im Geiste bei....dass sie lernt auf ihr tiefstes Innerstes zu hören. Es ist schwer für dich zu akzeptieren dass ihr im Moment keinen Kontakt habt. Irgendwann wird sie sich bei dir melden...vielleicht ist sie dann stärker als vorher. Eure Freundschaft und Verbundenheit wird immer bleiben.

Ich wünsch dir alles Gute

Seeblue
Seeblue ist offline  
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Alt 18.01.2008, 20:43   Freundin von Mann unterdrückt...(lange Geschichte) Beitrag #8 (permalink)
cormercy
Benutzer
 
Benutzerbild von cormercy
 
Sternzeichen: Fische
Registriert seit: 14.10.2007
Alter: 40
Beiträge: 53
Zitat:
Zitat von Seeblue Beitrag anzeigen
Hallo,

Jessica und Du seid sicherlich seelenverwandt und somit verbunden. Das erklärt auch warum sie sich dir so hingezogen fühlt und du sie nicht einfach so vergessen kannst. Ihr liebt euch in einer Form die man mit einer Partnerschaftlichen Liebe nicht vergleichen kann. Du wirst sie immer mögen, egal wie sie dich behandelt. Vielleicht wart ihr im vorherigen Leben schon zusammen als Mann und Frau, vielleicht als Geschwister, Mutter und Kind. Ich denke ihr habt seelischen Kontakt, Nachts wenn ihr schlaft tauscht ihr euch aus.
Ich kann dir nicht helfen sie zu verhexen, dass sie Kontakt mit dir aufnimmt, aber du könntest versuchen ihr geistig zu helfen. Stelle sie dir vor, nimm sie in den Arm, hülle sie in Licht ein und denke liebevoll an sie. Steh ihr im Geiste bei....dass sie lernt auf ihr tiefstes Innerstes zu hören. Es ist schwer für dich zu akzeptieren dass ihr im Moment keinen Kontakt habt. Irgendwann wird sie sich bei dir melden...vielleicht ist sie dann stärker als vorher. Eure Freundschaft und Verbundenheit wird immer bleiben.

Ich wünsch dir alles Gute

Seeblue
.....die Idee mit dem liebevollen in den Arm nehmen finde ich konkret richtig, weil ein Jugendamt kann nichts machen, zerstört nur mehr, und ich würde nie ein Amt einschalten, weil man dann den Kindern richtig schadet. Im Grunde beruhigt jeder nur sein eigenes Gewissen, oder im schlimmsten Fall wird ein Amt nur benutzt um Lügen zu verbreiten und andere anzugreifen. All das schadet am Ende nur den Kids. Schadet man einer Mutter, schadet man den Kids. Wer weiss ob nicht am Ende die Gesellschaftstruktur mit Schuld ist an den vielen schrecklichen Kindermorden, weil die Gesellschaft für Aussenseiter meist keinen "Platz" hat. Aber das wäre jetzt ein anderes Thema.
Ansonsten ist eine Mutter von Natur aus schon so gepolt, dass sie automatsich Hilfe sucht, wenn sie diese braucht, Tut sie dies nicht, scheint es auch keine geeignete Hilfe zu geben. Und wenn eine Mutter nicht so empfindet wie sie die Natur geschaffen hat, dann hat das Fremdursachen, so einen Menschen dann zu verurteilen wäre wie Öl ins Feuer giessen. Daher sollte man nicht den Menschen verurteilen, sondern die Tatsachen. So ein Mensch braucht erst mal die Bestätigung das er anderen Vertrauen kann, und keine Angriffe, nur weil er nicht so funktioniert wie andere ihn gern hätten. Erst dann beginnt er sich wieder selbst zu helfen, und das ist wichtig, da Fachpersonal auch niemand was abnehmen kann (jede therapie ist nur sogut wie derjenige der sie macht, egal ob das meditation ist, oder kampkunst, oder psychologisches), sondern immer nur Lösungen zur Selbstlösung bieten kann, also Hilfe zur Selbsthilfe.

Für mich macht es den Eindruck das diese Frau nach Liebe ruft, aber nicht stark genug ist, sich den Negativeinflüssen zu entziehen, im Gegenteil sie macht noch mit. Kann es sein , dass sie bei diesen Menschen die selbiges tun, mehr Akzeptanz finden konnte als bei Leuten die eben anders sind?!? Seht ihr, deswegen bin ich der meinung wir sollten zuallererst mal versuchen zu akzeptieren, nicht gut heissen, sondern akzeptieren, was anders ist, als wir selbst. Und ich seh das so, wenn wir nicht positiv helfen können, dann sollten wir nicht negativ schaden, nur weil wir selbst verzweifelt sind. Sie braucht Menschen die sie so lieben wie sie ist, und sie braucht Selbstvertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Dann wird sie auch beginnen sich selbst zu helfen.

Aber die Frage nach einem Ritual, also mal ganz ehrlich und meine Meinung, selbst wenn ich die Macht hätte, sowas zu tun, ich würde diese Macht nicht anwenden und somit missbrauchen, da jeder Mensch dem freien Willen unterliegt. Man kann Menschen Liebe schicken, sie liebevoll geistig in den Arm nehmen, ihnen Kraft schicken, aber man darf sie niemals manipulieren, nur weil man selbst keine Lösung sieht. Und wenn man sich persönlich gegenüber steht kann man nur versuchen ehrlich seine Meinung zu sagen, zu sagen, dass man das unvorteilhaft findet, ob es denn nicht anders geht, und vor allem die Frage, was ist los. was ich persönlich noch viel besser finde, ist die emphatische Fähigkeit, zu spüren was los ist, meistens sitzen verständliche Problematiken hinter einem auffälligen Verhalten, oft reicht da einfacher Liebesentzug, um eine spätere Kettenreaktion auszulösen. Liebevoll drauf hinweisen bringt oft mehr, denn letzendlich treffen immer die betroffenen Menschen die Entscheidung, oder eben Liebe schicken, oder eben "höhere Kräfte" um Hilfe bitten, dazu reicht schon das eigene Herz, ganz ohne Rituale , etc.

Wie sagt man so schön, Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht. Das bedeutet es braucht schon seine Zeit, aber es wird gut werden.
Und im Kinderheim, nur mal so am Rande noch, Mensch da steh ich auf der Strasse und höre Gespräche von Ehemaligen...da war die Rede von Drogen, von Prügeleien, von schlechten Schulabschlüssen, etc. Ich war schockiert. Ich weiss auch wieso....Kinder sind immer unglücklich in einer Situation wo sie der Mutter entrissen werden, und fremde Erzieher machen zwar nen guten Eindruck nach aussen, aber wie sollen sie denn in der Lage sein den Kindern das zu geben was sie wirklich brauchen?. Fazit: Ich sehe es als unser aller Pflicht an, Müttern, und auch Vätern Mut zu machen, Ihnen Liebe und Kraft zu schenken, und nicht aus eigener Unzulänglichkeit heraus wahrlich dumme Wege zu gehen. Und die Menschen die Liebe weiterreichen, bekommen sie auch in Hülle und Fülle zurück, oft ganz woanders her als erwartet. Menschen die aus Verzweiflung anderen oft auch unwissentlich schaden, werden in ihrem späteren Leben Verluste zu verzeichnen haben. Dies sind die Lebensgesetze die mir bekannt sind, ohne das ich mir jetzt anmassen möchte die Wahrheit gepachtet zu haben, jedoch möchte ich an dieser Stelle einfach klar darauf hinweisen.

Menschen die man mit Gewalt versucht zu verändern, egal ob Ämter oder Rituale, werden nur noch schlimmer, zumal solche Aktionen am Ende immer auf einen selbst zurück fallen, Menschen hingegen denen man Liebe gibt, die werden eines Tages blühen, denn was die Liebe vermag, das vermag keine andere Kraft. Wichtig ist dabei aber vor allem, dass man für sich selbst keine Wunder erwartet, das heisst, es kann sein, das es dem Menschen besser geht, er oder sie aber deswegen immer noch nicht auf einen zugeht. Das ist völlig okay, das ist die Freiheit der Liebe, denn Liebe kann man nicht einsperren, man kann sie nur wirken lassen. Liebe und gute Taten bedeuten daher nicht gleich, dass man sich damit auch selbst erhöhen kann, sondern entweder es kommt ehrlich und frei aus dem Herzen ohne das man eine Gegenleistung erwartet, ausser das Heil in der Welt, in der Person, oder man wäre am Ende enttäuscht.
Und es ist gewiss kein leichter Weg, da wir alle immer auch persönlich betroffen sind, sich daraus zu lösen und nur die reine Liebe zu sehen, ist ganz schwer und eine "Übung" für sich, meine persönlichen Erfahrungen sagen mir aber, es lohnt sich diesen Weg zu gehen ;-)

Ich wünsche Dir, dem Beginner dieses Threads und deiner Freundin ganz viel Liebe, Kraft und Licht

lieben gruss cormercy
cormercy ist offline  
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