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07.04.2007, 21:00
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Selbstmord Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.04.2007
Beiträge: 111
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Selbstmord
ich wollte mal fragen, wie es mit Selbstmord ist.
Ich bin jetzt im Zusammenhang mit Esoterik ein bischen mit der wiedergeburt in Berührung gekommen.
Bei mir hat es sich so entwickelt, daß ich einfach lebenssatt bin. Wenn ich mein letztes Kind "erwachsen" und reif hab, dann möchte ich gerne abtreten. Aber nicht weil ich verzweifelt bin, sondern, weil ich einfach satt bin und schlafen möchte. Und zwar meine ich das ernst. Es ist so, dass es mir einfach zuviel wird ich habe keine Kraft mehr und habe das Gefühl, das ich genug habe.
Wenn ich jetzt denke, daß ich wiedergeboren werden
dann ist es ja doch nicht ein neutrales Universum.
Dann haben wir doch wieder dieses fürchterrliches Erzieherische Instanz.
Viele Grüße
Ma
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07.04.2007, 23:53
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Selbstmord Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 09.02.2007
Ort: bei Münster/Westf.
Alter: 59
Beiträge: 2.053
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Liebe Marianne!
Herzlich willkommen hier im Forum!
Was Du schreibst, macht mich sehr nachdenklich.
Ich fühle ein bisschen ähnlich wie Du - "lebenssatt" ist vielleicht der passende Ausdruck dafür. Ich freue mich darauf, wenn ich gehen darf und darauf, was mich dann erwartet.
Ich schreibe bewusst gehen darf, denn ich glaube nicht, dass ich darüber zu bestimmen habe, jedenfalls nicht mit meinem persönlichen Ich. Ich glaube daran, dass ich gerufen werde, wenn es Zeit für mich ist, und dass es dann der optimale Zeitpunkt für mich und meine Angehörigen sein wird. Es ist auch erwachsenen Kindern nicht egal, wenn die Eltern sterben. Unsere sagen manchmal zu uns: Ihr lebt doch noch lange ?! Ich weiß auch noch, wie entsetzt ich war, als mir klar wurde, dass mein Vater in absehbarer Zeit sterben würde, weil er das Alter hatte. Dabei war ich längst erwachsen. Meine Mutter hat sich das Leben genommen, als ich 11 Jahre alt war. Heute verstehe ich sie (sie hatte schwere Depressionen). Lange habe ich gemeint, ich sei daran schuld. Ich glaube, das wäre mir als erwachsener Mensch auch noch so gegangen.
Soviel ich weiß, kann man nach dem leiblichen Tod noch eine Zeit lang weiterhin denken und fühlen. Man ist dann keinesfalls weg! Man weiß, auf welche Weise man gestorben ist, und nimmt auch die Hinterbliebenen und ihre Reaktionen wahr. Ich glaube, eine Selbsttötung ist ein riesiger Schock für einen selbst und die anderen. Ich lehne sie nicht unter allen Umständen ab, es mag Situationen geben, da ist der Schock vielleicht das kleinere Übel. Es ist eine Handlung mit Folgen, wie jede andere auch. Das hat nichts mit einer erzieherischen Instanz zu tun - daran glaube ich nicht - , sondern mit dem Gesetz von Ursache und (Rück)-Wirkung. Das Universum ist für mich neutral: dieses Gesetz wirkt ohne Wenn und Aber.
Ich finde es gut, dass Du so mutig und offen über dieses Thema geschrieben hast.
Herzliche Grüße, Marjul
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08.04.2007, 10:09
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Selbstmord Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.03.2007
Beiträge: 173
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Selbstmord
Hallo ihr Beiden.
Es liest sich traurig Marianne, das du so lebensunlustig bist. 
Da ich dieses früher aber auch oft verspürt hatte, kann ich verstehen, was in Euch beiden so abgeht.Vor einem Jahr wollte ich auch am liebsten hoch zum lieben Gott, es erschien mir alles so sinnlos. Immer dieser unnütze Ärger, diese Diskussionen und immer am krebsen.. 
Gott sei Dank habe ich durch Reiki und meinem persönlichen Studium eine angenehmere gefühlte Sicht der Dinge bekommen und weiß das wir alle hier eine Lebensaufgabe haben. Diese haben wir uns da oben freiwillig ausgesucht, nur wissen wir sie seid unserer Geburt nicht mehr. Und immer, wenn wir wieder oben sind, werden wir mit div. höheren uns eine neue aussuchen, es sei den, wir haben die letzte Aufgabe nicht gelöst. 
Das heißt aber nicht, das alle Probleme und Belastungen verschwunden sind, nur empfinde ich vieles ganz anders. Ich weiß ja auch noch nicht, wann ich von hier gehe, bin aber Dankbar, wenns noch länger dauert, da meine Kinder und Familie im weitesten Sinne mich noch brauchen, genauso, wie ich den lieben Gott drum bitte, meinen Eltern soll es noch lange gut gehen auf dieser Welt. Das Leben ist einfach zu schön, und deshalb versuche ich in allen noch so traurigen Momenten das positive zu sehen, womit ich gerade im Moment sehr viel hier zu tun habe. 
Wenn mich dennoch Wehmut überkommt, bitte ich meine Engel mir zu helfen, was sie auch immer tun, sie warten nur auf unsere Bitten, da sie nicht ungefragt in unserem Leben eingreifen dürfen.
Ich wünsche Euch beiden, das ihr auch bald dieses vertrauensvolle Gefühl erspüren könnt, und ihr noch sehr gerne hier auf unser wunderschönen Erde verbleiben mögt,
Liebe Grüße
engel44
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08.04.2007, 13:54
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Selbstmord Beitrag #4 (permalink)
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~*´`*~
Registriert seit: 20.08.2005
Ort: Hannover-Umland
Beiträge: 176
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hallo marianne,
Zitat:
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Zitat von marianne_thoste
ich wollte mal fragen, wie es mit Selbstmord ist.
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... und hast Dir doch schon die Antwort selber gegeben:
Zitat:
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Zitat von marianne_thoste
Wenn ich jetzt denke, daß ich wiedergeboren werden dann ist es ja doch nicht ein neutrales Universum.
Dann haben wir doch wieder dieses fürchterrliches Erzieherische Instanz.
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das Denke ich auch fast. Nur dass das was auf Dich erzieherisch wirkt, ein Lern- bzw Erkenntnissprozess ist, an dem Du aktiver beteiligen musst.
Es kann sein, das Du eine (in kosmischen Dimensionen gesehen sehrsehr) kleine Erholungspause bekommst. Aber dann wirst Du (mehr oder weniger) wieder in genau die Situationen reingebohren, die Du eigentlich noch in diesem Leben lösen musst. Suizied halte ich für einen sehr schlechten Ausweg, weil es nur eine Verschiebung von Problemen ist. Es kann auch sein, dass Du durch den energetischen Schock, den Du mit so einem ableben ggf. auslösen würdest, die Situation verschlechterst.
Liebe Grüße aydin
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08.04.2007, 22:40
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Selbstmord Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 09.02.2007
Ort: bei Münster/Westf.
Alter: 59
Beiträge: 2.053
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Hallo, engel!
Danke für Deine freundlichen Wünsche.
Ich finde, man sollte es sagen dürfen, wenn man nicht unbedingt
Zitat:
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noch sehr gerne hier auf unser wunderschönen Erde verbleiben
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möchte. "Du sollst... fröhlich sein, zufrieden sein, Freude am Leben haben..." Das hast Du nicht so geschrieben, aber ich neige dazu, Deine gut gemeinten Worte so zu lesen, wahrscheinlich darum, weil ich den unterschwelligen Zwang zum Glücklichsein sehr oft verspürt habe. Soll ich das wirklich? Ich finde, so etwas ist freiwillig. Dann tue ich es schon viel lieber.
Ich persönlich kommentiere die Tatsache, dass ich lebe, überhaupt nicht. "Den Tod weder fürchten noch ersehnen", habe ich irgendwo gelesen (bei Jörg Zink, glaube ich). Das hat mich spontan überzeugt.
Herzliche Grüße, Marjul
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09.04.2007, 06:01
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Selbstmord Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.04.2007
Beiträge: 111
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@marjul: Vielen dank für Deine antwort. Das auch die Angehörigen auch betroffen sind ist mir klar. Aber ich habe mir gedacht, wenn man solange auf der Erde war, das sie erwachsen sind und sich alle Mühe gegeben hat, dann ist im Erwachsenenalter einfach "die Schuldigkeit getan" , die Kinder sind für ihr Leben verantwortlich, und ich bin dann "entlassen" und darf es mir gut gehen lassen.
11 Jahre finde ich fürchterlich früh, um die Mutter zu verlieren. Das stelle ich mir grausig vor. Ich hatte bis ich 17 war vor so einer Situation fürchterliche Angst.
Wie hast Du das nur überlebt? 
@ ihr "Anderen" (das klingt so fürchterlich unfreundlich ist aber nicht so gemeint, mir fallen nur oft nicht die richtigen Begriffe ein)
Seitdem ich denken kann hatte ich das Gefühl auf der falschen Welt zu sein, am falschen Ort. Inzwischen denke ich, daß das gar kein Irrtum ist, sondern stimmen könnte. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß man sich die Aufgaben selbst aussucht, aus dem was ich bisher gelesen habe (es ist nicht viel) entstand eher bei mir der Eindruck, daß es eine Instanz gibt, die feststellt, "was man eben noch üben muß".
Gleichzeitig habe ich gelesen, daß diese Instanz liebevoll ist und möchte, daß man glücklich ist. Und da ist für mich ein Widerspruch, denn niemand kann einen Menschen "aus Liebe" zwingen ein ganzes Leben zu leben obwohl er einfach alle ist.
Irgendwie habe ich jetzt das Bild bekommen, daß auch in den christlichen Kirchen beliebt ist: Wenn Du brav bist wirst Du belohnt, machst Du Fehler, dann kommt die Strafe. Das Prinzip ohne zu bedenken, daß oft der Wille da sein kann und das Bemühen auch, aber man einfach "zu unfähig" ist. ich finde es hart und wenn ich mir überlege, wer sich sowas "ausgedacht " hat dann kommt nicht der Gedanke an ein "liebevolles Universum (o.ä), gott o. ä. sondern an so einen Spießbürgervater aus der Jahrhundertwende.
Grüßlis
Ma
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09.04.2007, 08:53
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Selbstmord Beitrag #7 (permalink)
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Gast
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Hey liebe marianne,
Das Leben ist ein Geschenk, genauso wie die Liebe ein Geschenk ist...
Nur manchmal wissen wir nicht so recht, etwas mit diesen Geschenken anzufangen und lehnen sie ab.
Als Mutter hast du deinen Kindern das Leben geschenkt und wenn sie gross sind, dann wird es "Zeit" dieses Geschenk wieder zurückzunehmen und zu leben.
Ich habe gelernt, dass das Leben mir noch soviel schenken kann und nun werde ich diese Geschenke auch gern in Empfang nehmen.
Mach auch du dich bereit diese Geschenke anzunehmen, denn du hast immer nur gegeben, darum fehlt dir die Kraft dich selbst zu beschenken.
Alles Liebe
Astrid
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09.04.2007, 10:24
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Selbstmord Beitrag #8 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.03.2007
Beiträge: 173
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Zitat:
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Zitat von Marjul
Hallo, engel!
Danke für Deine freundlichen Wünsche.
Ich finde, man sollte es sagen dürfen, wenn man nicht unbedingt möchte. "Du sollst... fröhlich sein, zufrieden sein, Freude am Leben haben..." Das hast Du nicht so geschrieben, aber ich neige dazu, Deine gut gemeinten Worte so zu lesen, wahrscheinlich darum, weil ich den unterschwelligen Zwang zum Glücklichsein sehr oft verspürt habe. Soll ich das wirklich? Ich finde, so etwas ist freiwillig. Dann tue ich es schon viel lieber.
Ich persönlich kommentiere die Tatsache, dass ich lebe, überhaupt nicht. "Den Tod weder fürchten noch ersehnen", habe ich irgendwo gelesen (bei Jörg Zink, glaube ich). Das hat mich spontan überzeugt.
Herzliche Grüße, Marjul
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Hallo Marjul,
nein ich meinte auch nicht, nur weil andere glücklich sein usw. von uns verlangen, sollte man es sein. 
Aber da ich schon sooo oft durch dunkele Täler gewandert bin, war ich doch froh, das trotz immer neuer Problem, ich nicht mehr in die Seelisch in die Tiefe stürze. 
Ich hoffe, es bleibt bei mir auch so, den es war schon oft unerträglich. wer es noch nie so gefühlt hat, weiß gar nicht, wie schlimm dies ist. Und jeder Mensch (natürlcih auch du) hat ein Recht sein Leben so zu führen, wie er mag, auch wenn ich dann sehr betroffen und traurig werde. Mein Lieblingsspruch ist seid meiner Kindheit, hilf dir selbst, so hilft dir Gott, aber ich habe sehr lange gebraucht es umzusetzten (und muß jeden Tag erneut mich daran erinnern) und nun kann ich es fast. Es werden einem ja nun auch immer wieder neue Knüppel zwischen die Beine geworfen, aber ich gebe nicht auf. Ich wünsche dir alles erdenkliche Gute und hoffe dein Leben verläuft bald so, wie du es dir wünscht, 
liebe Grüße
Engel44
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