Zuallererst: Wenn du kein Heilpraktiker bist, solltest du mit dieser Person sowieso nicht arbeiten, sonst riskierst du heftige juristische Folgen. Wenn du Heilpraktiker bist, solltest du nur mit schriftlicher Unbedenklichkeitserklärung des behandelnden Arztes arbeiten.
Rückführungen sollte man generell nicht durchführen, wenn der Klient unter Drogen, Alkohol oder Psychopharmaka steht. Bei Medikamenten für andere Anwendungsbereiche können sich zumindest auch psychische Nebenwirkungen ergeben.
Das ist aber noch nicht einmal der Kernpunkt. Und wenn man noch so medikamenten-kritisch eingestellt ist: Wenn jemand Medikamente bekommt, sollte man erstmal davon ausgehen, daß das auch einen guten Grund hat. Und wenn du mit einem Klienten, der psychische Krankheiten aufweist und entsprechend sediert wird, Rückführung machst (oder ihn womöglich noch überredest, die Sachen abzusetzen),
- riskierst du Bewußtseins- und Körperzustände des Klienten, die du in keiner Weise mehr händeln kannst
- riskierst du abgebrochene Rückführungen, die die ganze Symptomatik verschlimmern und den Klienten in die "Geschlossene" bringen
- riskierst du entsprechende karmische Folgen für dich
- und bist auch als Heilpraktiker ein sicherer Knast-Kandidat.
Zu Valproat, ich hab´s mal in Wikipedia nachgeschaut: dient zur
- Epilepsie-Therapie
- Therapie manischer Zustände
- Migränebehandlung
Von daher stufe ich Valproat schon als Psycho-Hammer ein. Heißt:
Mit Medikament würde wahrscheinlich die Wahrnehmung blockiert bzw. erschwert sein -
ohne Medikament würdest du GrandMal-Anfälle, manische Durchbrüche oder Migräneattacken in der Sitzung riskieren, je nachdem, weshalb dein Klient die Medis einnimmt.
Selbst wenn es sich "nur" um Migräne handeln würde und du Heilpraktiker bist und das deshalb behandeln könntest (sofern der behandelnde Arzt seine Zustimmung zur Absetzung der Medis geben würde, was ich nicht glaube),
- solltest du dich aber auch mit Migränebehandlung generell auskennen UND wissen, wie sowas karmisch aufzuarbeiten ist
- mußt du dennoch damit rechnen, daß die Medikamenten-Einnahme die Wahrnehmung bereits verändert hat und du deshalb mit diesem Klienten große Schwierigkeiten in der Sitzung haben wirst
- drohen deshalb auch hier abgebrochene RF, die alles nur verschlimmern
- würden Rückführungen da sowieso nur als ganze und systematische Reinkarnationstherapie Sinn machen. Einzelrückführungen sind in solchen Fällen ethisch einfach nicht vertretbar.
Von Manie und Epilepsie solltest du grundsätzlich die Finger lassen. Du weißt nie, was bei solchen Symptomen karmisch alles hervorkommen kann. Bei Manie können z.B. auch starke
Magie-Erlebnisse dahinterstehen, Persönlichkeitsspaltung, Priester- und Herrscher-Geschehen mit Größenwahn etc. pp. Stell dir vor, du bekommst den Klienten aus einer manischen ("Herrscher"-)Rolle eines früheren Lebens nicht mehr raus. Was der dadurch womöglich in seinem Umfeld anrichtet, bleibt mindestens karmisch an dir kleben, wenn nicht auch juristisch.
Meine Meinung ist ganz klar:
Laß es !