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07.01.2012, 00:19
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Karma - Meine Definition... Beitrag #1 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 17.12.2011
Beiträge: 26
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Karma - Meine Definition...
hey ihr lichtarbeiter 
ich habe mir mal selber gedanken um karma gemacht und bin zu einem anderen ergebnis gekommen (habe im sitzen meditiert) . mehr dazu später.
der buddha sagte, dass man eine art "guthabenkonto" habe, welches negativ oder positiv belastet sei und dass man dieses guthaben gegen wünsche eintauschen kann....
nun, dem stimme ich nur halb zu , denn karma ist was ganz anderes, und das meinte der buddha wahrscheinlich auch , als er sagte dass man karma aus vergangenen leben ins jetzige "mitbringt"..
also:
ich bin der meinung dass karma einfluss ist! wir werden von geburt an dem willen unserer eltern, freunden, verwandtschaft etc ausgesetzt. das ist nur ein teil. der andere teil ist der, dass wenn ich angenommen in meinem jetzigen leben politiker werden würde (z.b. bildungsminsiter), dann würde ich dafür sorgen, dass alle kinder von zu hause aus am pc lernen und so... weil das meiner meinung nach besser ist! wenn ich dann sterben sollte, werde ich in deutschland wiedergeboren und könnte entweder im nächsten leben was anderes am system verbessern oder was andres machen...
was ich meine bzw worauf ich hinaus will, ist, dass mein handeln, denken und reden aus dem vergangenem leben auswirkungen auf die nächste inkarnation haben.
ich habe in einem buch gelesen, dass viele seelen in gruppen inkarnieren um gemeinsam größere sachen in der welt zu verrichten!
also, was sagt i9hr zu meiner karma definition?
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07.01.2012, 07:40
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Karma - Meine Definition... Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
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Karma, so viel interpretiert, so viele Meinungen, es ist nur noch verwirrend.
Manche wollen die Schuld abtragen, aus zig vergangenen Leben, andere wieder sehen keinen Grund, irgend wo helfend einzugreifen oder Mitleid zu haben, ist ja Karma.
Und bedenken dabei gar nicht, das sie sich Neues aufladen.
Du hast dir gute Gedanken gemacht.
Ich möchte meine Gedanken an einem Beispiel erklären, das natürlich hinkt.
Ein Kind, es wird geboren, je nach dem, wo und wie, verhätschelt und mit allen Chancen ausgestattet, oder vielleicht gehasst, denn leider war man zu spät, es legal Abtreiben zu können.
Manche wachsen behütet, andere sehr reich, andere hungernd auf.
Ist das Baby daran selber schuld?
Nein – natürlich nicht!
Oder doch? Die Strafe oder Belohnung, was es im Vorleben gemacht hat?
Ziemlich pervers, ein kleines Kind hungern zu lassen, weil es vielleicht in irgend einem Vorleben andere verhungern ließ.
Was ist der Grund? Die Umwelt, in die es geboren wurde!
Wer sollte da belohnen oder Strafen?
Ist es nicht her so, das wir Erfahrungen sammeln, in dem Leben, das auch in anderen Leben getan haben?
Das wir und aussuchen, welche Erfahrung wir machen wollen und ein Grundgerüst dazu selber aussuchen können?
Vieles spricht dafür.
Warum werden dann nicht alle Reich und in Besten Verhältnissen geboren, wenn man sich das aussuchen kann?
Wie viele Reiche gibt es, die da mit wenig Reichen und Armen sympathisieren und sich wirklich anstrengen, da was zu ändern und zu verbessern?
Die Reichen sehen all zu oft, nur den eigenen Status, verhärten in der Liebe. Nur wo es viele sehen, genau da wird großzügig gesendet, aber oft so, dass die Spenden mit Zins und Zinseszins zurück kommen.
Ein Großteil der sogenannten Entwicklungshilfe ist so, – versteckte Ausbeuterprogramme, unter dem Deckmantel der Liebe.
Nicht Alle, aber Viele sind so.
Nicht umsonst sagte Jesus, “eher geht ein Kamel durch das Nadelöhr ( enges Stadttor in Jerusalem) als in Himmelreich.
Also ein Rückschritt in der Erfahrung von Nächstenliebe.
Wer wirklich die schönsten Blüten der Liebe kennen lernen will, tut das tatsächlich leichter da, wo kaum ein Besitz ist.
Könnte nicht das der Grund sein, warum man sich auch ein ärmliches Leben aussucht – und nicht, weil man bestraft wird?
Aber gehen wir weiter, das Baby lernt und wird älter, je nach Umfeld geht es in eine Schule, passend zum Standard.
Und nach der Schule, geht es in die nächste Ausbildung, ausgerichtet auf Neigung Talenten und Möglichkeiten, so wie Interessen.
So geht es weiter, das ganze Leben.
Warum also nicht auch so, wenn dieses Leben beendet ist?
Auf Grund meiner Erfahrung, Interessen und dem Wunsch mich weiter zu entwickeln, suche ich mir ein neues Grundgerüst, für ein weiteres Leben, aus den angebotenen Möglichkeiten!
Und natürlich sind meine Vorleben mit daran beteiligt, warum ich dieses Leben ausgesucht habe.
Aber ich will mich entwickeln, auch mit Hilfe Anderer.
Es ist also Unsinn, jemand die Hilfe zu verweigern um damit zu verhindern, dass er Erfahrungen macht, die er machen wollte – eben die Erfahrung, das er einfach geliebt wird, auch von Leuten, die ihn nicht mal kennen! Das ihm geholfen wird, wenn er in Not ist oder es schwer hat,um so zu lernen, es auch zu tun, bei Anderen.
Keine Strafe, nur ein neues Leben – eine neue Schule.
Die Strafe gibt sich jeder selbst, weil er nicht die Entwicklung und Erfahrung macht, die er machen wollte.
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07.01.2012, 14:33
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Karma - Meine Definition... Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.03.2009
Ort: Erfurt (Thüringen)
Beiträge: 1.581
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Zitat:
Zitat von TheBigBuddha
der buddha sagte, dass man eine art "guthabenkonto" habe, welches negativ oder positiv belastet sei und dass man dieses guthaben gegen wünsche eintauschen kann....
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Karma kann man metaphorisch als "Bankkonto" ansehen; das mit dem Eintauschen gegen Wünsche müßtest du mir allerdings erst einmal im Pali Kanon zeigen. Erfahrungsgemäß ist es leichter bestimmte Wünsche zu verwirklichen, wenn man entprechnde Verdienste angesammelt hat, aber das kann man meiner Auffassung nach nicht als Tauschgeschäft ansehen.
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07.01.2012, 16:52
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Karma - Meine Definition... Beitrag #4 (permalink)
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...Lecker Keks...
Sternzeichen:
Registriert seit: 25.02.2009
Ort: Hessen
Alter: 36
Beiträge: 737
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Hi
ich bin mit der Lehre von Buddha nicht sehr vertraut, daher geb ich nur meine Meinung wieder.
Ich glaube nicht, dass man einen "Konto" führt. Ich glaube eher, dass jede Seele eine Reife, bzw. Gleichgewicht anstrebt. Für jede negative Erfahrung wird eine positive Erfahrung entgegengesetzt.
Wie einen Pendel, der schwenkt.
Es muss auch nicht heissen "mal reich" "mal arm". Es kann heissen "mal opfer" "mal gesund". Also nicht die gleiche Eigenschaft.
Die Seele sucht sich Bedingungen, in die man diese Erfahrungen machen kann, aber es sind auch andere Seele dazu beteiligt. Also haben alle einen Auftrag, bzw. Verfplichtung zueinander.
Und nein, es heisst nicht, dass es richtig ist, Kinder zu missbrauchen, Frauen zu vergewaltigen und Kriege zu führen. Es macht es weder richtig noch akzeptable. Vor allem die Opfer brauchen viel mehr Hilfe als "du hast es Dir ausgesucht". Daher bitte sehr viel Taktgefühl in der Hinsicht walten lassen.
Bemerkung am Rande: wenn Du von einen Mistat erfährst, hast Du auch was dabei zu lernen, zu tun oder zu lassen. Es ist auch eine indirekte Lehre.
Es heisst auch nicht, dass das Leben ein starres Gerüst ist, und dass diese festgelegt ist.
Schon mal daran gedacht, dass es verschiedene Art und Weise gibt, eine Lektion zu lernen?
Angenommen es heisst "in dem Leben viel Mitgefühl entwickeln". Es gibt dann immer wieder Konstellationen, in denen man diese Lektion annehmen kann. Es wird angeboten, sozusagen. Man kann auch nein sagen. Vielleicht wird Mitgefühl durch eine sehr liebvolle Erziehung beigebracht, oder dann mit einem Schlüsselereigniss -- was einem direkt oder indirekt betrifft -- oder progressiv durch viele kleine Begegenheiten im Leben, oder dann gar nicht (Auftrag nicht erfüllt). Wenn die erste Bedingung nicht das erwünschte Ergebniss bringt, tritt der "Plan B" in Kraft und so weiter. Darin sehe ich die Selbstbestimmung: man kann immer wieder NEIN sagen.
So eng sehe ich es nicht. Ich durfte aber schon einige Mal erfahren, dass bestimmte Situationen sich mir immer wieder angeboten haben, wobei ich nicht gut reagiert hatte. Bis ich lernte, besser damit umzugehen...
Es ist alles sehr komplex, und am Ende geht es vielleicht darum, dass man als sehr entwickelte Seele die "unreifere" Seele hilft, indem man sich zur Verfügung stellt, damit diese am Beispiele lernen können.
Oder es gibt gar nichts und wir spinnen alle mal hier.
Geändert von Ludivine (07.01.2012 um 16:55 Uhr)
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08.01.2012, 10:14
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Karma - Meine Definition... Beitrag #5 (permalink)
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Markus Lehnert
Registriert seit: 09.10.2011
Ort: Frankfurt
Beiträge: 4
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Als spiritueller Hypnosetherapeut führe ich meine Klienten nicht nur in vergangene Leben, sondern auch in das Zwischenleben, also den Seelenzustand NACH dem Tod und VOR der Wiedergeburt. Dort machen meine Klienten zumeist ungemein tiefgehende Erfahrungen, die weit über das hinausgehen, was wir als Menschen irdisch erfahren können.
Allen Erfahrungen gemeinsam ist die Erkenntnis, dass niemand da ist, der uns bewertet oder richtet, sondern die Seelen selbst sind es, die sich kritisieren. Manchmal tut es einem richtig weh mitzubekommen, wie stark die Seelen mit sich selbst ins Gericht gehen. Sie sehen selbst, was sie richtig und falsch gemacht haben und was sie noch lernen müssen. Natürlich bekommt jede Seele Unterstützung von ihren Seelenführern (weise, sehr erfahrene Seelen, die uns mit Liebe und Verständnis leiten).
Es sind die Seelen selbst, die die Entscheidung fällen, welche Erfahrung sie im nächsten Leben machen möchten, um sich weiterzuentwickeln.
Mir ist somit nicht einmal das Thema Karma untergekommen, da Seelen eben anders auf ihre zu Ende gegangenen Leben schauen als wir es für möglich halten. Wenn wir Karma aber als etwas definieren, das Seelen noch aufarbeiten MÖCHTEN, weil sie verstanden haben, was falsch gelaufen ist, dann gebe ich Euch recht.
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08.01.2012, 11:35
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Karma - Meine Definition... Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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Karma ist nichts anderes als Ursache und Wirkung.
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08.01.2012, 13:14
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Karma - Meine Definition... Beitrag #7 (permalink)
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dies diem docet
Registriert seit: 18.03.2011
Ort: Deutschland
Beiträge: 305
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@Spirituelle-Hypnose, im Besonderen möchte ich Dir zustimmen.
Aber auch die Beiträge von Elmar und Ludivine haben gute, und wie
ich finde, richtige Gedanken dazu geäußert.
Ich selbst denke, dass Karma eine Bezeichnung für eine oder
auch mehrere Lernaufgaben ist, die fürs erste zurückgestellt
werden...z.B. weil die Seele noch nicht reif oder bereit dazu
ist sich mit dieser Aufgabe zu befassen.
Karma ist etwas, was noch bearbeitet werden muss aber
die Seele ist ja zeitlos und hat daher keine Eile. 
Was ich nicht glaube ist, dass Karma so etwas wie ein Konto
ist auf dem gute und schlechte Taten gegeneinander aufgerechnet
werden.
LG Riva
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11.01.2012, 14:37
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Karma - Meine Definition... Beitrag #8 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 17.12.2011
Beiträge: 26
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Zitat:
Zitat von Grey
Karma kann man metaphorisch als "Bankkonto" ansehen; das mit dem Eintauschen gegen Wünsche müßtest du mir allerdings erst einmal im Pali Kanon zeigen. Erfahrungsgemäß ist es leichter bestimmte Wünsche zu verwirklichen, wenn man entprechnde Verdienste angesammelt hat, aber das kann man meiner Auffassung nach nicht als Tauschgeschäft ansehen.
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das hab ich hier her: http://www.amazon.de/Karma-sammeln-U.../dp/B005RTT6K4
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