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26.06.2010, 20:26
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sich irgendwann mit Gott vereinen? Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.11.2008
Beiträge: 294
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sich irgendwann mit Gott vereinen?
irgendwann hat sich unsere Seele aus der Allseele GOTT herausgelöst und seither inkarnieren wir.Nach dem Sündenfall wollen wir GOTT wieder näher kommen.Steht am Ende echt die Wiedervereinigung mit GOTT und quasi die Aufgabe unseres eigenen Bewußtseins weil wir in Gott aufgehen?Ich meine dann hätten wir es doch gleich bleiben lassen können wenn nacher wieder alles ist wie vorher?
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27.06.2010, 15:02
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sich irgendwann mit Gott vereinen? Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 21.06.2010
Ort: Bochum
Alter: 48
Beiträge: 180
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Hallo Sternenkind,
unser "eigenes" Bewußtsein ist nicht unser "eigenes", sondern wir sind - so sehe ich das, ohne Anspruch auf alleinseligmachende Wahrheit - quasi Bewußtseins"funken", die sich vom "Großen Licht"  abgespalten haben, um auf Abenteuer- und Entdeckungsreise zu gehen. Von daher sind wir "Gottessplitter", die sich einbilden, ein "eigenes" Bewußtsein zu haben. Wir würden also nicht unser Bewußtsein aufgeben, sondern die Täuschung, jemals vom Großen Ganzen getrennt gewesen zu sein !
Und wenn das von dir beschriebene Modell mit der beschriebenen "Endstufe" so stimmen sollte, dann haben die Entdeckungsreisen sicherlich die Bedeutung, zu einer neuen Version der Einheit, quasi "Einheit 2.0" (oder "Einheit 10987.0", wer weiß ???) beizutragen, in der die Erfahrungen aus der Polarität in die Einheit integriert wurden. Vielleicht gibt´s dann irgendwann ein Universum, das nicht auf der Zahl 2, sondern auf der 3 basiert. Oder so. Spekulieren kann man viel. Da das "Große Licht" nun mal ewig ist, wird auch dieses Spiel ewig weitergehen.
Liebe Grüße,
PotiCoach
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27.06.2010, 18:36
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sich irgendwann mit Gott vereinen? Beitrag #3 (permalink)
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Registriert seit: 30.06.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von PotiCoach
Hallo Sternenkind,
unser "eigenes" Bewußtsein ist nicht unser "eigenes", sondern wir sind - so sehe ich das, ohne Anspruch auf alleinseligmachende Wahrheit - quasi Bewußtseins"funken", die sich vom "Großen Licht"  abgespalten haben, um auf Abenteuer- und Entdeckungsreise zu gehen. Von daher sind wir "Gottessplitter", die sich einbilden, ein "eigenes" Bewußtsein zu haben. Wir würden also nicht unser Bewußtsein aufgeben, sondern die Täuschung, jemals vom Großen Ganzen getrennt gewesen zu sein !
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toll beschrieben finde ich 
@sternenkind56, wenn du dir den angedichteten Sündenfall wegdenkst, aber vorstellst dieser Gott liest ein Buch, er weiss aber alles darin...nur nicht wie es sich anfühlt das Wissen alles zu erspüren, dann weisst du warum die Splitter unterwegs sind, um dann zurück kehren.
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27.06.2010, 19:16
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sich irgendwann mit Gott vereinen? Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.11.2008
Beiträge: 294
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@ikkuma: wäre ein netter Gedanke
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28.06.2010, 10:59
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sich irgendwann mit Gott vereinen? Beitrag #5 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.751
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Individualität ist das Stichwort.
Wie im Großen, so im Kleinen.
Sowohl Gott als auch wir ist Individualität, aber nicht im Sinne von "getrenntes Einzelwesen", sondern im Sinne von ungeteiltes ewiges Sein.
Der Sündenfall war nicht, dass wir aus irgendeinem Einheitsbrei herausgefallen sind. Individualität ist keine Sünde.
Der Sündenfall ist der Vorfall, den jeder Mensch auch jetzt noch durchlebt (im Laufe seiner Kindheit). Man erkennt sich als getrennt von Gott/dem Leben/den Menschen/der Natur. Und leider wird dann auch so gehandelt. Uns wird auch nichts anderes beigebracht, wir müssen uns die Erkenntnis, dass wir nicht getrennt sind hart erarbeiten.
Vor allem müssen wir es wollen. Es gilt da absolute Willensfreiheit in diesem Punkt. (Ansonsten sieht es mit der Willensfreiheit eher nicht so gut aus).
Um mal jemanden zu zitieren, der Ahnung davon hat (Jesus):
Liebe Gott mit deinem ganzen Herzen, mit all deinen Gedanken und Wünschen. Dies ist das zentrale und wichtigste Gebot. Das zweite ist gleich wichtig: Liebe alle Menschen, wie dich selbst. In diesen beiden Geboten ist alles zusammengefasst, was das Gesetz und die Propheten fordern. (Mt.22,37-40; Mk.1,28-31;Lk.10,26-28)
Ansich ist es das, was auch alle anderen Religionen fordern der Islam fordert es sogar vom Namen her: Wiki:"Der Islam (arabisch إسلام islām, „Unterwerfung (unter Gott) / völlige Hingabe (an Gott)" Da ist er sehr direkt und absolut, was viele abschreckt, aber es gibt ja für jeden einen Weg, den er gehen kann - man findet diese Weisheit überall.
Diesen Zustand der Verbundenheit, den kann man schon hier und jetzt erleben, man muss sich aber jeden Moment dafür entscheiden und kann demnach auch jeden Moment wieder raus fallen, was auch recht leicht geht.
Wir lösen uns aber nicht irgendwann auf, weil wir ungeteiltes ewiges (bewusstes) sein sind (Individuum). Übrigens: ewig (das ist wichtig).
Das, was ich hier erzähle ist im Kern in jeder religion enthalten, wird bloß noch nicht so häufig gelehrt, oft übersehen und sicher auch tod geschwiegen.
Die drei großen Religionen sind Aspekte eines Ganzen Bildes - jede legt den Fokus etwas anderes und jede, die der vorherigen folgte wollte etwas korrigieren, was vorher nicht funktionierte, wurde aber korrumpiert. Wir sind momentan an einem Punkt, an dem jede Religion ihren wahren Kern entdecken und damit absoluten Frieden auf der Erde schaffen könnte - es ist alles wichtige da.
Der Buddhismus ist in dem Zusammenhang soetwas wie der praktische Weg (8-facher Pfad) und bietet ebenso diese Weisheiten genau wie die indischen Lehren, die das ebenfalls enthalten. (Es muss ja in der östlichen Welt ebenso einen solchen Weg geben.^^)
Grüße Basti
Geändert von Shuichi (28.06.2010 um 11:05 Uhr)
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28.06.2010, 14:47
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sich irgendwann mit Gott vereinen? Beitrag #6 (permalink)
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Musik und Spirituelles
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.04.2008
Ort: Herne (Wanne Eickel)
Alter: 50
Beiträge: 475
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Nach wie vor finde ich Erklärungsmodelle, die sich auf Determination oder Schicksal oder einen wie auch immer beschriebenen Gott fußen, nicht überzeugend, denn sie wankeln in der Logik, wenn man sie konsequent zu Ende denkt.
Basierend auf christlichem Denken kann ich die Argumente zwar nach- aber nicht mitvollziehen.
Der Buddhismus, der weder mit Glauben noch mit einem Gott oder Seele oder Schicksal zu tun hat, spricht da eine überzeugendere Sprache.
Alles steht mit allem in Verbindung und die Trennung aus dem Göttlichen, wie im 1. Buch Moses beschrieben, hat es nie gegeben. Ein vermeintlich perfekter Zustand wie der Garden Eden kann nicht perfekt sein, wenn man aus ihm herausfallen kann. Da hamwa schon die erste Unlogik.
Entsprechend ist der Buddhismus auch keine Religion, denn dies Wort bedeutet wörtlich übersetzt "Wiederzusammenführung".
Es ist der Geist aller fühlenden Wesen..... völlig überpersönlich und nicht mit einem Ego belastet, der seit anfangsloser Zeit ( denn Zeit ist eine Illusion der Materiellen Welt) das Universum in jeder Sekunde neu erschafft. Durch die Gewohnheiten im Geist mögen sich alte Muster wiederholen, aber im Grunde schafft jeder einzelne Gedanke eines jeden einzelnen Wesens das Universum unablässig neu.
Wenn es doch auf dem WEg zur Erleuchtung massgeblich um Egoaufgabe geht, warum dann ein "Überego" wie Gott aufbauen. (schon klar...... ich weiß schon was jetzt kommt...... Gott ist überpersönlich.... über die Polarität menschlicher Begrifflichkeit erhaben etc........ die Argumente kenn ich, doch ich mag jetzt nicht in vorrauseilendem Gehorsam und "politisch korrekt" alle auch berechtigten Einwände in mein Statement mit aufgreifen..... der Beitrag wird eh schon wieder zu lang  )
Kein Gott, keine Seele, kein Schicksal, aber die eigene Verantwortung, diese Welt aus der eigenen Motivation heraus täglich zu einem besseren Ort zu machen..... im Bewußtsein, dass auch vermeintlich "negative Erlebnisse" von höchstem Sinn erfüllt und Ergebnis der karmischen Ansammlung von geistigen Eindrücken, die jederzeit verändert werden können, sind.
Nicht Glauben, sondern erfahren und das Erfahrene zum Wissen machen. Sich der Welt in den überpersönlichen Dienst zu stellen..... dies sind die Dinge, die dauerhaft wirken und die WElt auf der Ebene der "Realität" positiv verändern.
Lasst doch einfach mal die Sache mit "Gott" raus und macht selber....
Stellt Euch einen Tropfen im Meer vor..... solang er sich selbst als Tropfen deklariert, hat er ein "Egoproblem".... soald er das Ego aufgibt, nimmt er sich als "Meer" war.
Und der Weg dahin ist denkbar einfach...... furchtlos und fröhlich tun, was vor der Nase liegt (Zitat Lama Ole Nydahl). Sich selbst und seine Problemchen nicht immer so wichtig nehmen und erwachsen das tun, was nicht nur einem selbst, sondern allen Wesen nützt.
Glaubensorientierte Weltanschauungen sehen disen WEg leider nicht vor.....
Liebe Leute..... ich merke immer wieder. ich bin gerne Buddhist... das ist so schön einfach, segensreich und sinnvoll. (Dank nochmal an alle meine Lehrer, die ich dankenswerterweise treffen durfte... Karmapa Tschenno)
Alles Gute Micha
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28.06.2010, 22:41
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sich irgendwann mit Gott vereinen? Beitrag #7 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.751
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Zitat:
Zitat von micha1961
Nach wie vor finde ich Erklärungsmodelle, die sich auf Determination oder Schicksal oder einen wie auch immer beschriebenen Gott fußen, nicht überzeugend, denn sie wankeln in der Logik, wenn man sie konsequent zu Ende denkt.
Basierend auf christlichem Denken kann ich die Argumente zwar nach- aber nicht mitvollziehen.
Der Buddhismus, der weder mit Glauben noch mit einem Gott oder Seele oder Schicksal zu tun hat, spricht da eine überzeugendere Sprache.
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Ja, die Sprache des Buddhimus ist einfacher in vielen Punkten und an vielen Stellen auch deutlich praktischer (also mit konkreter Praxis). Aber man kann auch die Sprache der drei (noch) monotheistischen Religionen lernen und die Gemeinsamkeiten in allen Religionen der Welt erkennen. Eigentlich gibt es keinen Determinismus und kein Schicksal in den drei (noch) Monotheistischen Religionen.
Zitat:
Zitat von micha1961
Alles steht mit allem in Verbindung und die Trennung aus dem Göttlichen, wie im 1. Buch Moses beschrieben, hat es nie gegeben. Ein vermeintlich perfekter Zustand wie der Garden Eden kann nicht perfekt sein, wenn man aus ihm herausfallen kann. Da hamwa schon die erste Unlogik.
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Das ist nur unlogisch, wenn es falsch verstanden wird, wozu die Bibel aus historischen Gründen vielfach Anlass gibt und auch geben musste (um den theistischen Kern am Leben zu erhalten).
Tatsächlich beschreibt dass nur den Fall in die Dualität / Trennung. Wichtig ist hierbei der Unterschied zwischen Dualität (Zweiheit, unverbunden, gespalten) und Polarität(Zweiheit, verbunden). Trinität nehm ich jetzt hier mal nicht mit rein, auch wenn die nicht vernachlässigt werden soll und gerade in Bezug auf die Polarität wichtig ist.
Jedes Tier lebt jetzt hier im Paradies, jeder Mensch kann wieder erkennen, dass er es auch tut. Erkennt er es nicht, lebt er nicht im Paradies. Interessant ist dabei die Geschichte mit den beiden Bäumen - dazu könnt ich einen eigenen Post schreiben, wenn gewünscht.
Zitat:
Zitat von micha1961
Entsprechend ist der Buddhismus auch keine Religion, denn dies Wort bedeutet wörtlich übersetzt "Wiederzusammenführung".
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re - ligare - wieder verbinden - das, was in deiner Meer-Tropfen - Analogie beschrieben ist. Die Weisheit im Buddhismus ist groß, ebenso in den anderen Religionen.
Zitat:
Zitat von micha1961
Es ist der Geist aller fühlenden Wesen..... völlig überpersönlich und nicht mit einem Ego belastet, der seit anfangsloser Zeit ( denn Zeit ist eine Illusion der Materiellen Welt) das Universum in jeder Sekunde neu erschafft. Durch die Gewohnheiten im Geist mögen sich alte Muster wiederholen, aber im Grunde schafft jeder einzelne Gedanke eines jeden einzelnen Wesens das Universum unablässig neu.
Wenn es doch auf dem WEg zur Erleuchtung massgeblich um Egoaufgabe geht, warum dann ein "Überego" wie Gott aufbauen. (schon klar...... ich weiß schon was jetzt kommt...... Gott ist überpersönlich.... über die Polarität menschlicher Begrifflichkeit erhaben etc........ die Argumente kenn ich, doch ich mag jetzt nicht in vorrauseilendem Gehorsam und "politisch korrekt" alle auch berechtigten Einwände in mein Statement mit aufgreifen..... der Beitrag wird eh schon wieder zu lang  )
Kein Gott, keine Seele, kein Schicksal, aber die eigene Verantwortung, diese Welt aus der eigenen Motivation heraus täglich zu einem besseren Ort zu machen..... im Bewußtsein, dass auch vermeintlich "negative Erlebnisse" von höchstem Sinn erfüllt und Ergebnis der karmischen Ansammlung von geistigen Eindrücken, die jederzeit verändert werden können, sind.
Nicht Glauben, sondern erfahren und das Erfahrene zum Wissen machen. Sich der Welt in den überpersönlichen Dienst zu stellen..... dies sind die Dinge, die dauerhaft wirken und die WElt auf der Ebene der "Realität" positiv verändern.
Lasst doch einfach mal die Sache mit "Gott" raus und macht selber....
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Ich fände es für mich persönlich schade, wenn ich bei den vielen Angeboten von Sophia (Weisheit), die es durch die verschiedenen Religionen in der Welt gibt, nicht alle nutzen würde oder gar einige aus Unwissenheit (eine "Sünde" im Buddhismus) ablehnen würde.
Zitat:
Zitat von micha1961
Stellt Euch einen Tropfen im Meer vor..... solang er sich selbst als Tropfen deklariert, hat er ein "Egoproblem".... soald er das Ego aufgibt, nimmt er sich als "Meer" war.
Und der Weg dahin ist denkbar einfach...... furchtlos und fröhlich tun, was vor der Nase liegt (Zitat Lama Ole Nydahl). Sich selbst und seine Problemchen nicht immer so wichtig nehmen und erwachsen das tun, was nicht nur einem selbst, sondern allen Wesen nützt.
Glaubensorientierte Weltanschauungen sehen disen WEg leider nicht vor.....
Liebe Leute..... ich merke immer wieder. ich bin gerne Buddhist... das ist so schön einfach, segensreich und sinnvoll. (Dank nochmal an alle meine Lehrer, die ich dankenswerterweise treffen durfte... Karmapa Tschenno)
Alles Gute Micha
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Es stimmt übrigens nicht, dass die anderen Religionen das, was du hier beschreibst nicht vorsehen, es wird nur anders beschrieben und von dir und vielen anderen (auch Anhängern der Religionen) nicht gesehen.
Es ist immer wieder schade, dass die Anhänger einzelner Religionen, selbst wenn sie ihre eigenen Religion sehr gut verstehen und leben, andere Religion so gründlich missverstehen und ablehnen. Dass muss nicht sein und wird durch den Buddhismus auch nicht gefördert im Gegenteil - der Buddhismus regt sicher an umfassend Kenntnisse und Wissen zu erwerben, da eben Unwissenheit zu Leid führt und vermieden werden soll.
Es könnte so bereichernd sein über den eigenen Tellerrand zu schauen und die gemeinsammen verbindenen Weisheiten zu erkennen.
Das ist übrigens der Grund warum ich mich einfach noch keiner besonderen Religion zugehörig fühlen will. Man rutscht einfach zu leicht in etwas hinein, was dazu führt andere Religionen und Glaubensbekenntnisse abzulehnen und blind für die Weisheit in diesen Religionen/Glaubensbekenntnissen zu werden.
Meine Liebe(Philo) zu Sophia (Weisheit) ist einfach zu groß um das zuzulassen.
Eigentlich denke ich, dass es unsere Pflicht ist, die gemeinsammen Weisheiten zu erekennen. Fast alle Menschen glauben an irgendwas würden alle die gemeinsammen grundlegenden Weisheiten erkennen, dann könnten sie zwar immernoch bei ihrer individuellen Art bleiben diese zu leben und zu beschreiben, aber diese Sache wäre so verbindend, dass eigentlich sofort Frieden auf der Erde herrschen müsste. Zumindest gäbe es aber nicht mehr so viele Zwistigkeiten. 
Grüße Shuichi
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28.06.2010, 22:53
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sich irgendwann mit Gott vereinen? Beitrag #8 (permalink)
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