Ich weiß in Bruchstücken von zahlreichen früheren Inkarnationen.
Interessant daran ist, daß ich/fühlend/erlebend mich immer als "ich" wahrnehme, mein Wesenskern, der Bediener meiner Denkzentrale, stets unverändert ist. Ganz unabhängig vom Geschlecht, Jahrhundert, Status, Land, Lebensumstände. Jede Zeit/Jahrhundert hat jedoch ihre besondere Dimension, Wahrnehmung, Matrix, Muster, morphisches Feld, das ist ua. bei Rückführungen festzustellen, wo zb. ein Probant mit dem Wort Auto nichts mehr anfangen kann.
Vieles an meinem Verhalten/Ängsten/Neigungen habe ich dadurch verstanden.
Die Erkenntnis der Kontinuität des Lernen, Erlebens, Begreifen ist eine bestürzend schöne und tiefgehende Erfahrung und eine Aufforderung, das eigene Tun, Handeln und vor allem Denken einer genauen Analyse zu unterziehen. Rechenschaft schuldet man ausschließlich Gott und sich selbst, und in diesem Licht betrachtet, ist jede Minute ein Gottesgeschenk und Herausforderung zugleich. Man kann vielleicht eine mißliche Situation im Moment nicht ändern, aber man hat immer die absolut freie Wahl darin, wie man darauf reagiert.
In meinen Erfahrungen erlebte ich nicht den unverständlichen rachsüchtigen Gott meiner erzkatholischen Kindheit samt Hölle, Fegefeuer und Verdammnis, sondern solch ein mit Worten einfach nicht beschreibbares wunderbares, gütiges Wesen, das mir näher ist als ich dachte und doch viel weiter weg -größer -nicht faßbar, als je vermutet.
Für mich entdeckte ich die Sinnhaftigkeit des Lebens, Stück für Stück, es ist nicht so, daß ich bereits alles verstanden habe, bei weitem nicht, aber mein Vertrauen darin und ein tiefes inneres Wissen um die Richtigkeit von allem machen mir mein alltägliches jetztiges Leben leichter und motivieren zu mehr.
Was mir in Punkto Vorleben enthüllt wurde, sehe ich als Aufgabe und Verpflichtung, mich damit auseinanderzusetzen.
Es gibt noch viele Leben, mit denen ich so meine Schwierigkeiten habe, aber die Dimension des Leben ansich ist so gewaltig, all diese Verbindungen und Verknüpfungen, Ebenen, all diese vertrauten Seelen.
Gelebt habe ich unter anderem in Atlantis, Ägypten, im alten Rom, Indien, Orient, Japan, Süd- und Nordamerika, viele Male in Frankreich, England, Wales,
Irland, Deutschland.
So, endlich der interessante Teil als Appetithäppchen.
Ich habe meine Begräbnisbeigaben (ein geschnitzter Wagen) als Wikinger gesehen, bin in Irland im Jahre Null in einem Schweinekorral gestanden, hab die Geiselung und Kreuzigung von Jesus gesehen, bin als Indianerin durch die Wüste, meinen Sohn suchend. Saß als Indianerin mit Mann und Kind in einem Zelt und weißsagte eine Zukunft, obwohl ich genau wußte, daß keiner von uns überleben würde.
Praktizierte
Magie zu selbstsüchtigen Zwecken, sah, erlebte unsagbare Greul, Mord, Totschlag, Gemetzel; schnitzte Kirchenaltäre; hatte eine Miniaturschnitzerei von dem Grabmal des Phillip Pot in der Hand; spielte querflöte in der Renaissance, trat als Sängerin auf; sah einen Gefängniswagen im Mittelalter, Städte, Trachten, war ein mittelmäßig bis schlechter Maler in späteren Zeiten;
Stickte Hochzeitstücher im Mittelalter, lebte als Rittmeister im Barock, sah meinen damaligen Vater mit weißer Perücke bei dem Einrücken Napoleonischer Truppen; 1917 fiel ich in Belgien im Schützengraben,
Was mich von Kindesbeinen an bedrückt hat, ist die Erinnerung/Sehnsucht an wundervolle Landschaften in früheren Zeiten, von Weite, Schönheit, Erhabenheit, Unberührtheit. Manchmal sehe ich sie noch in Träumen und breche dann (im Traum) in Tränen aus.
Liebe Grüße