Ja, wie geschrieben, vielleicht soll es so sein.
Ich hatte vor einiger Zeit die neuen Nachbarn meiner Eltern kennengelernt und von ihr die Mutter hat 1 Jahr mit dem Krebs gekämpft und sie war jeden Tag bei ihrer Mutter.
Ich habe sehr viel Respekt vor solchen Menschen die soviel opfern.
Die letzten Wochen habe ich durch meine
Meditation viel mit mir gearbeitet und wieder etwas mehr gelernt an Dinge so ranzugehen, dass sich Gedanken nicht meiner bemächtigen die ich nicht haben möchte um dann bei mir Gefühle auszulösen die ich noch viel weniger haben möchte, aber 100% ist man nie gefeit.
Ich merke es jetzt auch, wenn ich in mich reinhöre und ganz ruhig bleibe spüre ich die Leere, aber auch eine innere ruhe.
Denke ich daran kommen mir die Tränen und ich arbeite dann wieder mit meinem Gedanken.
Ich weiss nicht, ob es in solchen Situation die richtigen Worte gibt, aber ich habe sie jedenfalls nicht gefunden.
Habe meine Freundin einfach in den Arm genommen und ihr gesagt sie kann mich jederzeit anrufen und ich komme auch vorbei.
Ich weiss sie würde es nicht wollen denn sie ist eine sehr starke Frau und kämpft sich da mehr oder weniger alleine durch.
Durch ihre Art kann sie vielleicht auch schlicht nicht die ganzen Gefühle nach aussen hin zeigen, aber ich werde ihr bestmöglich beistehen.
Ja, so soll es wohl sein, vielleicht dreht das Schicksal auch und der Mutter geht es wieder besser.
Die letzten Wochen/Tage waren ja immer ein auf und ab....
Ich persönlich glaube auch an Schicksal, aber auch darauf, dass ich viele Dinge durch mein handeln erst zu einem neuen Schicksal verhelfe und nicht, dass alles 100% festgelegt ist.
Wie es wird werde ich wohl erfahren.
Was bei mir aber am meisten Energy zieht sind die Momente wo ich nichts höre, wo ich nur warten kann, dass sie sich meldet um mir dann zu sagen wie es aussieht.
Gerade als Krebssternzeichen gibt es Dinge die sehr schwierig sind, aber in Unwissenheit zu sein ist das schlimmste.
Aber so geschrieben, man darf sich dabei nie selbst vergessen und die Momente wo ich mein Reiki mache erinnern mich daran.
Sie helfen mir meine Emotionen zu verarbeiten und mit meinen Gedanken bzw. den die entstehen zu arbeiten.
Ich werde gleich auch ins Bett gehen und mein Büchlein lesen und dann entweder schlafen gehen vor Müdigkeit oder noch meditieren.
Manchmal wünschte ich mir jemanden wie aus dem Buch "Pfad es friedvollen Kriegers" zu treffen.
Jemanden der einen noch einiges in Sachen Meditation etc. beibringen kann.
Von dem man noch vieles lernen kann und nicht nur aus dem Leben selbst.
Wenn gleich dies auch eins der besten Lehrer ist.
Eins war aber definitiv Schicksal, dass meine jetzige Freundin mit der ich ja früher schon zusammen war(vor 15 Jahren) mich bei stayfriends gefunden hat.
Ich war lange am überlegen warum ich sie wieder getroffen hatte.
Sei es nur um ihr zu helfen ihre letzte Beziehung die lange war und vor nicht allzu langer Zeit zu Ende ging beizustehen oder ihr selbst neue Seiten aufzuzeigen oder was auch immer.
Wie sagte sie mal kürzlich zu mir, ich habe die volle Ladung an Problemen von ihr abbekommen und sie aufgefangen und trotzdem habe ich ihr immer voll zur Seite gestanden.
Wer sowas mit mir durchmacht, da muss mehr sein.
Tja, nun habe ich ihr schon in vielen Stunden/Tagen zur Seite gestanden und nun kommt das nächste mit ihrer Mum.
Wenn ich könnte würde ich jeglichen Schmerz von ihr aufnehmen um ihr es zu ersparen, aber so ist das Leben.
Ein beständiger Lehrer, der einen wie der Atem still und leise begleitet.
Der Lehrer scheint wohl auch der Meinung zu sein mich zu prüfen und mir die nächste Lektion zu erteilen mit solchen Situationen umzugehen.
Die Theorie und einiges an Praxis habe ich ja nun durch.