Hallo alle zusammen,
ich habe mir den Thread gerade durchgelesen und finde ihn sehr interessant. Themenbezogen auf den Thread möchte ich euch gerne einiges über meine mir bekannten Vorleben hier reinschreiben da ich mich oftmals frage was es damit auf sich hat. Vielleicht kann mir einer von euch helfen. Einige der hier genannten Dinge hatte ich auch schon in anderen Threads gepostet, wollte sie aber gerne hier nochmal stichwortartig zusammenfassen.
Was ich bisher weiß ist das die Seelen meines Partners und mir wohl schon 5000 Jahre alt sein sollen und diese hiesige Inkarnation wohl unsere letzte sein soll und uns dann andere Aufgaben erwarten sollen. Dazu kommt das mein Partner und ich mehrere Leben lang auch immer ein Paar waren. Aber auch mal erbitterte Feinde. Er hat mich auf den Scheiterhaufen geschickt und ich ihn Köpfen lassen. Meine verstorbene Großmutter war wohl auch mal meine Tante. Ein kleines Mädchen namens Johanna verbindet uns schon seit ewigen Zeiten miteinander. Sie war wohl mal unsere Tochter; hatte aber wohl in anderen Leben auch andere Aufgaben. Oftmals haben wir zu bestimmten Zeitpunkten im Jahr Verletzungen an unseren Körpern in Form von Folternarben, Verbrennungen oder Peitschenhieben, die deutlich sichtbar und sehr schmerzhaft sind aber auch nach einiger Zeit wieder verschwinden und alles sieht so aus als ob sie nie dagewesen wäre. Dafür gibt es Zeugen die die Verletzungen an unseren Körpern gesehen haben. Auch haben wir wohl mehrmals die Rollen getauscht. Ich war der Mann, er die Frau. Wir haben an verschiedenen Orten der Welt gelebt und auch in verschiedenen Epochen der Zeitgeschichte. In Frankreich, im hohen Norden, in Schlesien, zu Zeiten den zweiten Weltkriegs usw.
Rückführungen haben wir nicht gemacht aber wir erlebten all diese Dinge wie Visionen die plötzlich kamen und auch wieder gingen.
Auch erlebten wir z. B. eine Geschichte die ich euch gerne hier reinkopieren möchte, weil sie für mich sehr beeindruckend war. Dazu sagen muß ich noch das viele der hier aufgeführten Dinge stattgefunden haben währenddessen wir miteinander gechattet haben. Wir lebten damals noch nicht zusammen.
Suriel
Wer ist Suriel:
Wie Metatron ist Suriel ein Prinz der Gegenwart, und wie Raphael ist auch er ein Heilerengel. Außerdem ist er ein gütiger Todesengel ( einer der wenigen). Suriel wurde ausgeschickt, um die Seele von Moses wiederzubringen. Es heißt, daß Moses all sein Wissen von Suriel erhalten hat (wenngleich auch Zazagel dafür bekannt ist, daß er Moses sein Wissen gab ). Er ist einer der großen Erzengel. Er gehört zu den 7 Engeln in der Hierarchie der Ursprungsmächte. Wenn man ihn ruft, kommt er gelegentlich als Ochse. In der Kabala ist er einer der 7 Engel, die die Welt regieren.
Und nun die Geschichte.
Wie ich schon an anderer Stelle erwähnt hatte dachte ich bis vor kurzem noch das Suriel mein Hexenname sei. Der Name wurde mir irgendwann mal im Schlaf mitgeteilt. Doch dem war nicht so. Aber lest selbst was es mit Suriel auf sich hat. Wie jeden Abend chatteten wir auch diesmal wieder miteinander. Wir unterhielten uns über sein dasein als Wächter (Wäringer) und wie er ein solcher geworden ist. Ein Wächter ist übrigens gleichzeitig immer auch ein Krieger.
Eh ich mich versah befand ich mich wieder auf einer Reise. Es war zur Zeit der Wikinger. Ich sah ein Schlachtfeld, viele tote Krieger. Ich wandelte zwischen den toten Kriegern hindurch und sah mich um. Überall war Blut und Feuer zu sehen. Die Krieger lagen übereinander, mit Speeren, Pfeilen oder Schwertern getötet, einige lebten noch, doch ich konnte ihnen nicht helfen, denn ich hatte eine Aufgabe zu erfüllen, ich mußte jemanden finden. Ich suchte weiter bis ich ihn schließlich fand.
Die Person die ich suchte war Bullwey. Er war durch einen tödlichen Speerstoß gestorben. Ich kniete mich zu ihm nieder und sprach ihn an. Èr sah mich an und fragte mich wer ich wäre und ob er tod sei. Ich antwortete ja du bist gefallen und mein Name ist Suriel, ich bin hier um dich mitzunehmen . Mißtrauisch sah er mich an und fragte mich wohin. Ich sagte das wirst du sehen, gib mir deine Hand. Zögernd ergriff er meine Hand und stand auf. Ein letztes Mal drehte er sich noch einmal zu seinem toten Körper um und dann folgte er mir. Wir liefen noch eine Weile über das Schlachtfeld bis wir dann an eine etwas freiere Stelle kamen. Wir sahen uns ein letztes Mal um und ich entfaltete meine Flügel. Entsetzt sah er mich an und sagte aber ich kann doch nicht fliegen. Ich lachte und sagte hab keine Angst und halt dich nur an mir fest.
Wir hebten uns empor und flogen gen Himmel immer höher und höher, die Welt unter uns wurde immer kleiner. Er hielt meine Hand fest umschlossen und ich zog ihn mit nach oben. Nach einer Weile sahen wir ein helles Licht. Ich drehte mich zu ihm um und sagte da müssen wir hinein. Er nickte nur.
In dem Moment als wir in das Licht eintauchten wurde aus mir eine Frau mit blonden langen Haaren und einem hellblauem Kleid. Bullwey hatte es erst gar nicht bemerkt das ich mich verwandelt hatte. Als er mich zum ersten Mal so sah stutzte er und begann dann anschließend zu weinen. Er hatte mich wieder erkannt.
Ich war zu Lebzeiten seine Frau gewesen die er über alles geliebt hatte. Als ich damals an einer schweren Krankheit gestorben war wollte er auch nicht mehr weiterleben. Deswegen hatte er sich freiwillig als Krieger gemeldet um so, mir schnellstmöglich nachzufolgen.
Wir flogen noch eine ganze Weile durch das Licht bis wir schließlich Hand in Hand auf einer Wiese landeten.
Langsam drehte er mich zu sich um, er weinte immer noch und ich inzwischen auch. Schweigend und unter Tränen nahm er mich in seine Arme. So blieben wir eine Weile stehen ohne ein Wort zu sprechen. Dann sagte er nur ich habe dich so vermißt all die Jahre, ich wollte nicht mehr leben. Ich antwortete ich weiß aber jetzt wird alles gut.
Ich forderte ihn auf sich mal umzusehen. Langsam drehte er sich um und sah die Hütte. Es war die Hütte in der wir zu Lebzeiten zusammen gelebt haben und so viele schöne Jahre mit einander hatten. Langsam gingen wir auf die Hütte zu. Kurz bevor wir am Eingang ankamen öffnete sich die Tür und ein kleines vierjähriges Mädchen kam heraus mit Spitzenhaube und rannte auf uns zu. Es war Johanna.
Ein paar Tage später erzählte ich Mo von unserer Reise und das da plötzlich Johanna erschienen war obwohl wir in diesem Leben keine Kinder hatten. Sie sagte das diese Kind unsere gemeinsame Verbindung symbolisiere und bei unseren Reisen immer wieder auftauchen würde auch wenn wir im besagten Leben keine Kinder gehabt hätten.
Gruß Rinte (Serapine)