Kritiker behaupten, der Film sei zu selektiv in der Auswahl der präsentierten Informationen. Andere meinen, dass er zustimmende Gesichtspunkte hervorhebe und kontroverse Ideen nicht ausreichend berücksichtigt seien oder dass das Thema zu sehr unter dem Gesichtspunkt des Mystischen dargestellt ist und die Auswahl der beteiligten Wissenschaftler nicht nur nach objektiven Gesichtspunkten erfolgte, da sie nicht in allen Punkten die Ansicht der allgemein anerkannten Wissenschaft präsentieren.
Verbindung mit dem Ramtha-Kult
Die Film-Produzenten stehen in Verbindung mit der Ramtha Organization. Drei der Produzenten sind Mitglieder von "Ramthas Schule der Erleuchtung". Einer der Interview-Partner im Film ist "Ramtha" selbst; dabei handelt es sich um die 1946 geborene US-Amerikanerin Judith "JZ" Knight, die sich als Medium für ein 35 000 Jahre altes Geistwesen des hypothetischen Kontinents "Lemuria" ausgibt. Sie behauptet, Ramtha sei ihr und ihrem Ehemann 1997 erschienen und habe sie trainiert, "außerkörperliche Erfahrungen" zu haben.
Wissenschaftliche Kritik
Vor allem im ersten Teil des Film wird die Quantenphysik oft herangezogen, um spirituelle Überzeugungen zu erklären. Dabei wird suggeriert, die Quantenphysik habe Auswirkungen auf unseren Alltag, obwohl es stark umstritten ist, ob sich quantenmechanische Phänomene über sehr kleine Größenordnungen hinaus auswirken.
Die Wasserstudien von Dr. Masaru Emoto werden von fast allen Wissenschaftlern als Pseudowissenschaft abgelehnt. Seine Ergebnisse ("The Hidden Messages in Water") wurden niemals in einer naturwissenschaftlichen Zeitschrift mit Peer Review veröffentlicht. Das Gleiche gilt für die im Film präsentierte Studie über "Transzendente
Meditation". In diesem Zusammenhang wird auch behauptet, der Mensch bestehe zu 90 % aus Wasser. Dies ist nachweislich falsch – bei Erwachsenen liegt der Wert bei etwa 60, bei Neugeborenen erreicht er 78 %.
Für die Behauptung, die amerikanischen Ureinwohner hätten Kolumbus' Schiffe nicht sehen können, weil sie keine Vorstellung von Schiffen hatten, gibt es keine glaubwürdige Quelle. Die Eingeborenen hatten zu dem Zeitpunkt keine Schriftsprache, sie haben keine historischen Aufzeichnungen gemacht. Die im Film erzählte Geschichte hätte also über viele Generationen fehlerlos mündlich weitergegeben werden müssen. Daher ist es absurd, diese Geschichte als Tatsache hinzustellen und als Argumentationsgrundlage zu verwenden.
Im Film werden in den Wortbeiträgen häufig unklare Wörter benutzt, die nicht weiter erklärt werden. Ein Beispiel ist die Erwähnung von "Antigravitationsmagneten" und die Aussage, ein Beobachter der Realität sei ein Geist in einem "four-layered bio-body suit".
Von „
http://de.wikipedia.org/wiki/What_the_Bleep_Do_We_Know“
Der Film bleep ist nett anzuschauend und unterhaltend. Werde ihn wohl nochmal ansehen. Genauso wie den Da Vinci Code, das Sakrileg.
Die Filme gehören in die gleiche Schublade.
Gruß,
Schnuppi