Liebe Mitesoteriker,
ich hoffe, es ist nicht schlimm, dass ich erneut einen Thread öffne, ansonsten bitte ich darum meinen Alten zu schließen.
Ich habe den Thread "Zeichen des Erwachens" gelesen und konnte im Grunde alle Punkte bestätigen.
1. Körperliche Schmerzen und Beschwerden, vor allem im Nacken, Schultern und Rücken.
Seit knapp drei Wochen spüre ich dauerhaft im Nacken und zwischen den Schulterblättern unangenehme Schmerzen.
2. Gefühl einer tiefen inneren Traurigkeit, scheinbar ohne Grund.
Ebenfalls nicht zu verneinen. Ich bin einfach niedergeschlagen, kann mir aber keinen Grund zusammen reimen.
3. Weinen ohne offensichtlichen Grund. Ähnlich dem obigen. Auch dies kommt hin und wieder bei mir vor.
4. Plötzliche berufliche Veränderung.
Falls man es als "berufliche Veränderung" bezeichnen kann - ich bin schulisch gesehen abgesackt, nicht um 1-2 Noten, von 2,0 auf 3,4.
5. Rückzug von familiären Bindungen.
Die meiste Zeit verbringe ich gezielt alleine und ziehe mich von der Gegenwart meiner Mutter zurück, ohne dass es Streit o.ä. gibt.
6. Ungewöhnliche Schlafmuster.
Nicht mehr. Ich hatte eine Zeit in der ich nicht vor 1:00 ins Bett gekommen bin, bzw. solange nicht schlafen konnte. Mittlerweile hat sich das aber wieder normalisiert.
7. Intensive Träume.
Mehr oder weniger, überwiegend kommen Kämpfe insofern vor, dass ich Bilder im Kopf habe, bei denen ich immer wieder geschlagen werde.
8. Physische Desorientiertheit.
Im November konnte ich für anderthalb Wochen kaum aufstehen ohne da
9. Häufige Selbstgespräche.
Diesen Punkt finde ich beunruhigend. Ich bin hin und wieder wie in Trance und reagiere auf nichts. Ich fange an zu reden. Die Tage hab ich mich dabei erwischt, wie ich etwas von wegen "Ich habe eine Aufgabe" geredet habe.
10. Das Gefühl von Einsamkeit – sogar mitten unter Menschen.
Das kenne ich. Meistens wenn Gruppendynamik eine wichtige Rolle spielt bzw. gefördert werden soll. Immer wieder spüre ich, dass ich alleine bin, oder mir so vorkomme.
11. Verlust von Begeisterung und Leidenschaft.
Im Grunde ist dieser Punkt der Grund für meine schulischen Misserfolge. Ich habe weder Motivation, noch irgend einen Ansporn.
12. Ein tiefer Wunsch, "nach Hause" zu gehen.
Ich fühle mich der anderen Seite verbunden, aber noch mehr verbunden fühle ich mich der Religion, in meinem Fall dem Christentum.
Klar, für einen 15-jährigen klingt das alles ein wenig weit her geholt. Die ersten Symptome traten auf, als ich mir endgültig den Gedanken aus dem Kopf geschlagen habe, mit dem Teufel einen Pakt einzugehen.
Am nächsten Tag begannen die Schmerzen.
Was haltet ihr davon? Könnte ich in der Religion
mein Ziel gefunden haben?
Ich wäre euch für Antworten verbunden.