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Jenseitskontakte - Sterben & Leben nach dem Tod

Jenseitskontakte werden von einem Medium im Rahmen von Einzel- oder Gruppensitzungen aufgebaut. Wie finde ich ein Medium für Jenseitskontakte? Wie deutet man die Botschaften aus dem Jenseits richtig? Das erfährst Du in der Kategorie Jenseitskontakte.


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Alt 28.02.2010, 01:30   In Trauer und Verzweiflung Beitrag #1 (permalink)
Angharad
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 28.02.2010
Beiträge: 135
In Trauer und Verzweiflung

Hallo ihr lieben,

ich bin neu in diesem Forum, habe aber schon einige Beiträge gelesen aus aktuellem Anlass.
Mein Vater ist mit 61 Jahren plötzlich an Herzinfarkt gestorben, an Valentinstag. Er war allein zu Hause, ich war wie meine Mutter nachmittags außer Haus und er entspannte sich mit einer leichten Erkältung vorm Fernseher. Meine Mutter kam von einem Spaziergang zurück und ging kurz rein, hörte, dass er wohl noch Tv schaute und ist wieder hinausgegangen um Schnee wegzukehren. Kurze Zeit später standen die Notärzte vor der Tür, die mein Vater selbst angerufen hatte. Meine Mutter meinte erst sie hätten sich in der Tür geirrt, da sie nichts mitbekommen hatte (wie auch?). Sie haben meine Mutter auch nicht mehr zu ihm gelassen als sie mit der Behandlung im Schlafzimmer angefangen hatten. Er war bei vollem Bewusstsein und hatte wohl heftige Atemprobleme.
Er war nie herzkrank gewesen, er wurde sogar noch im Oktober untersucht, alles einwandfrei... Er wurde ins Krankenhaus gebracht... wir bekamen den Anruf 5 Stunden später. Eine Welt brach für mich, meine Schwester und Mutter zusammen... Und noch wärhend ich diese Zeilen schreibe, kommt es mir vor wie ein einiger Albtraum, ein Film, eine Vorstellung oder eine schlechte Fantasie.... Ich habs immernoch nicht begriffen. Ich funktioniere überwiegend.
Und wenn ich es realisiere, so wie heute abend, dann weiß ich nicht wie ich es schaffen soll ohne meinen Vater zu leben. Ich bin 26 Jahre alt, ich hätte nie im Traum daran gedacht meinen Vater zu verlieren! Es gab keine Warnungen oder Anzeichen, sonst hättn wir ihn nie allein gelassen... das tut serh weh, dieser Gedanke. Und ich verfluche diese Notärzte, dass sie meine Mutter nicht mehr zu ihm gelassen haben.

Ich weiß nicht was ich ohne ihn machen soll. Ich wollte wissen wie andere damit umgehen, so bin ich zufällig auf das Forum gstoßen. Ich würde unglaublich gerne ein Zeichen von meinem Vater bekommen, da ich nich weiß wie ich es ohne ihn aushalten soll. Ich kann mit dem Fehlen seiner körperlichen Präsenz fertig werden, aber nicht mit der Tatsache, dass er komplett aus meinem Leben verschwunden ist. Ich kann es nicht akzeptieren, dass ich ihn erst wider sehe, spüre etc wenn ich selbst sterbe. Wie hält man das aus?

Ich hätte so gern ein zeichen von ihm, dass er bei uns ist, dass er auf uns aufpasst, wie er es immer getan hat. Gleicheitig habe ich Angst, dass ich zu verkopft bin um es wahrzunehmen. Ich rede mit ihm, nich viel aber manchma ein wenig.
Wir haben ihm Briefe geschrieben, jeder einen eigenen. Diese haben wir ihm vor der Beerdigung in seine Jackeninnentasche gesteckt. Weil keiner von uns Zeit hatte noch etwas zu ih zu sagen.
ich habe auch daran gedacht, zu Bodesser zu gehen, da ich einiges gelesen und gesehen habe, was mich von ihm überzeugt hat.

ich muss betonen, dass ich mich vorher nie so sehr mit dem Thema ausienandergesetzt habe. Aber es beschäftigt mich momentan unheimlich...

Kann man sich für Zeichen sensibilisieren? Woher weiß ich, dass es Zeichen sind? und nicht bloß irgendein Zufall?

Ich vermisse ihn so sehr und es würde mich so trösten, wenn ich wüsste, dass er dennoch bei uns ist...!
Angharad ist offline  
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Alt 28.02.2010, 01:53   In Trauer und Verzweiflung Beitrag #2 (permalink)
Samael
SuperMod
 
Benutzerbild von Samael
 
Sternzeichen: Jungfrau
Registriert seit: 28.05.2005
Ort: Hameln
Alter: 44
Beiträge: 10.023
Blog-Einträge: 1
***Beitrag verschoben***

Ich habe dir ein eigenes Thema gemacht, so bekommst du sicher eher Antwort.
Samael ist offline  
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Alt 28.02.2010, 08:40   In Trauer und Verzweiflung Beitrag #3 (permalink)
Gast20551
Gast
 
Beiträge: n/a
Hallo Angharad,

mein Beileid. Ich wünsche Dir viel Kraft, einen klaren Kopf und dass Du diese Zeit gut überstehst.


Zuerst: Die Trauer hat ihr Recht und ich rate Dir, keine Emotionen runterzuschlucken und zu verdrängen. Wenn Du was rauslassen möchtest, mal schreien willst oder was auch immer - Tu es !

Das nun folgende ist zwar leicht gesagt, aber Du solltest dich langsam mit dem Gedanken anfreuden, dass Dein Vater immer noch da ist - nur nicht in der "festen" Hülle, wie Du ihn kanntest. Das Wesen, was hinter der fleischigen Form ist, ist immer noch da.
Mach bitte nicht den Fehler und denke, dass mit dem körperlichen Tot die Existenz aufhört. Ich habe es schonmal hier beschrieben: Wasser! Du kannst Wasser antun was Du willst, es existiert IMMER weiter - nur in anderer Form.

Wenn Dein Dad jetzt mit Dir reden könnte, würde er sagen: "Ich bin immer noch da, auch wenn mich Deine Augen nicht mehr wahrnehmen können. Es geht mir gut und alles ist in Ordnung".

Zu Deiner Frage: Warum willst Du wirklich (!) Kontakt? Nur um einen Beweis zu erhalten, dass er immer noch da ist? Oder weil Du ihm noch etwas sagen willst? Sollte zweites zutreffen, so lass Dir sagen, dass er in seiner jetzigen Form Bescheid weiß

Abgesehen davon, gibt es hier einige nette Menschen, die Dir beim Thema "Kontaktaufnahme" helfen können.

Wünsche Dir das Beste
 
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Alt 28.02.2010, 09:59   In Trauer und Verzweiflung Beitrag #4 (permalink)
nachdenklich2
Banned
 
Registriert seit: 02.01.2010
Beiträge: 267
Blog-Einträge: 1
Hallo Angharad

Zitat:
Kann man sich für Zeichen sensibilisieren? Woher weiß ich, dass es Zeichen sind? und nicht bloß irgendein Zufall?
Gute Fragen. Ich weiß nicht, ob die Sensibilisierung für Zeichen überhaupt wünschenswert ist, da dabei die Grenze zur Paranoia (Beziehungswahn) leicht überschritten wird. Ob es tatsächlich Zeichen sind, kann man nicht wissen. Man kann die Zeichen allerdings interpretieren und dann die Stichhaltigkeit oder Bedeutsamkeit der Interpretation als Indiz werten, daß es sich um ein Zeichen und nicht um einen Zufall handelt.

Der direkte Kontakt mit Verstorbenen erscheint mir da ersprießlicher. Wenn die spirituelle Wahrnehmungsfähigkeit durch Meditation entwickelt ist, kann man die Verstorbenen direkt spüren und telepathisch mit ihnen kommunizieren. Auch im Traum kann man ihnen begegnen.

Alles Gute

nachdenklich2
nachdenklich2 ist offline  
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Alt 28.02.2010, 10:48   In Trauer und Verzweiflung Beitrag #5 (permalink)
Angharad
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 28.02.2010
Beiträge: 135
Danke.
Ich kann momentan einfach nich so trauern, es geht einfach nicht. Aber die Zeit dafür wird auch noch kommen. Manchmal habe ich meine Tiefs wo dann pure Verzweiflung hereinstürzt.

Mich mit dem Gedanken angefreundet habe ich ja, sonst würde ich nicht hier sein und auf ein Zeichen warten Früher war das eher so, aber da konnte ich mit dem Tod besser umgehen, da es nie so direkt jemanden im innersten Kreis der Familie betraf. Zu meinen Großeltern bestand auch nie so eine Beziehung, ich konnte damit besser umgehen.

ich muss nicht unbeding unter allen umständen "direkten" Kontakt haben, ich möchte erstmal einfach nur wissen dass er noch da ist und auf uns aufpasst... Momentan fühle ich mich einfach sehr verlassen. Die Idee mit Bodesser kam mir als ich über ihn gelesen habe. Und ich hätte schon ein paar Fragen an meinen Vater. Aber ob ich das wirklich mache weiß ich noch nicht. Für mich ist es eine Möglichkeit im Nahe zu sein. Aber leider ist es nun auch eine finanzielle Frage.....


Zitat:
Zitat von Avatar7 Beitrag anzeigen
Hallo Angharad,

mein Beileid. Ich wünsche Dir viel Kraft, einen klaren Kopf und dass Du diese Zeit gut überstehst.


Zuerst: Die Trauer hat ihr Recht und ich rate Dir, keine Emotionen runterzuschlucken und zu verdrängen. Wenn Du was rauslassen möchtest, mal schreien willst oder was auch immer - Tu es !

Das nun folgende ist zwar leicht gesagt, aber Du solltest dich langsam mit dem Gedanken anfreuden, dass Dein Vater immer noch da ist - nur nicht in der "festen" Hülle, wie Du ihn kanntest. Das Wesen, was hinter der fleischigen Form ist, ist immer noch da.
Mach bitte nicht den Fehler und denke, dass mit dem körperlichen Tot die Existenz aufhört. Ich habe es schonmal hier beschrieben: Wasser! Du kannst Wasser antun was Du willst, es existiert IMMER weiter - nur in anderer Form.

Wenn Dein Dad jetzt mit Dir reden könnte, würde er sagen: "Ich bin immer noch da, auch wenn mich Deine Augen nicht mehr wahrnehmen können. Es geht mir gut und alles ist in Ordnung".

Zu Deiner Frage: Warum willst Du wirklich (!) Kontakt? Nur um einen Beweis zu erhalten, dass er immer noch da ist? Oder weil Du ihm noch etwas sagen willst? Sollte zweites zutreffen, so lass Dir sagen, dass er in seiner jetzigen Form Bescheid weiß

Abgesehen davon, gibt es hier einige nette Menschen, die Dir beim Thema "Kontaktaufnahme" helfen können.

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Angharad ist offline  
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Alt 28.02.2010, 16:17   In Trauer und Verzweiflung Beitrag #6 (permalink)
AnniStar
Einfach nur da...
 
Registriert seit: 14.08.2007
Ort: Im nordöstlichsten Teil NRWs
Beiträge: 22
Hallo Angharad,

mein herzliches Beileid zu Deinem Verlust. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie Du Dich momentan fühlst. Meine Tante ist vor einer Woche gestorben. Sie hatte Krebs, der leider erst, als es zu spät war, entdeckt wurde. Im Gegensatz zu Dir, wurden wir nicht vom Tod überrascht, sondern wussten, das es geschehen würde. Für meine Tante war er eine Erlösung, da sie zum Schluss nur noch ein unwürdiges Dasein fristete. Natürlich empfinde ich Trauer und Schmerz, aber ich empfinde auch ein Gefühl der Freude, das sie jetzt an einem Ort ist, an dem es ihr gut geht und sie wieder mit ihren Lieben vereint ist. Und wie ich meine Tante kenne, wird sie sich garantiert auf die ein oder andere Art bemerkbar machen, zumindest war das bei meiner Oma so.

Für mich stand eigentlich schon von Anfang an fest, das ich einen Jenseitskontakt unternehmen werde. Den ersten Kontakt gab es eine halbe Stunde nach ihrem Tod. Ich saß am Tisch, heulte und bat sie um ein Zeichen. Vor mir lag eine leere Tüte mit diesen Mars Minis. Kaum gesprochen und schon begann die Tüte sich aufzupusten (die Türen und Fenster waren zu, es gab also keinen direkten Luftzug in der Nähe). Okay, man kann es auslegen wie man will, aber für mich war es ein Zeichen.

Dein Vater wird niemals komplett aus Deinem Leben verschwinden, ein Teil von ihm wird immer bei Dir sein. Meine Tante sagte einmal, das Energie niemals verschwindet, sie bewegt sich nur an einen anderen Ort bzw. sie geht in eine andere Form über.

Zum Thema Zeichen deuten. Es gibt unendliche viele Arten von Zeichen.
Meine Oma macht sich z.B. durch ihr Parfüm bemerkbar. Sie war zu Lebzeiten nie in unserem Schlafzimmer, aber dort ist der Geruch am stärksten, wenn sie uns mal wieder besucht. Kürzlich erzählte mir jemand, das es immer bei denen an der Haustür klingeln würde, aber da wäre niemand (klar denkt man erst einmal an Klingelstreich oder einen Defekt in der Klingel, aber dem war nicht so). Warum sollte es nicht der verstorbene Ehemann sein?
Du wirst Deine Zeichen bekommen. Vielleicht wird es durch ein Medium geschehen oder Du wirst sie selbst empfangen.

Ich wünsch Dir alles Gute und viel Kraft,

LG
AnniStar

Ich wünsche Dir alles Gute und sehr viel Kraft.
AnniStar ist offline  
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Alt 28.02.2010, 19:48   In Trauer und Verzweiflung Beitrag #7 (permalink)
sinnlichkeit
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von sinnlichkeit
 
Registriert seit: 27.02.2010
Beiträge: 431
Hallo Angharad,

tut mir sehr leid mit deinem Vater und das, was du jetzt durchmachen musst. Ich weiß, wie schlimm es ist, einem geliebten Menschen zu verlieren und was man lange Zeit noch empfindet.

Als ich deinen Bericht las, fiel mir meine Trauerzeit wieder ein. Meine Mutter ist im Alter von 57 Jahren an Krebs gestorben und ich hatte die gleichen Gedanken wie du jetzt....ist sie noch hier....weiß sie Bescheid...gibt sie ein Zeichen..

Möchte dich aber beruhigen...es werden noch Zeichen von deinem Vater kommen..wie bei mir...und du wirst sie wahrnehmen. Habe keine Angst, du wirst sie auch nicht verpassen, habe ich anfangs auch gedacht. War aber nicht so. Am Beerdigungstag bat ich um dieses Zeichen und schaute dabei in den Himmel hoch. Am Abend, es war kurz vor dem Sonnenuntergang war die Sonne am untergehen und auf der anderen Seite ein knallroter leuchtender Mond, so was hatte ich noch nie gesehen vorher. Ich wusste sofort, dass sie es war. Meine Schwester rief von der Autobahn noch an, ob wir den Mond gesehen haben, das wäre eine Antwort. Ich wusste es aber schon.

Auch im Nachhinein, Tage bzw. Wochen noch, sollte es nicht zu Ende sein. Es kamen nächtliche Besuche von Mutti, sie war in der Küche, kochte sich Kaffee und ich lag wie versteinert und geschockt nebenan und konnte nicht aufstehen, um nachzusehen. Später dann klingelte es zwei Tage hintereinander zur fast gleichen Zeit an der Tür, ich schaute durch den Spion und sie stand da, im roten Kostüm, sehr freundlich mich anlächelnd und dann war alles weg. Das mit dem Klingeln war tagsüber.

Sie erschien mir auch sehr oft noch in meinen Träumen, manchmal täglich, eine ganze Weile lang. Ich träumte dann immer von unserer alten Wohnung, nur, dass die Einrichtung der Wohnung alles andersrum stand, also was links war, war im Traum alles rechts. Es war sehr nett, wir schauten im Traum Kataloge an und sie sagte mir, was ich bestellen so usw.

Die Krönung kam dann acht Monate später in der Nacht vor meinem ersten Geburtstag nach ihrem Tod und ich dachte vorher wirklich nicht dran. Mein Mann und ich wir waren im Bett, er schlief schon, ich hatte mir vorgenommen, endlich einzuschlafen, aber schlief nicht. Plötzlich durchfuhr mich ein ziemlich starker Windhauch, so ganz nah vor meinem Kopf, ich schoss mit einem Mal hoch und saß mit Herzrasen im Bett, wusste nicht, was das war, hatte ich noch nie vorher gehabt. Mein Mann war zu Tode erschrocken über mich. Ich sah zur Uhr und es war Punkt 0 Uhr. Dann dachte ich....mein Geburtstag (obwohl mich dieser nicht wirklich interessiert)...Mutti war das bestimmt. Ich schloss mich dann in meine Bettdecke ein vor Angst...kam war ich weggenickt...kam das gleiche nochmal, aber diesmal unter meinem Kopf, als zwischen Kopfkissen und Kopf, wie ein elektr. Hauch (kann man kaum beschreiben)...ich war vor Angst fast gestorben. Ich bat meine Mutter dann, dies nicht mehr zu machen und es ist auch nie mehr in der Art passiert.


Viele Grüße an alle, die dies gelesen haben von

***** Sinnlichkeit*********
sinnlichkeit ist offline  
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Alt 01.03.2010, 00:29   In Trauer und Verzweiflung Beitrag #8 (permalink)
Angharad
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 28.02.2010
Beiträge: 135
Danke euch allen für die lieben Worte
Sinnlichkeit: Du hast sie Kaffe kochen hören? Und dein Mann hat nichts gehört? Denkt man da nich, dass man verrückt ist und halluziniert? Ich denke nich, dass du es tust, aber das is ja normalerweise die rationale Erklärung für einen.

Besonders abends werd ich unruhig und nervös, bekomme dann mein Tief. Furchtbares Gefühl... Ich kann mir einfach nich vorstellen wie es besser werden kann.

Wenn man sagt, dass die Verstorbenen um uns herum sind, wie habe ich mir das z.B bei meinem Vater vorzustellen? Ist er in unmittelbarer Nähe wenn ich mit ihm rede? Kann ich ihn herbeirufen, und wenn ja, wo ist er dann wenn nicht zuhause?

ich glaube meine Mutter hat ein Zeichen bekommen, das war noch vor der Beerdigung und vielleicht 2 Tage nach seinem Tod: Die Heizung war kaputt, bzw wurde nicht heiß. Meine Mutter war eh fertig mit den Nerven ("Ohgott jetzt muss ich mich um diesen Mist auch noch kümmern...!"), ein Handwerker war sogar schon bestellt gewesen. Sie hat zunächst Luft abgelassen, was nichts gebracht hat. Aus Verzweiflung hat sie angefangen zu weinen und meinen Vater um Hilfe gebeten, sie war komplett überfordert. Und dann fing sie an, die Heizung zu reparieren! Meine Mutter hat sowas nie gemacht, mein Vater war immer für solche Dinge im Haus zuständig. Sie hat den Griff abmontiert und das Ventil gereinigt, irgendeine Schnur hatte sich verfangen. Und die Heizung lief wieder. Sie meinte später, sie wüsste nicht warum sie wusste was sie zutun hatte und glaubt fest, dass mein Vater ihr tatsächlich geholfen hat, es wäre seltsam gewesen meint sie. Ich beneide sie um diese Erfahrung.

Ich weiß nicht ob es ein Zeichen war, aber heute nacht habe ich irgendwas geträumt (ich erinnere mich nich mehr genau) und im Traum ist die Zahl 48 aufgetaucht, die mich im Traum erschrocken hat. Das ist sein Geburtsjahr. Vielleicht habe ich auch nur davon geträumt weil ich es in letzter Zeit so oft vor Augen hatte? (Traueranzeige, Kreuz auf dem Grab, Sterbeurkunden etc).

Woher weiß ich, dass es meinem Vater gut geht? Wie kann es Verstorbenen nicht gut gehen, wie äußert sich das und wodurch wird es ausgelöst? Es ist seltsam darüber nachzudenken, da wir Lebenden es schwer oder gar nich ändern können oder?


Hat die Zahl 8 eine besondere Bedeutung in spiritueller Hinsicht?
Angharad ist offline  
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