Zitat: "Ein verbreiteter Irrtum ist, zu denken, dass eine Wirklichkeit die Wirklichkeit sei. Man muss immer vorbereitet sein, eine Wirklichkeit für eine größere aufzugeben." - Antworten, Teil I Hallo,
wie ich gelesen habe, kennen einige von Euch Mother Meera. Es ist 15Jahre her, dass ich ihr begegnet bin und diese Begenung war sehr intensiv für mich. Für alle die sie noch nicht kennen, habe ich die Webadresse unten angehängt.
Mother Meera lebt in der Nähe von Limburg. Gut zu erreichen über die A3, bzw. auf der ICE-Strecke zum Flughafen gibt es die Limburger Haltestelle.
Damals machte Mother Meera ihre Darshans noch in einem Rheienhaus. Für Erstbesucher gab es die Möglichkeit 4Abende hintereinander zu den Darshans zu kommen. Fr.,Sa.,So.,Mo.. Übrigens kostenlos, man freut sich über Spenden und Bücherkauf!!
Es begann mit einem Treffen, vieler unbekannter Menschen, fast konspirativ, in einer kleinen Ortschaft auf einem Parkplatz. DNach einiger Zeit des wartens kamen irgendwelche Helfer und führten uns in kleinen Gruppen zu einem Rheienhaus.
Das Rheienhaus war bis in den letzten Winkel mit Menschen besetzt. In Zimmern, Eingangsbereich, Treppenhaus bis unter das Dach, überall saßen Menschen. Gut 200 Personen. Aus der ganzen Welt, Australien, Neuseeland, Japan,
USA, Chile, UK, Deutschland ... etc. kommen die Pilger, um einen Darshan mit ihr, einen Avatar, zu erleben.
Anmeldungen sind soweit ich weis noch immer noch erforderlich.
Es wird kein Wort gesprochen, jeder Darshanbesucher erhält die Gelegenheit vor Mother Meera zutreten. Dem Pilger legt sie bei dieser Gelegenheit ihre Finger auf die Schläfenpunkte der Nadis, Ida und Pingula.
Die Energie die dabei durch diese Kanäle strömt, (für den einen wahrnehmbar, für den anderen nicht, ist egal, es passiert!) löst viel karmisches Material auf, bzw. bringt viel Bewegung hinein.
Danach der große Moment, wenn sich ihre Augenlieder öffnen und der Pilger direkt in ihre Augen blicken darf, (subj) scheinbar ein kurzer oder ein sehr langer Moment, (er ist bei jedem gleich, dann schließen sich ihre Lieder wieder, ein Zeichen sich zu erheben).
Je nach dem, was der Einzelne in diesem Moment bewußt/unbewußt zu konfrontieren hat.
Es sind Augen die "beleuchten". Klare Augen.
Sehr klare Augen!
"ALLES klar?" "Es ist klar", "Es ist unklar", "NICHTS ist klar",
"JETZT ist es KLAR!".
Die empfehlenswerte Haltung der Pilgers, ohne Erwartungen!, liebevoll geöffnet, Liebe strahlen, Dankbarkeit strömen lassen ... .
Ein Prozess läuft an. Für jeden anders, eben individuell.
Am ersten Abend war ich seltsamer Weise sehr hochmütig.
Ur-teilte, was sind hier nur für "Kandidaten", alles ziemlich schräg hier. Konnte/wollte mich nicht darauf einlassen, war mißtrauisch. Am zweiten Abend, sah ich ganz andere Gesichter, einige erkannte ich vom Vortag wieder, andere waren "neu", ich empfand mehr Gleichmut und Gelassenheit, einige weinten den ganzen Darshan über. Gut 4 Stunden. Am dritten Tag empfand ich eine Große Freude. Froh wieder in dieses Feld zu dürfen. Konnte mich schnell einfädeln und genoß die Energie, die Atmosphäre, sah viele freundliche lächelnde Gesichter, konnte einfach die Augen schließen. 4 Tag, ein Strömen.
Seit dem war ich nicht mehr bei ihr. Ihren Darshan gibt sie nun in den Räumlichkeiten eine Burg.
Ihr Bild steht neben anderen an meinem Altar. Ihre Wirkung auf mich ist klärend. Subtil. Es kommt darauf an, wie ich ihr Gesicht empfinde. Mal freundlich, mal ernst, heilsam, mal spöttisch, mehr männlich, mehr weiblich, liebevoll, auch erotisch. Es wirkt auf mich vor und nach der Meditaion anders.
Jeder hat seinen "Draht" zu Ihr oder auch nicht.
Eine Begegnung mit einem Avatar in Deutschland. Lange Zeit war auch sie eine art "Geheimtip", es gab nur "Mund zu Mund - Propaganda" und die Büchlein aus dem eigenen Verlag.
Es ist "lange" her, es ist viel seit dem passiert, danach noch andere Initziationen erfahren dürfen. Die Begenung mit Mother Meera war für mich eine ganz wichtige.
Zitat:
"Gott und der Avatar sind einerseits das Gleiche und andererseits unterschiedlich. Der Avatar kommt von Gott und hat seine Kraft und sein Licht von Gott. Aber wir können beide unterscheiden, denn der Avatar hat einen menschlichen Körper, während Gott keine Form hat und gleichzeitig alle Formen ist. Jeder Avatar ist eine Manifestation eines Teils des Göttlichen, des Paramatman." - Antworten, Teil I http://home.arcor.de/maatrix/MMeera.htmlAntworten, Teil I von Mutter Meera, ISBN 3-9805475-1-5
Antworten, Teil II von Mutter Meera, ISBN 3-9805475-6-6
Die Mutter von Adilakshmi, ISBN 3-9805475-0-7
Martin Goodman: "In Search of the Divine Mother" ISBN 0722536887 Aus Wikipedia
Mutter Meera (* 26. Dezember 1960 in Chandepalle, Bezirk Nalgonda, Andhra Pradesh, Indien) wird von einigen Menschen als eine lebende Verkörperung der Adiparashakti, ein Avatar der Göttlichen Mutter, im Hinduismus die primäre schöpferische Kraft Gottes, angesehen. Ihr Geburtsname war Kamala Reddy. Im Alter von sechs Jahren hatte sie ihre erste Erfahrung des Samadhi, der einen ganzen Tag anhielt. Als sie 12 Jahre alt war, traf sie ihr Onkel, Bulgur Venkat Reddy, zum ersten Mal und erkannte in ihr das Mädchen seiner Visionen wieder. In ihrer Nähe wuchs in ihm die Überzeugung, dass sie die göttliche Mutter sei, und er nahm sich ihrer an, so dass sich ihre inneren Erfahrungen entwickeln konnten. 1974 brachte er sie erstmals zum Sri Aurobindo Ashram in Pondicherry, dessen Mitglied er war. Einige Monate später brachte er sie dann auf eine Mädchenschule, wo sie etwa 2 Jahre blieb. 1976 kehrte sie nach Pondicherry zurück. Dort traf sie die ersten Besucher aus dem Westen und begann Darshan zu geben. 1979 wurde sie von den ersten Anhängern nach Montreal in Kanada eingeladen, wo sie grösseren Audienzen Darshan gab und mehrfach hinreiste. Herr Reddy, der Diabetiker war, bekam in der Zwischenzeit gesundheitliche Probleme. 1981 besuchte sie zusammen mit Herrn Reddy und Adilakshmi, ihrer langjährigen Begleiterin Deutschland, wo sie sich ein Jahr später niederliess und heiratete. Herr Reddy verstarb 3 Jahre später 1985 und wurde in Thalheim, Gemeinde Dornburg, begraben. Gegenwärtig gibt sie Darshan auf Schloss Schaumburg in Balduinstein, einer kleinen Stadt in der Nähe von Limburg.
Aktivitäten
Mutter Meera empfängt viele Tausend Besucher aus allen Religionen zu Darshans (wörtlich sehen, primär in einem spirituellen Zusammenhang), die in völliger Stille stattfinden. Während des Darshans berührt sie die Besucher an den Schläfen und schaut ihnen danach in die Augen. Sie löse in diesem Vorgang 'Knoten' im feinstofflichen System auf und durchdringe die Person mit göttlichem Licht. Dafür nimmt sie kein Geld und sie hält keine Vorträge.
In ihrem Buch Antworten, Teil 1 sagt sie dazu: "Das Licht ist überall, aber, wie bei der Elektrizität muß man wissen, wie man es aktiviert. Aus diesem Grunde bin ich gekommen."
Es wird gesagt, dass Mutter Meeras Aufgabe auf der Erde darin bestünde, das 'Paramatman' Licht (wörtl. Licht des höchsten Selbst) herabzubringen, das als ein dynamisches göttliches Licht, das den spirituellen Fortschritt auf der Erde vereinfachen würde, beschrieben wird. Diesem Licht könne man sich durch Japa öffnen, der geistigen Wiederholung eines göttlichen Namens oder Mantras. Das könne ganz informell und wann immer es angenehm ist geschehen. Sie möchte kein Guru sein oder Anhänger haben. Um ihre Arbeit zu tun, brauche man sie nicht anerkennen. Ihre Lehre hat eher einen Bezug zu Bhakti Yoga, dem Weg der Hingabe an das Göttliche, und dabei akzeptiert sie jede Weltanschaung.
Mutter Meera gehört keiner bestimmten Tradition an. Ihre Arbeit hat jedoch eine gewisse Nähe zu Sri Aurobindo, den sie vorgeblich in seinem feinstofflichen Körper traf, als sie als Kind seinen Samadhi besuchte.
Autor Martin Goodman sucht in seiner Biographie "In Search of the Divine Mother" Mutter Meeras menschliche Seite aufzuzeigen. Er bereiste die Orte, an denen sie aufgewachsen war. In der Ablehnung seines Buches sieht er Meeras Versuch, die 'Entmystifizierung' ihrer Person zu verhindern. Anhänger Meeras kontern, das Buch enthalte Fehler bezüglich der Person ihres Onkels Herrn Reddy, und leiste Gerüchten Vorschub. Das Buch ist derzeit vergriffen, eine Neuauflage ist vom Autor nicht geplant.