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Karma & Reinkarnation (Wiedergeburt)

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Alt 14.08.2010, 19:47   Abhandlung: Was ist Karma? Beitrag #1 (permalink)
Istariotep
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Abhandlung: Was ist Karma?

Hallo allerseits,
in der Serie Istarioteps Diskussionen will ich eure Meinung zu den Texten hören - was euch gefällt, was euch nicht gefällt, was ihr ändern würdet, wo man was hinzufügen muss wo man was weglassen sollte. ich werde eure Meinungen und Kritiken auswerten und sehen was ich übernehmen kann.

Wie gesagt eure Meinung zählt und ich hoffe auf fleissige Mitarbeit =)

KARMA

Karma ist vermutlich vielen Lesern ein Begriff, zumindest dürften es die Meisten schon einmal gehört haben. Allerdings ist die Information über Karma leider auch oft sehr verfälscht. So heben einige Sekten aber auch Religionen nur Teilaspekte des Karma hervor, was zu einer sehr gefährlichen Halbwahrheit werden kann. Beispielsweise, wenn zwar anerkannt wird, dass sie für ihre Guten Taten belohnt werden, aber man verschweigt, dass Böse Taten bestraft werden, was für viele ein "Freibrief" für ihre Schandtaten ist. Umgekehrt ist das ganze recht deprimierend und unfair.

Das Karmagesetz ist jedoch eines der höchsten göttlichen Gesetze und hat seinen Ursprung in Gott, in der absoluten Gerechtigkeit.

Das Karma arbeitet mit göttlicher Genauigkeit, Fairness und Gerechtigkeit und keine böse Tat, sei sie noch so klein, bleibt ungestraft, aber ebenso bleibt keine gute Tat, und sei sie noch so banal, unbelohnt.
Wobei hier "Gut" und "Böse" menschliche Wertungen sind, mit Absicht gewählt damit sie sich besser damit identifizieren können.
Genauer betrachtet ist Karma kein Wertendes Gesetz sondern ein Naturgesetz (die ja göttlichen Gesetzen analog sind bzw. deren materialisierte Form sind)
Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Jede Wirkung hat ihre Ursache und jede Ursache muss eine Wirkung hervorbringen.
Wenn sie in einen See springen (Ursache) werden sie nun mal nass (Wirkung) da führt kein Weg drum herum.
Wenn sie einen negativen ("bösen") Gedanken tätigen, wird dieser in ihnen weiterarbeiten, zu weiteren negativen Gedanken führen, diese dann zu negativen Emotionen (Depression, Aggression, Angst etc) und das wiederum wird ihr Verhalten negativ beeinflussen, der Gedanke hat sich materialisiert.
Ebenso geht es mit positiven ("guten") Gedanken. Die Kraft des positiven Denkens beruht im Endeffekt auf dem Karmagesetz. Echte Optimisten haben wirklich ein gesünderes, glücklicheres Leben und meistens mehr Wohlstand als Pessimisten - die Ursache liegt im Denken, das zu Emotionen führen kann und das zu Handlungen die das Leben massgeblich beeinflussen.

Geändert von Fulberta (14.08.2010 um 22:30 Uhr)
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Alt 14.08.2010, 19:47   Abhandlung: Was ist Karma? Beitrag #2 (permalink)
Istariotep
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Das Karma hat aber auch schwerer zu überschauende Wege. Denn der Zeitfaktor spielt auf der stofflichen Welt eine Rolle. So kann es sein, dass sie mit einer negativen Tat (Mord) ein ganzes Leben lang ungeschoren davonkommen, dafür im Nächsten Leben die volle Härte des karmischen Gesetzes zu spüren bekommen, sei es durch schwere Krankheit, Depressionen die zum Selbstmord führen, Elend oder auch, dass sie ein Mordopfer werden oder ihre Liebsten ermordet werden etc, die Möglichkeiten sind zahlreich und: Gerecht. Das Karma berücksichtigt alle Umstände (Mildernde wie auch verschlimmernde) zum Beispiel ihren Antrieb etwas zu tun, ob sie jemand angestachelt hat, was sie beim Ausüben der Tat fühlen und denken, welche äusserlichen Kräfte auf sie einwirken etc. Das gilt auch bei "guten" Taten. Wenn sie einem armen Menschen nur Geld geben oder Anders helfen um in der Gesellschaft ansehen zu bekommen und bewundert zu werden, wird die gute Tat ganz massiv geschmälert.
Wer Millionen hat und tausend Euro spendet hat weniger gegeben, als Jemand der nur 10 Euro besitzt und davon einen gibt. Etc.

Das Karmagesetz arbeitet sehr präzise und durch die Wesen des Saturn, die sozusagen als die göttlichen Richter, Gerichtsvollzieher und Henker angesehen werden können.

In der Akaschachronik ("Gottes Buch in dem ALLES steht) bleibt nichts verborgen. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat wird niedergeschrieben. Die göttlichen Richter bestimmen dann, welche Ursache welche Wirkung hervorbringen muss. Diese übertragen dann den zuständigen Vollstreckern die Aufgabe, das Urteil auszuführen und die Wirkung hervorzurufen.
Das jeweilige Saturnwesen wird dann den betroffenen Menschen beeinflussen und zur jeweiligen Wirkung führen. Das kann eine indirekte Beeinflussung sein (über andere Menschen, welche im "Opfer" gewünschte Emotionen und Gedanken hervorrufen oder ihn zu bestimmten Taten treiben) aber auch eine direkte Beeinflussung ist möglich (Gedankenmanipulation, Eingabe von gewissen Emotionen, Triebe zu gewissen Taten etc) sie haben sicher das eine oder andere Mal einen gewaltigen Drang verspürt etwas zu tun, den sie sich mitunter nicht erklären und nicht widersetzen konnten.
Manchmal wirken die Wesen auch auf die Körper ein, was Genesung oder Krankheit hervorrufen kann.
Hier gilt: Im Saturn gibt es sowohl Engel, welche Gute Taten und Gedanken belohnen, und Dämonen, welche man als Henker betiteln könnte.

In der Praxis sind die Menschen also vor allem durch äussere Kräfte gesteuert (kosmische Energien, Karma) was auch die Astrologie wunderbar belegt (und ich meine die ECHTE und nicht den Betrug der Zeitschriften)

Aber inwieweit ist das dann gerecht, wenn man gesteuert wird?
Ganz einfach. Bestimmung des Menschen ist eben nicht, sich von äusseren Kräften steuern zu lassen, sondern selbst das Steuer in die Hand zu nehmen. Und kein Gedanke, keine Emotion und keine Tat können ohne die Erlaubnis des betroffenen Menschen existieren.
Wenn sich ihnen ein Gedanke, Emotion etc aufdrängt, haben sie ihre Zustimmung gegeben.
Es ist ähnlich wie bei der Wahl. Wenn sie nicht aktiv wählen, geben sie ihre Zustimmung automatisch dem, der kommt.
Wenn sie nicht aktiv und bewusst ihre Gedanken, Emotionen und ihr Leben SELBST, frei von Äusseren Einflüssen, gestalten (und das ist sehr schwierig), dann lassen sie sich automatisch von anderen Kräften führen und im Fluss des Lebens treiben. Dadurch, dass sie diesem passiven Zustand zustimmen und die Kräfte durch sie wirken lassen, sind sie für alle dadurch entstehenden Ereignisse verantwortlich.

Geändert von Istariotep (14.08.2010 um 19:51 Uhr)
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Alt 14.08.2010, 19:49   Abhandlung: Was ist Karma? Beitrag #3 (permalink)
Istariotep
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Um ein Beispiel zu nennen, Kinder sind eigenständig denkende Menschen, dennoch sind sie noch nicht mit den Regeln unserer Gesellschaft vertraut. Wenn also die Eltern ihre Aufsichtspflicht vernachlässigen und die Kinder Eigentum anderer mutwillig zerstören oder ihnen irgendwas zustößt, werden sie als Eltern zur Rechenschaft gezogen. Und beim Karma gibt es keine Versicherung die den Schaden für sie übernimmt.

ich hoffe das Beispiel hat das etwas erleuchtet.


Vom Karma frei zu sein ist ein nobles Ziel aber sehr schwer zu erreichen. Dazu muss man die göttlichen Gesetze kennen und sich ihnen freiwillig unterordnen und nach ihnen Leben. So verliert das Karmagesetz zwar keinesfalls seine Wirkung, man bleibt aber von unerwünschten Einflüssen des Karma verschont und kann sich bewusst die karmischen Einflüsse holen, die man haben möchte.


Wahre Selbstbestimmung verlangt wahre Selbsterkenntnis, welche Gedanken, Gefühle und Triebe wirklich dem eigenen Selbst entspringen, was man wirklich aktiv WILL, und das Wissen um all jene Gedanken, Emotionen und Triebe die sich durch das Selbst verwirklichen wollen - und zur Verwirklichung drängen. Das wahre Selbst wird nicht von Gedanken, Emotionen oder Trieben gelenkt, sondern lenkt diese. Das Schlüsselwort lautet Vernunft – nachdenken was man erreichen WILL, was die Konsequenzen der verschiedenen Handlungsweisen sind und was davon am besten zum Ziel führt. Das wahre Selbst orientiert sich dabei eben nicht an weltlichen Dingen, „menschlichen“ Sichtweisen, Gelüsten oder Wünschen sondern an der göttlichen Natur der es entstammt. Das wahre Selbst will also keine verbesserten Lebensumstände für sich, kein Geld, Macht oder dergleichen sondern lernen, wachsen, reifen und seinen Geschwistern dabei helfen selbiges zu tun, andern Helfen, nicht schaden oder ausnutzen und sich selbst veredeln, weg von Trieben, Süchten und Wünschen hin zu Selbstdisziplin / Selbstbeherrschung, Willenskraft, Glaubenskraft, höherem Bewusstsein und wahrer Nächstenliebe.


Die meisten Menschen haben fast keine eigenen Antriebe oder Wünsche sondern treiben, von Medien, Freunden, Gesellschaft und höheren Wesen getrieben, durchs Leben und denken, fühlen und tun das, was ihnen die Umgebung einredet. Mit etwas Pech gehen die wirklich eigenen Ziele im Ansturm der äusseren Einflüsse ganz unter. Beim Durchschnittsmenschen sind etwa 95% der Gedanken, Emotionen und Handlungen durch Fremdeinwirkungen zustande gekommen.

Daher ist eine spirituelle Entwicklung auch ein Schritt, wenn nicht gar der einzige Weg, in die wahre Freiheit.

ich möchte auch etwas weiter ausbauen, damit ihnen ihre Eigenverantwortlichkeit bewusster wird.

ALLES was sie bisher erlebt haben, erleben und noch erleben werden ist selbstverschuldet. Sie sind in der Tat ihres Glückes Schmied - aber auch ihres Unglückes.
Ich weiss wie hart das klingt, besonders wenn man sehr schlimmes erlebt hat. Ich habe einige Suizidversuche hinter mir, schon im Kindesalter, und das kommt nicht von nichts.
Wenn sie verstehen, dass ihnen nichts geschieht, was sie nicht verdient hätten so trifft das erstmal wie ein Schlag - warum? Weil wir gern alles und alle Anderen für unser Leid verantwortlich machen und nur die Guten Erlebnisse uns selbst zuschreiben. Das ist ja so viel leichter und man streichelt damit das Ego.
Wenn man aber erkennt, dass man selbst an allem Schuld ist, ist das erstmal ein Schock. Aber auch der Weg in die Freiheit.
Bedenken sie: Wenn ALLES was sie bisher erlebt haben selbst verschuldet haben, dann können sie allein ihr Leben verändern und NIEMAND, ausgenommen sie selbst, kann ihnen ihre Träume zerstören, niemand ausser ihnen selbst, hat die Macht ihr Leben zu ruinieren.
Sie können alles erreichen was sie wollen und alles Leid vermeiden. Wenn sie nur aktiv an ihrem Denken, Fühlen und Tun arbeiten.

Geändert von Istariotep (14.08.2010 um 19:51 Uhr)
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Alt 14.08.2010, 19:49   Abhandlung: Was ist Karma? Beitrag #4 (permalink)
Istariotep
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Auch hier muss man aber bedenken, dass Karma nicht ungeschehen gemacht wird. Wenn sie jetzt ihr Denken, Fühlen und Tun auf ganz positive Weise ändern und ausrichten, werden sie zwar kein neues negatives Karma produzieren, wohl aber unter den Auswirkungen von früherem negativen Karma leiden.

Wenn sie wegen Mord im Gefängnis sitzen und nach 5 Jahren Haft ihre Tat ehrlich und aus tiefstem Herzen bereuen, sich bessern, den Menschen ihrer Umgebung helfen, höflich werden und ein neuer, guter Mensch werden, wird das ihre Verhaftung nicht ungeschehen machen und sie müssen dennoch einige Jahre absitzen. Aber sie haben eine gute Chance, aufgrund von Bewährung, früher aus der Haft entlassen zu werden als ursprünglich vorgesehen. So ist es auch mit dem Karma.

Und auch mit guten Taten. Wenn sie aufgrund guter Taten mehr Macht bekommen und diese dann missbrauchen, sind sie die Machtposition schnell wieder los.

Auch darf man, wie erwähnt, nicht aus der Sicht eines einzelnen Lebens urteilen. Das Karma arbeitet in grösseren Dimensionen und so kann es sein, dass jemand in einem Leben alles hat was man sich wünschen kann, obwohl derjenige ein richtiges A****loch ist und bösartig. Dennoch kann es gut sein, dass er das ganze Leben durch alles behält. Die Rechnung bekommt er dann in den kommenden Leben präsentiert und wird vermutlich in Folterkammern, Kriegsgebieten, Seuchengebieten etc ohne Eltern aufwachsen und viel Leiden bis er geläutert ist.

Opfer wie Täter bekommen ihre gerechte Strafe (wobei das Opfer sie meist bereits verbüsst).

Das Karma greift solange ein, bis der jeweilige Mensch seine Lektionen gelernt hat und freiwillig sein Denken, Fühlen und Tun, aktiv, dem positiven Prinzip unterstellt und aktiv für das Wohl der Menschen arbeitet. (Auch dann können noch Nachwirkungen erscheinen, aber es kommt kein neues Karma mehr dazu) - was auch erklärt wie manche so herzensgute, heilige Menschen dennoch so viel Leiden mussten.


Das Karma hat die spirituelle Entwicklung des Einzelnen so wie der ganzen Menschheit als Ziel. Wer einen spirituellen Weg antritt, will sich ja schnell entwickeln. Nicht selten wird die Person dann mit Leid direkt überschüttet und das in kurzer Zeit. Aber nicht, weil sie einen falschen Weg eingeschlagen hätte, sondern weil spiritueller Aufstieg auch ein Abbüssen karmischer Schulden bedeutet. Man kann gewisse Stufen der Entwicklung nicht erreichen, wenn man noch alte karmische Schulden mit sich herumträgt. Natürlich kann man auch mit karmsichen Schulden eine gewisse Stufe erreichen aber irgendwann wird der Ballast zu schwer und hindert am weiteren Aufstieg oder zieht sogar nach unten.


Da derjenige der sich einer spirituellen, aktive Entwicklung zuwendet, sich also schneller entwickeln, schneller seiner Selbst Herr sein will, hilft das Karma mit und erlaubt ihm die Schulden schneller zu begleichen. Ein Beispiel:

Wenn sie 10 000 Euro Schulden haben können sie das auf mehrere Arten zurückzahlen. Sie können in monatlichen Raten zu je 10 Euro bezahlen, oder gar nur jährlich. (Das Karma kennt keine Zinsen) Allerdings werden sie so sehr sehr lange brauchen bis die Schulden abgetragen sind. Sie können auch monatlich 1000 Euro bezahlen, was zwar für die Meisten schon sehr hart ist, aber sie kommen in einer absehbaren Zeit von den Schulden frei.
Wenn sie sehr viel aushalten können sie auch die ganze Summe auf einmal begleichen. Da die meisten aber wesentlich höher verschuldet sind, meist im 100 000 bis Millionenbereich, ist das zuviel für ein Leben. Dennoch erlaubt das Karma, einen Grossteil (Belastbarkeitsgrenze) abzutragen damit der Schuldenberg schnell schmilzt. Das ganze ist also keine Strafe sondern eine Hilfe.
Auf der anderen Seite können sie Karma ja nicht nur durch "Leiden" und "Einsicht" abtragen sondern auch indem sie aktiv gutes tun.
Leiden und Einsicht sind im Beispiel ihr Lohn den sie von 3. Beziehen und an das Karma überreichen. Aktives Gutes bedeutet, dass sie zusätzlich für das Karma arbeiten, also, ihre Schulden mit Gartenarbeit etc abarbeiten. Zusätzlich zum Leid helfen sie also anderen Menschen in deren Entwicklung und tun "Gutes" - was die karmischen Schulden schmelzen lässt.

Wenn sie dann Schuldenfrei sind erlaubt ihnen das Karma mit der spirituellen Entwicklung so schnell aufzusteigen wie sie eben üben (spiritueller Aufstieg besteht zu 50% aus Üben und 50% aus Karmaabtragen - wenn also ihre Schulden weg sind ist das Üben gleich viel effektiver, umgekehrt, wenn die Schulden hoch sind bleibt auch das angestrengteste Üben nur bei einem minimalen Ergebnis)

Wenn sie karmisches Guthaben ansammeln (Gute Taten) bekommen sie auch Hilfe von "Oben" - sei es, dass sie einen persönlichen Lehrmeister treffen, gute Bücher finden, Kontakt zu ihrem geistigen Lehrer machen, lehhrreiche, einschneidende Träume haben etc.
Genauer genommen haben sie 2 Karmakonten - eines für "gute" Taten das ihnen hilft, und ein negatives Konto der "bösen" Taten. Sie können aber das Guthaben auch verwenden um die Schulden zu begleichen, anstatt dafür "Luxusartikel" a la persönlichen Lehrer zu beziehen, respektive werden manche Belohnungen nicht möglich sein solange sie noch verschuldet sind.

Der Vergleich hinkt etwas, da Karma nun mal keine Bank ist aber ich denke er hilft verstehen.


Bedenken sie auch, das Karma ist ein "Natur"gesetz (ein höheres, göttliches) Wie in Indien richtig gesagt wird "Tadle nicht den Fluss, wenn du hineinfällst."
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Alt 15.08.2010, 01:23   Abhandlung: Was ist Karma? Beitrag #5 (permalink)
PotiCoach
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Beiträge: 180
Hallo Istariotep,

vielen Dank für deine Beiträge, in denen du eine ganze Reihe wichtiger Punkte ansprichst. Es wird einige Posts von mir benötigen, um darauf einzugehen, aber das ist mir die Arbeit ganz bestimmt wert. Du willst die Feedbacks ja offensichtlich, um an deinen Homepagetexten zu arbeiten. Okay, dann möchte ich aber auch die Gelegenheit nutzen, hier mal ernsthaft über bestimmte Fragen, die du aufwirfst, zu diskutieren. Vor allem möchte ich deinen Erläuterungen (denen ich in weiten Teilen zustimme) zum Vergleich und zur Ergänzung die reinkarnative Praxis gegenüberstellen.

Kleine Anregung am Rande: Da du dich ja offensichtlich mit Magie befaßt, wäre es sehr interessant, von dir mal was zum Thema Magie aus karmischer Sicht zu hören und das mit den konkreten Erfahrungen zu vergleichen, die es in dieser Hinsicht gibt. Die "Schule", in der ich gelernt habe, ist neben Mathias Wendel die einzige in Deutschland (meines Wissens), die diese Ebene ganz selbstverständlich in die Rückführungs-Arbeit miteinbezieht.

Mir wäre auch wichtig, zu wissen, inwieweit du Rückführungs-Erfahrungen oder sonstige konkrete Kenntnisse über deine früheren Leben hast, um zu wissen, wo du stehst. Wenn ich mich auf eine längere Diskussion einlasse, ist mir wichtig zu wissen, aus welcher praktischen Erfahrung heraus jemand schreibt. Von mir aus auch per PN.

Eine praktische Sache noch: Wo sollen die Antworten landen ? Jede in "ihrem eigenen" Thread ? Macht irgendwie nicht so viel Sinn, finde ich, denn deine Themen gehören ja alle zusammen...

Okay, dann gehen wir mal in medias res. Oder wie das heißt.

Meine Antworten bzw. Gegenfragen beziehen sich erstmal auf folgende Punkte:

  1. Worauf basiert Karma ?
  2. Ist Karma "äußere" Kraft oder eigene Entscheidung ?
  3. Partnerschaft und Familie aus karmischer Sicht

Zu 1.: Worauf basiert Karma ?

Du stellst Karma als Naturgesetz etwas salopp in den Raum; Warum und Wieso des Karma kommt da nicht so raus. Karma ist als Naturgesetz aber auch eine Funktion unseres polaren Zustandes, die ihren Urgrund letztlich in der Einheit hat.
Karma basiert auf der Einheit allen Bewußtseins und aller Materialisations-Ebenen, die das Bewußtsein entfaltet. Die Trennung in einzelne Instanzen ist eine Illusion. Im tiefsten Innern jedes Bewußtseins ist die Einheit als Ebene immer vorhanden. Und jedes Bewußtsein und damit jedes Lebewesen ist aus dem gleichen "Stoff" gemacht, nämlich aus dem SELBST / Atman / Nirvana / Gott oder wie man es auch nennt.

Aus dieser Einheit ergibt sich Gleichwertigkeit. Wenn aber alle Wesen gleichwertig sind, weil sie eins sind, bedeutet jede Handlung gegen andere auch eine gegen sich selbst. Das kommt gefühlsmäßig zum Ausdruck in der Konfrontation der Seele mit dem gelebten Leben in der Nachtodphase. Die Seele kann das Ungleichgewicht, das sie aufgrund ihrer Taten wahrnimmt, nicht ertragen und faßt den "freiwilligen" Entschluß zum Ausgleich (manche Seelen kommen allerdings nicht bis zu diesem Punkt, sondern verbleiben nach dem Tod auf der Erdebene, wodurch es ihnen vielleicht leichter fällt, alte Schuldstrategien fortzusetzen).

Wenn alle Wesen gleichwertig sind, gilt das grundsätzlich auch für ihre Interessen. Und damit sind vor allem die Interessen gemeint, die die Lebensnotwendigkeit diktiert, denn Überleben ist das mentale Grundprogramm der materiellen Ebene.

Daraus ergibt sich die Meßlatte des Gewissens: Wenn gleichwertige Interessen miteinander in Konflikt stehen, muß die langfristig beste Lösung für alle Beteiligten gefunden werden.
Mit Gewissen ist hier nicht der sozialkonditionierte Teil gleichen landläufigen Namens gemeint , sondern die Intuition / innere Stimme.

Wenn der Mensch gegen diese Meßlatte handelt, fühlt seine Seele den Schmerz der Zwei-heit und drängt deshalb per Ausgleichsversuch wieder in Richtung Einheit.

Karmische Schuld bedeutet also grundsätzlich nichts anderes als: gegen das eigene Gewissen / die eigene innere Stimme handeln.

Karma auflösen oder von Karma frei zu sein geht nicht, es ist ein Naturgesetz. Karma positiv nutzen heißt, im Einklang mit dem Gewissen dem eigenen Potential Ausdruck zu geben.



Zu 2.: Ist Karma "äußere" Kraft oder eigene Entscheidung ?

In deinem Text kommt Karma als Naturgesetz zum Ausdruck, bei dem in der Akasha-Chronik quasi Buch geführt und das Ergebnis "automatisch" in Lebensumstände umgesetzt wird. Das ganze kommt als losgelöst von der Seele rüber. Was mir dabei fehlt, ist die Ebene der eigenen Entscheidung. In Rückführungen zeigt sich immer wieder, daß Lebensumstände für nachfolgende Inkarnationen auf mehreren Ebenen bestimmt werden:
  • im Leben - z.B. sich einer Agentengruppe anzuschließen, deren Aufgaben völlige Gefühlskälte verlangen = Sich durch eigene Entscheidungen in ein Verhaltensmuster hineinmanövrieren, das bis in spätere Leben nachwirkt
  • Pränatale Prägungen: Gedanken und Erleben der Mutter prägen das eigene Erleben - jedes menschliche Bewußtsein ist ein Familienarchiv. Aber auch dieser Prägung gibt die eigene Reaktion darauf als ungeborenes Kind erst den richtigen "Drive". Hier können Verhaltensmuster entstehen, die auch über das aktuelle Leben hinauswirken.
  • vor dem Tod - z.B. durch Flucht in andere Identifikationen; häufig bei Todesstrafen in der Wartezeit vor der Hinrichtung anzutreffen. Beispiel: Der Frauenvernascher, dem die gehörnten Ehemänner eine Vergewaltigung angehängt haben, flüchtet sich in der Zeit vor der Hinrichtung in die Vorstellung, so etwas hätte ihm ja nicht passieren können, wenn er selbst so ein "Vollweib" gewesen wäre. Im heutigen Leben ist er dann selbst eine Frau und hat das "Vollweib-Sein" als ständigen Maßstab im Kopf, der sein Selbstwertgefühl herabsetzt. Die Fehlentscheidungen, die aus sowas entstehen, können das ganze Leben vermurksen ("Schönheits"-OPs usw.).
  • auf der erdgebundenen Nachtodebene - in Form von Selbstverurteilungen, "ich werde nie wieder", "ich werde immer", "ich bleibe hier"; Racheschwüre, Fortsetzung des Kampfes, in dem man gerade gestorben ist. Der Kampf wird dann in späteren Inkarnationen weitergeführt, wenn auch vielleicht mit anderen Mitteln. Aber wo ein Kampf früher mit Schwertstich in den Bauch endete, endet seine aktualisierte Version vielleicht im Herzinfarkt. Das Muster bleibt gleich.
  • auf der Licht- bzw. Gewissensebene - in Form von Erkenntnis, welche Aufgabenstellungen sich aus dem gelebten Leben ergeben.
Auf jeder Ebene ist es die eigene Entscheidung (wenn auch nicht im landläufigen Sinn), die zu karmischen Auswirkungen führt.

Der innere Impuls zu einer Handlung setzt sich zusammen aus Entscheidung, Absicht, unbewußte Absicht, Berechnung, Rechtfertigung und noch einigen anderen - und jede dieser Einstellungs-Komponenten hat ihre eigene karmische Wirkungsweise. Jede einzelne produziert konkretes Schicksal, indem sie Energiequalitäten an sich heranzieht, die ihr entsprechen.

Ich würde hier also mal die Frage in den Raum stellen, wieviel bzw. was am Karma auf eigene Entscheidung zurückgeht und wieviel auf "energetische Automatik".


Zu 3.: Partnerschaft und Familie aus karmischer Sicht

Auch wenn ich deine Kritik an dem "Seelenpartner"-Gerede unterschreibe, aber es zeigt sich doch immer wieder, daß ein bestimmter "Cluster" an Seelen - das könnte man dann auch Seelenfamilie nennen, wenn man denn will - über die Inkarnationen hinweg gleich bleibt, wenn auch nicht in jedem Leben. Vor allem aber kann man bei der eigenen Familie auch davon ausgehen, daß man zumindest mit einigen Angehörigen intensive karmische Beziehungen hat. Mit Mutter und Vater eigentlich immer, da die Eltern ja auch Symbolfiguren für die polaren Wesens- und Problemanteile des Kindes sind. Das zeigt sich ja schon darin, daß Streitthemen der Eltern während der Schwangerschaft und viele andere Details mehr die karmischen Themen des Kindes wiederspiegeln. Es mag Ausnahmen geben, z.B. wenn ein Kind bei einer Mutter geboren wird, mit der es nicht allzuviel zu tun hat, und die Adoptivmutter dann die eigentliche karmische Erfahrung ist.
In letzter Zeit fällt mir persönlich immer mehr auf, daß sich Reinkarnation gerne auch innerhalb der gleichen Familie vollzieht.

Familie ist also nicht nur Keimzelle des Staates, sondern auch Keimzelle und Durchlauferhitzer des Karmas !

Und was Beziehungen betrifft: In vielen Fällen von Partnerproblemen ist der Partner entweder ein früherer Feind oder Stellvertreter für einen früheren Feind-Typus.


Soviel mal für Heute. Später mehr.

LG,

PotiCoach
PotiCoach ist offline  
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Alt 15.08.2010, 10:23   Abhandlung: Was ist Karma? Beitrag #6 (permalink)
Istariotep
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Hallo poticoach,

Danke für die ausfürhliche Antwort. Zu 3. Karmische Beziehungen ist hier im Karma Unterforum ein eigenes Thema

Deswegen einzelen Themen weil sonst die Masse an Text jeden abschreckt ^^

Ich habe bereits eine Rückführung gemacht offensichtlich war ich im 17 Jhd ein Heiler in Italien mit Namen Raphael...nachname vergessen^^

Genaueres send ich dir per PN weil ich nicht weiss inwiefern ich zhier zu meiner HP verlinken darf / sollte

Deine Anregungen sind erste Klasse...die muss ich mir in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und ehen wie ich sie einarbeite =)
Istariotep ist offline  
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Alt 15.08.2010, 10:31   Abhandlung: Was ist Karma? Beitrag #7 (permalink)
sophiatara
ʇʞɔüɹɹǝʌ uıq ɥɔı
 
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Hier ist dir gut gelungen deine persönliche Meinung und Erfahrungen neutral einzubringen. Du berichtest einfach, das lässt den Text gut lesbar werden. Bin darin versunken und habe diesmal nichts auszusetzen
sophiatara ist offline  
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Alt 15.08.2010, 10:56   Abhandlung: Was ist Karma? Beitrag #8 (permalink)
Istariotep
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Schade eigentlich, lern ich nix dazu ^^ *g* Aber schön das es dir gut gefällt =)
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