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Karma & Reinkarnation (Wiedergeburt)

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Alt 27.10.2007, 16:46   Ein "altes" Leben läßt mich nicht los! Beitrag #1 (permalink)
Crazy Angel
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.11.2006
Ort: Am schönen Niederrhein
Beiträge: 789
Ein "altes" Leben läßt mich nicht los!

Hallo Ihr Lieben,
vor ca. 8 Jahren träumte ich wiederholt, ich sei eine junge Frau im Mittelalter.
Durch einen tragischen Unfall (?) kam mein kleiner Bruder in diesem Leben zu Tode. Da mir wegen Kindesmordes nach damaligem Recht der sichere Tod drohte, suchte ich Zuflucht auf einer Burg und wurde dort auch aufgenommen.
Dennoch wurde ich später in einem Wald in der Nähe eines Flusses (vermutlich absichtlich) von einer Kutsche angefahren und daraufhin im Fluss ertränkt, nachdem man mich gefesselt in einen Leinensack hin gepackt hatte.

Kurioserweise traf ich in meinem jetzigen Leben jenen "kleinen Bruder" wieder. Der Kontakt gestaltet sich äußerst schwierig, und wir sind auf seltsame Weise miteinander verbunden. Das geht sogar so weit, dass wir zum gleichen Zeitpunkt einen (zum Glück leichten) Hirnschlag erlitten haben, obwohl seit 3 Jahren kein wirklicher,realer Kontakt mehr besteht. Seit Februar herrscht sogar eine komplette "Funkstille".

Ich spüre, dass die heutigen Ereignisse etwas mit dem damaligen Leben zu tun haben und würde gerne Einzelheiten aus diesem "alten" Leben erfahren, um die Situation aufzulösen. Eine Rückführung ergab bislang leider nur bruchstückartige Erinnerungen, die mich nicht weiter brachten.
Wisst Ihr vielleicht, an wen ich mich wenden könnte? Ich wohne im Raum 45...

Liebe Grüße,

Crazy Angel
Crazy Angel ist offline  
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Alt 29.10.2007, 16:59   Ein "altes" Leben läßt mich nicht los! Beitrag #2 (permalink)
Crazy Angel
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.11.2006
Ort: Am schönen Niederrhein
Beiträge: 789
Hat gar niemand eine Idee dazu?
Es ist mir wirklich wichtig...

Liebe Grüße,
Crazy Angel
Crazy Angel ist offline  
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Alt 30.10.2007, 16:01   Ein "altes" Leben läßt mich nicht los! Beitrag #3 (permalink)
Gast6696
Gast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Crazy Angel Beitrag anzeigen
Kurioserweise traf ich in meinem jetzigen Leben jenen "kleinen Bruder" wieder. Der Kontakt gestaltet sich äußerst schwierig, und wir sind auf seltsame Weise miteinander verbunden. Das geht sogar so weit, dass wir zum gleichen Zeitpunkt einen (zum Glück leichten) Hirnschlag erlitten haben, obwohl seit 3 Jahren kein wirklicher,realer Kontakt mehr besteht.
Das scheint doch die gleiche Situation zu sein wie früher: Du hast den "konkreten" Kontakt verloren. Das bedeutet aber nicht, daß die Verbindung damit aufhört, genauso wie die Bindung an den kleinen Bruder nicht notwendigerweise aufhörte.

Damals hatte dieser Bruder Dein folgendes Leben maßgeblich mitbestimmt, obwohl er nicht physikalisch anwesend war. Und in ähnlicher Weise könnte es sein, daß er auch heute Dein Leben mitbestimmt. Es sei denn, Dein Mittelalter-Erfahrung spielt hierin keine Rolle.

Ääääh, ok: Betrachte ein Leben als einen Zyklus von der Geburt bis zum Tod und anschließendem Schlaf. EIN wesentlicher "Zyklus" dieser Art war Dein Leben im Mittelalter. Dieser Zyklus lief "irgendwie" in der Form ab, daß die Geburt stattfand, dann hast Du "irgendwie" gelebt, anschließend kam ein entscheidendes Ereignis auf, so daß Du Dein angestammtes Zuhause verlassen mußtest und in einer Burg Zuflicht fandest. Anschließend bist Du per Unfall umgekommen.

Der Zyklus sieht abstrahiert vielleicht so aus:
Geburt -> ... -> "Verlust" -> "Panik" (oder so ähnlich, z.B. "Gefahr") -> der Weg nach "oben" -> "Unfall" / Tod.

(Leute in Panik flüchten übrigens vorzugsweise nach oben, hatte ich mal gehört...)

JEDER Zyklus in Deinem Leben hat diese Vergangenheit.

"Geburt" heißt, daß irgendwas beginnt und seinen Anfang nimmt.

"Verlust" bedeutet, daß man sich von etwas trennt, was einem in diesem Fall sehr nahe steht. Und zwar auf eine "passive" Art: man wird getrennt.

"Nach oben" heißt, daß man sich in einen geistigeren Aspekt hineinzieht.

Und "tödlicher Unfall"? Man ist in der Angelegenheit nicht mehr aktiv. Man zieht sich praktisch vollständig in den geistigen Aspekt zurück. Man zieht sich nach innen zurück == Tod. Aber das wird von äußeren Umständen ausgelöst. Und es geschieht eher unvermittelt == Unfall. (Ich dachte gerade, daß Deine Eltern wenig kompromissbereit gewesen sein könnten: "So ist es, und damit Schluß!" == es gibt keinen gleitenden Übergang zu einem Ende...)

Das ist ein Zyklus, den Du aus dem Mittelalter "gewohnt" bist.

Deshalb wirst Du z.B. vermutlich diesen Kontakt zu dem früheren Kind haben, aber er wird materiell nicht ausdrückbar sein. Und wenn Du es versuchst, wird es Probleme geben, die genau dazu führen, daß diese materielle Art der Verbindung wieder verloren geht.

So "sollte" es (wenn die Theorien stimmen) auch in jedem anderen "Zyklus" im Alltag immer wieder Situationen geben, in denen Du Verbindungen verlierst, die Dich in eine gewisse Notwendigkeit hineinbringen, aus dem Körper heraus mehr in den Geist zu gehen. Und zwar ohne daß Du es aus einfachem Spaß an der Freude tust.

Es kann sein, daß wenn Du Dinge "verlierst", Du dafür übermäßig verantwortlich gemacht wirst oder gemacht worden bist, was Dich dazu motiviert(e), auszuweichen. Das ist eine mögliche Version des mittelalterlichen Lebenszyklusses. Wenn dieser Lebenszyklus auch schon in der Kindheit aktiv und dominierend war, hattest Du vielleicht Probleme, wenn Du etwas verloren oder durch irgendeinen unglücklichen Zufall zerstörst hattest. Und Du hast als mögliche Reaktion nur gesehen, daß Du Dich aus der Materie herausziehen mußtest. Ausweichen in geistigere Aspekte.

Ok, Du kannst darauf achten, wie Du in potentiell bedrohlichen Situationen reagierst. Und was dann geschieht: d.h., wie der "Unfall" dann aussieht. Ein "Unfall" beendet die ganze Geschichte.

Na gut - Du erfährst es als negativ, und deshalb möchtest Du irgendwas ändern? Ich habe keine Adresse, schon gar nicht aus dem (Postleit-?)Zahlenbereich. Aber vielleicht hilft es, wenn ich Dir sage, daß die Bewertungen letztendlich keinen SInn machen: JEDER(!!!) entwickelt sich in gleicher Weise: aus der stark körperlich betonten Funktionsweise hin zu einer sehr geistigen Sichtweise im Alter. Das ist der NORMALE Zyklus! Die Geburt betont den Körper. Dadurch entwickelt sich der Körper sehr stark, bis irgendwann der geistige Aspekt mehr und mehr dominiert. Bis zu dem Punkt, wo der Körper nicht einmal mehr nötig ist. Bei Dir weist dieser Ablauf ein paar mehr oder weniger stark empfundene Sprünge auf, so daß es nicht so sehr als "rund" empfunden wird.

Und: durch diese Sprünge (die Notwendigkeit "nach oben" zu "fliehen"; der Unfall) siehst und erfährst Du Dich auch weniger als derjenige, der diese Entwicklungen selber machen möchte.

Aber: JEDER geht im Laufe der Zeit "nach oben", und jeder verzieht sich auch wieder aus dem Leben. Der Eine mehr aktiv, der andere mehr als "Opfer". Also "passiv". Erfreue Dich an Deinen "Verlusten" und dem, was darauf folgt: weil das das ist, was Dein Leben "voranbringt". Es ist Deine Form davon, wie das Leben fließt. Indem Du es "fließen läßt", gewinnt es an Freude. Wenn Du es "blockierst", d.h., wenn Du die Aufmerksamkeit davon weglenkst, unterbrichst Du den Fluß des Lebens und zerlegst es in tausende von EInzelteile. Oder "Scherben"

Was ist das Schöne an dieser Beziehung? Was fasziniert Dich an dieser Beziehung, so daß Deine Aufmerksamkeit nicht davon lassen kann? Was ist der POSITIVE Aspekt darin? DAS ist die wesentliche Frage. Und wenn Du den positiven Aspekt nicht siehst, dann beobachte einfach mal eine paar Monate oder Jahre, ohne selber dabei aktiv zu werden.


Ok, schon wieder so viel geschrieben (== was ist das Positive daran? Weshalb tue ich das, obwohl ich es eigentlich nicht will???)

Thomas Mack
 
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Alt 30.10.2007, 17:17   Ein "altes" Leben läßt mich nicht los! Beitrag #4 (permalink)
Crazy Angel
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.11.2006
Ort: Am schönen Niederrhein
Beiträge: 789
Hallo Thomas,
WOW! Ich bin... vollkommen PLATT!
Seit nunmehr 7 Jahren eiere ich mehr oder weniger erfolgreich mit diesen Gedanken (an den o. g. Menschen/ an die Zusammenhänge im Mittelalter) umher. Und nun kommt diese Antwort von Dir, und plötzlich tun sich ganz neue Dimensionen auf. Vielen, herzlichen Dank dafür!

Du hast vollkommen Recht: Abschiede bestimmen mein Leben seit frühster Kindheit. Ich habe sehr viele Menschen/ Tiere verloren, die mir sehr Nahe gestanden haben. Zwar hatte ich diesbezüglich niemals Schuldgefühle, doch nahezu jeder Abschied nimmt mich fürchterlich mit.
Darüber hinaus konnte ich von Kindesbeinen an den heran nahenden Tod verschiedener Menschen "erspüren" - es ist also ziemlich offensichtlich etwas Karmisches. Anfangs war mir in der Tat nach "Weglaufen", nach "Flucht", nach "Augen zu"... Inzwischen stelle ich mich diesen traurigen Ereignissen. Nur bei diesem einen Menschen gelingt es mir eben nicht vollständig zu akzeptieren, dass es (vermutlich) keinen realen Kontakt mehr geben wird, und die Verbindung auf geistiger Ebene ist so irrsinnig stark, dass ich manchmal glaube, ich bin reif für das "weiße Jäckchen".

Du schreibst, dass Bewertungen keinen Sinn machen, da sich jeder auf seine Weise entwickelt - von der stark körperlich betonten Funktionsweise hin zu der eher geistigen Sichtweise im Alter. Des Weiteren bringst Du die Dinge auf den Punkt, indem Du sagst: "Ein Unfall beendet die ganze Sache"...
Auch hier erkenne ich Zusammenhänge. In der Tat hat eine Art "Unfall" (schmunzel) dazu gehört, dass der Kontakt abbrach. Denn wir sind uns näher gekommen, als wir es - moralisch betrachtet - gedurft hätten. In Folge dessen kam es zum "realen Verlust" - die geistige Verbindung blieb jedoch immer bestehen. Sicher, sie ist bestimmt wertvoller, einzigartiger und intensiver als es ein realer Kontakt je sein könnte (DAS ist das Positive für mich ) Doch muss es gleich so intensiv sein, dass wir dem Tod gleichzeitig so knapp von der Schüppe springen? Hm, das verstehe ich noch nicht so ganz.
Vielleicht macht es "nur" deutlich, wie sehr wir beide unter der Situation leiden und wie sehr wir BEIDE den Wunsch haben, uns in uns zurück zu ziehen; uns zu "verziehen", wie Du es so schön beschreibst. Denn Beisammensein dürfen wir nicht in unserem irdischen Leben; sehr wohl aber "drüben"...

Tja, und wieso tue ich nun etwas, was ich eigentlich nicht will?
Ich würde in der Tat gerne "loslassen" und mein jetziges Leben genießen, doch dieser "kleine Bruder", der in so starkem, unaussprechlichem Maße einen Teil meiner Selbst verkörpert und unwiderruflich zu mir gehört, hält mich irgendwie fest.
Meine Antwort lautet nun: Ich MUSS ihn gar nicht loslassen; ich DARF genießen, etwas zu erleben (zu erfühlen), was sicher nicht vielen Menschen vergönnt ist. Wir MÜSSEN in diesem Leben keine Partnerschaft führen, wenn es nicht vorgesehen ist, aber wir DÜRFEN uns sicher sein, dass wir zueinander gehören und dass Liebe keine Grenzen kennt.
Diese Erkenntnis hilft mir vielleicht eines Tages dabei, das zu genießen, was ich habe; und nicht dem hinterher zu trauern, was ich NICHT habe.

Noch einmal, Thomas: Ich kann Dir wirklich nur danken! Was ich theoretisch zwar "irgendwie" (vom Kopf her) bereits wusste, nimmt nun durch Deine ausführlichen Zeilen auch in meinem Herzen Gestalt an. Vermutlich braucht es noch eine Weile, bis ich es als Ganzes wirklich fühlen kann. Aber ich spüre, dass sich durch Deinen Beitrag ganz langsam eine Türe öffnet, die lange verschlossen gewesen ist.

Alles Liebe für Dich,
Crazy Angel

Geändert von Crazy Angel (30.10.2007 um 17:20 Uhr)
Crazy Angel ist offline  
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Alt 30.10.2007, 19:58   Ein "altes" Leben läßt mich nicht los! Beitrag #5 (permalink)
Gast6696
Gast
 
Beiträge: n/a
WOW! Danke: meistens werde eher ich als unverständlich empfunden.

Zitat:
Zitat von Crazy Angel Beitrag anzeigen
Tja, und wieso tue ich nun etwas, was ich eigentlich nicht will?
Ich würde in der Tat gerne "loslassen" und mein jetziges Leben genießen, doch dieser "kleine Bruder", der in so starkem, unaussprechlichem Maße einen Teil meiner Selbst verkörpert und unwiderruflich zu mir gehört, hält mich irgendwie fest.
Meine Antwort lautet nun: Ich MUSS ihn gar nicht loslassen; ich DARF genießen, etwas zu erleben (zu erfühlen), was sicher nicht vielen Menschen vergönnt ist. Wir MÜSSEN in diesem Leben keine Partnerschaft führen, wenn es nicht vorgesehen ist, aber wir DÜRFEN uns sicher sein, dass wir zueinander gehören und dass Liebe keine Grenzen kennt.
Diese Erkenntnis hilft mir vielleicht eines Tages dabei, das zu genießen, was ich habe; und nicht dem hinterher zu trauern, was ich NICHT habe.
Also äääh: ich kenne diese Problematiken und kenne auch den wirklich heftigen Dauerschmerz, der damit verbunden sein kann.

Aber ich hatte irgendwann auch gesehen, daß es keine "Lösung" dafür gab. Und das öffnete mir den Weg zu einer Lösung: die Gefühle blieben in mir, und strahlten von dort aus "still" nach außen. (Es war die Art von [unendlicher] Anstrengung, die Mystic hier gerade beschrieben hatte; denke ich zumindest ) Aber es erlaubte, sich an der Situation zumindest zu einem Teil intensiv zu erfreuen. Und damit verschwanden irgendwann auch die Problematiken.

Man muß das Essen irgendwann auch verdauen, d.h., man nimmt die äußeren Aspekte (schönes Essen o.ä.) so tief in sich auf, daß nichts Materielles mehr übrig bleibt. Und DANN kann man wieder neu "das Essen genießen" - und es dann wieder zu einem Teil von einem selbst machen. Die Trennung hat den Effekt, daß man "verdaut" und "größer" wird. Aber genausowenig wie der Prozeß der Verdauung schmerzhaft oder problematisch ist oder sein muß, ist das im Leben auch nicht anders. Aber man kann in eine Situation kommen oder gekommen sein, aus der heraus es erstmal schmerzhaft ist.

Deshalb: die Trennung wird in dem Moment aufhören, wo sie nicht mehr nötig ist. Die Aufmerksamkeit auf ihn hat den Effekt, daß Du genau DIESEN Aspekt verdaust, den Du sonst vielleicht nie richtig verdaut hättest. Es ist also ein Sinn Deines jetzigen Lebens, diesen Aspekt zu "verdauen", d.h., in Dich aufzunehmen. Je länger Du "die Freude des Verdauungsprozesses" selber nicht wirklich genießen magst und / oder kannst, solange bleibt die Trennung im Außen bestehen. Und anschließend hast Du alle Freiheiten.

Die Trennung kann sehr weitläufig sein, aber Du kannst es auch als "schmerzliche" Trennung erfahren, wenn ihr nur 20cm voneinander entfernt seid oder beim Sex maximal miteinander verbunden seid. Die "Verdauung" kann immer stattfinden. Aber manchmal verweigert man sie zu sehr - und dann ist es sinnvoller, wenn man äußerlich getrennt bleibt, obwohl man innerlich verbunden ist.

Viel Glück!
Thomas
 
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Alt 30.10.2007, 20:16   Ein "altes" Leben läßt mich nicht los! Beitrag #6 (permalink)
Crazy Angel
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.11.2006
Ort: Am schönen Niederrhein
Beiträge: 789
Hallo Thomas,
nein, was Du schreibst, klingt für mich sehr plausibel und schlüssig.
Deine Metapha in Bezug auf "Essen" ist sehr interessant (Verdauungsprobleme habe ich nämlich auch)

Also werde ich nun bewusster "verdauen"/ anfangen, dass, was ich da in mich hinein geschaufelt habe, wieder auf möglichst natürlichem Wege nach außen zu bringen.

"Nach außen zu strahlen", wie Du es beschrieben hast, das geschieht sicher nur, wenn jemand in der Lage ist, anzunehmen. Und noch mehr: Das, was angenommen wird, zu lieben (und damit sich selbst).
Und diese Aus - strahlung wünsche ich mir tatsächlich zurück, denn ich hatte sie einmal; das weiß ich ganz genau.

Es ist spürbar, dass Du weißt, worüber Du schreibst und für Dich nicht nur alles "graue Theorie" ist. Mir hat das wirklich sehr geholfen und gut getan.
In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Liebe!

Crazy Angel
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