@Victoria23:
Karma ist ein Thema, über das viele Bücher geschrieben wurden und über das auch verschiedene Auffassungen kursieren. Deshalb mal nur ein paar ganz kurze Antworten. Den Rest solltest du mal ausführlich nachlesen. Schau auf Amazon nach den Büchern von Ingrid Vallieres, darin findest du brauchbare Informationen.
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Also ist das immer als Lektion, die man im früheren Leben nicht lernen wollte/ konnte...zu betrachten, die man in diesem lernen muss?
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Kann man grundsätzlich so sagen. In der Praxis sieht es so aus, daß wir alle
ein Grundthema haben, das sich durch unsere Leben zieht - quasi einen "roten Faden". Dieses Thema schleppen wir seit Anbeginn unseres Aufenthalts in der materiellen Welt mit uns, und alle unsere Probleme sind Ausdruck dieses einen Problems. Aus dieser einen großen "inkarnationsübergreifenden" Lebensaufgabe entstehen zwangsläufig viele "kleine" Aufgaben, weil wir in jedem Leben neue Fehler machen, anderen was zufügen, unsere Potentiale verkommen lassen usw.
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Kann man das auch als ein Thema betrachten, in dem fall musik, das ich womöglich im letzten leben vernachlässigt habe( obwohl ich damit was gutes anfangen hätte können/ sollen? und nun das jetzt nachholen sollte?
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Kann durchaus sein. Wobei die Musik dein Potential ist, das du leben solltest, nicht die Aufgabe selbst. Die Aufgabe könnte, wie schon im letzten Post gesagt, eher sein, zu sich selbst stehen zu lernen. Ist aber auch erstmal eine Spekulation. Lebensaufgaben sind niemals Themen wie "Musik", und erst recht keine "noblen" Pseudo-Aufgaben, wie man sie in der
Esoterik so gerne hat, wie z.B. "anderen Menschen helfen" oder "den Menschen das Licht bringen".
Lebensaufgaben sind immer innere Entwicklungsschritte, die man noch nicht vollzogen hat, d.h. nur auf einen selbst bezogen, nicht auf andere.
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Oder zB mit der Liebe... kann es sein, dass man im letzten Leben,( nur als beispiel) die liebe die einem entgegengebracht wurde nicht geschätzt hat..und nun probleme in dem bereich hat?
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Auch das ist sehr gut möglich.
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Baut sich das in gewisser weise auf gegensetzlichen Situationen die man im jeweiligen leben hat?
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Man kann sagen, die Seele neigt zu "Ideallösungen". War man im einen Leben ein Verbrecher, kann man (stark vereinfacht gesagt) im Nachtod beschließen, das alles wiedergutmachen zu wollen, und deshalb Polizist zu werden. Und in dem Leben als Polizist wird man, da man ja die Verbrecherkarriere nie wirklich aufgearbeitet hat, die kriminellen inneren Einstellungen von damals unbewußt wieder ins Leben einbringen, und deshalb z.B. korrupt werden. Gleichzeitig wird man sich selbst unbewußt für die früheren Verbrechen hassen und diesen Haß auf die bösen Verbrecher im Außen projizieren (und dann zu Überreaktionen neigen). Mit all dem schafft man sich dann wieder neue Probleme, so daß das Leben wieder danebengeht. Und so weiter - bis man irgendwann mal erwacht und anfängt, diese Kette zu begreifen.
Wie gesagt: Das Thema ist zu komplex, um es in einem Thread erschöpfend darzustellen. Du kannst ja mal meine gesammelten "Werke" (Posts) hier im Forum nachlesen, da steht schon einiges dazu drin. Ansonsten verweise ich nochmals auf die Bücher von Ingrid Vallieres. Insbesondere lege ich dir ans Herz:
"Probleme Nein Danke" von Ingrid Vallieres und mir. In dem Buch kommen zwar Worte wie "Karma" usw. überhaupt nicht vor - es ist aber dennoch eine Zusammenfassung der Mechanismen, mit denen wir Karma erzeugen. Die Grundlage für Probleme ist immer ein falscher Umgang mit den eigenen Potentialen und Lebensgrundlagen - das ist die wesentliche Erkenntnis aus der Reinkarnationstherapie. Das Buch ist deshalb die "Quintessenz" aus Ingrids 30jähriger Erfahrung mit dieser Materie. Da es ein Arbeits- und Spielbuch ist, kannst du damit direkt an deinen Themen arbeiten.
Wenn du den Namen "Ingrid Vallieres" bei Youtube eingibst, kannst du dort übrigens eine Menge Ausschnitte aus ihren Vorträgen und Seminaren anschauen.