Phänomen Bruno Gröning - ein Film, der einen nachdenklich stimmt
http://www.gh-film.de/
Seit Oktober 2003 gibt es einen in neunjähriger(!) Arbeit entstandenen Dokumentarfilm "Das Phänomen Bruno Gröning" über den Wunderheiler Bruno Gröning. Bruno Gröning wirkte Anfang der 50er Jahre in Deutschland und der Film dokumentiert anhand vieler Augenzeugenberichte, wie Heilungen bei Einzelnen und Vielen gleichzeitig stattfanden, und das in der Regel in Sekundenschnelle und vor allen Dingen: Dauerhaft bis zum heutigen Tag.
Aus der Ankündigung zum Film: "Im Frühjahr 1949 strömten Tausende ins westfälische Herford. Im Herbst des gleichen Jahres zog es bis zu 30.000 Menschen täglich zum Rosenheimer Traberhof. Ein Elendsheer von Kranken und Leidenden. Sie hatten nur ein Ziel: Bruno Gröning. Für viele war er die letzte Hoffnung. Vom Krieg geschlagen, von Ärzten aufgegeben, kannten diese Menschen nur noch einen Wunsch: gesund zu werden, befreit von Not und Schmerzen."
Der Film stellt eine sehr ausführliche Dokumentation über das Leben und Wirken von Bruno Gröning dar, nicht zuletzt an der Dauer und dem Umfang der Informationen gemessen, die präsentiert werden (in 9jähriger Arbeit entstanden, 5 Stunden Filmlänge mit 3 Teilen à 100 Minuten Länge, 80 Zeitzeugeninterviews, Wochenschauberichte, Originaldokumente, Auszüge aus Fernsehsendungen plus extra für diesen Dokumentarfilm gedrehte Spielfilmszenen).
Dieser Film macht sehr nachdenklich und berührt zugleich sehr tief. Es gibt Szenen, die einem vor Rührung die Tränen in die Augen steigen lassen, andere Szenen die einen sehr nachdenklich machen, wenn man erfährt, mit welch enormen Widerständen Gröning seinerzeit zu kämpfen hatte. Insbesondere die Ärzteschaft sah in ihm einen unbequemen und vor allen Dingen höchst erfolgreichen Konkurrenten, der ihr eigenes Können und finanziellen Verdienst in Frage stellte. Aber es kommen auch wieder mal die im Film als "Hinterkräfte" bezeichneten Mächte ins Spiel, die mit allen Mitteln und später durch die willfährige Justiz Gröning zu Fall zu bringen trachteten.
Bruno Gröning hat nicht wenige Parallelen, die stark an die Person Jesus erinnern. Am 30.5.1906 in Danzig geboren lernte er den Zimmermannsberuf und hat von früher Kindheit an die Fähigkeit, Menschen und Tiere zu heilen, eine starke Tierliebe, macht präzise Zukunftsvoraussagen, ist Pazifist. Ab 1949 tritt er ausgerechnet in Deutschland durch seine Wunder- und Massenheilungen ins Rampenlicht des öffentlichen Interesses. Seine Heilungen vollziehen sich augenblicklich oft in wenigen Sekunden und sind dauerhaft. Er legt dabei weder Hände auf oder hat sonstige Rituale, spricht in der Regel nur mit den Menschen und mit Vorliebe über religiöse Themen. Er heilt über die Ferne, ja sogar über Stanniolkugeln, die er Patienten mitgibt und die diese wiederum anderen Kranken verabreichen und die Wirkung ist nachgewiesermaßen durch die vielen Augen- und Ohrenzeugenberichte enorm.
Für den aufmerksamen Beobachter ist der "dicke Hals" von Gröning auffallend. Es scheint, als ob seine Heilkraft sich insbesondere durch seine Stimme und sein Halschakra zu offenbaren scheint. Je dicker der Hals, um so wohler fühle sich Gröning und desto mehr Menschen würden durch den Heilstrom erfaßt. Genau das versucht man aber gerichtlich zu verbieten und legt ihm Verstöße gegen das Heilpraktikergesetz zur Last. Gröning nimmt gegen Ende der 50er Jahre dann nach Einschüchterung durch die Justizbehörden immer mehr Abstand von seiner Kraft zu heilen und beginnt, innnerlich zu verbrennen, er bekommt außerdem Magenkrebs und stirbt dann im Januar 1959. Auffallend ist ein hochinteressantes Stirnmal über der Nasenwurzel, was man in dieser Form nur äußerst selten sieht. Äußerlich erinnert seine Person an André Rieu oder Stephen Segall, er ist eher klein, bescheiden und unauffällig in seiner äußeren Erscheinung, wenn man von dem ausdrucksstarken Gesicht absieht.
Zeit und Ort von Bruno Grönings Auftritt
Eigene Gedanken beim Sehen des Films:
Dabei ist sehr interessant zu betrachten, wann und wo Bruno Gröning auftrat. Warum aber ausgerechnet 1949 und ausgerechnet in Deutschland? Beim Sehen des Films läßt einen das Gefühl nicht los, als wie wenn Gott, von dem Gröning immer wieder spricht und der die eigentliche Quelle seiner Heilungen darstellt, nach einem der verheerendsten Kriege insbesondere für Deutschland, versucht hätte, das deutsche Volk zu trösten. Im Film selbst kommen Patienten zu Wort, die gerade durch die Kriegsereignisse schwer in ihrer Gesundheit durch Verwundungen, Schock oder andere Folgekrankheiten mit Leichtigkeit und dauerhaft durch Grönings Heilströmen geheilt wurden. Wäre Gröning nie in Erscheinung getreten, wäre Deutschland vielleicht nach dem zweiten Weltkrieg nicht wieder hochgekommen und "gestorben". So aber heilten einige der körperlichen und damit selbstverständlich auch die psychischen Wunden, die gerade vom Krieg am deutschen Volk verblieben waren (Flächenbombardements der Zivilbevölkerung ohne militärischen Sinn, Verfolgung und Ausrottung verschiedener Gruppen durch die Naziherrschaft und viele andere Kriegsfolgen).
Die Heilungen gehen weiter...
1961, Duisburg-Hamborn, Kaiser-Wilhelm-Straße.
Der Haushaltshilfe Frau Rippl fällt beim Abstauben im Wohnzimmer von Familie Häusler ein Bild Bruno Grönings zu Boden. Die Frau ruft die Hausfrau und entschuldigt sich für ihre Ungeschicktheit, die nicht zuletzt von ihrer Sehbehinderung herrührt:
Ein Auge ist blind, und das andere durch die Überbeanspruchung stark geschwächt.
Grete Häusler zeigt sich verständnisvoll und fragt beim Beseitigen der Scherben nebenbei, ob Frau Rippl denn eigentlich weiß, wessen Portrait da eingerahmt war. Die Haushaltshilfe blickt auf das Bild in ihren Händen und lässt sich kurz über Bruno Gröning erzählen. Plötzlich ruft sie: "Was machen Sie mit mir? Mir ist auf einmal so komisch! Wie ein elektrischer Strom läuft es mir vom Kopf bis zu den Füßen!" Frau Häusler schaltet richtig und erkennt, dass in diesem Moment der Heilstrom zu wirken beginnt, so wie damals, als sie nach ihrer Heilung im Jahre 1950 aus Deutschland zurück nach Österreich kam und die Menschen, denen sie von ihren Erlebnissen mit Bruno Gröning erzählte, auch reagierten und gesund wurden. Sie führt sie daraufhin in die Lehre Bruno Grönings ein. Frau Rippl wacht drei Wochen später morgens mit vereiterten Augen auf. Als sie die Verklebung entfernt, sieht sie völlig normal.
Dies nimmt Frau Häusler zum Anlass, die alten Freunde dazu aufzurufen, es nicht weiter bei Gedenkfeiern und Kaffeekränzchen zu belassen, sondern das Werk Bruno Grönings in seinem Sinne wieder aufleben zu lassen und allen leidenden Menschen durch Veröffentlichungen zugänglich zu machen, denn jetzt bewahrheiten sich endlich die Worte Bruno Grönings, die all die Jahre keiner verstehen oder glauben konnte und die fast in Vergessenheit geraten waren:
"Alle Menschen müssen sterben, ich auch.
Den Körper wird man in die Erde legen, aber ich werde nicht tot sein.
Wer mich rufen wird, für den werde ich da sein, und ich helfe weiter.
Aber dann wird jeder aus sich die Hilfe und Heilung erleben."
Heute gibt es den Grete-Häusler-Verlag, in dem auch der Dokumentarfilm
http://www.gh-film.de/ erschienen ist und den Bruno-Gröning-Freundeskreis.
http://www.bruno-groening.org/
Internetlinks
Die Webseite des Dokumentarfilms und des Films "Der Wunderapostel"
http://www.gh-film.de/
Grete Häusler Verlag
http://www.gh-verlag.de/ mit Publikationen zu Bruno Gröning
Bruno Gröning-Freundeskreis
Bruno Gröning Vorträge
http://www.bruno-groening-vortraege.de/
1. Thomas Eich: Das Wirken Bruno Grönings zu seinen Lebzeiten und heute:
Dieses Buch ist eine sehr gute Mischung von allen Aspekten rund um Bruno Gröning: Einführung, Biographie, Geschichte, Philosophie, Heilungsberichte, Bruno-Gröning-Freundeskreis heutzutage. Für den Einstieg und die Vertiefung optimal geeignet.
2. Christoph Pesch, Mechthild Hülsmann: 1001 Weg:
Hier werden die Lebenswege und persönlichen Erfahrungen vieler junger Menschen mit der Heilkraft Bruno Grönings und mit dem Bruno-Gröning-Freundeskreis vorgestellt.