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25.01.2006, 18:04
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Re-inkarnationsanfang und - ende Beitrag #1 (permalink)
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nixda
Registriert seit: 18.01.2006
Ort: in Herz Kopf und Bauch
Beiträge: 2.703
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Re-inkarnationsanfang und - ende
Wann und vor allem warum fingen die Inkarnationen an?
Als was inkarnieren wir - nur in der Physis oder kann man auch in anderen Dimensionen inkarnieren?
Und wenn die Inkarnationen beendet sind ist dann Schluß? Nur noch Liegestuhl in den Strahlen der Liebe?
LGichbin
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21.03.2006, 21:19
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Re-inkarnationsanfang und - ende Beitrag #2 (permalink)
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Prismatisch
Sternzeichen:
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: hier und dort
Alter: 29
Beiträge: 159
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Das Kraftwerk des Lebens
Hallo IchBin,
die Fragen, die Du in diesem Beitrag stellst, haben mich auch eine geraume Zeit lang beschäftigt. Ich war immer auf der Suche nach der Antwort auf das letzte „warum“ hinter so vielen Dingen und besonders diese Fragen hier waren sehr wichtig für mich - darum möchte ich gerne versuchen, sie Dir auf meine Weise zu beantworten und bitte Dich, es mir nicht übel zu nehmen, wenn ich manches einfach so niederschreibe, als wäre es „die Wahrheit“. Natürlich ist nichts von dem, was ich zu wissen glaube, ein allgemein gültiges Faktum, aber für mich gehört das, was ich gleich schreibe, zu meinem ganz persönlichen Realitätsbild, von dem ich Dir gerne eine inspirative Idee vermitteln möchte. Da Deine Fragen unheimlich tiefgreifend sind, gäbe es darüber mehr zu sagen und zu schreiben gäbe, als es der Rahmen des Zumutbaren zuließe - darum werde ich mich bemühen, in meinen Ausführungen eine Mitte zu finden, die Dich beim Lesen nicht ermüden lässt und auf alle Fragen eingeht…
Wie Du ja weißt, gibt es eine Vielzahl, verschiedener Dimensionen und Du hast sicher schon oft gehört, oder gelesen, dass alle Seelen einst aus der gleichen Quelle entsprungen sind, zu der sie irgendwann auch wieder zurückkehren. Versuche Dir doch mal, diese Quelle wie eine gigantische, große Sonne vorzustellen. Man könnte diese Sonne auch als "Kraftwerk des Lebens" bezeichnen, oder als das Herzstück Gottes. Ich gehe immer sehr vorsichtig mit dem Begriff "Gott" um, da viele Menschen etwas völlig unterschiedliches damit verbinden, aber ich meine mit „Gott“ in diesem Zusammenhang, die Gesamtheit aller Dinge und mit der Sonne meine ich das Zentrum all dieser Dinge.
Bevor es Zeit und Raum – bevor es uns gab – bevor es die verschiednen Selen und Wesenheiten gab, da gab es nur dieses eine in sich vollkommene Wesen, welches ich in diesem Vergleich, Sonne nenne und es wollte und will sich selbst ergründen und erfahren. Wenn es heißt, dass alle Seelen aus ein und der selben Quelle entsprungen sind, bedeutet das auch, dass wir alle Teil dieser Quelle sind – wir alle tragen unseren Teil dazu bei, dass sich „Gott“ durch uns und allem was existiert, selbst erfährt und kennenlernt.
Innerhalb der verschiedenen Dimensionen, die da existieren, gibt es ebenso viele verschiedene Ebenen, auf denen sich Leben in unendlich vielen Formen manifestiert – Ebenen, durch die sich Gott ausdrücken kann. Diese Eben sind entstanden, als das, was ich in diesem Zusammenhang „Gott“ nenne, sich quasi von innen nach außen umgestülpt hat - da fand das statt, was man den Ur-Urknall nennen könnte.
Diese Dimensionen kann man bildhaft gesprochen auch mit Vorhängen vergleichen! In den Ebenen der Dimensionen, die dieser „Sonne“ nähesten sind, strahlt das „göttliche Licht“ in ungetrübter Form und mit jeder Dimension, die sich von der Sonne entfernt, wird das Licht ein wenig gefiltert. Wir befinden uns in einer Dimension, die räumlich gesehen, recht weit von der zentralen Sonne entfernt ist – darum ist es hier zum Beispiel verhältnismäßig schwierig, bestimmte Dinge wahrzunehmen, wie beispielsweise, Gedanken zu lesen, die subtilen und feinen, hoch schwingenden Energiefrequenzen zu sehen, in denen unter anderem Engel, Verstorbene und andere Wesen manifestiert sind. Es ist so vieles nicht mehr so klar wahrzunehmen, wie es in den höher gelegeneren Dimensionen der Fall ist.
Damit sich Gott selbst erfahren kann, muss er sich innerhalb seiner Schöpfung verkörpern – so sind die ersten Seelen und Wesen entstanden und zunächst haben sie sich in den Ebenen der „lichtesten“ Dimensionen manifestiert. Stell Dir vor, dass einer der ersten Vorhänge nichts anderes mit dem göttlichen Licht machtt, wie ein Prisma tut, dass das Sonnenlicht in die verschiedenen Spektralfarben aufteilt. So entstanden beispielsweise die ersten Engelsgruppen, welche jeweils verschiedene Spektralfrequenzen des einst alles integrierenden Lichtes verkörperten. In den untersten Dimensionen passiert fast das gleiche, wie in den obersten, nur dass es kein Prisma ist, das das Licht bricht, sondern ein Stein, der hinter sich einen Schatten wirft. Ich könnte hierzu noch viel schreiben, möchte aber endlich Deine Fragen beantworten und Dir erklären, dass sich aus der zentralen Sonne, ständig einzelne „Funken“ lösen, die sich in der Schöpfung verteilen – sie schwärmen aus und manifestieren sich Stück für Stück in allen Dimensionen und Ebenen – somit ist auch Deine Frage stückweit beantwortet, ob man nur in der Physis inkarnieren kann.
Die Antwort auf die Frage, warum man überhaupt inkarniert ist die, dass Gott sich, wie beschrieben, selbst erfahren will, aber auch die verschiedenen Seelen sind neugierig und möchten Gott, seine Schöpfung und sich selbst erfahren und erforschen, sich weiter entwickeln, wachsen und damit bereichern sie wiederum Gott. Alles hat kein Ende, da immer neues entsteht. So wie Du sicherlich schon im Kleinen festgestellt hast, dass viele Antworten auf Fragen, neue Fragen aufwerfen, so ist es auch im Großen: Durch die Selbsterkenntnis Gottes entsteht immer Neues, das erkannt werden will und neues erschafft, das erkannt werden will usw.
Ich möchte noch auf einen Punkt, gesondert eingehen, den Du mit Deiner Frage berührt hast:
„Und wenn die Inkarnationen beendet sind ist dann Schluß? Nur noch Liegestuhl in den Strahlen der Liebe?“
Hier in dieser Bewusstseinsstufe und Dimension wirkt sich in den meisten Fällen, der relativ freie Wille darin aus, entscheiden zu können, OB man Licht annimmt, reflektiert und ausstrahlt, oder OB man das eben nicht tut – so pendelt man sich ein und so lernt man. Später, wenn man das erreicht hat, was man „Erleuchtung“ nennen könnte, oder wenn wir nach vielen Inkarnationen die Quelle wieder erreicht haben, wird der freie Wille und damit die Individualität eine höhere Form annehmen und sich nicht mehr dadurch auswirken, OB man Gott verkörpert oder nicht, OB man Licht ausstrahlt oder Schatten reflektiert – nein, die Individualität wird eine höhere Form annehmen, die ich für mich persönlich „evolutionierte Essenz der Individualität“ nenne, die sich dadurch ausdrückt, W I E man Gott bewusst verkörpert. Man kam eins als junge Seele in die verschiedensten Dimensionen, die nah an der Sonne waren, die weit weg von der Sonne waren, wurde bewusster und bewusster, sodass man irgendwann wieder die Quelle erreicht, von der man einst kam – die einst junge unerfahrene Seele versteht nun alles viel besser und hat quasi in sich selbst das ganze Universum und sich selbst in allen Energie-Grundfrequenzen gespiegelt, sodass es nun eins mit „Gott“ ist.
Über Jesus wird berichtet, dass er sagte: „Ich bin EINS mit dem Vater“ und das ist meiner Auffassung so zu verstehen, wie ich es beschreibe – er war deswegen eins, weil er im Laufe seiner Zeit gelernt hat, in ALLEN Dimensionen, das Licht der Zentral-Sonne auf seine individuelle Art und Weise zu verkörpern – solche Wesen können danach frei entscheiden, wann sie wo und wie, welche Energien dessen ausdrücken, was man Gott nennt, da sie EINS mit „ihm“ sind. Und dadurch erweitern sie sich wiederum und so geht es immer weiter – eine Evolution der Seelen, die kein Ende hat…
So, ich werde jetzt aufhören, auch wenn das, was ich hier schrieb nur einen winzigen Bruchteil dessen ausmacht, was es von meiner Seite aus, dazu zu sagen gäbe, aber das war eh schon viel (zu viel) Text :-)
Danke für Deinen Beitrag – er hat einiges in mir wieder wach gerüttelt!!
Liebe Grüße
Dreality
Geändert von Dreality (21.03.2006 um 21:29 Uhr)
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21.03.2006, 22:44
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Re-inkarnationsanfang und - ende Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 27.06.2005
Ort: Frankreich franz./deutsche Grenze
Beiträge: 1.304
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hi Dreality,
ich bin begeistert von deiner beschreibung. genau so sieht auch meine wahrheit aus, hätte es nur nicht so wunderbar ausdrücken können. vielen dank, ein für mich sehr wertvoller beitrag.
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21.03.2006, 22:58
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Re-inkarnationsanfang und - ende Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 09.07.2005
Ort: memmingen
Alter: 26
Beiträge: 1.062
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hihi, da wurde ja die zeit wieder sinvoll genutzt.....dreality.....sehr schöner beitrag und für mich wieder sehr lehrreich.....wiedermal ausgedrückt was man tief in sich spürt wozu aber den meisten menschen (wie auch mir  ) die worte fehlen.  
jenny
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22.03.2006, 01:11
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Re-inkarnationsanfang und - ende Beitrag #5 (permalink)
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Prismatisch
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Alter: 29
Beiträge: 159
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Danke!
Danke für diese Resonanz!!!!
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22.03.2006, 07:12
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Re-inkarnationsanfang und - ende Beitrag #6 (permalink)
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nixda
Registriert seit: 18.01.2006
Ort: in Herz Kopf und Bauch
Beiträge: 2.703
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Dreality - ich war ganz überrascht, daß da jemand meinen alten threat herauskramt - ich dachte er sei schon gestorben - nun hast du ihn wieder zum Leben erweckt. Danke für deine Gedanken, sie haben mich sehr angeregt, ich finde sie sehr erhellend.
Ich finde daß du da sehr schöne Erklärungen gegeben hast, besonders gefällt mir der Gedanke mit dem Prisma - Licht ist ja auch für Naturwissenschaftler nur schwer fassbar und liegt irgendwie am Übergang vom Physischen zum Un-physischen - und wenn wir hier Erklärungen suchen für eine Welt, die nicht aus dem physischen entstand, sondern dem Physischen vorausging, so ist das Licht wirklich ein guter Einstieg.
Da ich den Eindruck habe, daß du dreality der richtige Gesprächspartner für tiefergehende Fragen bist, will ich hier noch ein Thema angehen, was mich schon länger umtreibt.
Ich frage mich manchmal, ob man Gott etc, überhaupt mit Beispielen aus unserer physisch geprägten Weltsicht einigermassen treffend beschreiben kann. Wenn wir uns jenseitige Welten vorstellen, dann gleichen diese Welten immer irgendwie der physischen Welt, nur mit dem Unterschied, daß sie halt nicht physisch greifbar ist, sondern durchscheinend, schemenhaft etc. Alles was wir an seelischem und geistigem wahrnehmen können, nutzen wir hier im physischen sozusagen als Ergänzung der Physis. Aber wie wäre es, wenn wir ohne die Bilder vom physischen rein seelisch eine Welt aufbauen oder eine rein seelische Welt beschreiben würden? Angenommen es existiert eine Welt, die nur aus Gefühlen besteht, wie könnte ich mich dort zurechtfinden? Ebenso könnte man diese Frage in Bezug zum Geistigen stellen.
LGichbins
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22.03.2006, 16:02
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Re-inkarnationsanfang und - ende Beitrag #7 (permalink)
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Ich bin, der ich bin.
Sternzeichen:
Registriert seit: 26.01.2006
Ort: Mülheim an der Ruhr
Alter: 50
Beiträge: 722
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Zitat:
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So, ich werde jetzt aufhören, auch wenn das, was ich hier schrieb nur einen winzigen Bruchteil dessen ausmacht, was es von meiner Seite aus, dazu zu sagen gäbe, aber das war eh schon viel (zu viel) Text :-)
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Hallo, Dreality, hallo alle anderen,
tolle Abhandlung, als hätte jemand aus dem "Himmelsbuch" gelesen. 
Von mir aus kann es ruhig noch ein paar Kapitel geben. 
Vielen Dank und schöne Grüße, Adam Samuel
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22.03.2006, 19:01
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Re-inkarnationsanfang und - ende Beitrag #8 (permalink)
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Prismatisch
Sternzeichen:
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: hier und dort
Alter: 29
Beiträge: 159
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Wie Innen so Außen
Hallo IchBin,
es freut mich, dass Dich mein Beitrag angeregt hat - auch wenn er sehr lang war! Ich denke, dass ich dieses Mal weniger Worte brauche, um auf Dein Thema einzugehen, weil ich mit einem persönlichen Erlebnis einsteigen kann, dass Deine Frage stückweit von selbst beantwortet:
Hin und wieder erlebe ich Seelenwanderungen – ich sage ganz bewusst nicht „Astralwanderungen“ weil ich mich innerhalb dieser Reisen nicht immer nur auf der Astralebene aufhalte. Einmal befand ich in einer Ebene, die mit menschlichen Worten fast unmöglich zu beschreiben ist – selbst das Wort „Ebene“ wirkt für mich irgendwie unpassend, weil ich den Eindruck habe, dass sich dieser „Ort“ (Wenn man es so nennen kann) außerhalb der „gewöhnlichen“ Ebenen befand. Dort war es völlig anders als hier – nichts war mehr auch nur annähernd physisch/weltlich geprägt und so wie wir es kennen. Ich tue mir gerade unheimlich schwer, geeignete Worte zu finden, diesen „Ort“ zu beschreiben, aber alles dort bestand, wie Du es auch in Deinem Beitrag vorangeführt hast, aus Gefühlen. Es gab dort verschiedene Wesen und alle haben miteinander über Gefühle kommuniziert. Es fanden durchaus Unterhaltungen statt, aber man könnte es so beschreiben, dass die Essenz der Informationen (die wir Menschen mit Worten umschreiben) dort einfach durch das Gefühl weitergegeben wird. Außerdem gab es dort Farben – so viele wunderschöne Farben – jedes Wesen dort entsprach einer Sammlung aus vielen Farben, die sich bewegt und verändert haben – Farben die in Harmonie mit den Wesen geraten sind, mit denen kommuniziert wurde. Diese Farben im Zusammenhang mit den Gefühlen, welche ausgetauscht wurden, war wie eine völlig eigene Sprache, die plausibler und unmissverständlicher war, als man es sich als Mensch nur vorstellen kann. Ich habe mich in dieser „Ebene“ absolut zu Hause gefühlt und sie war geprägt von reiner Liebe. Es gab dort nicht wirklich Raum und Zeit hm und dort war alles, aber dort war auch nichts – es war alles vorhanden aber nicht wirklich manifest – man konnte sich jedoch auf beliebige Dinge oder Wesen konzentrieren und dann wurden sie manifest – puh das ist echt schwer zu beschreiben und mit dem Verstand nachzuvollziehen, aber dort war es das normalste, was es gibt und ich hatte dort keinerlei Probleme, mich zurechtzufinden. Der Grund, warum ich denke, dass ich mich irgendwie außerhalb der „gewöhnlichen“ Ebenen befand ist der, dass ich dort auch andere Realitäten sehen konnte. Auch das ist schwer zu erklären, aber man kann sich das vorstellen, als wären da viele verschiedene „Fenster“ gewesen, durch die man andere Ebenen sehen konnte – unter anderem auch diese und je länger man sich auf eine dieser Realitäten konzentriert hat, desto mehr wurde man Teil von ihr, als würde man „hinein gezogen“ werden. So kam ich dann auch wieder zurück. Ich sah durch dieses „Fenster“ und sah mein Leben, sah diese Ebene, mit all ihren festen Formen. Als ich merkte, dass ich immer mehr hineingezogen wurde, versuchte ich es aufzuhalten – leider ohne Erfolg und dann kam ich in meinem Bett wieder zu Bewusstsein.
Du schriebst unter anderem noch: Ich frage mich manchmal, ob man Gott etc, überhaupt mit Beispielen aus unserer physisch geprägten Weltsicht einigermassen treffend beschreiben kann.
Also ich bin der Meinung, dass man Gott ohnehin nie absolut treffend beschreiben kann – erst recht nicht, wenn man ihn mit Beispielen aus der Physis versucht, zu umschreiben und dennoch kann man es zumindest annähernd, da die Physis ja der Spiegel des Feinstofflichen ist – das materielle Pendant. Angenommen Gott wäre eine Person, was „er“ ja nicht ist, dann könnte man sagen, dass er unheimlich viele Puzzlesteinchen seines Portraits von sich in seiner Schöpfung hinterlassen hat, die wenn man sie unter einem gewissen Licht betrachtet, dem Mensch eine Idee von seinem Wesen und den geistigen Gesetzmäßigkeiten vermitteln können. Da denke ich beispielsweise an den Ameisenhaufen mit seinem kollektiven Bewusstsein, und der Eigenschaft, dass jede Ameise ihren Teil beiträgt, um dem Wohle des Kollektivs zu dienen. Manche sollten sich an diesen kleinen Geschöpfen ein Vorbild nehmen. Ein anderes Beispiel wäre eine Eiche mit ihren kleinen Eicheln, aus denen später wiederum selbst große Eichen werden, oder auch der Weg des Wassers ist ein interessantes Bild in der Natur, durch das man teilweise auch den Weg der Seelen ableiten kann, wenn man daran denkt, dass Wasser im Meer verdampft und später als Tropen herunter regnet z.B. auf einen Berg, der das Wasser mit Mineralien anreichert und einen Bach bildet, welcher in einem Fluss mündet, der wieder zum Meer zurückführt.
Ach es gibt so viele Bilder in der Natur, die Gott erklären und dennoch werden wir das unendliche Gottes-Selbst nie völlig erklären und verstehen können, genau wie der Kreis zu dessen Berechnung man die Zahl Pi benötigt, welche wiederum unendlich ist und es daher nicht möglich ist, sie vollkommen auszurechen. In uns existiert der göttliche Funke, den Du Dir wie einen absolut runden Kreis vorstellen könntest und unser Ziel ist quasi, es zu schaffen, dass innen, wie außen wird und durch die Inkarnationen, durch all die Erfahrung die wir schöpfen, wird der Kreis, den wir für uns erschaffen immer runder und runder, als würden wir mit jeder Erkenntnis einen Punkt auf der intuitiven göttlichen Kreislinie manifestieren, durch das unser Schöpfungskreis sich der Rundheit mit jedem neuen Punkt annähert. Darum ist der Weg das Ziel, auch wenn wir ein Endziel niemals erreichen, was aber gut ist, denn gäbe es ein endgültiges Ziel zu erreichen, würde das ja bedeuten, dass es ein Ende gäbe, an dem einfach Schluss wäre. Da aber das Leben unendlich ist, wird es immer neue Punkte geben, die sich erfahren lassen, die den Kreis schließlich ausfüllen, sodass er zur Kugel wird, welche aus der Vogelperspektive oder einer höheren Dimension aus betrachtet, wiederum aussieht wie ein Punkt, der sich auf einer noch viel größeren Kreislinie befindet, die in Wirklichkeit eine unendliche Spirale ist usw usw usw.
Hm ich glaube, wenn Gott ein Aussehen hätte, sähe er so ähnlich aus, wie eine gigantische Fraktal-Zeichnung – hier unten habe ich eine beigefügt :-)
Ich hoffe, mein Beitrag half Dir, eine Antwort für Dich zu finden?
Liebe Grüße
Eric
P.S. Danke an alle für Eure lieben Feedbacks!!
Geändert von Dreality (22.03.2006 um 19:27 Uhr)
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