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21.01.2012, 21:09
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Depressive und sehr labile Mutter Beitrag #25 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 15.10.2011
Beiträge: 76
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Würdet ihr mir Recht geben dass man, wenn man sich einen Hund anschaft,
für diesen auch zu sorgen hat?
Dass man, egal welches Tier man sich anschafft, für dieses auch zu Sorgen hat,
sein Leben auch diesem anpassen muss?
Beispiel, seit wir unseren Hund haben ist nix mit Silvester irgendwo feiern,
für ihn sind diese Böller die Hölle.
Ich kenne leider viele Frauen die unter ihrem unerfüllten Kinderwunsch sehr leiden,
nur eine davon hat es geschafft ihr Leben auch mit unerfüllten Kinderwunsch glücklich zu leben, hat aber auch lange Zeit gedauert.
Ich wollte nicht aggressiv klingen, aber ich finde es irgendwie unerhört wenn Mütter auf dem Rücken ihrer Kinder "ihre" Mankos ausleben.
Filosofia, ich hab mir vornehmen müssen eine bessere Mutter als meine zu sein,
weil, hätte ich das nicht, wäre Kinderbekommen schwer fahrlässig gewesen.
Nochmal, auch ich mache Fehler, auch ich bin nicht die beste Mutter,
aber für mich ist ein Kind nicht eine seelenlose Hülle die gefälligst zu funktionieren hat,
es ist ein Individiuum welches oft eine ganz andere Meinung hat als ich selber und trotzdem liebe ich es!
Meine Mutter, vor etlicher Zeit hab ich ihr innerlich alles verziehen, sie ist einfach ein labiler Mensch.
Aber ich lasse mich ihretwegen nicht mehr runterziehen,
ich will nicht mehr ihretwegen derartige Magenschmerzen haben, dass ich nicht mehr aufrecht stehen kann.
Ich lebe mein Leben, meine Interssen, unabhängig davon ob sie es gutheißt oder nicht.
Ich hab meinen Garten, gärtnere mehr schlecht als recht, aber irgendwann lerne auch ich wie all dies mit dem Gemüse und Kräuteranbau richtig geht.
Ich hab meine Tiere, meine Blumen.
Heute ist das Bienensterben für mich ein größeres Problem als was meine Mutter sagen würde zu diesem oder jenem.
Kinder sind so wertvoll, man soll sie einfach nicht als selbstverständlich nehmen, meine Söhne sind 21 und 17 meine Tochter 15 - alle samt in keinem "einfachen" Alter.
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21.01.2012, 21:17
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Depressive und sehr labile Mutter Beitrag #26 (permalink)
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Sono libero
Registriert seit: 28.09.2010
Beiträge: 2.024
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Du musst dich für nichts rechtfertigen, emelie.
Hier geht es darum, Rot Kehlchen zu helfen und das tut man nicht, indem man in die selbe "Kerbe" schlägt wie ihr Bruder.
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21.01.2012, 21:17
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Depressive und sehr labile Mutter Beitrag #27 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 15.10.2011
Beiträge: 76
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Zitat:
Zitat von halli
Es ist ja hier Rotkehlchens Thread..
Muss trotzdem was loswerden, Emillie, ich denke, Du müsstest dringend mit Deinem inneren Kind arbeiten, um Deine Vergangenheit zu verarbeiten und nicht, dass Du das, was Du erlebt hast, genau ins Entgegengesetzte an Deinen Kindern umwandelst. Die Bürde ist zu hoch für sie.. 
LG Halli
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Mensch was habt ihr denn für ein Bild von mir???
(es gibt Tage an denen ich lieber nichts schreiben sollte  )
Halli ich wandle nichts um, auch ich darf mir anhören dass ich und nur ich dieses oder jenes verbiete, dass alle anderen Mütter mit diesem oder jenem kein Problem haben, und, und, und..
Ich bin einfach für mein Kind da!
Ich nehme mein Kind ernst auch wenn die Probleme meines Kindes für manch enen Erwachsenen extrem kindisch sind, mein Kind als Kind hatte auch auf "kindische" Probleme das Recht und auf meine Aufmerksamkeit, ohne dass ich ihm ins Gesicht lache.
Mein großer hatte einige Sportarten durch bis er die richtige für sich hatte
und selbst wenn nicht - probieren darf er ja, muss ja nicht jeder sportlich tätig werden/sein.
Mein Anliegen war, mein Kind muss wissen dass es immer mit mir reden kann, mir alles sagen kann, dass ich, auch wenn ich zuerst schimpfe, mein Kind nie hängen lasse.
Ich glaube dass ich das im Grunde auch hinbekommen hab.
Zitat:
Zitat von filosofia di vita
Du musst dich für nichts rechtfertigen, emelie.
Hier geht es darum, Rot Kehlchen zu helfen und das tut man nicht, indem man in die selbe "Kerbe" schlägt wie ihr Bruder.
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von ihrem Bruder wusste ich ja nicht mal was als ich meinen ersten Beitrag hier geschrieben hab. Für ihn ist es aber womöglich die einzige Art von Selbstschutz - mit solchen Müttern ist es nicht einfach.
Geändert von emillie (21.01.2012 um 21:20 Uhr)
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22.01.2012, 10:45
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Depressive und sehr labile Mutter Beitrag #28 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.01.2012
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.137
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Guten Morgen Du liebe,
aus einer anderen Sichtweise mal betrachtet:
wenn Körper und Seele eines Menschen in den Generalstreik treten, wenn nichts mehr geht, nachdem vorher fast alles ging, dann nennen wir es oft Burn-out oder Depression. Die Diagnose „Burn-out“ wird in vielen Fällen anstelle von „Depression“ verwendet. Das klingt für die Betroffenen besser, fast schon wie ein Orden für den „Helden der Arbeit“, der rangeklotzt hat, bis es nicht mehr ging. Der „Depressive“ wird schneller geächtet von den Nicht-Betroffenen, der „Burn-out“-Mensch erhalt mehr Achtung, weil er ja so fleißig war.
Was ich damit sagen will: so gut wie jede Krankheit hat eine Botschaft. Und da eine Therapie scheinbar nichts geholfen hat, würde ich sagen, dass deine Mutter ihre Seele aufräumen muss.
Wenn Du näheres wissen möchtest, gerne per PN.
Wünsche Dir viel Kraft
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22.01.2012, 13:08
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Depressive und sehr labile Mutter Beitrag #29 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 14.06.2009
Ort: Mitten in Deutschland
Beiträge: 1.099
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Zitat:
Zitat von Hexe76
Guten Morgen Du liebe,
aus einer anderen Sichtweise mal betrachtet:
wenn Körper und Seele eines Menschen in den Generalstreik treten, wenn nichts mehr geht, nachdem vorher fast alles ging, dann nennen wir es oft Burn-out oder Depression. Die Diagnose „Burn-out“ wird in vielen Fällen anstelle von „Depression“ verwendet. Das klingt für die Betroffenen besser, fast schon wie ein Orden für den „Helden der Arbeit“, der rangeklotzt hat, bis es nicht mehr ging. Der „Depressive“ wird schneller geächtet von den Nicht-Betroffenen, der „Burn-out“-Mensch erhalt mehr Achtung, weil er ja so fleißig war.
Was ich damit sagen will: so gut wie jede Krankheit hat eine Botschaft. Und da eine Therapie scheinbar nichts geholfen hat, würde ich sagen, dass deine Mutter ihre Seele aufräumen muss.
Wenn Du näheres wissen möchtest, gerne per PN.
Wünsche Dir viel Kraft
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22.01.2012, 15:05
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Depressive und sehr labile Mutter Beitrag #30 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.01.2012
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.137
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Zitat:
Zitat von kleine sonne
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danke für gleich 3 Daumen hoch
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23.01.2012, 08:59
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Depressive und sehr labile Mutter Beitrag #31 (permalink)
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Schattentänzerin
Registriert seit: 20.12.2010
Beiträge: 93
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Hallo Rotkehlchen,
meine Geschichte ähnelt Deiner, nur hatte meine Mutter kein Alkoholproblem, sie tendiert in Richtung Messie. Nach der Trennung meiner Eltern habe auch ich inoffiziell mit 12 Jahren die Verantwortung für meine Geschwister übernommen, mich um den Haushalt gekümmert und verzweifelt versucht alles nach außen "normal" erscheinen zu lassen.
Als Jugendliche hatte ich mich innerlich volllkommen von mir selbst getrennt, habe meine Wut und Trauer und Angst so tief in mir vergraben, dass ich überhaupt nicht mehr wusste, wer ich bin. Ich fühlte mich verantwortlich für meine Mutter und rebellierte innerlich dagegen.
Um mich selbst zu retten, musste ich erst mal durch all diese Wut durch, ich war lange Zeit sehr, sehr wütend. Und gleichzeitig fühlte ich mich schuldig. Du liebst Deine Mutter, das macht es sicherlich noch schwerer. Ich liebe meine Mutter nicht. Trotzdem ist sie natürlich meine Mutter und ich helfe ihr weiterhin mit den Behördengängen, Arztbesuchen, dem Einkauf, sie ist oft zu Besuch, etc., aber ich habe innerlich Abstand nehmen können. Ich muss nicht mehr dafür sorgen, dass es ihr psychisch gut geht, ich kann sie unterstützen, mehr nicht. Aber ich tue nur das, was ich will.
Anstatt Deiner Mutter zu raten, sich psychologische Hilfe zu suchen, wäre es vielleicht besser, dass Du Dir Unterstützung suchst? Jemanden, der Dir sagt, dass es in Ordnung ist, wenn Du innerlich loslässt. Deine Mutter hat kein schönes Leben und es ist hart dabei zuzusehen. Du kannst sie aber nicht heilen, Du kannst ihr dabei nicht helfen. Du kannst sie nur annehmen, wie sie ist, mit all ihren Schwierigkeiten. Ebenso "musst" Du all Deine widersprüchlichen Gefühle annehmen. Du hast alles getan, was Du konntest und Du tust es noch. Aber was auch immer sie tut, es ist ihre Verantwortung, Du bist nicht schuldig. Es ist ganz furchtbar, wenn man sich emotional erpresst fühlt, aber diese Schuldgefühle, die Dich nötigen, sind Deine eigenen, hier kannst Du etwas tun. Es ist möglich, hier herauszukommen, ich habe es geschafft, obwohl es mir "mittendrin" unmöglich erschien. Es dauerte eine Weile, aber es ist mir gelungen und heute bin ich frei ohne unsere Beziehung zerstört zu haben. Es gehört Mut dazu, sich seinen Gefühlen zu stellen und seine eigenen Muster anzusehen, denn Du reagierst auf bestimmte Weise auf Deine Mutter und es liegt in Deiner Verantwortung diese Muster zu verändern. Damit hilfst Du nicht nur Dir selbst, sondern auch Deiner Mutter, denn wenn Du sie annehmen kannst, dann nimmst Du den Druck aus eurer Beziehung.
Liebe Grüße,
Ceres
Geändert von Ceres (23.01.2012 um 09:03 Uhr)
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02.02.2012, 14:54
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Depressive und sehr labile Mutter Beitrag #32 (permalink)
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Gast
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Ich danke Euch allen vielmals für Eure lieben Ratschläge, ihr habt mir wirklich sehr geholfen.
Meine Mutter versucht nun irgendwie stark zu sein und hat mir beteuert, dass es ihr gut geht und sie mit allem gerade zufrieden ist. Und zum Glück lässt sich mich im Moment aus ihren Sorgen raus.
Ich hatte jedoch ein seltsames Gefühl, als sie mir das so erzählte und als ich sie gestern Abend anrief, war sie betrunken.
Ich habe sie nicht darauf angesprochen.
Ich werde Euren Rat beherzigen und auf mich selbst und meine Gefühle achten, und meinen Zwispalt annehmen und bewältigen.
Ich werde meine Mutter dabei nicht aus den Augen lassen.
Einen ganz zauberhaften Tag wünsche ich Euch.
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