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11.10.2010, 06:49
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Vielleicht doch alles nur Hirngespinnste? Beitrag #1 (permalink)
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Wissenshungrig
Sternzeichen:
Registriert seit: 04.10.2010
Ort: Bald wieder in Köln.
Alter: 23
Beiträge: 75
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Vielleicht doch alles nur Hirngespinnste?
Guten morgen! 
Ich beschäftige mich ja schon seit gut 4 Jahren mit diesem Thema, und ich möchte in dem Punkt auch immer objektiv bleiben und rational denken. Und es wirft immer wieder Fragen auf, vielleicht ist jemand in der Lage mir das logisch zu beantworten. Der Glaube alleine hilft mir nicht weiter, denn so viel Vertrauen habe ich nicht und werde ich in diesem Leben zumindest nicht aufbringen können.
1. Wie schon in anderen Beiträgen geschrieben, gab es vor Monaten mal eine kleine Doku im TV, wo es um den Mensch ging, von Geburt bis zum Tod. Und wenn jemand stirbt, ist sein Gehör bis zu 72 Stunden nach Eintritt des Todes noch aktiv und sozusagen das Letzte im Körper, was am Ende ausgeschaltet wird. Wieso?
Wieso das Gehör? Welchen Sinn hat das? Es wird seine Gründe haben, sonst wäre es nicht so. Liegt das vielleicht noch in den Urgenen von uns? Vor Grabräubern wird das früher wohl nicht geschützt haben, nur zu hören dass da jemand war, aber nichts mehr machen können, ha ha. 
Möglich wäre es, da Sterbende/Tote oftmals auch eine Musik hören, vielleicht reimt sich das Gehirn sowas zusammen, indem um einen herum entweder Ärzte sind, und das Gehör in dem Moment so empfindlich und das Gehirn bereits am Absterben, sodass es diese Schäden hat, um nicht mehr genau wahrnehmen und identifizieren zu können, was diese Geräusche sind.
Und da wir wissen, dass das Gehirn auch bei undefinierbaren Bildern versucht etwas daraus zu erkennen, wird es bei Tönen nicht anders sein.
2. Nehmen wir mal an ( nur eine Annahme!), es kommt nach dem Tod tatsächlich gar nichts mehr, man existiert also nicht mehr. Wieso schüttet der Körper so viele Endorphine und Serotonine aus, um das Sterben zu erleichtern? Serotonin macht glücklich, also ist es ein Glückshormon, das würde erklären, warum der Sterbende/Tote glaubt er ist glücklich, alles ist gut und die ganze Palette davon.
Endorphine könnten für die Bilder sorgen, die man hat. Sprich: Verwandte sind da (wäre sogar logisch, weil Verwandte ein Teil des Lebens und damit Vertraute sind, sodass das Gehirn noch damit beruhigen möchte, dass man nicht alleine ist).
3. Der Tunnel-Effekt ist leicht durch den Searchlighteffect zu beschreiben.
Man siehe wenn man mit dem Auto durch ein Schneegestöber fährt, hat man den Eindruck da kommt das Ziel auf einen zu, der Rest der Umgebung wird nicht mehr so wahrgenommen, sondern gleitet an einem nur so vorbei, ähnlich wie in einem hellen Tunnel.
Dann ist aber die Frage: Für diesen Searchlighteffect muss eine gewisse Geschwindigkeit vorliegen. Wissenschaftler meinen, die "Seele", oder was auch immer da drin ist, wird mit einer Art Lichtgeschwindigkeit irgendwo ins Universum gezogen. Nur wohin?
4. Warum spinnt das Hirn noch etwas zusammen, wenn danach sowieso alles vorbei ist? Warum kann es nicht einfach "kurz und schmerzlos" sein? Das ist doch egal ob man dann noch für eine Milliesekunde eine Angst verspürt oder nicht, es ist danach ja nichts mehr da, was diese Angst haben kann. Was wäre also der Sinn, wenn danach nichts mehr kommen würde?
Ich hoffe mir kann jemand diese Fragen logisch erklären, ohne Bezug auf euren Glauben. 
Wenn es keine Erklärung gibt, werde ich das wohl so hinnehmen müssen.
Schönen Wochenstart, wünsche ich euch!
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12.10.2010, 22:47
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Vielleicht doch alles nur Hirngespinnste? Beitrag #2 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 18.09.2010
Ort: Freiburg im Breisgau
Alter: 42
Beiträge: 171
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erklärungsversuche
hallo amala,
ich möchte mal auf deinen thread antworten, um aus eigener erfahrung mit dem thema zu berichten. im alter von 15 jahren hatte ich einen schweren unfall, schädelbruch und lag 3 wochen im koma. die umgebung habe ich wahrgenommen, jedoch fehlte mir dir kraft, die augen zu öffnen. nur leise antworten kamen über meine lippen. was ist in den 3 wochen passiert? – ich sah keinen weissen tunnel, wohl aber gebäude, die mir fremd waren und personen. einer hatte markante gesichtszüge und einen buckel. genau diese person traf ich 5 jahre später beim gitarren-gruppenunterricht wieder. ich war ganz schön verblüfft.
auch sah ich grüne landschaften brücken und tore, genau so, wie es freiburg welche hat. damals habe ich 200 km von freiburg entfernt gewohnt und war noch nie dort gewesen.
das ganze hat jetzt nichts mit sterben zu tun, sondern vielmehr soll es aufzeigen, was der geist alles empfangen kann, wenn man offen dafür ist.
wer zwanghaft alles wegerklären will, nimmt sich die möglichkeit einer perspektive.
2.) kennst du den energie-erhaltungssatz aus der physik? energie geht nicht verloren, sondern wandelt sich um. aus bremsenergie entsteht wärme. leben ist energie. wenn einer seinen letzten atemzug ausgehaucht hat, wo geht dann die lebensenergie hin?- wird sie zur wärme, dann würde es nach jahrmilliarden leben und steben hier auf der erde unerträglich heiss werden. also irgendwohin geht ja anscheinend. warum nicht durch einen tunnel?
3.) wohin kommen die ganzen seelen. in eine andere dimenson? ist ihr zuhause jenseits der hintergrundstrahlung? vielleicht beides? das lässt sich definitiv nicht so sagen, da müssen wir schon warten, bis es soweit ist...
mit den besten grüssen
chakra-reader
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13.10.2010, 00:14
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Vielleicht doch alles nur Hirngespinnste? Beitrag #3 (permalink)
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Wissenshungrig
Sternzeichen:
Registriert seit: 04.10.2010
Ort: Bald wieder in Köln.
Alter: 23
Beiträge: 75
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Ich habe mal an einer Rückführung teilgenommen, ich sah in meinem Kopf auch Bilder und habe sogar die Situation empfinden können, was mich verwundert hat. Aber vor nicht so ewiger Zeit dachte man die Erde wäre eine Scheibe. Man hat fest daran geglaubt. Und nun kann man es widerlegen.
In der Steinzeit haben wir noch weniger vom Gehirn genutzt, als wir es jetzt tun. Was wenn wir in 2000 Jahren 30% oder 50% des Gehirns nutzen und sich dann herausstellt, "die Erde ist doch keine Scheibe"? Also metaphorisch gemeint.
Klar habe ich angst, dass man danach nicht mehr existiert. Allem in allem macht es sich der Mensch das Leben zur Hölle, aber das Leben an sich ist sehr sehr schön und ich würde es sehr vermissen. Und es wäre unfair gegenüber den Kindern, die ermordert werden.
Aber ich möchte es nicht darauf auslegen, nur weil es fair ist. Fairness so gibt es nicht, denn die schaffen wir uns nur.
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06.11.2010, 20:08
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Vielleicht doch alles nur Hirngespinnste? Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.11.2009
Ort: stein am rhein / schweiz
Beiträge: 410
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Also,ich weiss nicht woher du das mit dem Gehör hast,ist mir neu..?
Was aber natürlich schon sein kann, wenn du nicht bewusst gestorben bist , bekommst du allerlei Sinneseindrücke noch mit, vielleicht in die Richtung..
zu 2, ist es nicht auch "logisch" wenn Glückshormone ausgeschüttet werden wenn man feststellt , das man ohne den Körper existiert?
zu 3+4 , also ohne logische Erklärung, ich habe schon einige Rückführungen gemacht, miterlebt, es geht halt weiter. Wenn du auch eine Rückführung gemacht hast, müsstest du wissen was ich meine.Man erlebt die "Unsterblichkeit".
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07.11.2010, 12:36
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Vielleicht doch alles nur Hirngespinnste? Beitrag #5 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 07.11.2010
Beiträge: 14
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Zitat:
Zitat von Amala
Wieso schüttet der Körper so viele Endorphine und Serotonine aus, um das Sterben zu erleichtern? Serotonin macht glücklich, also ist es ein Glückshormon, das würde erklären, warum der Sterbende/Tote glaubt er ist glücklich, alles ist gut und die ganze Palette davon.
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ich denke das wird oft falsch gesehen, weil es nicht auseinandergehalten wird
wenn du drogen nimmst (bitte nicht, nur ein beispiel), z.B. eine Flasche Rum trinkst  - und siehst daraufhin Engel oder ETs oder so.
Frage: waren die Engel oder ETs bereits in der Flasche drin? Hast du die da schon rumschwimmen sehen?  
Antwort: Nein.
Was ich damit sagen will ist, das man unterscheiden muss zwischen dem "Trigger" oder der "Induzierung" eines Bewusstseinserlebnisses und der darauffolgenden Wahrnehmung, die mit dem Trigger direkt doch nix zu tun hat
Glückshormone, Drogen ..sind Substanzen, die etwas auslösen, nicht aber der Inhalt selber
es gibt viele Trigger für verschiedene "veränderten Bewusstseinszustande": wenn du meditierst, beginnst tagzuträumen, drogen nimmst, einschläfst dann "triggerst" du dir selbst ja auch mit/in/durch deinem Körper mehr oder weniger gewollt/bewusst einen VBZ (alsoweg Tagesbewusstsein)
Dieser VBZ ist wie ein "Umschalten". Betrachte deinen Körper oder dein Hirn wie einen Sender/Empfänger auf verschiedene Realitäts-Frequenzen.
Lange Rede, Kurzer Sinn: Glückhormone mögen ein Beitrag sein um etwas zu erleben, weil ein "SChalter" umgelegt wird der Frequenzen empfängt, das Erlebnis selbst ist es nicht.
Die Glückshormone sind nicht die Nahtoderfahrung die du erlebst.
Zitat:
Zitat von Amala
Der Tunnel-Effekt ist leicht durch den Searchlighteffect zu beschreiben.
Man siehe wenn man mit dem Auto durch ein Schneegestöber fährt, hat man den Eindruck da kommt das Ziel auf einen zu, der Rest der Umgebung wird nicht mehr so wahrgenommen, sondern gleitet an einem nur so vorbei, ähnlich wie in einem hellen Tunnel.
Dann ist aber die Frage: Für diesen Searchlighteffect muss eine gewisse Geschwindigkeit vorliegen. Wissenschaftler meinen, die "Seele", oder was auch immer da drin ist, wird mit einer Art Lichtgeschwindigkeit irgendwo ins Universum gezogen. Nur wohin?
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du bist ein multidimensionales Wesen, Raumzeitgesetze gelten ja nur in dieser Realität, die nach diesen Regeln geschaffen ist (und wohl in einigen anderen ähnlichen physischen realitäten) - daher ist die "geschwindigkeit" auch unerheblich
viele postulieren eine art "energievortex" mit dem tunnel, es ist der übergang deines bewusstseins, das als teil deiner seele inkarniert war, in die andere dimension
eine andere interpretation die ich las, war, dass die seele durch das kronenchakra den körper final verlässt und dass es dann nur dieser (energetische?) "tunnel" in/bei deinem körper wäre, keine ahnung ob das stimmt, ich tendiere zur zweiten interpretation
Zitat:
Zitat von Amala
Warum spinnt das Hirn noch etwas zusammen, wenn danach sowieso alles vorbei ist? Warum kann es nicht einfach "kurz und schmerzlos" sein? Das ist doch egal ob man dann noch für eine Milliesekunde eine Angst verspürt oder nicht, es ist danach ja nichts mehr da, was diese Angst haben kann. Was wäre also der Sinn, wenn danach nichts mehr kommen würde?
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in meiner sicht ist es nicht das hirn, das das erlebt (siehe erklärung meiner sichtweise oben).
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