Einer, der sich ausschließlich auf Gotteskraft berief, war Bruno Gröning (1906 – 1959), der von der Medizinindustrie schwer bekämpft wurde. Bis zu 30000 Menschen versammelten sich bei seinen Treffen, wobei es zu vielen Wunderheilungen kam. Gröning wirkte nicht direkt als Heiler, sondern erweckte in den Hilfesuchenden einfach den Glauben an Gott und an die Gesundheit; er selbst sah sich nur als Transformator für die göttliche Urkraft. Aber die Wunderheilungen in seinem Namen setzen sich bis zum heutigen tag fort.
Europas bekanntester Heiler und Mystiker der Neuzeit ist wohl der „Magus von Strovolos“ aus Zypern, der über fünfzig Jahre hinweg mit spektakulären Fähigkeiten (Siddhis) wirkte.
Er erregte weiteres Aufsehen, als Dr. Kyriacos Markides, Professor für Soziologie an der University of Maine (
USA) in den achtziger Jahren seine Zeugnisberichte veröffentlichte. Darin beschrieb er das Wirken eines Meisters namens Daskalos, der in Zypern und den umliegenden Ländern schon seit vielen Jahren bekannt war und als phantastischer Wunderheiler, zweiter Jesus oder satanischer Magier bezeichnet wurde, je nach dem Standpunkt der Menschen, die mit ihm in Berührung kamen. Dr. Markides veröffentlichte seine Bücher, nachdem er dessen Fähigkeiten persönlich über mehrere Jahre hinweg als Beobachter und Schüler studiert hatte.
Bei Daskalos handelte es sich um Dr. Stylianos Atteshlis (1912-1995) aus Strovolos, einem Vorort von Nikosia. Vor dem zweiten Weltkrieg hatte er zu den führenden Dichtern in griechischer Sprache gehört; er hatte drei Doktortitel, ging aber einem einfachen Beruf nach und war ein tiefreligiöser Mann, der den menscheln half, ohne dafür Geld oder Belohnung anzunehmen. Aus den Publikationen über ihn, die gegen Ende seines Lebens immer häufiger erschienen, und aus Tausenden von Zeugenberichten geht hervor, das er über mehrere Siddhis verfügte. Telepathie, Gegenstände materialisieren, verlorene Dinge finden, die
Aura von Menschen sehen und allein anhand von Fotos die Krankheiten oder den Verbleib einer Person herausfinden. Er beherrschte das Austreten des feinstofflichen Körpers (Eksomatose) und konnte diesen sogar zur Sichtbarkeit verdichten, z.B. als er einmal einen Mann an einem entfernten Ort von einem Selbstmord abhalten musste.
Dr. Atteshlis gab Detaillierteste Auskünfte über das Wirken der feinstofflichen Energien und konnte es auch demonstrieren, jedoch nie zu Show-Zecken oder um jemanden zu bekehren. „Die Parapsychologie befindet sich im Kleinkindsalter ihrer Entwicklung. Es interessiert uns nicht, psychonoetische Kräfte zum Selbstzweck zu entfalten, bloß um Phänomene zu produzieren. Wir wollen solche Kräfte nur zur Heilung entwickeln, also, um unseren Mitmenschen dienen zu können. (Markides „Heimat im Licht“ S.23)
Im Laufe der jahrzehnte ließ er viele scheinbar unheilbare Menschen in kürzester zeit wieder gesund werden. Markides erwähnt, wie er einmal dabei war, als deskalos eine bewegungsunfähige Frau heilte, deren Wirbelsäule aus verschobenen, porös gewordenen Wirbeln bestand. Er behandelte ihren Rücken zwanzig Minuten mit bloßen sanften handbewegungen. Durch seine geistigen Kräfte wurden die Wirbel schon nach ein paar Minuten in eine weiche Substanz umgewandelt. Deskalos erklärte, er habe die Kristallstrukturen dematerialisiert, um sie mit ätherischen Händen in die natürliche Stellung zurückzubringen und dann wieder zu verfestigen. (Markides „Der Magus“ S.242)
Die Frau die 6 Monate lang im Bett gelegen war, erhob sich nach einer halben Stunde auf die Beine und konnte erste Bewegungsübungen machen. Diese heilung war durch Röntgenaufnahmen eindeutig zu dokumentieren, genauso wie viele andere Heilungen auch. „In diesem Falle konnten wir durch die Prägeeigenschaft des Äthers zwei ätherische Hände erzeugen und sie ins Körperinnere des Patienten platzieren. Durch Beherrschung der Sinneseigenschaften des Äthers konnten wir dann mit den Spitzen unserer ätherischen Finger fühlen, was die Wirbelsäule brauchte, und die Wirbel in Reih und Glied bringen. Jetzt waren also vier Hände am Werk: die materiellen Hände außerhalb des Körpers und die ätherischen Hände im innern. (Markides „Der Magus“ S.258)
Die Wirbel der Frau hatten bereits Knochenwucherungen (Exotosen) gebildet, die wahnsinnig schmerzhaft waren „ Durch die Bildung der ätherischen Hände konnte ich diese kleinen Verknöcherungen fühlen und dann dematerialisieren. Ich musste aber auch neue Knochensubstanz erschaffen, weil – du hast es vielleicht auf den Röntgenaufnahmen gesehen – ihre Wirbelsäule an verschiedenen Stellen schon recht porös geworden war. Die Knochen waren am zerfallen. Durch Materialisation schuf ich feste Knochensubstanz …... (Markides „Der Magus“ S.273)
Daskalos wurde einmal vor eine Versammlung von Bischöfen und Theologen zitiert, weil diese ihm den Gebrauch satanischer Kräfte vorwarfen. Der berühmte Erzbischof Makarios von Zypern musste persönlich eingreifen, um diese Inquisition zu stoppen. Makarios selbst war im geheimen ein Bewunderer von Daskalos. . (Markides „Der Magus“ S.112)
Über 50 Jahre war Daskalos aktiv und half Tausenden von Menschen in Zeiten von Krankheit, Verzweiflung und Krieg. (Zweiter Weltkrieg, Zypern-Kriege). Anfang der neunziger Jahre kamen Menschen in Scharen aus aller Welt zu ihm, und die meisten wurden nicht enttäuscht. Daskalos blieb der einfache, bescheidenen Grieche ( mit entsprechenden landesüblichen Gewohnheiten: er aß Fleisch und trank auch Wein). Er sah sich immer als selbstloser Diener Gottes und Jesu und wollte in keiner Weise als heiliger verehrt werden.
Die meisten Menschen kannten Daskalos nur als Wunderheiler und magischen Meister. In engeren kreisen wies er jedoch immer wieder darauf hin, dass er mit höheren Hierarchien in Verbindung stand und nur in deren Auftrag auf die Erde gekommen sei.
Über die Reichweite seines feinstofflichen Tätigkeitsbereiches schrieb Daskalos in seinem Buch „Esoterische Lehren“ S. 127: „Insgesamt gibt es sieben Himmel. Über die anderen drei wollen wir jetzt jedoch nicht sprechen. Unser derzeitiges Ziel soll unserer Entwicklung bis zum dritten oder vierten Himmel sein. Wir müssen systematisch arbeiten, um von irdischen Bindungen frei zu werden und in die himmlischen Bereiche eingehen zu können“.
Obwohl er über den höheren „Himmel“ nicht sprechen wollte, lehrte er, dass all diese „Himmel“, also auch der siebte, nicht die wahre Realität darstellen. So sagt einer seiner Schühler. „Später lernte ich, dass sowohl diese Welt als auch die psychonoetischen (feinstofflichen) Ebenen letzten Endes Illusion sind und das die Wirklichkeit jenseits aller Welten liegt. . (Markides „Der Magus“ S.52)
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