Hallo ihr Lieben,
kennt ihr das, dass man das Leben an sich eigentlich liebt, aber sein eigenes Leben nicht??
Es klingt jetzt etwas dramatisch, aber ich fühle mich in meinen Möglichkeiten das Leben zu geniessen eingeschränkt.
Ich habe zumindest nicht das Gefühl mich selbst zu beschränken, sondern ich komme mir vor, wie in eine Backfrom gezwängt und diese "Form" gefällt mir nicht!
Ich erspare mir jetzt Einzelheiten aus meiner Kindheit, aber ich erkenne eine Art roten Faden, der sich weiter durch mein Leben schlängelt und mir langsam die Kehle zuschnürt.
Es ist so, das ich mich von meinen Eltern benutzt fühle - für deren eigene Zwecke- da beide seit Jahren geschieden sind und sich gegenseitig schlecht gemacht haben und dadurch natürlich auch mich irgendwie manipuliert haben.
Eigentlich haben sie nur vordergründig wirklich Interesse an mir, denn im Endeffekt bin ich ihnen immer "der Fels in der Brandung" gewesen und durfte dann beide auffangen, wenn sie sich schlecht fühlten - ansonsten hatten sie wenig Interesse an mir und wenn es ums Geld geht oder eben um finanzielle Unterstützung , dann konnte ich sehen wie ich zurecht komme, denn angeblich hatten beide nie genug Geld.
Das Problem ist: Ich fühle mich immer in dieser "Psychologenrolle" gefangen und gelange auch heute noch an Menschen, die zwar auf meine Hilfe angewiesen sind, aber trotzdem versuchen mich schlecht behandeln!
Natürlich habe ich gelernt, das anzusprechen und solchen egoistischen Menschen aus dem Weg zu gehen, aber trotzdem "finden" mich solche bedürftigen Menschen immer wieder und es kostet mich einfach zuviel Kraft , mich mit ihnen zu beschäftigen.
Allerdings kann es doch garnicht sein, dass man immer den selben Typen Menschen anzieht - oder??
Bei mir sind es immer Menschen, die zwar vordergründig selbstbewusst und durchsetztungfähig sind, aber trotzdem total lebensunfähig sind bzw. abhängig sind von mir.
Hinzu kommt, dass ich kein perfektes Äusseres habe ( Narben im Gesicht, die ich regelmässig mit Laser behandeln muss) und zudem noch einen Angriffspunkt biete und auch angegriffen werde, obwohl ich umgekehrt nie zu solchen Mitteln greifen würde.
Ich bin natürlich in der Lage zu sagen, wenn mich ein Verhalten stört, aber ich habe auch keine Lust auf Menschen, die extrem dominieren und denen ich das den ganzen Tag sagen muss das sie nerven, damit ich deren Gesellschaft einigermassen ertragen kann.
Was auch noch komisch ist, ist die Tatsache, dass diese Leute im Gegensatz zu mir , immer grosse Schwierigkeiten haben Freundschaften zu schliessen oder schon in ihrem Umfeld bekannt sind, für ihr nerviges Verhalten und dann bei mir landen.
Und nun meine Frage: WARUM GERADE BEI MIR???? Hat das was mit meinem
Karma zu tun? Und was könnte dahinter stecken? Ich will aus dieser "halt den Mund und hör mir zu " - Rolle und ich gebe mir soviel Mühe das zu ändern, schliesslich bn ich auch ein sehr offener Mensch und rede selbst gerne, aber wie schon beschrieben- scheine ich immer an den selben Typ Mensch zu geraten.
Wie kann ich das ändern? Vielleicht habt ihr einen Rat?!
Vielen Dank
Nomadin