Hallo cosmicdance,
ich arbeite seit fast zwanzig Jahren mit reiner Assoziationstechnik nach Vallieres (eine erweiterte Version der ursprünglichen sog. "Standardsatz-Technik" von Morris Netherton, siehe sein Büchlein "Bericht vom Leben vor dem Leben"). Eine Einleitung wie bei der Hypnose gibt es dabei nicht. Die Probleme werden vor der Rückführung gründlich auf ihre karmischen Hintergründe analysiert, die Schlüssel-Glaubenssätze und karmischen Emotionen werden herausgearbeitet und dann direkt rückgeführt.
Hat vom Ansatz her durchaus Ähnlichkeiten mit der "rational-emotiven Methode" (Aufdeckung irrealer Glaubenssätze), nur werden die Glaubenssätze (Standardsätze) in der Reinkarnationsarbeit dem Klienten nicht ausgeredet, sondern auf ihre realen Ursachen rückgeführt - in welcher Zeitzone auch immer sie liegen.
Lustigerweise mußte ich vor kurzem feststellen, daß eine fast identische Rückführungstechnik auch zu einem anderen Zweck verwendet wird - nämlich als Zeugenvernehmungsmethode in der Kriminalpsychologie. Dort läuft das unter der Bezeichnung "kognitives Interview". Kannste ja mal googeln. Interessanterweise ist ja Hypnose im deutschen Justizbereich als offizielle Vernehmungsmethode anscheinend verboten, kognitive Interviews aber erlaubt....
Was die Blockaden angeht: Rückführungs-Blockaden sind immer Lebens-Blockaden und deshalb aus Sicht der Reinkarnations-Analyse extrem
wertvoll. Eine schöne knackige Blockade kann der Schlüssel zu einem richtig knackigen karmischen Geschehen sein, dessen Rückführung einiges bewegt.
Wenn du schlecht in Trance kommst, kann z.B. gerade Hypnose daran schuld sein - aber eine im früheren Leben, zum Beispiel in Form von Gehirnwäsche oder dergleichen. Das heutige Hypnose-Setting braucht nur
irgendeinen Aspekt zu enthalten,
irgendeine kleine Ähnlichkeit, die dein Unterbewußtsein an sowas erinnert, und zack, entweder wiederholst du dann innerlich den damaligen Zustand, und der Rückführer kommt nicht mehr zu dir durch, oder du sperrst innerlich zu, um "sowas" nicht wieder zu erleben. Hypnose als Rückführungsmethode ist da meiner Meinung nach nicht die Lösung.
Assoziative Rückführungstechnik hebt Hypnose auf.
Beispiel 1: Vor meinen ersten analytischen Rückführungen (1991) hatte ich extrem große Probleme, mich zu entspannen, brauchte im Autogenen Training krampfige 30 Minuten, um auch nur ansatzweise was tranciges zu spüren, und die Worte "Intuition" und "Kreativität" waren für mich Worthülsen, weil ich die Energie nicht spüren konnte.
Gleich in der 2. oder 3. RF erlebte ich ein lange zurückliegendes Geschehen, bei dem ich mir als Priester eine Art hypnotisches Implantat einbaute. Als wir das rückgeführt hatten, spürte ich, wie Energie in einem fingerdicken Strahl aus meinem dritten Auge schoß und sich zu einer
Aura um mich herum formte. Seit dieser Rückführung haben sich meine intuitiven Fähigkeiten überhaupt erst entwickelt.
Beispiel 2: Ich hab neulich mit einem Freund von mir, mit dem ich regelmäßig Rückführungen mache, eine Blockade bearbeitet, die aus Kopfdruck und Konzentrationsproblemen bestand - und wo landeten wir ? In einem außerirdischen Geschehen mit telepathischen Angriffen, Entzug von Lebensenergie usw., natürlich war massiv der Kopf betroffen. Hat ein paar Stündchen gedauert, aber danach war die Geschichte raus, Kopfdruck weg, Nachbesprechung ging flüssig. Von der Formulierung des Blockadegefühls bis zu ersten konkreten Szenen in der Rückführung dauerte es ca. 1 Minute.
Zusammengefaßt: Es gibt für jede Blockade einen Grund, und der kann gefunden und rückgeführt werden - auch und gerade
ohne Hypnose.
Manchmal merkt aber auch einfach der Rückführer nicht, daß der Klient schon längst im Geschehen drin ist. Hat, glaube ich, damit zu tun, daß sowohl Klienten als auch viele Rückführer der Meinung zu sein scheinen, bei einer Rückführung müsse man innerlich auf Knopfdruck bunte Filme in Technicolor sehen. Ich las vor einiger Zeit einen Bericht über eine danebengegangene Rückführung, bei der der Klient sich abmühte, etwas zu sehen usw.; schließlich schrieb er, er fühle sich in der Sitzung
"wie unter einem umgestürzten Baum gefangen" und habe die Sitzung abgebrochen.
Stöhn - hat er dem Rückführer diese Wahrnehmung nicht mitgeteilt oder warum hat der das nicht aufgegriffen und abgefragt ? Der arme Kerl war mitten drin im Geschehen und hat es unverdaut wieder mitnehmen müssen...
Das Lustige ist,
wenn man sich auf das Wahrnehmungs-Kaleidoskop, aus dem eine Rückführung meist besteht, erst einmal einläßt und durch die Blockade durchgeht -
dann kommen oft auch wirklich die bunten Filme. Mein Freund meinte jedenfalls, er habe bisher noch nie so plastisch wahrgenommen wie in dieser "außerirdischen Session".
Und wie gesagt, alles durch reine Assoziationstechnik.
LG,
PotiCoach