Herausforderungen stammen nicht immer nur aus vergangenen Inkarnationen. Darum können "Rückführungen" auch die eigene Entwicklung "zurück führen". Dass einem nach einer Rückführung manches leichter erscheint, wäre geradezu ein Indiz dafür.
Dein Schicksalsweg ist ein Teil von dir selbst.
Ich finde, man sollte sein eigenes Schicksal erst mit Hingabe kennen und lieben lernen (ohne Nabelschau zu betreiben), anstatt mit (esoterischem) Aktionismus noch mehr Durcheinander hinein zu bringen.
Als Kind war ich sehr ungeduldig und konnte sehr jähzornig werden. Meine Eltern hatten es nicht leicht mit mir. Es ging so manches Glas in unseren Türen durch meine Wut kaputt...
...erst einige aufgelöste Wollknäuels lehrten mich damals den Sinn von Achtsamkeit und Geduld.
Vielleicht kennt ihr das: der Faden hat sich total verheddert. Selbst wenn man die Anfänge/Enden findet, wird alles nur noch schlimmer, wenn man daran zieht. Dann kann sich das vorher noch halbwegs bewegliche Chaos in feste, fast Gordische Knoten verwandeln.
So merkte ich, dass ich, wenn ich eine schnelle Lösung erzwingen wollte, noch viel, viel mehr Zeit und Mühe benötigte, als wenn ich mich selbst zwang mir von Anfang an Zeit zu nehmen und nur, das ganze lockernd, ein wenig hier und ein wenig dort zuppelte...
...dabei konnte ich dann an den Bewegungszusammenhänegen nach und nach erkenen, welches Fadensegment mit welchem Fadenanfang zusammenhing. Sorgfältig darauf achtend, dass sich keine Schlaufe zu einem festen Knoten zusammenzog, ließ sich alles lösen.
Endlich hatte ich den Faden frei zur Verfügung und konnte damit gestalten was und wie ich wollte.