Du bist traumatisiert aufgewachsen und konntest dich dem nicht entziehen.
Schon als Schützt, hast du dich verschlossen," eingemauert".
Ja, das Wort "vegetieren" hat etwas.
Du hast dich verschlossen und niemanden mehr an dich - an deine Gefühle gelassen - zu oft wurdest du verletzt.
So viel vertrauen auf zu bauen, um sich "therapieren" zu lassen, es ist sehr schwer.
Und darum könnten die Therapeuten nur sehr wenig erreichen.
Bis du eines Tages "erwacht" bist, aus der "Lethargie" aus dem Vegetieren.
Da hast du begonnen, diene Gefühle wieder etwas mehr zu zu lassen.
Du hast begonnen, nicht mehr alles an dir abzulehnen.
Bei dem Link, hole dir die Zauberwiese und höre sie dir immer wieder an, es erleichtert und befreit sehr!
Zitat:
Zitat von Doreena
Aber ich möchte aber auch alles immer ganz genau wissen, das warum begreifen........
......warum war mein Vater so (hab ihm doch nie was getan)
......warum gingen andere immer so mit mir um ( ich immer für andere da)
......warum werde ich bestimmte Verhaltensmuster nicht los
Ich bin kein oberflächlicher Mensch und befasse mich mit vielen Sachen und möchte gerne herausfinden wer ich wirklich bin.
Alles nicht so einfach 
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Die Sache mit deinem Vater hast du ja schon beantwortet - er war Alkoholiker.
Mit dem Alkohol hat er seine eigene Persönlichkeit, sehr stark verändert.
Vermutlich hast du das wahre Wesen deines Vaters nur sehr selten, kennen gelernt.
Das war nicht dein Vater, das war ein Wesen mit völlig veränderten Eigenschaften und Reaktionen.
Ja, der Alkohol kann das.
Menschen, die schweres erlitten haben, sind oft besonders sensibel, wollen auch immer gerne helfen.
Das ruft jene auf den Plan, die gerne ausnutzen.
Nehmen, ohne jemals zu geben.
Du gibst Hilfe und erntest dafür oft nur Spott.
Es ist auch wichtig zu lernen, nein zu sagen, stopp, ich will nicht oder nicht mehr, nicht jetzt.
Das ist ziemlich schwer, wenn man als Kind die Liebe der Eltern nur sehr sporadisch erlebt hat.
Denn diese Liebe sollte führen und anleiten.
Weil das nicht geschehen ist, musst du das erst jetzt lernen - und - wirst dabei ausgenutzt.
Menschen sind selten fair.
Verhaltensmuster entwickeln sich schon früh.
Manches deiner Trauma Erlebnisse hast du verdrängt, dafür rigorose Schutzmaßnamen entwickelt.
Auch das mangelnde Selbstvertrauen und deine Erfahrungen führten dazu.
Das Erkennen, das sich Vieles geändert hat, das annehmen des Jetzt und der Zukunft, kann dies alles verbessern und zum besseren ändern.
Aber, es braucht Kraft und Geduld.
Du bist ganz sicher nicht oberflächlich - im Gegenteil! du denkst und fühlst tief!
Und du bist sehr sensibel.
Sensibel sein ist auch eine bessere Lebensqualität, aber durchaus oft schwer.
Sensibel sein bedeutet, mehr spüren.
Wenn du dich mehr an nimmst - dich, nicht das Erlebte - wenn du beginnst, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln, dann kannst du dich befreien.
Du bist das, was du sein kannst und fühlen kannst, wenn du die Erfahrungen die du hattest, nur mehr als Erfahrung am nimmst, wie Dünger und Humus, in dem man nicht mehr wühlen muss.
Sie ist ja vorbei, die Vergangenheit.
Aber sie nutzen, die Lehren daraus, um ab jetzt möglichst viele gute Erfahrungen zu machen.